AW: Übernachtung des besten freundes.
auch wenn ich ein wenig angst habe, dass ich hier anotons thread belagere, hoffe ich mal, dass ich dir antworten darf, da ich die diskussion recht interessant finde. wenn es dir @ anoton nicht gefällt, bitte eben bescheid geben!
Ich kann ja auch verstehen, wenn man da nicht so viel Lust darauf hat. Was wäre aber, wenn deine Freundin schon lange vor deiner Zeit einen besten Freund hätte und sie sich regelmäßig sehen. Würdest du dann von ihr verlangen, das einzustellen?
nö. es geht mir nur um die verhältnismässigkeit. wenn meine freundin sich 4 mal die woche mit ihrem besten freund treffen würde, für mich aber nur zwei tage zeit hätte, wäre die beziehung ruck-zuck beendet. umgekehrt würde ich, wenn ich nur zwei tage bock auf meine freundin, aber vier auf meine beste freundin hätte, die beziehung beenden, weil dann wohl etwas fehlt. der partner sollte der interessanteste mensch sein für einen selbst - das ist meine meinung - denn er ist der, der einem am nächsten stehen sollte (idealvorstellung einer beziehung ist für mich partnerschaft und freundschaft auf allen ebenen, also IST meine partnerin g leichzeitig auch eeine sehr gute freundin). fände es einfach komisch, wenn die priorität bei nem anderen menschen liegen würde, und hätte auf diese beziehung nicht soviel lust.
Wie eng sind dann deine Freundschaften? Sind das dann nur Leute, die man sporadisch sieht oder 'Weggehfreunde' oder sind das doch Menschen, die regelmäßig in deiner Nähe sind, denen du alles erzählst, durch dick und dünn gehst, etc. Interessiert mich wirklich, denn mehr und mehr habe ich das GEfühl, dass so ein einger Freundeskreis wie bei mir die Seltenheit ist. Leute, mit denen ich nur sporadisch weggehe, bezeichne ich eher als Bekannte.
ich habe nur enge freunde, für flüchtige bekannte ist mir meine zeit zu schade. und es sind nur wenige. für mich sind gute freundschaften absolut kostbar. daher ist manches vom hier geschriebenen (wie bei den meisten usern, vermute ich), entweder theoretisch (d.h. gedankengänge) oder vergangen erlebtes, oder auch beides gleichzeitig. ich habe zum beispiel keine beste freundin mehr (und auch kein interesse dran), für mich wäre aber klar, dass sie hier niemals übernachten würde, und auch niemals auch nur ansatzweise soviel meiner zeit bekommen würde, wie meine partnerin (gilt auch für die allerbesten freunde, die für mich mit die wichtigsten menschen auf der welt sind nach frau+ eltern).
Ich kenne das halt nicht, dass ein Parter "Das Wichtigste" ist. Meine Freunde sind wichtig, mein Partner ist es, aber auf einer anderen Art. Ich gebe zu, es muss schön sein, "Das Wichtigste" für jemanden zu sein. Umgedreht war ich es bei meinen Exfreunden auch nicht. Einer hat mir z.B. von Anfang an gesagt, dass die Arbeit bei ihm auf Platz 1 ist. Aber das war für mich okay, denn ich will ja keinen Menschen ändern.
finde ich legitim, diese einstellung, wäre mir aber für eine partnerschaft zu wenig. noch angemerkt : ich bin fast 40. in diesem alter führe ich eine beziehung mit dem wunsch, dass diese "für immer" sein möge. das mag mit 20 anders gewesen sein. udn eine beziehung, die "für immer" sein soll, da muss der partner das wichtigste sein. je nachdem wie das leben läuft, wird er IMMER um mich herum sein, mehr als jeder freund, und er ist der jenige,auf den ich mich verlassen können muss und umgekehrt. mir wäre das zu wenig, wenn ich nicht der wichtigste wäre für meine freundin, bzw mir wäre es auch zu wenig, wenn SIE nicht das wichtigste für mich wäre. das leben ist zu kurz, um sich mit zweite klasse beziehungen rumzuplagen (hart ausgedrückt) - denn das wäre für mich eine partnerschaft, wo der partner nicht meine absolute no1 ist.
ein extrembeispiel (bekanntenkreis). dort unterhielten sich wohl mehrere mädels meiner freundin darüber, wen sie retten würden, wenn sie in einer extremsituation sich entscheiden müssten zwischen eltern, brüdern/geschwistern und partner/besten freunden.
FAST ALLE (!) dort würden zuerst eltern und geschwister, danach beste freunde und dann erst den partner (oder letztere gleichauf) retten, d.h. stellenwert familie > beste freunde > partner (oder letzte beide gleichauf)
ich habe keine geschwister, aber wenn ich in so einer situation wählen müsste wäre meine freundin auf platz 1 vor allen anderen, sogar vor meinen eltern, und für mich völlig selbstverständlich vor allen freunden (und die wenigen, die ich habe, beteuten mir alles, und ich würde für sie auch fast alles tun ,aber sie sind eben doch hinter meienr freundin, was die wichtigkeit angeht.
ich hoffe, das beispiel leuchtet ein.
was du schreibst klignt für mich nach zu sehr kompromiss. würde meine partnerin sagen "arbeit kommt an 1. stelle" würde ich direkt gehen. wozu ne beziehung mit so jemandem führen? das KANN dohc gar niemals was erfüllendes sein fürs restliche leben. vielleicht für ein paar monate netten sex, aber das wars. und für so wenig bin ich einfach nicht gemacht. ist einstellungsssache, und wenn du damit glücklich bist, freut es mich für dich, aber ich wäre es nicht. ich gehe sogar soweit, dass ich lieber alleine wäre, als nummer 2-10 bei irgendeinem partner.
Ich sehe Freunde und Partner als wichtig an. Im alten Griechenland unterschied man ja auch z.B. Eros, die romantische, partnerliche Liebe und amicitia, die Freundschaftsliebe. So würde ich das bei mir auch sehen. Beides ist Liebe, aber eben eine andere.
beide sind wichtig, keine frage. partner ist für mich aber wichtiger, denn (im optimalfall) vereint es besten freund und lebenspartner und intimitätspartner und alles, was sonst noch so wichtig ist im leben. ich kann mit meiner freundin über ALLES reden, wie mit meinen allerbesten freunden, interessiere mich für alles, was ihr wichtig ist (und umgekehrt) und würde ihr bei jedem problem beistehen - wie ein bester freund eben. für mich gibts da gar keine möglichkeit, dass sie nicht wichtiger ist, denn sie vereint eben beides, eros und amicitia.
Du beziehtst dich auf das 'Harry und Sally-Phänomen', richtig? Ich hoffe doch sehr, dass wir mittlerweile darüber erhaben sind. Es wäre wirklich furchtbar, wenn alle meine Freunde etwas von mir wollen würden. In meinem Freundeskreis wollte zwar jeder MAL von jedem irgend etwas, aber letztlich hat jeder glücklich andere Partner.
Mit meinen (verheirateten) besten Freund gehe ich immer alleine spazieren. Die Ehefrau bleibt Zuhause und hütet die Kinder. Das würdest du dann sicherlich auch als eine Ausnahme bezeichnen - oder?
Es gab auch Zeiten, da war sie auf mich eifersüchtig. Als sie meinen besten Freund kennenlernte. Das hat sich aber gelegt, nachdem ER ihr erklärt hat, dass sie da überhaupt nichts befürchten muss. Und jetzt bin ich auch mit ihr sehr gut befreundet.
Mit einem anderen guten Freund gehe ich oft nachts im Feld alleine spazieren. Auch, als ich einen Partner hatte. Der fand es glaube ich auch nicht soooo gut, hat es aber akzeptiert, eben, weil es auch so absurd war, dass ich jemals mit ihm zusammenkommen würde.
zu harry und sally weiss ich nicht allzuviel
🙂 meiner erfahrung nach sind freundschaften zw. mann und frau einfach die ausnahme, WEIL Die männer oft was von den frauen wollen, und sonst wenig interesse an kontakt haben. ich sage dir auch gerne warum : frauen und männer sind grundverschieden, oft in den hobbies, sehr oft aber auch im denken und gefühlen. das meine ich wertneutral. warum sollte "mann" also mit ner besten freundin abhängen, wenn der beste freund ihn viel besser versteht (hobbies, "gedankengänge", männerthemen usw).
wenn du mehrere beste/gute freunde hast, liegt das dann wohl daran, dass DU eine ausnahme bist als frau. eine frau, mit der männer viel anfangen können als freund, weil DU anders tickst als viele andere frauen. vielleicht weisst du, was ich meine. die männer finden dich als freund und gesprächspartner genauso bedeutsam, wie irgendeinen besten männlichen freund. aber, und das klingt wahrscheinlich irgendwie "sexistisch" , das ist eine ausnahme. ein grosser %-teil der frauen hat einfah andere themen im kopf als das, worüber männer reden wollen, und auch anderen zugang (mehr emotional, männer oft eher rational-mathematisch) dazu. deshalb hab ich auch immer betont, dass es durchaus ausnahmen gibt. du bist dann solch eine, und es gibt sie öfters als sehr selten, aber %ual gesehen schätze ich, sind es vlt 1 von 10, eher weniger frauen, die viele männerfreundschaften haben.
ich hatte im früheren bekanntenkreis ein mädel, die fast nur gute freunde, aber kaum freudinnen hatte. weil sie so war wie oben geschrieben. vom "denken, reden und verhalten" eher ein mann. hat sich für männerthemen interessiert (autos, etc) und war auch locker, konnte wenig mit shoppen und schminken anfangen etc pp.
da sie aber auch gut aussah, waren gleichzeitig auch fast alle männer mehr oder weniger an ihr interessiert. nicht "verliebt" mässig, aber schon anziehungsbasiert.
rein hypothetisch gesagt : wenn ich ne frau kenne, mit der ich gut befreundet bin, die (für mich) gut aussieht UND interessant ist als freund, dann bin ich doch ein vollidiot, wenn ich nicht interesse an mehr habe. umgekehrt genauso. und auch das ist ein grund, warum echte freundschaften zw. mann und frau eher selten sind, ohne dass einer interesse an mehr hat. sobald faktor aussehen/anziehung dazu kommt, ist doch klar, dass interesse an mehr besteht. der "freundschaftliche" faktor (verstehen, charakter usw) ist ja schon positiv vorhanden.
Selbst wenn er auf sie steht, würdest du deine Freundin bitten, eine 8jährige Freundschaft zu kündigen? Der Freund war einfach vorher da und ist jetzt fester Bestandteil ihres Lebens. Und auch um etwas Realismus rein zu bringen: Was ist wenn die Beziehung scheitert? Wenn man dann allen platonischen Freunden den Rücken gekehrt hat, wer ist dann für einen da? Die Freunde sind diejenigen, die uns meistens länger begleiten als der Partner. Klar, jeder träumt von denjenigen, mit dem er bis an sein Lebensende zusammen ist, auch ich. Aber man muss die Möglichkeit ja auch in Betracht ziehen, dass das nicht so werde wird.
das ist eine gute frage.
zuallerstmal würde ich meine freundin fragen, ob sie ernsthaft glaubt, dass das so ein toller bester freund ist, wenn er über all die jahre eigentlich mehr will. und ob es für ihn so gut ist, wenn sie sich so oft sehen. wie soll der arme tropf sich lösen und anderweitig verlieben?
würde ich wollen, dass sie die beziehung beendet? nein.
würde ich wollen, dass sie mich prioritisiert, d.h. mich oft trifft, ihn seltener? ganz klar ja.
würde ich sonst die beziehung zu ihr beenden? auch ganz klar ja.
und ich denke, dass ein partner einen länger begleitet als jeder freund, jedenfalls wenn man den richtigen auswählt. wenn man natürlich von anfang an kompromisse macht, z.b. es ok findet, nicht nummer 1 zu sein (egal ob hinter familie, arbeit oder anderen freunden), dann ist natürlich klar, dass man wohl nicht ewig glücklich sein wird. wie auhc, wenn man für den anderen gar nicht so wichtig ist?!
Habe ich ja auch schonmal geschrieben. Wenn beide das so sehen, ist es in Ordnung. Zugegebenermaßen wäre ich als guter Freund aber sehr enttäuscht, jetzt auf das Abstellgleis geschoben zu werden.
enttäuschungen gehören zum leben dazu. ich hatte, als ich meine freundin kennenlernte (und unser zusammenkommen hat auch menschen ziemlich verletzt, um das mal anzudeuten), eine oder zwei gute freundinnen, eine ausm echten leben, eine eher übers netz (aber wir haben viele stunden geschrieben und viele gedanken geteilt und waren uns wichtig, über ne längere zeit) und eine dritte, die ne ex war, mit der noch guter kontakt bestand. aus gesprächen mit meiner freundin habe ich recht schnell gemerkt, dass sie dort ähnlich tickt wie ich, und engen kontakt mit "freundinnen" nicht allzu prickelnd findet, und habe alle kontakte ohne jedes bitten ihrerseits beendet. warum? weil mir die kontakte nicht wichtig genug waren, umd auch nicht mehr gegeben haben als der zu ihr. bei 100% freier wahl (d.h. dem wissen, dass es ihr komplett egal gewesen wäre) hätte ich dies nicht gemacht, denke ist klar, denn diese menschen waren mir ja nicht egal, so jedoch war es keine frage und ich habe mich damit auch nicht schlecht gefühlt oder so. eine "frage" oder bitte ihrerseits gab es nie, war eine freie entscheidung, noch BEVOR wir richtig zusammenwaren (als ich aber gemerkt habe, dass es so kommen wird).
proaktiv sozusagen, bevor probleme entstehen, die aus meiner sicht nicht nötig waren.
Nur, wenn man davon ausgeht, dass die Frau auch Sex will oder der beste Freund ein V*** ist. Beides finde ich nicht naheliegend.
mit "sex ins spiel bringen" war meinerseits nicht umbedingt gemeint, dass es zu sex kommt, sondern dass sex thema sein muss, weil es z.b. bei ihm in hinterkopf rumspuken wird. interesse daran besteht usw. gemeinsam übernachten und sex sind eben nicht zwei paar schuhe, sondern letzteres passiert sehr oft bei ersterem. und wenns nach im thema behandelten besten freund ginge, wäre es wohl etwas, was passieren WÜRDE. dass es nicht dazu kommt liegt alleine an der freundin von anoton.
Einmal bin ich auch ganz schön reingefallen. Mit mir wollte ein BEKANNTER, also kein guter Freund, alleine in Urlaub fahren. Viele (meine Freunde nicht😉) haben gedacht, da könnte was werden. NEin, er wollte nur platonisch mit mir in Urlaub fahren und hatte sich NICHTS dabei gedacht. Würdest du das ungewöhnlich finden? Achso: ihm war es egal, ob wir ein oder zwei Schlafzimmer gehabt hätten.
ich finde das mehr als ungewöhnlich, nicht zu sagen "sowas hab ich noch nie erlebt". normalerweise will man mit sehr guten freunden oder partner in den urlaub, oder solchen, die es werden wollen. man lebt dort ja nah ausnander. darauf hat normalerweise keiner lust, wenn nicht was rumspringt dabei (im falle von besten freunden : gute gespräche, menschliche nähe, momente der freundschaft. im falle von bekannten/partner : erotische momente aller art, körperliche nähe und so weiter). ich kenne niemanden, der in so einem fall nicht erwarten würde, dass "der bekannte" (oder die bekannte) interesse an irgendwas hat.
aber natürlich gibt es auch sowas, ist aber die ausnahme.
Irgendwie scheine ich immer die Ausnahme zu sein. Ich war mal in so einer "Beziehung". Also für mich war einfach klar, wir sind zusammen. Gemeinsame Unternehmungen, Übernachten mit Sex, etc. Ende vom Lied war, dass es für ihn nur F+ war. Das hat mich ziemlich umgehauen. Denn ich sah wirklich den Unterschied nicht. Es war alles super. Inklusive übernachten. Und er wollte das sogar. Ich kann mich erinnern, dass ich anfangs noch heimfahren wollte, weil ich immer früh raus muss und er etwas weiter von meiner Arbeitsstelle entfernt wohnte. Er WOLLTE mich aber immer bei sich über Nacht haben.
Und ein ehemaliger Freund von mir, der eher ein Gigolo ist, lässt immer seine Affären bei ihm übernachten.
Eine wirklich wissenschaftliche Erhebung wäre hier wirklich total interessant. Die wird es aber nicht geben.
schade eigentlich. es gibt zu jeden mist wissenschaftliche untersuchungen, warum nicht zu diesem thema?
zeigt aber, dass es auch männer gibt, die völlig anders ticken als ich es tun würde - was auch normal ist, vermute ich. ich hätte keine lust eine person in meinem bett schlafen zu lassen, die mir nicht SEHR VIEL Bedeutet. das wäre f+ oder affäre einfach nicht für mich. klar, ausnahmsweise mal, warum nicht, aber garantiert nicht regelmässig. gemeinsam schlafen bedeutet auch einschränkungen (z.b. wann man zu bett geht, schnarchen, rumwälzen usw) und rücksichtnahme.
Wie gesagt, ich sehe hier Freundschaftsliebe vs. Partnerschaftsliebe. Beides Liebe, beides anders.
Und wie gesagt, ich stelle es mir auch wunderbar vor, wirklich mal "Das Wichtigste" zu sein. Aber ist das nicht auch etwas egozentrisch?
du unterscheidest, ich nicht. für mich ist partnerschaftsliebe immer zeitgleich auftretend mit freunschaftsliebe. oder anders gesagt : ich wäre nicht mit einer frau zusammen, die für mich nicht auch ein guter freund ist. oder sogar der beste freund. deshalb auch mein gedanke, dass wenn ich eine frau kenne, die ein super freund ist für mich (und mir gefällt) warum zum geier sollte ich mit ner freundschaft zufrieden sein? und so denken sehr viele - jedenfalls sehr viele, die ich kenne bzw im laufe des lebens kennengelernt habe.
und ja, es ist wunderbar. egozentrisch ist es auf keinen fall, denn es dreht sich ja nicht um den gedanken "ich will das wichtigste sein", sondern ist beidseitig. d.h. ich will nicht nur selbst in der wichtigkeit meiner freundin auf #1 liegen, sondern sie tut es bei mir auch. wäre es einseitig, d.h. ich will bei ihr die no1 sein, umgekehrt ists mir aber wurst, dann wäre es egozentrisch bzw auch egoistisch.
so oder so würde ich es eher als "idee einer beziehungsbasis" bezeichnen. für mich ist sexuelle treue wichtig (für andere nicht), zärtlichkeit, rücksichtnahme, liebe. gute gespräche, aber auch anziehung, optik. und eben priorität. überall habe ich gewisse vorstellungen, und mit jedem lebensjahr, das ich älter wurde, bin ich weniger kompromisse eingegangen. hätte ich dies nicht gemacht, hätte ich irgendeine andere frau an meiner seite gehabt, aber nicht die, die es nun ist (ich war vorher etliche jahre alleine, und das vor allem zum ende hin absolut nicht unglücklich. keine affären oder ähnliches).
Naja, man kündigt doch keine Freundschaft, nur, weil sich einer verliebt. Das kann immer passieren. Ist in meinem Freundeskreis auch häufiger passiert und dennoch ist jetzt jeder wieder glücklich, mit einem anderen Partner. Es gab auch mal welche, die mal kurz zusammen waren und die sind jetzt auch immer noch gute Freunde, schieben den Kinderwagen zusammen (also Kinder von ihren Jetzt-Partnern).
Wenn man Freundschaft einfach so kündigt, dann kennt man die Bedeutung von wahrer Freundschaft vielleicht nicht. Ganz zu schweigen, was das bei der "verlassenen" Person auslöst. Das ist ja völlig unverständlich.
tja, witzig - ich kenne es genau andersrum. oft konnten die frauen nicht damit umgehen, wenn mann X sich verliebt hat, und haben ihrerseits die freundschaft "runtergefahren". d.h. der umgang wurde seltener oder anders, und sie verhielten sich auch komisch. nicht so offen und "neutral" wie vorher, sondern immer darauf bedacht, keine falschen signale zu senden oder hoffnungen zu wecken. verkrampft würde es gut umschreiben. ich selbst habe diese erfahrung nur einmal gemacht (war aber keine wirklich tiefe freundschaft), diese situationen aber etliche male bei sehr guten freunden mitbekommen.
auch hier gibt es sicher ausnahmen, würde ich nie anzweifeln, aber NORMALERWEISE ist es halt nicht so, dass frau A und mann B jahrelang befreundet sind und plötzlich einer sich verliebt. NORMALERWEISE ist einer schon zu beginn interessiert, versteckt es (weil z.b. der andere vergeben ist), oder kriegt klar gesagt "wird nix", aber diese anziehung bzw das potentielle interesse an mehr bleibt immer bestehen
auch hier gibts sicher ausnahmen, aber ich kenne persönlich weder direkt noch indirekt einen fall, wo zwei leute sich jahrelang kannten und urplötzlich einer von beiden interesse an mehr entwickelt hätte. WENN sowas vorkam, war diese person schon von anfang an an mehr interessiert gewesen, aber hat es - warum auch immer - nie publik gemacht (selbst beziehung, freund/in beziehung usw).
sorry für die lange antwort ,aber wie gesagt : finde das thema interessant und wollte deine ausführlichen bemerkungen auch nicht einfach ignorieren. nochmal an anoton : wenns blöd ist für dich, bitte sagen!