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Freie Wirtschaft vs öffentlicher Dienst

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Das Haupthindernis für eine Abschaffung des Beamtenstatus ist meines Wissens, dass das auf einen Schlag erhebliche Mehrkosten (Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung z.B.) verursachen würde. Und dafür ist eben kein Geld da. (Auch wenn es primär eine Übergangszeit wäre, in der die Mehrkosten schlagend werden.)
 
Mit so einem verbohrten Standpunkt ist es auch schwierig.

Ich kann auch nichts dafür das es "bestenauslese" heißt. Und welcher private Arbeitgeber nimmt lieber den schlechtern als den besseren?

Das System der Bestenauslese ist sogar fairer. Man bewirbt sich mit Schulabschluß schreibt einen Test und draus wird eine Platzziffer gebildet und die Behörde entscheidet dann anhand dieser ob man genommen wird oder nicht. Das alles hat man selbst in der Hand (Noten, TEst) ganz ohne Vitamin B, oder Nasenfaktor.

Ja die Energiewirtschaft könnte streiken, tut sie aber nicht weil der TV je nach EG Netto einfach mal 300 bis 800€ mehr ausmacht als im TV-L.

Aber man kann natürlich alles schlecht reden.



Wo will denn ein Polizist besser verdienen als in der Polizei selbst?

Beamte wird es immer geben in Ländern wie Deutschland. Und nur weil es die Schweiz macht muss es nicht gut sein, da hatte bis vor Jahren noch jeder ehemlaige Soldat eine scharfe Waffe mit Munition zu Hause.
Zudem sind die deutlich kleiner.

Der "Kündigungsschutz" als Beamter ist auch immer nicht das Hauptthema. Als Angestellter im ÖD hat man das auch nach gewisser Zeit. Mit dem Unterschied, ds man hier leichter selbst wieder rauskommt, Streikrecht hat und weniger arbeiten muss als die Beamten. (Meist 38h/W statt 40,1)

Beamter wird man aufgrund des besonderen Treueverhältnis zum Stadt. Es sind keine normalen AN und auch als solche nicht zu vergleichen.

Vllt sollte man sich mal hier einlesen:



Solche Argumente wie von "der Realist" kommen eigentlich nur von Leuten sie selbst gerne Beamter wären, oder den Eindrucker Beamten der 50er Jahre haben.

Nein ich bin kein Beamter, aber eine "gleichgestellte Person" bzw. ein "Beamter auf Zeit" aber ohne diesen Status Beamter zu haben. Ich bin auch weder in der GKV/PKV versichert sondern gar nicht, aber das kann sich der geneigte ja nun denken was meine Profession ist.
"Ja die Energiewirtschaft könnte streiken, tut sie aber nicht weil der TV je nach EG Netto einfach mal 300 bis 800€ mehr ausmacht als im TV-L. "
Das Pflegepersonal streikt nicht, weil es gut verdient.
Die in der Abwässeraufbereitung verdienen scheinbar auch gut. Ich habe noch nie gehört, dass wegen Streiks die Abwässeraufbereitung gestört war. Gleiches gilt wohl auch bei der Wasseraufbereitung.
Zur Klarstellung: Das Streikrecht ist ein hohes Gut. Die, die Streiken wissen um die Verantwortung wenn sie streiken würden. Dazu braucht es keinen Beamtenstatus.

"Wo will denn ein Polizist besser verdienen als in der Polizei selbst? "
Man hört immer Polizisten würden nicht so gut verdienen? Du hast andere Informationen.
Es ist aber auch nicht Aufgabe der Bürger, dass alle im öD gut verdienen.

"
Beamte wird es immer geben in Ländern wie Deutschland. Und nur weil es die Schweiz macht muss es nicht gut sein, da hatte bis vor Jahren noch jeder ehemlaige Soldat eine scharfe Waffe mit Munition zu Hause.
Zudem sind die deutlich kleiner. "
Ich weis zwar jetzt nicht was Waffen mit Beamtensystem zu tun haben, du schaffst es aber miteinander zu verbinden.
Es ist gut, wenn man die Möglichkeit über den Tellerrand zu schauen. Warum die Größe der Schweiz, immerhin über 8 Mio Einwohner, so ganz anders ist als D erschließt sich mir nicht. Gerade die Schweiz, die doch ein hohes Ansehen bzgl. ihrer gut funktionierendes Staatswesens hoch angesehen wird. Und das ohne dem Beamtensystem wie wir es in D haben. Oh Gott das darf nicht sein. Nehmen wir uns kein Beispiel an die Schweiz, nein das wäre unser Untergang. Ja es wäre der Untergang des Beamtensytems aber nicht des öD.

