Bei allen Säugetieren wirbt das männliche Exemplar um das weibliche und nicht umgekehrt. Bei den Vögeln und den meisten Fischen ist es auch nicht anders. Woran das wohl liegen mag? 🤔
Es hat nichts mit einem hohen Ross zu tun, wenn ich hier konstatiere, dass ein bereits über 40-jähriger Mann, der sich wegen einer Angststörung immer noch nicht traut, einer Frau sein Interesse zu zeigen, in psychotherapeutische Behandlung gehört. Das ist zu seinem eigenen Besten, erhöht seine Lebensqualität und die Chancen, doch noch eine Partnerin zu finden. Ich halte es auch nicht für anrüchig, eine Psychotherapie machen zu müssen. Mit körperlichen Beschwerden begibt ein vernünftiger Mensch sich ja auch in professionelle Behandlung und macht nicht seine Partnerin für diese verantwortlich (es sei denn, sie ist zufällig entsprechende Fachärztin).
Ich kann hier ebenso überspitzt fragen, ob du es einer Frau zumuten willst, sich an einen Mann mit einer behandlungsbedürftigen psychischen Störung heranzuschmeißen und ihn laienhaft zu therapieren, damit er sich seiner Situation inklusive der dringend erforderlichen psychotherapeutischen Behandlung nicht stellen muss. Eine Beziehung sollte auf Augenhöhe stattfinden. Sie sollte keine Notgemeinschaft zwischen behandlungsunwilligen Menschen mit ernsthaften psychischen Problemen und Menschen mit ausgeprägtem Helfersyndrom sein.😎
Deine Schlussfolgerungen sind außerdem nicht logisch. Du solltest schon zwischen Beziehungseignung und Beziehungsfähigkeit unterscheiden und meine Texte sorgfältiger lesen, statt irgendetwas hineininterpretieren und dich dann darüber zu empören.