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Baupreise steigen ins Uferlose

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 5176
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Insgesamt kamen sie auf 157 Stunden - für eine Küche!!!!
Die ganze Küche kostete 30 000 €. 72 Stunden saßen wir bei dem Planer. Sind wieder geschätzt 4000 € Arbeitslohn.
Ich verstehe das Gemecker nicht. Ich erhalte immer noch vernünftige und preiswerte Bauausführungen. Ich denke mich in die Materie rein und sage meine Limits. Niemals gebe ich Baufirmen einen unlimitierten Auftrag.

Wenn man sich über eine 30T€ Küche im Nachhinein aufregt: Warum limitiert man vertraglich nicht vorher auf 10T€? Das muss doch auch reichen, oder?


Zum Thema Baupreise:
Solange Du 1 Immobilie teuer verkaufst und 1 Immobilie teuer einkaufst, ist doch alles ok.
 
Also gigi, bei uns gibt es auch Neuigkeiten. Leider keine guten.

Meine LG ist begeistert, ich freue mich auch, aber das Ganze hängt wie ein Damokles Schwert über mir. Zum ersten mal werde ich finanziell mit dem Rücken zur Wand leben. Wenn im job was quer kommt oder gesundheitlich, sind wir am Ende. Die Sachlage benötigt, das wir beide arbeitsfähig bleiben für die nächsten 20 Jahre. Ohne kürzer zu treten oder sonstige Spielereien.

Ich weiss nicht. 426.000, bald 1 Million Mark. Das kann doch gar nicht sein.
Keine Ahnung, ob das er richtige Schritt ist...
Bei mir schwirrt die DM auch noch im Kopf rum - und das 20 Jahre nach ihrer Beerdigung.

Denke positiv! Ihr habt viel Eigenkapital. Selbst wenn Ihr plötzlich verkaufen müsst, bleibt noch Geld übrig.

Ich war so verrückt und habe noch mit 45 ein Haus gekauft, voll finanziert. Ich zahle alleine. Damokles-Schwert? Wenn es passiert, dann passiert es. Ich lebe jetzt und genieße mein Leben.

Was würde es kosten, wenn Ihr selber bauen lassen würdet? Oder ist es jetzt auch eine Zeitfrage?
 
Ich verstehe das Gemecker nicht. Ich erhalte immer noch vernünftige und preiswerte Bauausführungen. Ich denke mich in die Materie rein und sage meine Limits. Niemals gebe ich Baufirmen einen unlimitierten Auftrag.

Wenn man sich über eine 30T€ Küche im Nachhinein aufregt: Warum limitiert man vertraglich nicht vorher auf 10T€? Das muss doch auch reichen, oder?

Ich mecker doch nicht über die 30 000 €. Wäre die Küche von Anfang an vernünftig aufgebaut worden, hätte ich den Preis auch gerne bezahlt.
Was ich mit meiner Schilderung sagen wollte: Die Preise müssen so hoch gestaltet werden, denn der Unternehmer kann ja nicht "Minus" schreiben. Also setzt er von Anfang an seine Preise so hoch an, damit er die Stunden seiner unfähigen Handwerker wieder drin hat. Die muss er bezahlen - egal wie schlecht die Jungs arbeiten.
An unserer Küche hat der Unternehmer definitiv nichts mehr verdient, eher etwas dazugeschossen - einfach aus den angeführten Gründen. Also muss er beim nächsten Kunden den Preis noch höher ansetzen um nicht irgendwann pleite zu gehen.

Zum Thema Baupreise:
Solange Du 1 Immobilie teuer verkaufst und 1 Immobilie teuer einkaufst, ist doch alles ok.

Ei das ist aber eine Milchmädchenrechnung. Die neue Immobilie ist prozentual doch wesentlich teurer als die gebrauchte Immobilie. Von daher ist deine Aussage nicht logisch .
 
Bei mir schwirrt die DM auch noch im Kopf rum - und das 20 Jahre nach ihrer Beerdigung.

Denke positiv! Ihr habt viel Eigenkapital. Selbst wenn Ihr plötzlich verkaufen müsst, bleibt noch Geld übrig.

Ich war so verrückt und habe noch mit 45 ein Haus gekauft, voll finanziert. Ich zahle alleine. Damokles-Schwert? Wenn es passiert, dann passiert es. Ich lebe jetzt und genieße mein Leben.

Was würde es kosten, wenn Ihr selber bauen lassen würdet? Oder ist es jetzt auch eine Zeitfrage?

