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Spiritualität und Gesellschaft

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"Klammern" klingt irgendwie jämmerlich, pardon. Ich glaube an Jesus und an Gott, ich will aber nicht "klammern" müssen, sondern durch Jesu Lehre ein besserer Mensch werden. Sünde..Ja, ein veraltetes Wort, heute würde ich eher es als "Fehler" bezeichnen. Gott verzeiht die Fehler, wenn man aufrichtig die bereut und sie nicht wiederholt, zumindest versucht es. Denn nichts ist bequemerer, als zu "sündigen", dann zu beichten und alles- Palletti!! Als ob man dem Gott sagen würde: Wieder Freunde? Peace?😉

Ja, wir sind auch jämmerlich. " Wir sind allesamt wie die Unreinen, und alle unsere Gerechtigkeit ist wie ein unflätig Kleid" , Jesaja 64,5 und im Urtext steht hier das Wort....unsere Gerechtigkeit ist wie eine benutzte Damenbinde...., eine harte Aussage. Gott ist ein heiliger Gott und so stehen wir Menschen vor ihm. Ohne Jesu stellvertretendes Opfer gibt es keinen Zugang zu Gott. Ja, wir hassen das Wort "Sünde", es demütigt uns. Unser Bestreben reicht nicht aus um zu Gott zu kommen, die Leiter ist zu kurz. Lies Johannesvangelium 3,1 - 21. So sieht Gott uns, wir sehen uns anders....hoffnungsvoller. Aber wir können uns selbst nicht retten, das sagt die Bibel mit großem Nachdruck.....darum wohl hassen und verachten die Menschen die Bibel auch weithin.
 
Also, das mit einer "Ursünde", "Erbsünde" und einer damit verbundenen "Schuld" sehe ich kritisch, bzw. kann damit nicht wirklich was anfangen. Erinnere in diesem Zusammenhang einfach mal an diesen etwas älteren Faden: Eigene Schuld - fremde Schuld.

~~~

Ich sehe das eher so, dass Menschen mit verschiedenen Anlagen auf die Welt kommen, von denen manche mehr entwickelt bzw. gefördert oder auch gewählt werden.

~~~

Wenn man nun sagt, dass eine bestimmte Religion bzw. Glaube im Gegensatz zu allen anderen die/der einzige richtige sei, dann ist das für mich nicht schlüssig, weil es doch vollkommen zufällig ist, in welche Kultur oder auch Religion man geboren wird?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man nun sagt, dass eine bestimmte Religion bzw. Glaube im Gegensatz zu allen anderen die/der einzige richtige sei, dann ist das für mich nicht schlüssig, weil es doch vollkommen zufällig ist, in welche Kultur oder auch Religion man geboren wird?

Das ist doch ganz einfach: Die eigene Religion ist die richtige. 😀

Vor einigen Jahren hat das eine nette Person auf Hilferuf gut auf den Punkt gebracht: "Ihr schreibt alle eure Meinung, ich aber schreibe die Wahrheit".
Das traurige war, dass er das nicht ironisch gemeint hat.
 
Wenn man nun sagt, dass eine bestimmte Religion bzw. Glaube im Gegensatz zu allen anderen die/der einzige richtige sei, dann ist das für mich nicht schlüssig, weil es doch vollkommen zufällig ist, in welche Kultur oder auch Religion man geboren wird?

Genau so denke ich auch! Von daher komm ich nicht konform mit der These: wer an Jesus nicht glaubt, wird in der Hölle schmorren. Wie soll irgendeiner Ureinwohner je von Jesus erfahren, hmm?😕 Er hat seine Götter, die Mutter Natur oder Schamanismus.

Ganz anders, ist es wenn man die Wahl hat, und von mehreren existierenden Religionen weiß. Da soll man seinem Herzen und Ansichten folgen, denke ich. Der Gott ist eins, egal in welcher Mehrheit der Mensch ihn nun den Namen gibt...
Und er gab uns die freie Wille, DAS ist meiner Erachtung nach ein sehr wichtiger Gesichtspunkt anbetracht der Religion.
 
Also liebe Leute! Liebe Inspiration und andere die meinen ein Atheist sei orientierungslos. So ein Bullshit! Sorry 😀

Ich VERMISSE meine Atheistenzeit. Ich lebte aus dem Herzen heraus. Ich hatte ganz andere Filter für Menschen. Ich war hochsensibel(bin ich noch aber anders) und fühlte einfach den Herzschlag eines Menschen. Und so schaffte ich es immer Liebe irgendwo zu bekommen. Jetzt bin ich mit einem Gläubigen zusammen der nur Gott lieben soll und keine Frau. Und was meint ihr ob ich genug Liebe bekomme? Die Christen sind die kältesten A********* der Welt. Schlimmer sind nur noch die Moslems.

