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Frau will nicht Stillen nach der Geburt unseres Babys

  • Starter*in Starter*in Luke Skywalker
  • Datum Start Datum Start
Diese Unterstellung finde ich mehr als unverschämt.
Nichts, was der TE hier geschrieben hat, deutet darauf hin

es weist darauf hin, dass er hier nur Argumente pro Stillen haben möchte und in jeder Antwort nur wieder erzählt, dass er und die Hebamme sie dann jetzt weiter unter Druck setzen müssen.
Sie sagt, dass sie ihren Körper nach 9 Monaten Schwangerschaft wieder für sich allein möchte und ihm ist das offenbar völlig egal.

Ich bin selbst Mutter, habe aus Überzeugung, gerne und auch lange gestillt, hatte da nie irgendwelche Probleme mit wunden Stellen, Milchstau etc.
Und ich kann sie trotzdem verstehen und finde es schrecklich, wie sehr ihre Bedürfnisse weggewischt und dem Missionierungsversuchen von Babyerzeuger und Hebamme unterworfen werden.

Die Who empfiehlt für Länder, in denen es nicht verlässlich sauberes Trinkwasser gibt, dass Muttermilch der Flaschenkost immer vorzuziehen ist.
Kann ich total nachvollziehen.
Das Problem haben wir hier aber nicht.
Deshalb gibt es genau NULL Gründe, eine Frau, die nun mal echt nicht will, so zu bedrängen

Und da unterstelle ich dem TE einfach mal, dass er gerade nicht seine Partnerin sieht, sondern nur, dass der Brutkasten zickt und das jetzt behoben werden muss.
 
Noch einmal ich dränge sie nicht dazu ich sage dazu auch nichts mehr ich hoffe das ihre Hebamme oder die im Krankenhaus ihr ins gewissen reden.
Ich halte mich da komplett raus.
Und denke meine Meinung nur.
du bist ein Held, die anderen sollen also deinen Willen bei deiner Frau durchsetzen?
Jede Frau schreit hurrah, wenn sie so einen Partner an der Seite hat.

Deine Aufgabe wäre: deine Frau zu unterstützen und ihre Meinung gegenüber den Hebammen zu vertreten. Du fällst ihr vollkommen in den Rücken.
Willst du das später auch bei der Kindererziehung so halten? Verstehst du das unter Partnerschaft?
Partnerschaft bedeutet für mich an einem Strang ziehen, miteinander und nicht gegeneinander zu leben und zu agieren.
 
Noch einmal ich dränge sie nicht dazu ich sage dazu auch nichts mehr ich hoffe das ihre Hebamme oder die im Krankenhaus ihr ins gewissen reden.
Ich halte mich da komplett raus.
Und denke meine Meinung nur.
Ich würde ja sagen, dass Luke Skywalker sicher nicht die hellste Kerze auf der Torte war, aber so wäre er mit seiner Frau sicher nicht umgegangen. Nimm dir doch mal ein Beispiel an echten Helden, die machen keine Frauen nieder. In Star Wars verehren selbst die Superschurken ihre Frauen ....
 
Möchtest du dein restliches Leben auf die Hängeschläuche (wo einst Brüste waren) schauen, die das Baby ausgenuckelt hat?
Nein?
Deine Frau auch nicht. Ich habe mehrere Frauen im Bekanntenkreis, die nach einer Stillzeit von 6 Monaten Hängeschläuche hatten. Das ist ästhetisch sehr schwer auszuhalten.

Seine Frau sagte ihm, dass sie ihren Körper nach der Geburt wieder für sich möchte.
Medikamente nehmen können, wenn sie krank ist, zum Beispiel.

Und wenn der gute Mann und die Hebamme so weitermachen, wird er wohl nicht mehr in die Verlegenheit kommen, ihre Brüste angucken zu müssen (also die seiner Frau, vielleicht klappt es ja mit der Hebamme).
 
Ich muss hier dringend was schreiben obwohl ich in meinen eigenen Tread angegriffen wurde.
Ich kenne mich mit dem Thema stillen etwas aus, weil meine Schwägerin Stillberaterin vom Beruf ist.

