Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Studie zum bedingungslosen Grundeinkommen

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Weil sich die Irrtümer und Fehler der Eltern über die Kinder weiterziehen. Außer die lenken aus eigener Kraft irgendwann dagegen. Elternführerschein?
H4-Bezug soll ja bekannterweise auch an die nächste Generation vererbt werden.
Das kann ich allerdings nicht beurteilen, da ich H4-Bezieher in zweiter Generation nicht kenne.

Oder die Berufswahl, besser die Einkommensmöglichkeiten, die sich aus der Berufswahl ergeben, werden von der vorherigen Generation weitergegeben.
Das ist definitiv bei vielen Familien der Fall. Ist so auch in meiner weitläufigen Verwandschaft so.
Man wusste schon bevor die Kinder geboren waren, wo die Reise hingeht.
So nach dem Motto, einmal unten bzgl. der Berufswahl immer unten.
Mit unten meine ich nicht die Fähigkeiten für einen Beruf, ich meine die Möglichkeiten und die Einkommenshöhe.
Allerdings beginnt diese Kariere schon in der frühesten Schulzeit an.
Gute Vorbilder fehlen und Schule wird als wichtig, aber eigentlich doch nicht so wichtig betrachtet.

Mit BGE ist das ja nicht mehr so bedeutsam.
Fleiss verliert an Attraktivität, da die Steuerlast steigt.
Fehlender Fleiss wird attraktiver, da man auch dann sein Auskommen hat und nicht angehalten wird, für sein eigenes Einkommen zu sorgen.
Das macht Vater Staat mit seinem BGE. Das Volk verliert seine Motivation und Willenskraft zur Eigenständigkeit.
Scheint für einige erstrebenswert zu sein.
 
Als Hinweis bzgl. veganes Essen:
Wie viele auch mitbekommen haben, wird Gemüse und Obst weitgehend von ausländischen Billiglöhnern geerntet und gepflegt.
Warum? Der Markt gibt nicht mehr her.

Mit Regionalität ist es auch nicht weit her. Der größte Teil des Gemüse und Obst kommt aus dem Ausland.
Der Selbstversorungsgrad in D bei Gemüse nur 35,7% bei Obst schlappe 22,4% !
https://www.bmel-statistik.de/ernaehrung-fischerei/versorgungsbilanzen/

Gut manches Obst und Gemüse wächst in D nicht.
Ein wichtiger Grund ist aber, dass eine erhebliche Ausbeutung der Menschen im Ausland beim Anbau dieser arbeitsintensiven Früchte erfolgt und das bei niedrigerem Umweltstandards.
Beim Anbau von Obst und Gemüse leidet der Mensch.

Ich wünsche weiterhin guten Appetit, auch bei den "besseren" Konsumenten, sprich Veganern.

Essen Veganer auch Gras oder muss jetzt Wiese und Weide für den Gemüsebau verschwinden?

Bei Veganern leidet kein Tier, aber mehr der Mensch.
 
Essen Veganer auch Gras oder muss jetzt Wiese und Weide für den Gemüsebau verschwinden?
Ja, das würden sie. Ohne Weidetiere braucht man keine Wiesen mehr. Aber mehr Flächen für den Pflanzenanbau, weil die von den weggefallenen tierischen Produkten her fehlenden Nahrungskalorien durch mehr Pflanzenanbau ersetzt werden müßten, die landwirtschaftlichen Flächen würden nicht weniger werden, sondern müßten sogar vergrößert werden. Irgendwer hat mal ausgerechnet, weltweit ein Drittel mehr, weil viele Gebiete auf der Welt zwar für Tierhaltung und -nutzung, aber nicht für den Pflanzenanbau geeignet sind, und von nix kommt nix. Das wurde aber alles schon im Veganer-Thread durchgekaut.

Und die hohe Konkurrenz auf dem Gemüsemarkt samt Dumpinglöhnen für die Apfelpflücker oder Spargelstecher kommt einfach vom (saisonalen) Überangebot. Zu viele Produzenten, die alle verdienen wollen, machen sich gegenseitig die Preise kaputt. Spargel z. B. gibt es nur kurz, aber dann intensiv, wenn das Frühjahr gut zu den Pflanzen war. Erdbeeren, Äpfel und alles andere dito. Deswegen sind die Lebensmittelpreise in Deutschland so niedrig - Überangebot.
 
Weil sich die Irrtümer und Fehler der Eltern über die Kinder weiterziehen. Außer die lenken aus eigener Kraft irgendwann dagegen. Elternführerschein?

Wieso ich ernähre mich ja anders. Ich sage nur, was die traditionelle Küche unseres Landes so teilweise vermittelt und auch manche Elternhäuser, ist halt nicht unbedingt gesund.
 
Du begründest deine Aussagen gut, ich glaube aber du bist zu sehr auf Nahrungsmittel fixiert. Zur Gesunderhaltung gehört viel mehr wie Bewegung, Vermeidung von Gefahren, Stadtluft.
Du bist bzgl. der Nahrungsaufnahme sehr kopflastig.

Was mich auch stutzig macht ist das Wort Fleischindustrie. Es soll hier mit etwas Negativem belegt werden. Dagegeen Autoindustrie klingt bei den meisten nicht so negativ. Steht für Innovation, Individualität.
Fleischindustrie ist die Branche, die garantiert, dass ich Fleisch und Wurst jederzeit, zu einem akzeptablen Preis in einer gewünschten Qualität bereitstellt bekomme. Und das auch in der Corona-Zeit.
Es taucht auch das Wort Massentierhaltung auf. Hast du mal eine existenssichernde Tierhaltung gesehen? Hast du mal in einem "normalem" Stall gearbeitet?
Warst du mal auf einem Schlachthof?
Ich habe den Eindruck, du hast hier eine starke Meinung, aber keine direkten Erfahrungen gemacht.
Ich nehme deshalb an, du informierst dich sehr bei Peta, Greenpeace und Co.
Dir ist hoffentlich bewusst, das dort die Informationen tendenziös, einseitig gefiltert sind. Diese NGO´s verfolgen auch bestimmte Ziele, sprich ihre eigenen Ziele um Aufmerksamkeit und Spenden/Mitglieder zu erhalten.

Ein Schlachthof bleibt ein Schlachthof, ein Schweinestall ein Schweinestall. Verbesserungen sind immer vorstellbar.

Stell dir vor es würden in den Medien Filmausschnitte gezeigt, wie ein Mensch bei einem Autounfall stirbt. Er liegt in seiner Blutlache, vielleicht Extremitäten abgerissen, er röchelt noch. Ja so sterben tausende im Strassenverkehr jedes Jahr.
Wie viele überleben und sind für ihr Leben schwer gezeichnet.
Wie viele mehrere zehntausende Tiere komme durch unsere Mobilität zu Tode. Das ist oftmals kein schöner Tod.
Warum wird das nicht gezeigt? Vielleicht verhindert es besser unvorsichtiges Fahren. Oder die Botschaft ist "Kauft weniger Autos!". Oder die Message bleibt mehr zu Haus.

Oder man würde Sterbende und Tote im Krankenhaus zeigen. Botschaft "In diesem Krankenhaus ist man schlecht aufgehoben"

Sollte einfach nur ein Denkanstoss sein. Hat aber nichts mehr mit dem eigentlichen Thema zu tun.

Ich war jetzt nicht direkt auf einem Schlachthof, habe, aber in Südostasien extreme Grausamkeiten gegenüber Tieren miterlebt, was auch nicht gerade appetitlich war, Und es ist ja so, dass unser Fleischkonsum derzeit globalisiert wird. Und ich frage mich halt einfach, wie das langfristig gut gehen soll im Falle, dass die Daten und Fakten zur Massentierhaltung in Bezug auf ihre Auswirkungen auf Klima und Umwelt zutreffen sollten.

Was das Auto angeht, bin ich durchaus bei dir. Ich habe zwar den Führerschein, aber ich bräuchte kein eigenes und bin dafür, dass wir uns langfristig Städte überlegen, die anders funktionieren. Was mich nervt ist, dass heute jeder Visionär gleich als grüner Spinner angegriffen wird. Früher hatten die Leute auch Vorstellungen, wie Städte in der Zukunft aussehen sollen. Heute hat man oft das Gefühl alle wollen den Status Quo einfrieren. Warum ist es so schlimm mal über alternative Städte-Modelle zu debattieren? Die Vereinigten Arabischen Emirate hatten da mal ein sehr interessantes Projekt: Masdar genannt.
 
Ich war jetzt nicht direkt auf einem Schlachthof, habe, aber in Südostasien extreme Grausamkeiten gegenüber Tieren miterlebt, was auch nicht gerade appetitlich war, Und es ist ja so, dass unser Fleischkonsum derzeit globalisiert wird. Und ich frage mich halt einfach, wie das langfristig gut gehen soll im Falle, dass die Daten und Fakten zur Massentierhaltung in Bezug auf ihre Auswirkungen auf Klima und Umwelt zutreffen sollten.

Was das Auto angeht, bin ich durchaus bei dir. Ich habe zwar den Führerschein, aber ich bräuchte kein eigenes und bin dafür, dass wir uns langfristig Städte überlegen, die anders funktionieren. Was mich nervt ist, dass heute jeder Visionär gleich als grüner Spinner angegriffen wird. Früher hatten die Leute auch Vorstellungen, wie Städte in der Zukunft aussehen sollen. Heute hat man oft das Gefühl alle wollen den Status Quo einfrieren. Warum ist es so schlimm mal über alternative Städte-Modelle zu debattieren? Die Vereinigten Arabischen Emirate hatten da mal ein sehr interessantes Projekt: Masdar genannt.
Folgende Anmerkungen zu deinem Posting:
Tierhaltung kennst du nur aus einer Begebenheit in Südostasien. Wir leben in Westeuropa. Die Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsherstellung sind auch nicht ohne dort, also kaufst du nur Kleidung welches in D hergestellt wurde?