Hallo Cabman: Bei dem Haus meiner Tochter habe ich mir 2018 3 Angebote über schlüsselfertiges Bauen geben lassen.
Wir schwirrten immer um die Million herum - ich fiel damals auch vom Glauben ab. Eine Million - und dann eine grottenschlechte Ausstattung. Was die alles als hochwertig heutzutage bezeichnen - ich war sprachlos. Glaube aber nicht, dass es ein Luxusbunker ist. Sicher nicht schlecht - aber unter Luxus verstehe ich etwas anderes. Vor 20 Jahren wäre das unter "ist ganz ok" durchgegangen. Heute bezeichnet man das als Luxus.🙄

Letzten Endes habe ich jedes Gewerk selbst vergeben und Handwerker gesucht. Natürlich war es sehr viel Ärger und ich habe auch Nerven gelassen - aber es kam 200 000 € günstiger und die Ausstattung ist wesentlich besser.

Ein Bauträger, der ständig baut, hat doch ganz andere Konditionen als ein einzelner Privatmann. Da kannst du dir selbst die Gewinnspanne ausrechnen.

Nein, ich organisiere bei meinem Bau wieder alles selbst. Kotzt mich an - aber dieses Geld ist es wohl wert.

Mir geht es wie dir - ich rechne auch im Kopf alles in Mark mit. ich bin echt gespannt wie das weiter geht.
Du die jungen Leute machen sich da keine Gedanken. Die bauen und finanzieren alles auf 30 Jahre, und glaube mal nicht , das die nicht in den Urlaub fahren.
Mir ging es wie dir - ich hätte da auch schlaflose Nächte. Bei mir ist es Gottlob finanziell nicht so schlimm - aber es ärgert mich, dass ich etwas kaufe, dass nie den bezahlten Preis wert ist.

Meiner Freundin ging es 2009 so. Sie kaufte im Jahr 2000 ein Haus für 1Million DM -also 500 000 €. 2009, die Baupreise waren im Keller musste sie verkaufen - sie bekam dafür noch circa 370 000. Der Käufer musste das Haus vor kurzem verkaufen - über 700 000 bekam er.
Da passt doch was vorn und hinten nicht mehr.
Wenn man wegen Scheidung, Arbeitslosigkeit ec schnell verkaufen muss - kann es sehr hart werden.

So und nun gehts ab Richtung Hamburg. Bis in 3 Wochen. v.g.
 
Ich betrachte es mal von der anderen Seite und sage Dir: Die Baupreise sind noch viel zu billig.

In Wahrheit wurde unsere Währung durch das QE der EZB massiv inflationiert, dabei aber der Warenkorb des statistischen Bundesamtes auf Betreiben der CDU künstlich niedrig gehalten, um keine galoppierende Inflation in Gang zu setzen.

Alle, die das System früh genug verstanden haben, haben sich schon vor 5 Jahren mit Immobilien eingedeckt und decken sich heute massiv mit Aktien ein, da der DAX selbst im Falle einer Rezession nur nach oben gehen kann.

Wenn man die echte Kaufkraft berechnet, die ein Maurer heute mit 21 Euro brutto hat, die er nach Tarif verdient, ist die extrem niedrig. Würde er das System verstehen, würde er die Kelle vermutlich liegen lassen.

Kurzum: 240t€ wird Dir in 3 Jahren wie ein Schnäppchen vorkommen. Machen!



Gestern bekam ich den ersten Kostenvoranschlag für meinen Rohbau - ich fiel fast vom Glauben ab.

2 Stunden sprach der Unternehmer mit uns das Angebot durch, step bei step - bei der letzten Seite fiel ich fast vom Stuhl.

Da stand für den nackigen Rohbau- also ohne Dachstuhl: 240 000 €.

ein Bungalow mit 150 qm Wohnfläche, 54 qm Garage, und 60m2 Unterkellerung. Nichts aufwändiges- eine LForm, keine Besonderheiten..... Dachstuhl kam ein Angebot über 50 000 € dazu.


Meine Tochter hat 2018 gebaut: 226 qm Wohnfläche, 120 Qm Keller, 65 qm Garage, absolut viel aufwendigen Schnickschnack für 220 000 €.

Ich fühl mich allmählich verarscht - wenn man die Preise in Deutschland vergleicht, dann sind es Unterschiede die nicht mehr nachvollziehbar sind.

Ganz ehrlich, sollten die anderen Angebote auch so abgehoben sein, dann bleibe ich in meinem zu großem Haus sitzen.
Die Häuser rechtfertigen einfach nicht die Preise.
 
Angebot und Nachfrage eben. Da die Zinsen derzeit so niedrig sind. Da werden viele, die jetzt günstig gebaut oder gekauft haben, in 10 Jahren am Kredit kaputt gehen.
 
Angebot und Nachfrage eben. Da die Zinsen derzeit so niedrig sind. Da werden viele, die jetzt günstig gebaut oder gekauft haben, in 10 Jahren am Kredit kaputt gehen.

Nie im Leben. Die Leute werden sich in 10 Jahren auf die Schenkel klopfen, weil sie dann 30.000 Euro pro qm für Ihre Wohnungen in den sieben A-Städten bekommen, wie heute schon in London. Die Immobilien auf dem Land werden dagegen stagnieren oder sogar an Wert verlieren.

Mein Ex zahlt in London Victoria für 38 qm 4800,- Euro Miete, Kaufpreis läge dort sogar über 30.000,- Euro / qm für eine ziemlich miese Bausubstanz.

Schaut Euch doch die Target-2 Salden der EZB an, die zulasten von Deutschland gegen Italien und Spanien bestehen: 1 Billion Euro! (1.000.000.000.000,- ).

Und die Italiener haben doch schon angekündigt, niemals zurück zu zahlen.

Wer sich heute keine der viel zu günstigen Aktien kauft, darf in 5 Jahren nicht jammern und sagen, keiner hätte es ihm gesagt. Es kann nur eine gigantische Inflation geben und aktuell wird sie von der Politik künstlich zurück gehalten, weil die Betrüger von der CDU, CSU gerne wieder gewählt werden wollen.

Die Löhne sind viel zu niedrig, Immobilien und Aktien viel zu billig.

Meine Eltern haben zu meiner Geburt 1993 ein Haus für 270.000 DM gekauft, das heute 800.000 Euro wert ist. Hätten sie das Geld 1993 in den Dax oder Dow investiert, wären es heute 3,3 Mio Euro.

Selbst Gold wäre noch besser gelaufen, als Immobilien.

Immobilien waren also im Vergleich eine eher schlechte Anlage und sie sind im Vergleich heute viel zu billig, insbesondere im Verhältnis zu allen anderen europäischen Städten.
 
Behauptungen...
Wenn schon, dann bitte erklärt es fundierter.
der Warenkorb des statistischen Bundesamtes auf Betreiben der CDU künstlich niedrig gehalten, um keine galoppierende Inflation in Gang zu setzen.
Glaube ich nicht. Wie soll man einen Warenkorb künstlich niedrig halten?


Die Löhne sind viel zu niedrig, Immobilien und Aktien viel zu billig.
Dann ist ja im Grunde fast alles zu "billig". Also stimmt es wieder.
Du hast vergessen: Rohstoffe, insbesondere Gold und Platin sind in einer Negativzinsphase zu billig, da Vermögen wertstabil und risikoarm gebunkert werden muss.
Also sagen wir alles ist zu billig, nur das Sparbuch, Festgeldkonto, Lebensversicherung und die Bundesanleihen sind zu teuer.


Meine Eltern haben zu meiner Geburt 1993 ein Haus für 270.000 DM gekauft, das heute 800.000 Euro wert ist. Hätten sie das Geld 1993 in den Dax oder Dow investiert, wären es heute 3,3 Mio Euro. Selbst Gold wäre noch besser gelaufen, als Immobilien. Immobilien waren also im Vergleich eine eher schlechte Anlage und sie sind im Vergleich heute viel zu billig, insbesondere im Verhältnis zu allen anderen europäischen Städten.
Hätten Sie in den Dax-Wert Deutsche Bank investiert, wären die 270T€ jetzt 85T€ wert.

Hätten sie in den Dax investiert, wären es keine 3,3 Mio. Gem. Milchmädchenrechnung wären es nur 2 Mio, aber auch das stimmt nicht, weil sie den Dax durch Zertifikate hätten abbilden müssen. Das kostet hohe Gebühren sowie Vergütung für Zeitwert sowie Steuern. Evt. hätte das fast alles aufgefressen, je nachdem wie man das Erneuern der Zertifikate handhabt. Hätten sie den Dax einfach durch Aktienkauf nachgebildet, wäre auch bedeutend weniger herausgekommen, weil es den Dax von 1993 nicht mehr gibt. Viele Aktien (die Verlustreichen) sind rausgeflogen - neuen kamen rein. Das hätten sie auch "nachbilden" müssen und hätte viel Geld aufgefressen. Der "Dax" ist in diesem Sinne ein Fake, da er immer nur die aktuell 30 stärksten Aktien abbildet.
Vermutlich wären es eher 1 Mio und dann sind wir von den 800T€ nicht mehr weit weg.

Wegen dem hohen Nutzwert (sowie Steuer und ganz wichtig: staatl. Förderung) von Immobilien, sind Immos und Aktien nicht einfach vergleichbar.

Die Mischung macht es! Mit der Mischung (Aktien, Immos, Rohstoffe, Internationales) ist es auch nicht schlimm, wenn 10% Sicherheitsreserve des Vermögens auf einem Sparbuch vor sich hinschrumpfen.
 
Meine Eltern haben zu meiner Geburt 1993 ein Haus für 270.000 DM gekauft, das heute 800.000 Euro wert ist. Hätten sie das Geld 1993 in den Dax oder Dow investiert, wären es heute 3,3 Mio Euro.

Der Vergleich hinkt, weil ein Haus entweder vermietet wird oder ein Stück Lebensqualität darstellt.

Natürlich kann man das Geld auch in Aktien stecken und 30 Jahre unter der Brücke schlafen.
 
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