Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Esoterik als Hilfestellung

Genau in dem Sinne fühle ich mich auch von der Thematik Esoterik vertreten, auch wenn ich sonst erst einmal, mehr so pauschal, eine Abwehrhaltung in mir trage. Ist aber glaube ich auch meine tief verwurzelte "Konditionierung" auf Atheismus und Materialismus im Sinne von totaler Wissenschaftsgläubigkeit. Das breche ich jetzt seit einiger Zeit ein wenig auf.


Was verstehst du unter "Wissenschaftsgläubigkeit" ?

Für mich ist das Wort ein Widerspruch in sich selbst. "Glauben heißt nicht wissen", sagt schon der Volksmund.
Das ist genau das definierende Element der Wissenschaft, dass man sie nicht "glauben" muss.

Naturwissenschaft ist die systematische Beobachtung der Natur.
Im Prinzip kann jeder selber wissenschaftliche Experimente machen.

Ein Beispiel aus eigener Anschauung: Vor nicht allzu langer Zeit war eine Esoterik Tante im Forum, die behaupte, sie könne Handy Strahlung spüren. Die Gutachten zum Thema Mobilfunk wären alle gefälscht.
Na gut sag ich, ich bin Elektroniker, lass uns selber Versuchsreihen machen. Ich kann diese Frequenzbereiche erzeugen und ich kann sie messen. Vom Prinzip ist das nicht schwer.

Wie die Tante gemerkt hat, dass ich es ernst meine, habe ich nichts mehr von ihr gehört.
 
... Gegen diesen "Geist" schreibe ich an, gegen diese Geheimniskrämerei, nicht gegen Dich @Omon. Und wenn das der Geist ist, von dem Du möglichst weit weg sein musst, dann solltest DU vielleicht mal darüber nachdenken. ...

Wenn Du gegen etwas anschreiben musst, dann möchtest Du Deine Perspektive untermauern.
Wird wohl irgendwelche Gründe / Motivationen dafür geben?

... Das habe ich im Blut und dafür habe ich eine "Nase". ...
Ich dachte, Du hast "Nichts gegen -Energien- jedweder Art" ... also was nun?
Du schreibst was von "Manipulation der Worte in die Nase zu stinken beginnt" und "Bedeutungen verdreht".
Irgendwie verdrehst Du doch selbst Deine Standpunkte zu einer, zumindest mir unverständlichen Manipulation?

Ich finde es bemerkenswert, von Dir Anregungen zu bekommen, über was ich nachdenken sollte ...
... und im gleichen Beitrag schreibst Du noch von "Manipulation" ... 🙄
Hast Du schon mal darüber nachgedacht, dass dies konkret eine "Manpulation" ist,
wenn Du mir (ohne eine Aufforderung dazu) Anregungen zu meinen Gedanken formulierst 😕
Kannst Du diese Aspekte im Zusammenhang betrachten und erkennen?
 
Zuletzt bearbeitet:
... Ich hätte aber auch gerne, dass sich verschiedene Stimmen zu Wort melden nicht dass einer/eine den Oberleher/die Oberlehrerin macht.

Hm. Wie sollte ich das beeinflussen, wie viele sich hier "zu Wort melden"?
Dein Wunsch, der aber nix mit mir zu tun hat.

Wo genau ist die passende Grenze?
Soll man Erfahrungen haben, um hier mitzuschreiben, oder eher nicht und macht man sich zum "Oberlehrer", wenn man sich besonders intensiv mit dem Thema beschäftigt hat
(was bei mir etwa einem "Selbststudium" von weit über 10 Jahren entspricht)?
 
Was verstehst du unter "Wissenschaftsgläubigkeit" ?
Es steht/stand in Gänsefüßchen. Hinweis darauf, dass ich das Wort irgendwie in Frage stelle, kritisch sehe oder selber nicht komplett übernehme.

Meine Haltung dazu: Die Wissenschaft, die seit der Renaissance so langsam wiederbelebt und dann ab der Moderne über enormen universitären Zuwachs und Forschungsgesellschaften (z.B. Royal Society) einen großen Aufschwung erfuhr, bewegte sich überwiegend im Bereich der Naturwissenschaften, und so will ich sie auch verstanden haben. Eines Tages löste sie die Religion geradezu ab. Tom Hanks aka Robert Langdon schildert das im Film Illuminati sogar einmal kurz in einer der Anfangsszenen (im Helikopter auf dem Flug gen Vatikan glaube ich), dass das jedenfalls das Ziel sein sollte von diesem Vorantreiben. Und in dem Sinne sehe ich daraus sogar eine gewisse "Gläubigkeit" entstanden.

Klar, genau diese Absurdität sollte das Wort "Wissenschaftsgläubigkeit" auch ausdrücken. Man wechselt von Spiritualität zu Materialismus, betreibt es aber wie eine "Gläubigkeit", die alles zuvor geltende nun komplett ausschließt und abweichende Gedanken dazu wie Häresie behandelt. (Ob sich daraus auch die gerade zur Klimabewegung gebildete Richtung "Unite behind the science" speist? Das war das gesponsorte Motto von Gretas Atlantiküberquerung.)

Indem man aber ab dem 18. Jahrhundert mit dem Wandel zum kompletten Materialismus den Spiritualismus so langsam weggekickt hat (es wurden einfach mehr und mehr nur noch "Vernunftbegabte" anerkannt), hat man damit vielleicht den Weg zu unserer merkwürdigen modernen Form von Esoterik geebnet, in der Abgehobenes oder dieser schon erwähnte Okkultismus einen besonderen Reiz erhalten haben könnten. Und die nun die interessanten esotherischen Aspekte, Teile des Spiritualismus, diskreditieren.
 
Ich möchte das sehr gerne. ...

Ein besonders interessantes Thema finde ich die Überlegung und Betrachtungen, in wie weit seelische Konflikte auf Dauer zu einer körperlichen Erkrankung führen bzw. führen müssen, wobei es hier individuell sehr viele Faktoren gibt, längst nicht jede Ursache wirkt bei jedem gleich.

Es gibt hier einige grundsätzliche Betrachtungsmodelle wie etwa die Germanische Neue Medizin, die vor etwa 15 Jahren häufiger genannt wurde als heute. Bspw. war ich auf vielen Vorträgen, die sich im Detail mit den konkret nachvollziehbaren Zusammenhängen befasst hatten. Dort werden bspw. verschiedene Konfliktarten genannt, bspw. "Revierkonflikt", der in den Themen hier auch ständig zu lesen ist.

Mein Ziel war immer, einer plausiblen, umfangreichen Erklärung möglichst nahe zu kommen, um die Zusammenhänge zu begreifen, wobei ich parallel eben häufig markante persönliche Auslöser auch erfühlen kann, was ich über mehrere Jahre erfolgreich praktiziert habe.

Gleichzeitig ist natürlich von erheblicher Bedeutung, wie seelische Belastungen passend, also mit welcher Methode bzw. welchen Hilfsmitteln sowie im geeigneten Tempo und in geeigneter Tiefe verarbeitet werden können. Oft bin ich Menschen begegnet, die meinten, dass sie alles verarbeitet hätten, angefühlt hat es sich für mich aber anders.

Und da kommen wir zur Problematik, die wohl auch in den vorigen Beiträgen bereits greifbar geworden ist:
es ist natürlich immer eine Sache der Perspektive, der Ebene und des Verständnisses.
Vielleicht liegt es in der Natur vieler Menschen, pauschal und intensiv solche Betrachtungen abzulehnen, die sie nicht nachvollziehen können, um ihre Weltanschauung in vermeintlich sicheren Bereichen zu halten?

Dazu gibt es natürlich auch im Bereich Esoterik gewisse Angebote und Praktiken, die nicht durchgängig nur von ethisch und moralisch höchsten Ansprüchen geprägt sind, jede/r macht eben was er/sie für passend hält.
Das ist wohl überall so, auch im Bereich der Ärzte oder Heilpraktiker/innen und an anderen Stellen.

Einer von sehr vielen Aspekten ist die Betrachtungsweise, dass sich beim Menschen durch Schock/Traumata energetisch betrachtet "Seelenanteile" abspalten. Gemäß meiner Erfahrungen kann ich sehr konkret nachvollziehen.
Ich denke dabei immer wieder an früherer Computerspiele, bei denen es einen "Zustandslevel" gab, was als Erklärung gut nachvollziehbar sein könnte. In so einem Fall wird also die Qualität des Zustandes bzw. der Vollständigkeit entsprechend reduziert, um den eingetretenen Schaden überhaupt überstehen zu können.

Es gibt einerseits eine Art der "Selbstreparatur" im Menschen, auch durch die fortgesetzte Zellerneuerung.
Manchmal sind aber die traumatischen Erlebnisse zu heftig oder zu viele, dass es konkreter Maßnahmen braucht, um eine Verarbeitung zu fördern, nichts anderes sind ja bspw. auch die "Kriseninterventionsmaßnahmen", die als Soforthilfe dienen / sollen. In Betrachtung auf geistiger Ebene können die "abgespaltenen" Seelenanteile wieder eingesammelt, geheilt und zurück geführt werden, was natürlich nur mit sehr großer Sorgfalt und passender Erfahrung aktiv getätigt werden sollte.
Die Betroffenen fühlten danach (bislang immer) eine innere Bereicherung.
Es braucht oft ein paar Stunden, bis ein solcher Vorgang energetisch erledigt ist.

Sehr hilfreich ist es auch, im geschützten Rahmen Emotionen passend auszuleben, die sich angestaut haben.
Bspw. war ich mal geistig zu einer früheren Situation etwa im 8. Lebensjahr zurück gegangen.
Ich hatte mich unglaublich geärgert, konnte und durfte dies aber damals nicht ausleben und habe es so in mir angesammelt. Das habe ich dann über 30 Jahre später verändert. Das interessante dabei war bspw., obwohl ich körperlich ein Muskelpaket war in dieser Zeit, hatte ich auch nur die Kraft eines 8-jährigen zur Verfügung. Letztlich, es ist mit Worten wohl nur annähernd zu beschreiben, hat es sich danach sehr gut angefühlt und ich hatte eine innere energetische Blockade weniger.

Soweit mal ein paar erste Ansätze, ich könnte wohl das eine oder andere Buch zu dem Thema schreiben.
Aber es gibt schon soviele Bücher ... 😉
 
Das ist genau das definierende Element der Wissenschaft, dass man sie nicht "glauben" muss.
Für mich kommt auch der Aspekt hinzu, dass man Ergebnisse der Wissenschaft eben nicht unwidersprochen glauben muss. Man kann sie auch durch eigene Experimente zu widerlegen versuchen, was ja auch häufig gemacht wird. Viele wissenschaftliche Erkenntnisse lassen sich ja nicht immer sehr simpel gewinnen, weil es darum geht, viele mögliche Neben- und Seiteneffekte korrekt zu berücksichtigen und auszublenden. Deswegen kommen in bei manchen Themen unterschiedliche Studien zu unterschiedlichen Ergebnissen. Das Gute ist aber, dass man die Ergebnisse eben nicht als vorgegebene Wahrheiten glauben muss, sondern man kann ihnen widersprechen und versuchen, zu korrekteren Ergebnissen zu kommen.
 
Hm. Wie sollte ich das beeinflussen, wie viele sich hier "zu Wort melden"?
Dein Wunsch, der aber nix mit mir zu tun hat.

Wo genau ist die passende Grenze?
Soll man Erfahrungen haben, um hier mitzuschreiben, oder eher nicht und macht man sich zum "Oberlehrer", wenn man sich besonders intensiv mit dem Thema beschäftigt hat
(was bei mir etwa einem "Selbststudium" von weit über 10 Jahren entspricht)?

Deine andauernde Selbstüberhöhung spricht für sich. Du willst Dich hier als Fachmann für "was weiß ich was" präsentieren und pochst mit "Allgemeinplätzchen" auf Deine ach so überlegene Qualifikation durch Dein "Selbststudium". Offenbar bin ich nicht der einzige, der Dir das nicht abkauft.
 
Esoterik verstehe ich als eine Melange verschiedenster Strömungen. In entsprechenden Geschäften findet man alles Mögliche: Tarot, Pseudo-Wissenschaft, Christliches, Buddhistisches etc-pepe. Vielleicht auch mal ein paar wissenschaftlich untermauerte Dinge (hab mir in einem 'esotherischen' Laden mal ein Buch über Autogenes Training gesehen).
Und diese Beliebigkeit, einfach alles zusammenzumischen, damit es in den eigenen Kram passt, dann noch selektiv Aspekte hier und da dazugeben (aus der Bibel oder sonstwo) halte ich für potenziell gefährlich.

Nicht falsch verstehen, ich bin ein gläubiger Mensch, ich verwende auch homöopathische Mittel bei kleineren Leiden, und bin der Meinung, dass die Wissenschaft ihre Grenzen hat - aber diese Beliebigkeit der Esotherik, nein, danke.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
JohnDoe KI als Gesprächspartner - Promptvorlagen Sonstiges 29
Piepel Ei als Blumendünger Sonstiges 42
M Mofa-Führerschein als Alternative zum PKW-Führerschein Sonstiges 12

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben