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Baupreise steigen ins Uferlose

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... ich war genau eine Woche, bevor ich hier das Abbruchhaus gekauft habe, auf einem Tag der offenen Tür eines Bushändlers und hatte Verkaufsgespräche mit einem Unternehmer, der einen 3-achsigen Setra Reisebus abgeben wollte.
Heute würde ich genau das wieder tun um weiter nur Teilzeit zu arbeiten, ich würde mich aber im Leben nicht verschulden. Niemals.
 
Wer sich nie verschuldet, baut sie auch nie was auf. Es sei denn er würde gesponsert werden von Eltern, etc.

Und ich habe auch kein Problem als gesunder Mensch vollzeit arbeiten zu gehen um mir verschiedene Dinge bequem zu gönnen. Ich bin nicht auf der Welt um überhaupt keine Ansprüche zu haben. Wenn ich von der Hand in den Mund lebe kann ich mir auch eine rote Laterne nehmen, mich auf den Friedhof stellen und warten bis ich an der Reihe bin.
 
Wer sich nie verschuldet, baut sie auch nie was auf. Es sei denn er würde gesponsert werden von Eltern, etc.

Und ich habe auch kein Problem als gesunder Mensch vollzeit arbeiten zu gehen um mir verschiedene Dinge bequem zu gönnen. Ich bin nicht auf der Welt um überhaupt keine Ansprüche zu haben. Wenn ich von der Hand in den Mund lebe kann ich mir auch eine rote Laterne nehmen, mich auf den Friedhof stellen und warten bis ich an der Reihe bin.


das habe ich gebraucht- du hast mich herzhaft zum Lachen gebracht mit einem Post.

So traurig das ganze Thema ist, heitern mich dann solche Beiträge auf.

Mich kotzt es insofern an, dass diese neue Haus, nie das wert ist was es kostet.

Müsste ich Schulden machen - würde ich es bleiben lassen, denn für Schulden bin ich mit 58 zu alt.

Beginne ich den Bau wird mein Kontostand hernach auf Null sein - das ist frustrierend, aber ich werde trotzdem gut überleben.
Die Alternative: ich bleibe im viel zu großem Haus, wohne nicht neben der Tochter, sondern 3 km entfernt und habe ein gut gefülltes Bankkonto, dass ich nie brauche.

Es stehen noch 2 Angebote aus - ich werde berichten.....!
Aber erst mal bin ich 3 Wochen unterwegs.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also gigi, bei uns gibt es auch Neuigkeiten. Leider keine guten.

Nachdem wir 6 Monate darauf gewartet haben das die Verkäuferin endlich mal einen Notartermin macht, hat sie an Weihnachten eine mail geschrieben in welcher sie berichtet, ihre Lebensumstände hätten sich geändert und sie benötigt das Haus selbst. Der Verkauf ist geplatzt. Wir waren völlig von den Socken, standen Weihnachten über Silvester, die schönen lustigen Feiertage, völlig neben uns. Ich kann es auch jetzt noch nicht richtig fassen. Wir waren gedanklich eingezogen. Sind sogar immer mal am Wochenende hingefahren und dort spazieren gegangen. Immer von außen geplant was wir als erstes im Garten arbeiten, etc. Und dann eine solche Nachricht.

Das schlimme ist, es hatte zu 100 Prozent gepasst. Feriengebiet, Waldgrundstück, keine Autos.
Und jetzt fangen wir wieder von vorne an. Vor allen Dingen haben wir ungefähr 200k EK und wären nach dem Kauf somit schuldenfrei gewesen. Mit Mitte 40. Das alles ist jetzt geplatzt da wir nun am Markt die normalen Häuser verfolgen müssen.

Gerne Bungalow, damit Altersgerecht. Wenigstens Ortsrandlage damit die Tiere raus können. An das Haus selbst haben wir nicht so viele Ansprüche. Uns ist die Lage am wichtigsten. Und jetzt die Preise die mit dem Ferienhaus nicht vergleichbar sind, lassen jeden Plan schuldenfrei zu sein, hinfällig werden. 😱

Wir haben uns direkt ein paar Häuser angeschaut und evtl. jetzt schon wieder ein passendes gefunden. Aber nur weil wir morgens, mittags, abends auf verschiedenen Seiten, teilweise Premium accounts angelegt haben und direkt reagieren wollen wenn etwas dabei zu sein scheint.

285.000 für ein freistehendes Haus von 1981 am Feldrand. 2 Garagen, 1.050 qm Grundstück.
Ein direkt angrenzendes Grundstück mit 1.200 qm kann optional dazu gekauft werden. Brauchen wir aber nicht.

Wir kamen da hin und der Makler erklärte sofort, dass der Besitzer nur an jemanden verkauft, der auch das Grundstück dazu nimmt, damit er nicht nochmal separat das Grundstück verkaufen muss, sondern wegziehen kann. Schnäppchenpreis 365.000. Da waren wir eigentlich im Kopf schon raus. Das Haus mega geil, das Grundstück ebenso. Mit sämtlichen Kauf Nebenkosten würden wir 426.000 benötigen. Das ist nicht nur weit über unserem Budget, sondern auch weit über dem was für mich bislang überhaupt vorstellbar gewesen ist.

Wir hatten heute Mittag nochmal einen Besichtigungstermin im hellen und erwägen tatsächlich es zu nehmen. Wir verschulden uns nochmal die nächsten ca. 20 Jahre, also bis zur Rente. Und das auch noch mit einer Tilgungsrate die höher sein muss als das was sonst so von uns verlangt wird.

Meine LG ist begeistert, ich freue mich auch, aber das Ganze hängt wie ein Damokles Schwert über mir. Zum ersten mal werde ich finanziell mit dem Rücken zur Wand leben. Wenn im job was quer kommt oder gesundheitlich, sind wir am Ende. Die Sachlage benötigt, das wir beide arbeitsfähig bleiben für die nächsten 20 Jahre. Ohne kürzer zu treten oder sonstige Spielereien.

Ich weiss nicht. 426.000, bald 1 Million Mark. Das kann doch gar nicht sein.
Keine Ahnung, ob das er richtige Schritt ist...


Deiner Ex Verkäuferin erging es eventuell auch wie mir. Das neu geplante Objekt übersteigt die Vorstellungskraft.....
Wobei mein Haus - dessen Verkaufspreis ich auch nie bezahlt hätte - noch keinen Interessenten gefunden hat.
Das ist mein Glück - somit kann ich immer noch in Ruhe entscheiden wohin meine Reise geht.

Wenn ihr Mitte 40 seid, wieviel Geld müsst ihr denn aufnehmen? 150 000 sind doch Peanuts. Der Zinssatz ist doch so niedrig, Grund ist immer was wert. Notfalls verkaufst du halt den Grund separat - wo ist das Problem?

Das schlimme an der Geschichte: unser Geld verfällt. Grund in Hinterdupfing, (am A**** der Welt also) ist teuer als ob man in München Schwabing sich niederlassen möchte.
Irgendwie steig ich da nicht mehr durch.

Ich kann deine Gedankengänge schon auch verstehen - aber wo ist die Alternative für euch?
 
Deiner Ex Verkäuferin erging es eventuell auch wie mir. Das neu geplante Objekt übersteigt die Vorstellungskraft.....

Sie hat sich mit ihrem Partner verworfen und möchte das Haus wieder selbst beziehen.

Wenn ihr Mitte 40 seid, wieviel Geld müsst ihr denn aufnehmen? 150 000 sind doch Peanuts. Der Zinssatz ist doch so niedrig, Grund ist immer was wert. Notfalls verkaufst du halt den Grund separat - wo ist das Problem?

Zwischenfinanzierung 380K bis das Haus das wir selbst bewohnen verkauft ist.
Dann ca. 200k Anschlussfinanzierung.

Ich kann deine Gedankengänge schon auch verstehen - aber wo ist die Alternative für euch?

Die Alternative liegt momentan genau darin, was du treffenderweise auch im Sinn hattest:

Wir haben ne Anschlussfinanzierung mit 10 Jahre Zinsfestschreibung im Sinn. Exakt dann endet auch eine evtl. Spekulationsfrist. Wir möchten das Grundstück dann verkaufen und wären somit nach 10 Jahren schuldenfrei - was sich bedeutend besser anhört als das doppelte an Jahren. Unklar bleibt dann aber natürlich, ob wir es auch verkauft bekommen. Leicht unter Wert, wäre ja auch kein Problem. Hauptsache ein großer Batzen der Restschulden ist weg.
 
Sie hat sich mit ihrem Partner verworfen und möchte das Haus wieder selbst beziehen.



Zwischenfinanzierung 380K bis das Haus das wir selbst bewohnen verkauft ist.
Dann ca. 200k Anschlussfinanzierung.



Die Alternative liegt momentan genau darin, was du treffenderweise auch im Sinn hattest:

Wir haben ne Anschlussfinanzierung mit 10 Jahre Zinsfestschreibung im Sinn. Exakt dann endet auch eine evtl. Spekulationsfrist. Wir möchten das Grundstück dann verkaufen und wären somit nach 10 Jahren schuldenfrei - was sich bedeutend besser anhört als das doppelte an Jahren. Unklar bleibt dann aber natürlich, ob wir es auch verkauft bekommen. Leicht unter Wert, wäre ja auch kein Problem. Hauptsache ein großer Batzen der Restschulden ist weg.


Das Grundstück, dass ihr mit erwerben müsst, hat ja eine eigene Flurnummer und auch einen eigenen Kaufvertrag mit ausgewiesenem Kaufpreis.

Wenn ihr dieses Grundstück mit Gewinn verkauft, dann müsst ihr den Gewinn versteuern - wenn ihr es zum selben Preis oder darunter verkauft, dann könnt ihr das ohne Steuer gleich weiterverkaufen. Mit Gewinn werdet ihr es vermutlich nicht verkaufen, sonst hätte der Verkäufer es schon selbst getan.

Die Frage ist natürlich, was ist der Grund realistisch wert. Der Käufer wird schon wissen, warum er es nicht separat verkaufen will.
Blöd wäre es wenn kein Interessent dafür zu finden wäre.
Wobei mein Bruder, der eine riesige Landwirtschaft besaß, die er gerade im Begriff ist aufzugeben,(seine Jungs haben promoviert und keinen Interesse an seinem Betrieb) sogar jetzt noch ständig Grund dazukauft, einfach weil er sein Geld in Boden anlegen will. Grund seine Devise, kann man immer gebrauchen, mal bekommt man mehr, mal weniger Pacht - aber Grund ist immer etwas wert)

Wir werden uns vermutlich noch öfters über unser Vorhaben austauschen.
Ich melde mich hier wieder im Februar wenn ich aus Hamburg zurück bin.
 
@Portion Control: wenigstens habe ich jetzt mal eine positive Nachricht:

Der Bauträger, der den Rohbau meiner Tochter gefertigt hat, hat mir gerade das Angebot gesandt: 167.000 €.

Zwar immer noch 17.000 € über meiner Kalkulation - aber zum bisherigen Angebot von 240 000 € ein Unterschied.
Absolut unverschämt wie man über den Tisch gezogen wird.
Bei utopischen Preisen mach ich dann echt dicht - ich muss ja nicht auf Teufel komm raus bauen und kann bleiben wo ich bin.

Ich bin auf das 3. Angebot gespannt.

Allerdings habe ich ein Angebot von unserem bisherigen Zimmermann bekommen, das mich umgeworfen hat.
67.000 € für den Dachstuhl und er hat nur noch im Juli einen Termin frei, ich denke bei der Preisfindung spielt der volle Terminkalender eine Roll - das 1. Angebot war um die 50 000 €. Ich denke da müssen wir ums um Alternativen umsehen.
 
Du hast Recht. Die Auftragsbücher sind voll. Mitunter sind auch deshalb die Handwerkerpreise so angezogen.
Wenn du alles zusammenrechnest, kommt ihr aber auch auf ziemlich viel Geld.
 
@Portion Control:

du hast vollkommen Recht. Das Haus, das ich bauen möchte ist doch nie den Preis wert, das es kostet.

Heute wurde die Küche meiner Tochter fertig: Seit September sind wie damit beschäftigt. Ich habe mal ausgerechnet wie viele Stunden die Handwerker bei uns waren: Insgesamt kamen sie auf 157 Stunden - für eine Küche!!!!

Wenn du eine Schreinerstunde mit 54 € ansetzt, dann haben die 8500 € Arbeitslohn gekostet.
Der Granit hat dem Küchenstudio 5400 € gekostet - das haben sie dem Steinmetz überweisen müssen. ( da haben sie nichts verdient)

Die ganze Küche kostete 30 000 €. 72 Stunden saßen wir bei dem Planer. Sind wieder geschätzt 4000 € Arbeitslohn. Ich dachte ich werde irr - wir wurden von einem der beiden Firmeninhaber selbst beraten.
Irgendwas stimmt doch nicht - 72 Stunden für die Planung, 157 Stunden für Einbau - zig mal nachbessern, beim Einbauen gingen unzählige Teile der Küche kaputt ( Ballerina) und mussten nachbestellt werden.
Glaubst du wirklich, das Küchenstudio ist bei dieser Küche mit einem Plus herausgegangen?
Never - die haben draufgezahlt.
Ergo: Mann muss von Haus aus hohe Preise ansetzen um den ganzen Pfusch zu finanzieren.

Und so ging es beim ganzen Bau - ich erlebte keinen Handwerker, der das erste Mal vernünftige Leistung bot - immer musste nachgebessert werden......


Ich muss mich jetzt erst mal auf meiner Geschäftsreise vom Baustress erholen. Mich kostet das die ganze Energie.

Aber ich bin ja ein Stück älter als du......🙄
 
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