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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Wohlstand für Alle!

Oder durch Kampf und Eroberung, wenn man vom Islam spricht.
Der Islam wird seine Herkunft von einer unruhigen, von ständigen Stammeskriegen und Überfällen geprägten Region samt der daraus resultierenden Moralvorstellungen, die sich stellenweise recht deutlich von denen einer zivilisierten Region unterscheiden, niemals ablegen können.
So muß man auch das Zinsverbot aus islamischen Augen sehen und mit islamischen Gründen, nämlich als Verbot, sich in Abhängigkeit von einem Darlehensgeber zu begeben, denn wer zu Mohammeds Zeiten das Geld eines anderen annahm, selbst wenn es nur geliehen war, machte sich damit automatisch zu seinem Untertan.
(Im Unterschied zu "Ehrenschulden", die der Islam erlaubt.)
 
Ich sehe im Zins nichts verwerfliches.

Es ist eine Leistung und ein Vorteil wenn jemand Geld geliehen bekommt. Dafür sollte er zahlen.
Insbesondere da Geld fast immer durch Inflation Wert verliert, würde es auch gar keinen Sinn machen sein geld ständig zinslos zu verleihen bis es irgendwann fast nichts mehr wert ist.

Aber nichts gegen den Islam oder Menschen, die keine Zinsen wollen. Jeder soll leben und investieren wie er will!

Ich bin auch kein Fan von Zinsen. Die Gewinnmöglichkeit ist im Vorfeld durch die Höhe des Zinses beschränkt. Der Verlust ist aber unbeschränkt, da man im Falle der Pleite des Kreditnehmers einen Totalverlust erleiden kann. Und im aktuellen Zinsumfeld verleiht man zu 0,X Prozent Geld. Bei solch winzigen Renditen, will ich eigentlich 100% Sicherheit.

Für mein Depot ist fast alles nur "Futter" für Aktien. Ich habe knapp 70% in Aktien und wenn es weiter bergab geht, werde ich diese Quote immer weiter erhöhen indem ich dafür die restlichen 30 % (die noch in Anleihen, Gold etc.) liegen, verkaufe.

Die Lufthansa hat so viel Aktienwert verloren, dass das Unternehmen jetzt eine Dividende von 7% ausschüttet. Klar, dieses Jahr wird der Gewinn einbrechen, aber langfristig wohl kaum. Wo gibt es einen Zins von auch nur annähernd 7%?
Italienische und griechische Staatsanleihen vielleicht ..... 🙄
 
Ach, Zinsen..... 🙄
Die, die es bei Kreditinstituten mit einigermaßen verlässlicher Einlagensicherung auf das Tagesgeld (zB deutscher oder niederländischer) gibt, sind vernachlässigbar. Bei Festgeld sieht es nicht viel besser aus. Um mit Zinsen einiermaßen etwas zu reißen, müsste man Festgeld lange bei einer Bank parken, wo es diese Einlagensicherung nicht gibt. Aber wer will so was über 8~10 Jahre abschließen - bei einer Bank, die nicht gewissen Standards genügt? Und man käme ja vorher nicht ans Geld.

Zinsen sind ein Thema von Gestern. Aber nicht, dass 'gestern' alles besser war. Da war auch teilweise die Inflation höher. 😉

Immobilie? - Könnte ich mir nicht leisten bzw. ich will nicht in die beschaulichste Ecke ziehen. 😉 [PS]Einen Kredit bräuchte ich sowieso.[/PS]
Stille Teilhabe? - Aber in welches Unternehmen bloß investieren? Ich müsste den Laden gut kennen, und Vertrauen ins Geschäftmodell haben.
Aktien? - Da muss ich jeden Tag dabeisein.
Gold? - Langfristig gesehen viel zu volatil.

Bleiben nur ETFs/Fonds (ohne Shorts, davon lasse ich persönlich die Finger). Ich hab zwar die Tage erratisch gehandelt und dadurch noch zusätzlich zu den Kursverläufen verloren, aber langfristig hab ich keine andere Chance, als diese Strategie zu fahren.

Nicht, dass ich viel will. Einfach für später, um mit meiner Frau und etwaigen Nachkommen, ein gewisses Polster zu haben....
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man es nicht benötigt, wieso hat man es sich dann überhaupt erst erarbeitet?

Dann kann man gleich Monopoly spielen. Kostet weniger Geld und Nerven (bei Pech und unglücklichen Entscheidungen).
Man muss doch nicht alles Geld ausgeben, das man verdient hat. Es soll Menschen geben, die sparen. Erspartes ist oft Geld, das man nicht sofort benötigt.
 
Ich wollte hier keine Pro/Contra-Diskussion über Zinsen starten, sondern nur kurz den Grund meiner persönlichen Abneigung darlegen, das ist alles.
 
Deine persönliche Abneigung hat Du bisher nicht dargelegt, nur die von Religionen. Außer Du hältst Dich an ein religiöses Zinsverbot. Da stellt sich aber die Frage, inwieweit Regeln, die mal in der Bronzezeit (Judentum) oder im frühen Mittelalter (Islam) aufgestellt wurden, in einer Zeit mit völlig anderen (rechtlichen) Bedingungen überhaupt noch gültig sein sollen.

Denn wie ich bereits schrieb, Wucherzinsen sind heute erstens mal rechtliche Grenzen gesetzt, und zweitens kann sich bei der aktuellen Zinslage eh niemand durch Zinsen bereichern. Die Quasi-Leibeigenschaft durch Annahme eines Kredits gibt es in dieser Form auch nicht mehr.
 
Ja, was die Zinsen betrifft.
Was aber auch vielen Leuten nicht klar ist. Das man das was sie auf eine Bank tragen nichts weiter ist als einer Bank einen Kredit geben. Und das es bereits Banken, also Schuldner gibt, die ganz offen sagen, daß sie beim nächsten Konkurs, also der Insolvenz, ihre Gläubiger beteiligen werden. Weil der Staat nicht mehr zuständig sein wird.
Das Dumme ist, dass die Banken dank der EZB-Politik Null Interesse an diesen Krediten haben, weil sie dann entsprechende Summen als Sicherheiten bei der EZB hinterlegen und Zinsen dafür zahlen müssen.
 
Ich bin froh, dass ich nicht nachdenken muss, was ich beim Einkaufen ausgebe, dass ich auch Salzletten statt Billig-Salzstangen kaufen kann, ich nicht nen Vogel bekomme, wenn ich Steaks für viele Leute bezahle..
dass ich seit Jahren meinen Kontostand nicht mehr richtig im Blick haben muss und wenn die Waschmaschine kaputt geht,
igibt es halt ne Neue. Dass meine Kids Klassenfahrten machen können und gute Schuhe bekommen, in denen sie nicht frieren. Dass ich in der Familie anderen helfen kann, sei es mit Überbrückungskrediten oder einem saisonal bedingtem Einkauf für die kids.
Dass meine kids schon die halbe Welt kennen und ich Geld für Nachhilfe und Sportturniere habe und auch für private Versorgungen wie spezielle Therapien etc.. ich stehe auf Technik und freue mich auf einen neuen laptop alle drei Jahre und bin froh, dass ich mir mal ein Hybrid-Auto zum Testen über das Wochenende ausleihen kann. Und selbst, wen nic hnie mehr arbeiten würde, würde sich an meinem Leben nicht viel ändern. Geld schafft für mich Sicherheit. Und damit Glück für mich und meine Familie.
Ich würde jedem wünschen, dass er auch so leben kann. Deshalb: Wohlstand für alle.
 
Aus gegebenen Anlass des Corona Crashes zitiere ich hier mal einen beitrag aus einem anderen Thread mit der Bitte rund um Rente, Finanzen und co am besten bei mir hier weiter zu diskutieren:

Aber genau das ist ja das Problem: Wenn Du 30 jahre hast, um die Kursverluste auszusitzen, ist alles roger: Keine Frage: Aber nicht jeder hat diese zeit! Und selbst wenn Du 30 Jahre lang gut gefahren bist und immer wieder weiter investiert hast, kann bei einem solchen Crash ja trotzdem der große Einbruch kommen: Oder legst Du alle Kursgewinne beiseite und reinvestierst sie nicht? Du hast also vermutlich im Notfall wie jetzt nicht die Möglichkeit, dieses geld anzutasten: Was, wenn Du es aber brauchst, weil es Deine Rente ist? Was, wenn Du auf die kursgewinne angewiesen bist.
Das ist das Problem!

Die Anlagedauer ist bei jeder Geldanlage ein wichtiges Kriterium. Es gilt

Kurze Anlagedauer:
Tagesgeld/bar

mittlere Anlagedauer:
Anleihen, Festgeld, Produkte mit niedriger Schwankung

lange Anlagedauer:
Aktien, Gold, alles was kräftig schwanken kann

Kurzum, spare für deine Rente in Aktien solange die Rentenzeit noch 10+X Jahre entfernt ist. Schichte je näher die Rente kommt schrittweise in andere kursfristigere Anlagen um.