"Der "Kündigungsschutz" als Beamter ist auch immer nicht das Hauptthema. Als Angestellter im ÖD hat man das auch nach gewisser Zeit. Mit dem Unterschied, ds man hier leichter selbst wieder rauskommt, "
Mit diesen Sätzen hast dich für die Abschaffung des Beamtensystems stark gemacht. Wo kaum ein Unterschied besteht, muss man auch nicht zwei Angestelltensysteme fahren. Als Beamter kommt man auch ganz leicht aus dem Arbeitsverhältnis. Ein Dreizeiler würde reichen hat jemand geschrieben. Wenn es nicht so ist, dann würde ich mich doch nicht für das Beamtensystem aussprechen. Und ausserdem wer will denn Mitarbeiter haben, die sich innerlich schon gekündigt haben. Die sind alles andere als Motiviert.

"Streikrecht hat und weniger arbeiten muss als die Beamten. (Meist 38h/W statt 40,1)"
Ich bin dafür, dass jeder Angestellter auch das Sreikrecht bekommt, das gehört zu einem Arbeitsverhältnis dazu. Streiken war in der DDR verboten.
In D darf man aber nur unter ganz bestimmten Umständen streiken, sonst droht einem Abmahnung oder Kündigung.
Ja Beamte müssen 5% länger arbeiten als ihre Kollegen im gleichen Haus. Das finde ich scheiße! Es sollen im gleichen Unternehmen alle Angestellten gleiche Rechte und Pflichten haben. Es gibt nichts schlimmeres in einem Unternehmen, wenn dessen Mitarbeiter unterschiedlich behandelt werden. Da du die unterschiedlichen Arbeitsstunden erwähnt hast, gehe ich davon aus, dass du das auch nicht gut findest. Weg mit dem Beamtensystem und alle unterliegen der gleichen Wochenarbeitszeit.
Ich sehe wir sind hier einer Meinung.

"Beamter wird man aufgrund des besonderen Treueverhältnis zum Stadt."
Gute loyale Mitarbeiter erhält der Arbeitgeber durch ein gutes Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Verhältnis.
Solche Treueschwüre haben dagegen mehr Schowcharakter. Ich war bei der Bundeswehr und habe mich dem Eid verweigert. War dann nur reiner Zuschauer. Dieses besonderen Treueverhältnis führen die Nicht-Beamte im öD nicht. Ist auf die kein Verlass, herrscht da mehr Korruption als bei den Beamten? Das wäre eine sehr gewagte These.

"Es sind keine normalen AN und auch als solche nicht zu vergleichen."
Auch hier sind wir uns einig. Ich will sie gar nicht vergleichen, ich und viele Bürger sind für die Aufhebung des Beamtensystems.

"Vllt sollte man sich mal hier einlesen: Alimentationsprinzip"
Ja kenne ich. Ganz druselig. Es liest sich als wäre der Beamte ein hilfsbedürftiges Wesen und der Staat muss ihn schützen. So eine Art Eltern-Kindbeziehung.
Der Bürger braucht Angestellte, die nicht über die Phase der Eltern-Kind-Beziehung hinausgekommen sind.

"Solche Argumente wie von "der Realist" kommen eigentlich nur von Leuten sie selbst gerne Beamter wären, oder den Eindrucker Beamten der 50er Jahre haben. "
Auch du hast es nicht verstanden. Es geht nicht um mich. Es geht um den Bürger der den öD trägt und der sich fragt, ob es gut ist zwei unterschiedliche Angestelltensysteme vorzufinden.
Wie waren die Beamte der 50er Jahre? Willst du die Beamten der 50er Jahre beleidigen? Das finde ich nicht in Ordnung, die meisten davon können sich nicht mehr wehren. Gott hab sie selig.
Ich hab mir die Frage nie gestellt, ob ich lieber Beamter geworden wäre. Bei meiner Berufswahl habe ich mich daran orientiert was mich dauerhaft interessiert, zukunftsfähig ist und auch ein gutes Einkommen verspricht. Also ich finde ich habe eine gute Entscheidung getroffen.
"Nein ich bin kein Beamter, ..."
Keiner der hier Anwesenden ist Beamter. Wo seid ihr, meldet euch auch mal.
 
Das Haupthindernis für eine Abschaffung des Beamtenstatus ist meines Wissens, dass das auf einen Schlag erhebliche Mehrkosten (Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung z.B.) verursachen würde. Und dafür ist eben kein Geld da. (Auch wenn es primär eine Übergangszeit wäre, in der die Mehrkosten schlagend werden.)
Ich forder keine Abschaffung des Beamtenstatus. Der der jetzt Beamter ist, ist weiterhin Beamter.
Wir brauchen aber keine neuen Beamte im öD.
 
Das Haupthindernis für eine Abschaffung des Beamtenstatus ist meines Wissens, dass das auf einen Schlag erhebliche Mehrkosten (Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung z.B.) verursachen würde. Und dafür ist eben kein Geld da. (Auch wenn es primär eine Übergangszeit wäre, in der die Mehrkosten schlagend werden.)
Du meinst die Pensionen wären für die Steuerzahler und Bürger günstiger?
Ich glaube da solltest du nochmal den Rechenschieber rausholen.
Tip von mir: Nimm Excel, damit geht es schneller, sicherer und das Ergebnis ist auch richtig. Vorausgesetzt man gibt auch keine falschen Zahlen ein.😉
 
t.

Und wie sollen Berufsfeuerwehr und Polizei funktionieren wenn Angestellte streiken dürfen?
Was da los ist sieht man schon in BL die angestellte Lehrer haben. Oder Bahnstreik..

Ein Streikverbot kann man auch nicht ein einem Arbeitsvertrag festhalten.

Das wesentliche an einem Beamten ist das besondere Treueverhältnis und kein Arbeitsvertrag. Dazu Überstunden je nachdem wie es em Dienstherr beliebt, keine Tarifverhandlungen, mehr Arbeitszeit als Angestellte und der "Zwang" zur PKV (GKV ist aber auch möglich je nach Situation)

Es steht jedem Frei Beamter zu werden, die Einstellung nach der Schule erfolgt nach der Bestenauslese, also hat es jeder selbst in der Hand (bin kein Beamter), die Tests zu machen und eine entsprechende Platzziffer zu holen.

Und für technische Beamte ist je nach Laufbahnd mind. ein Meister/Techniker oder Studium erforderlich für den Direkteinstieg.

Viele sind eben neidisch auf Beamte ohne den Hintergrund zu kennen. Und viele Beamte machen sich kaputt weil sie an dem "Beamter auf Lebenszeit" festhalten bis zum Burn Out. Dabei kann JEDER Beamte seine Entlassung verlangen. Und sofern man kein Berufssoldat ist, ist dem auch stattzugeben.
Endlich mal einer, der es so sieht wie es ist. Himmel, ich staune was ich hier lese.... Aber wir sind ja eine Demokratie.
 
Nicht wieder in diese Schiene.
Wenn es kein Beamtensystem gibt, dann gibt es keine Unterschiede, da es keine unterschiedliche Angestelltenverhälnisse gibt.
Du hast somit ein starkes Argument gegeben, das Beamtensystem abzuschaffen.
Ich glaube du wolltest für das Beamtensystem argumentieren, hast aber das Gegenteil gemacht.

Nur als Hinweis: Jetzt hasst du etwas beschrieben, wo der Beamte finanziell im Vorteil ist. Im Ruhestand ist der Beamte dann mit noch viel größerem finanziellen Abstand gesegnet. Bisherige Statement lauteten eher umgekehrt.
Anmerkung: angestellter oder verbeamtete Lehrer.
Die Lehrer, die momentan keinen Planstelle als Beamter bekommen , waren in ihren Leistungen zu schlecht. Hier gilt halt das Auswahlverfahren - nur die besten bekommen eine Beamtenstelle. Die anderen müssen sich mit den schlechter bezahlten Angestelltenverträgen zufrieden geben, sich bewähren und bekommen dann eventuell eine Planstelle als Beamter.
Leistung macht sich halt bemerkbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Anmerkung: angestellter oder verbeamtete Lehrer.
Die Lehrer, die momentan keinen Planstelle als Beamter bekommen , waren in ihren Leistungen zu schlecht. Hier gilt halt das Auswahlverfahren - nur die besten bekommen eine Beamtenstelle. Die anderen müssen sich mit den schlechter bezahlten Angestelltenverträge zufrieden geben, sich bewähren und bekommen dann eventuell eine Planstelle als Beamter.
Leistung macht sich halt bemerkbar.
Das Verfahren findest du richtig?
Das ist unwürdig. Klingt wie Leiharbeiterschaft.
Wir wollen jetzt aber keine Diskussion über gute vebamtete Lehrer führen.
Das Auswahlverfahren hat total versagt.
 
„Du meinst die Pensionen wären für die Steuerzahler und Bürger günstiger?“

Die Frage ist aber wann, welche Zahlungen fällig sind. Ein Leben lang Miete zahlen kann auch leicht teurer werden als ein Immobilienkauf, aber für letzteres muss man erstmal eine gewisse Summe zusammen haben, dass man sich den Kauf (bzw. die Finanzierung) leisten kann. Genauso ist es für den Staat JETZT billiger, den Beamtenstatus NICHT abzuschaffen. Und in Zeiten ewig knapper Kassen wird so eben der Status Quo fortgeschrieben...
 

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