Erstens Stillen verursacht keine hängende Brüste.
Zweitens wenn man während des stillens Schmerzen hat oder Blutige Brustwarzen hat liegt es meistens daran das man das Kind falsch anlegt.
Drittens es gibt die Saugerverwirrung es bedeutet das ein Kind die Brust nicht mehr nimmt bzw. Sie anschreit.
Viertens es ist normal das Neugeborene am Anfang nur an die Brust wollen sie kommen in eine komplett fremde Welt an und erleben jeden Tag was neues Stillen hat nichts nur was mit Nahrung zu tun sondern für Neugeborene symbolisiert es auch Sicherheit und Geborgenheit.
Und dazu kommt um zu öfters man das neugeborene anlegt umso mehr milch wird auch produziert.
Es wurde von Wissenschaftlern bewiesen das Muttermilch das gesündeste ist was man einem Neugeborenen geben kann.
In der Muttermilch sind alle Nährstoffe erhalten die so ein kleines Wesen braucht plus die Antikörper der Mutter.
Es ist auch bewiesen das Kinder die gestillt wurden nicht so anfällig sind krank zu werden wie Kinder die nur mit der Flasche augezogen wurden.
Darüber hinaus stärkt es die Mutter Kind Bindung.

Zum Thema Medikamente es gibt viele Antibiotika die stillfreundlich sind und auch Erkältung Medikamente es gibt sogar eine Seite wo man selbst nachschauen kann.

Ich finde diese Frau sehr egoistisch das sie ihren Kind es verwehren möchte.
Dann hätte sie auch nicht schwanger werden brauchen.
 
Unser Kinderarzt meinte, bzgl. Allergieerwartung sind alle Kinder, gestillte und ungestillte, mit zwei Jahren auf dem gleichen Stand.
Und bzgl. der Antikörper gibt es gegen die schlimmen Krankheiten tatsächlich auch Impfungen.
Die MuMi ist bestimmt das Beste für das Kind - aber in der heutigen Zeit können viele ihrer Vorteile durch künstliche Nahrung auch kompensiert werden.
Besondere Intimität habe ich übrigens weder bei mir noch bei den vielen Dutzend anderen Frauen, die ich über mehrere Kinder hinweg kennen gelernt habe, die gestillt haben,
übrigens nie bemerkt. Das war immer Mittel zum Zweck.

Möchtest du dein restliches Leben auf die Hängeschläuche (wo einst Brüste waren) schauen, die das Baby ausgenuckelt hat?
Nein?


Das ist Unsinn. Die Haut bildet sich zurück. Dauert zwar, aber sie bildet sich zurück.
Das einzige was bleibt ist, dass das Brustgewebe danach nicht mehr so druckempfindlich ist wie vorher.
 
Warum kannst du nicht die Meinung deiner Frau akzeptieren und reitest so vehement darauf herum?

Also auch wenn die Frau stillt - es ist genauso sein Baby und er darf seine Meinung doch auch verteidigen?
Darf sie ja auch. Sie hat nicht mehr "recht". Er kann nichts dafür,dass sie das Kind austrägt und stillt, aber es ist genauso sein Kind und dafür kann er auch Vorstellungen haben.
 
Weiterhin, dass sich bspw. auch der Mann viel mehr bei der Versorgung einbringen kann ohne, dass Frau erst ewig abpumpen muss, damit der Mann z.Bsp. auch mal nächtliche Fütterungen übernehmen kann. ;-)


Man kann doch auch kombinieren, der Körper der Frau lernt das schon. Tagsüber MuMi, nachts Flasche.
Man muss das doch nicht so absolut "das eine ODER das andere" sehen.
Vielleicht gibt es einen Kompromiss.
 
Weiterhin, dass sich bspw. auch der Mann viel mehr bei der Versorgung einbringen kann ohne, dass Frau erst ewig abpumpen muss, damit der Mann z.Bsp. auch mal nächtliche Fütterungen übernehmen kann. ;-)


Man kann doch auch kombinieren, der Körper der Frau lernt das schon. Tagsüber MuMi, nachts Flasche.
Man muss das doch nicht so absolut "das eine ODER das andere" sehen.
Vielleicht gibt es einen Kompromiss.
Es gibt keinen Kompromiss, wenn nur eine*r stillen kann bzw soll. Man stillt oder man stillt nicht. Sie will nicht.

Ich meine, er könnte es ja mal selbst versuchen, wurde ihm nun schon mehrfach nahegelegt. Ignoriert er aber gekonnt.
 
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