Die gesetzliche Rente- so wie sie jetzt läuft- funktioniert nicht gut genug: Das ist klar. Aber es ist trotzdem langfristig besser, dieses Pferd nicht aus den Augen zu verlieren und eben mehr auf die gesetzliche Rente zu setzen. Dazu müssen natürlich reformen der gesetzlichen Rente her- keine Frage (also zB die Tatsache dass unbedingt auch Beamte und Selbständige einzahlen MÜSSEN- as klappt in Ösiland hervorragend)
Eine rein kapitalbasierte Rente hat ungeheure Risiken.
Entweder Du legst selber an: Dann musst Du Dich auskennen (was wir eigentlich nicht von jedem Rentner erwarten können) und trägst allein dasd Risiko, dass alles den Bachrunter geht. Oder Du legst über bankengemanagte Fonds an und zahlst horrende Gebühren.

Auch Beamte vermehren sich nicht wie die Karnickel und können künftige Rentengenerationen bezahlen 😀
Aber du hast Recht, eine rein kapitalbasierte Rente ist nicht erstrebenswert, aber wie ich im anderen Thread zuvor schrieb könnte man eine Grundrente wie die Niederlande von 1.200 € einführen und jegliche Vorsorge darüber hinaus kapitalbasiert gestalten.

Auskennen muss man sich übrigens herzlich wenig. Fast jede Bank bietet ein Autoinvest an. Und andere Länder wie Norwegen legen sogar Staatsfonds an, in die Menschen einzahlen. Alles machbar, wenn Deutschland es will!

40% Verlust...das ist ein harter Brocken, wenn man sagen wir mal30 Jahre angespart hat und jetzt nicht mehr in der Lage ist, das auszusitzen.

Guter Punkt! Ich spiele dein Schreckensszenario mit! 10.000 30 Jahre lang zu einem Kapialmarktzins von 6,7% im Aktienmarkt angelegt = knapp 70.000 €, dann 40% Crash = 42.000 €. Schlimm, ja! Aber selbst in diesem Horrorszenario wäre das besser als alle anderen Kapitalanlagen oder kennst du was, das in 30 Jahren ohne Risiko aus 10.000 -> 42.000 € macht?

Und nochmal: Natürlich geht man in Hinblick auf den Rentenbeginn VOR der Rente schrittweise aus Aktien rau, damit genau dein Horrorszenario nicht geschieht.
 
Du musst erkennen, dass du und nur du dein Leben bestimmst! Die Schuld bei anderen zu suchen beruhigt das Gewissen, lässt dich aber in einem Nichtstun versinken. Denke nicht in Problemen sondern in Lösungen!

Raus aus der Komfortzone!
(...)
Da sind wir wieder beim Mindset, denke langfristig! Denke groß!
(...)
Denke nicht in Problemen, denke in Möglichkeiten!

Optimismus ist die Grundvoraussetzung um Ziele zu erreichen. "Ja aber" sagen nur Pessimisten.

Ich habe gut ein Dutzend Bücher zum Thema Reichtum, Vermögensbildung und co gelesen.

Ich glaube, du hast ein paar Bücher zuviel gelesen. Jedenfalls die der Sorte "jeder kann es schaffen". Bodo Schäfer, Tony Morris? Life Coaches usw.?

Man wird nicht durch ein Mindset reich, sondern dadurch, dass man ein Unternehmen gründet - oder erbt.
Man wird nicht durch Optimismus wohlhabend, sondern durch Realismus und kluge Entscheidungen. Optimismus ist nicht immer realistisch. Nicht von ungefähr GIBT es überhaupt Optimisten und Pessimisten: die Menschheit braucht beides, so wie linke und rechte politische Einschätzungen.

Was Aktien und Immobilien angeht: Fefes Blog

Und die Schuld immer nur beim Individuum bzw. bei sich selbst zu suchen, kann wahnsinnig ungerecht und unrealistisch sein und dazu noch unpolitisch bzw. politisch fatal.

Irgendwie ist mir in diesem Beitrag - im Gegensatz zu deinen sonstigen, fundierten Beiträgen - zuviel Begeisterung, zuviel Hype. Ich vermute, du hast dich von diesen zweifelhaften Ratgebern mitreißen lassen, wie so viele.


Wer aber Produktivkapital nach Erhard hat, wird langfristig gewinnen.

Langfristig sind wir alle tot.
- Keynes
 

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