Dir ist Umweltschutz und insbesondere Klimaschutz wichtig. Aber du warst in Südostasien und hast sicherlich schon andere Reisen gemacht. Also ein Bewohner dieser Erde mit einer miesen Klimabilanz. Und bedenke Reisen ist nicht lebensnotwendig, Essen dagegen schon. Ich halte Klimaschutz für sehr wichtig, für mich hast du aber durch deine Reisen stark an Glaubwürdigkeit verloren. Ich habe es ja schon geschrieben, die jungen Leute meinen, sie retten die Welt, wenn sie weniger Fleisch essen, aber machen viele Reisen. Für mich ist das mehr als ein Widerspruch, das ist Selbsttäuschung.

Bzgl. Auto: Auch da fällt mir sofort wieder auf, dass immer von Mobilität in der Stadt die Rede ist. Es leben in D nur 30% in einer Großstadt, 70% leben nicht in einer Großstadt. Es wird immer von Lösungen im großstädtischen Umfeld geschrieben, sprich von einer Minderheit in D.
Die Vereinigten Arabischen Emirate als Innovativ bzgl. Klimaschutz zu erwähnen ist mehr als irritierend.
 
Tierhaltung kennst du [@Chaosstudent] nur aus einer Begebenheit in Südostasien. Wir leben in Westeuropa.

Naja, dieser nordhessische Schlachthof, den sie letztens dichtgemacht haben, war jetzt auch kein Paradebeispiel. Und der Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück (bei Gütersloh) ja auch nicht....
Da haben wir hier selber genügend Baustellen....
Den Südostasiaten sind wir in der Hinsicht wohl lediglich darin voraus, dass man hierzulande nicht mehr der Mär aufsitzt, das Fleisch würde besser schmecken, wenn man das Tier noch extra quält.....

Bzgl. Auto: Auch da fällt mir sofort wieder auf, dass immer von Mobilität in der Stadt die Rede ist. Es leben in D nur 30% in einer Großstadt, 70% leben nicht in einer Großstadt. Es wird immer von Lösungen im großstädtischen Umfeld geschrieben, sprich von einer Minderheit in D.
Die Vereinigten Arabischen Emirate als Innovativ bzgl. Klimaschutz zu erwähnen ist mehr als irritierend.
Das ist ein Dilemma. Die Menschen in der Großstadt kann man mit dem ÖPNV eher erreichen, die sind affiner dafür. Aber ja, viele Deutsche leben in überschaubaren Städten. Die kommen aber oft gar nicht auf die Idee, den ÖPNV zu nutzen. Vor allem, weil er nicht gut ausgebaut ist.
 
Ich frage mich was wäre, wenn das ganze ähnlich wie in Kanada vorzeitig gestoppt wird.


Die Reaktionen waren ja auch putzig. Wie reiche Teenager, die ganz entsetzt darüber sind, dass Mama und Papa nix mehr auf ihr Konto überweisen wollen ^^
 
Naja, dieser nordhessische Schlachthof, den sie letztens dichtgemacht haben, war jetzt auch kein Paradebeispiel. Und der Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück (bei Gütersloh) ja auch nicht....
Da haben wir hier selber genügend Baustellen....
Den Südostasiaten sind wir in der Hinsicht wohl lediglich darin voraus, dass man hierzulande nicht mehr der Mär aufsitzt, das Fleisch würde besser schmecken, wenn man das Tier noch extra quält.....


Das ist ein Dilemma. Die Menschen in der Großstadt kann man mit dem ÖPNV eher erreichen, die sind affiner dafür. Aber ja, viele Deutsche leben in überschaubaren Städten. Die kommen aber oft gar nicht auf die Idee, den ÖPNV zu nutzen. Vor allem, weil er nicht gut ausgebaut ist.

Den Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück (Tönnis) als schlechtes Beispiel von schlechtem Tierschutz zeugt von größter Unwissenheit. Zu den Arbeitsbedingungen in dem Schlachthof kann ich nicht viel sagen, aber die Bemühungen bzgl. des Tierschutzes dort sind vorbildlich. Natürlich wurde das Tier am Ende auch geschlachtet.
Informiere dich erst mal objektiv und schmeiss nicht Dinge durcheinander. Arbeitsschutz und Tierschutz ist nicht das Gleiche.
Und jetzt zu dem anderen Schlachthof: Wie war das noch Mal mit regionale Schlachthöfe. In Hessen gibt es praktische keine nennenswerte Schlachthöfe mehr. So werden die letzten kleinen Schlachthöfe auch noch dicht gemacht.
In einer Diskussion sollte man auch Zusammenhänge verstehen und deren Folgen. Ist wie bei der Diskussion mit BGE. Man muss immer das Ganze sehen. Rosinenpickerei führt in eine Sackgasse.

Der ÖPNV in Städten ist nicht gut. Ich wohne in eine Kleinstadt in ländlicher Umgebung und komme beruflich immer Mal in größere Städte mit Bahn/Bus/Strassenbahn. Der ÖPNV ist ein Traum. Es ist wohl immer eine Sache der Perspektive. Ich empfehle dir mal, eine gewisse Zeit den ÖPNV im ländlichen Bereich zu nutzen, vorausgesetzt es gibt überhaupt einen.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben