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Ich komme mit der heutigen Gesellschaft nicht klar

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Es ist schon ein Unterschied.

Und aus dem alten Auto ist mittlerweile ein neues geworden.

Glückwunsch zum neuen Auto! 🙂

Das ist es auch. Jeder verzichtet halt da, wo es nicht unbequem für Ihn wird. Und da sind die Grenzen unterschiedlich. Gibt ja auch Leute die 500 Meter mit dem dicken Benz fahren. Da laufe ich wieder.

Aber Schuld sind wir Alle.
 
Ich denke, neben einem persönlichen Umdenken bzw. einer persönlichen Neuausrichtung wären auch öffentliche Strategieänderungen wichtig, dass die Entscheidung nicht mehr nur allein an den einzelnen Menschen hängen bleibt. Beispielsweise fällt es wohl zukünftig deutlich leichter, aufs Fliegen zu verzichten, wenn es angemessene bodengebundene Verkehrsmittel gibt, mit denen man auch in relativ unkomplizierter Weise in die europäischen Nachbarländer kommt. Bisher ist es beispielsweise immer noch so, dass ein Flug nach London sehr einfach zu buchen und zu absolvieren ist, während eine Bahnfahrt trotz Eurotunnel wegen des Tarifwirrwarrs und der Umsteigerei kompliziert und teuer ist. Würde man in Zukunft zumindest schon mal die Kurz- und Mittelstreckenflüge weitgehend obsolet machen, wäre wohl schon einiges gewonnen.
 
Wir alle wollen (ich gehe von mindestens 99 Prozent aus) mehr in Einklang mit der Natur leben, diese erhalten usw.

Nicht genug. Nicht genug, um endlich zu handeln. Das ist Selbstbetrug.
Deshalb leidet die Natur ja so.
Von uns verursacht. Von dir.

Es gibt kein Recht auf Bequemlichkeit und es gibt Intelligenz, die Fähigkeit, sich die Folgen unseres Tuns zu erschließen.

Ich sehe darin auch eine Verweigerungshaltung - Verweigerung, Verantwortung zu übernehmen.

Und Gleichgültigkeit.

Andere Kulturen findet fast jeder spannend, ich liebe Urlaube in anderen Länder. Aber das ist nichts, was man braucht! Das ist nur ein Zuckerchen.
Also soll die Erde besser an unserer Luxus-Diabetes sterben als dass wir zu denken anfangen und verantwortungsvoll handeln?

Insta, du bestätigst mit deiner Haltung genau das, was ich sage:

Vernunft reicht nicht aus.
Denn eigentlich siehst du, dass von dir, von jedem anderes Handeln nötig ist. Doch du setzt es nicht um, wie ganz viele.
Egoismus, Bequemlichkeit, Kurzsichtigkeit, Fun, keine Verantwortung übernehmen wollen, Gleichgültigkeit, sind stärker als Vernunft.
Und genau deshalb braucht es Gesetze. Die auch weh tun.

Wenn wir uns weiterhin durch ein paar unnütze Bequemlichkeiten und schädliche "Leckerchen" blenden lassen wollen, brauchen wir nicht hinterher jammern oder aufschreien!

Das Volk gibt ein paar wenigen die Macht.
Wir sind dafür verantwortlich, was wir zulassen.
Selbstverständlich werden finanzielle Auswirkungen spürbar sein.
Es ist in Ordnung, wenn das Steak mehr kostet, wenn Flüge deutlich mehr kosten. Das ist Luxus, nichts, was der Mensch braucht.

Nicht in Ordnung wäre, wenn wieder der "kleine Mann" die hauptsächliche Zeche bezahlen müsste und für Industrie etc wieder diverse Schlupflöcher und Ausnahmen geschaffen werden.
Hier ist das Gegenteil nötig - wer viel verursacht, zahlt viel.
Strenge Auflagen zur Nutzung weniger schädlicher Technologien mit Überprüfung und Strafen, die auch angewendet werden.

Aber auch hier - da die kurzsichtige Bequemlichkeit etc. wieder stärker sein werden als die Einsicht, dass man dafür kämpfen müsste, wird nicht gehandelt werden und es vermutlich genau so kommen.

Wer trägt dafür die Verantwortung? Wieder wir. Jeder Einzelne. Du.
 
Andere Kulturen findet fast jeder spannend, ich liebe Urlaube in anderen Länder. Aber das ist nichts, was man braucht! Das ist nur ein Zuckerchen.
Wobei ich das wiederum nicht einfach nur als Zuckerl sehe, sondern als durchaus wichtig, um sich gegenseitig besser akzeptieren und verstehen zu können. Klar haben viele Urlaubsreisen nicht das Ziel, andere Kulturen und Menschen kennenzulernen, aber die Möglichkeit dazu finde ich wichtig, und es tut meiner Ansicht nach den Menschen gut, sich gegenseitig in den anderen Ländern besuchen zu können. Ein striktes "Jeder soll zuhause bleiben" würde meiner Ansicht nach eher wieder zu verstärkten Vorurteilen und Misstrauen zwischen Ländern und Kulturen führen.

Ich sehe den Widerspruch in meinen Einstellungen durchaus und kann sie bislang nicht auflösen.
 
Das klingt nach..."und nach mir die Sintflut."
Das ist genau das, was die "Fridays for Future" Aktivisten und Demonstranten bemängeln.
Und sie haben recht!!!

Genau das!

Wir, der größte Parasit auf diesem Planeten, schaffen es trotz unserer Intelligenz nicht, unser parasitäres Verhalten soweit einzudämmen und zu verändern, dass wir unseren Wirt ein bisschen füttern und länger erhalten.
Und dabei dafür sorgen, dass wir selbst ein angenehmeres, gesünderes, wenn auch in Teilen verändertes Leben haben.
Das ist doch verrückt, oder?

In vielen Branchen wäre es durch ein paar Veränderungen möglich, die Arbeitszeit von 8 auf 5 Stunden, oder von 5 auf 4 volle Tage zu verkürzen. Bei vollem Lohnausgleich.
Es gibt Unternehmen, die dies beteits ohne Einbußen praktizieren. Es gab statt dessen eine Steigerung der Produktivität.
Unternehmen, bei denen Mitarbeiter Anteilseigner mit Gewinnaisschüttung sind.
Unternehmen, in denen Mitarbeiter selbst entscheiden, wieviel sie verdienen.
Und und und.

Ein Thema, welches für mich verknüpft ist mit dem Umweltthema.

Achtsam mit der Natur, Umwelt, achtsam mit uns selbst umgehen.
Sich für beides einsetzen.
Uns ginge es deutlich besser.

Halt mit deutlich weniger Flügen.
Mit weniger CO2-Belastung.
Mit weniger Stromverbrauch.
Mit mehr Freizeit.
Mit weniger Fleisch.
Usw.
 
Wobei ich das wiederum nicht einfach nur als Zuckerl sehe, sondern als durchaus wichtig, um sich gegenseitig besser akzeptieren und verstehen zu können. Klar haben viele Urlaubsreisen nicht das Ziel, andere Kulturen und Menschen kennenzulernen, aber die Möglichkeit dazu finde ich wichtig, und es tut meiner Ansicht nach den Menschen gut, sich gegenseitig in den anderen Ländern besuchen zu können. Ein striktes "Jeder soll zuhause bleiben" würde meiner Ansicht nach eher wieder zu verstärkten Vorurteilen und Misstrauen zwischen Ländern und Kulturen führen.

Ich sehe den Widerspruch in meinen Einstellungen durchaus und kann sie bislang nicht auflösen.

Wenn wir jetzt zu umweltbewussten Handeln umschwenken, geht doch nicht inzwischen Gelerntes verloren, ebensowenig wie die gegenüber sehr verbesserten Informationsmöglichkeiten. Die Höhe der verursachten CO2-Emmission ist eben verschieden, wenn ich fliege und Internet nutze oder wenn ich nur Internet nutze.

Niemand muss nur zuhause bleiben, nur weil er Flüge meidet. Der Radius ist verändert, Reisen beanspruchen mehr Zeit, sind nicht ganz so bequem.
 
Niemand muss nur zuhause bleiben, nur weil er Flüge meidet. Der Radius ist verändert, Reisen beanspruchen mehr Zeit, sind nicht ganz so bequem.
Wie gesagt, ich hätte nichts dagegen, wenn sich stattdessen ein gutes europaweites Eisenbahnnetz entwickeln würde, das viele innereuropäische Flüge überflüssig machen würde. Da ich sowieso sehr gern mit der Bahn fahre, würde es mir leicht fallen, mit dem Zug nach Spanien oder England zu fahren, wenn man die Tickets einfach buchen könnte, und wenn man nicht wegen diverser System- und Tarifgrenzen zigmal umsteigen, und womöglich noch verschiedene Einzeltickets kaufen müsste.

Wobei auch das natürlich nicht ohne Eingriff in die Natur machbar wäre, denn eine starke Erweiterung des Bahnverkehrs würde natürlich neue Trassen, mehr Fahrzeuge und höheren Stromverbrauch bedeuten.

Im übrigen bin ich so alt, dass ich in meiner Jugend meine Reisen noch überwiegend auf dem Landweg zurückgelegt hatte, denn damals waren Flugreisen noch relativ selten und teuer. Für meine erste Portugalreise habe ich damals zwei Nächte im Zug verbracht, und für meine erste Irlandreise bin ich über 24 Stunden auf einer Fähre unterwegs gewesen.
 
Wenn wir jetzt zu umweltbewussten Handeln umschwenken, geht doch nicht inzwischen Gelerntes verloren, ebensowenig wie die gegenüber sehr verbesserten Informationsmöglichkeiten. Die Höhe der verursachten CO2-Emmission ist eben verschieden, wenn ich fliege und Internet nutze oder wenn ich nur Internet nutze.

Wenn ich keine von beidem nutze ist es je dann am besten.

Niemand muss nur zuhause bleiben, nur weil er Flüge meidet. Der Radius ist verändert, Reisen beanspruchen mehr Zeit, sind nicht ganz so bequem.

Mag sein. Aber wenn man halt weit weg reisen will, geht es nicht anders.

Ich kann ja schlecht nach Kuba oder Südamerika rudern.

Reisen bildet, sagt man und es ist durchaus wahr.
 
Reisen bildet, sagt man und es ist durchaus wahr.
Ja, sehe ich auch so, wobei wie gesagt nicht jeder Badeurlaub zur Bildung taugt, aber die klassische Bildungs- und Studienreise hat meiner Ansicht nach durchaus positive Effekte auf die Reisenden, sofern man nicht mit der Brille eines Kulturchauvinisten unterwegs ist ("Bei uns zuhause ist alles besser / sauberer / ordentlicher als hier"). Aber allein die Notwendigkeit, sich auf Reisen mit anderen Kulturen, Sprachen, Ess- und Lebensgewohnheiten auseinandersetzen zu müssen, dürfte einen gewissen Lerneffekt haben, den ich positiv wahrnehme.

Was das interkontinentale Reisen betrifft, bleiben bis auf weiteres wohl nur Flugreisen, und der Schiffsverkehr gilt auch nicht gerade als sauber und umweltschonend.
 
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