Jede Religion ist patriarchalisch und obendrein ein Angriff auf die Liebe!

Ich war als Atheist noch mit WÜRDE ausgestattet. Ich "wußte" ja nicht dass ich kein Geld habe hätte ich "verdient" weil Gott es so will! Nein ich war frei. Einzig als ich dann allein dastand in einer schrecklichen Not kam Gott in mein Leben, supernatural(!), und erlöste mich von dem Wunsch selbstmord zu begehen. Ja ich bin dankbar dafür. Mit dem "WISSEN(!)" Dass Gott existiert träumt man nur davon endlich zu sterben und hofft auf das Jenseits. Aber man bekommt weit strengere Lebensregeln was sonst nur das Herz diktieren würde!

Ja ich bin froh zu "wissen" dass es Gott gibt. Aber wer glaubt mir denn dass ich es WEISS(!). Niemand!

Und bin ich noch in Würde wenn ich um meine Sünden weiß aus früheren Leben z.b. und weiß warum ich es so schwer habe? Ein Atheist hat Herz und hat dieselbe Seele, dieselbe Spiritualität nur dass er es nicht wahrhaben will das sei real.... und? Er fühlt ja trotzdem wie ein vollwertiger Mensch!

Atheismus wird meiner Meinung nach von Gott unterstützt. Mann wird dann "unsichtbar" getragen im Herzen. Man wird nicht zu einem A******* der nur an sich und seine Errettung denkt! Man hat die Leichtigkeit des Seins. Alles unbewußt bekommt man mit, auch seine eigene Würde und das Gefühl dafür. Man ist nicht schockiert wie streng Gott eigentlich ist und wird nur noch nach seinem Herzen gerichtet! Nicht ob man Gottes Willen erfüllt und so einen Bullshit etc...[/QUOTE
 
TomTurbo Im krassen Gegensatz zu Jesus übrigens. Jesus hatte kein Problem meinte:
Vordergründig schon. Die Pharisäer hasste ihn, weil er Ihre Heuchelei und Machtstreben aufdeckte. Aber trotzdem war es in Gottes Ratschluss, dass er so, auf diese Weise sterben sollte. Jesus selbst sprach immer wieder von diesem, seinen Auftrag. (z.B.Johannesev. 8,12,13,14,16,17). Der Hohe Rat beschloss zwar, dass Jesus sterben müsse, führte damit aber ungewollt Gottes Plan aus.
Siehe Johannesevangelium 11,46 - 53.

Das ist eine spätere christliche - und deshalb falsche - Interpretation.
Tatsächlich wurde vom "Messias", dem "Sohn Gottes"
(womit kein leiblicher Gottessohn gemeint war, das wäre heidnisches Gedankengut und Blasphemie gewesen, der "Sohn Gottes" war ein Ehrentitel für Volkshelden, Könige oder Israel insgesamt!)
eine ganz konkrete Handlung erwartet, nämlich Israel von den verhaßten Fremdbesetzern, den Römern, zu befreien.
Was damals, als Rom gerade auf dem Höhepunkt seiner Macht war, ein reines Selbstmordkommando gewesen wäre, denn gegen diese Macht konnte ganz Israel zusammen nicht anspucken.
Jesus hat das ganz genau gewußt und sich auf eine spirituelle Ebene zurückgezogen - gebt dem Kaiser was des Kaisers ist, ein Affront gegen seine revolutionswilligen Volksgenossen -
und deshalb wurde er, da als Revolutionsführer nicht brauchbar,
den Römern einfach als Bauernopfer zum Fraß vorgeworfen.
Potentielle Revolutionsführer gab es nämlich damals im Dutzend billiger, und die meisten davon waren williger als Jesus. (Sie wurden dementsprechend auch von den Römern verfolgt und hingerichtet.)
 
Nun, ich möchte jetzt nichts überspitzen, es als zu amüsant oder zu ernst darstellen, aber wenn ich mich recht erinnere, gibt es da in der Bibel so einen Passus, der in etwa besagt:

Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

Für mich klingt das nicht so besonders göttlich, sondern eher menschlich.
 
Liebe Sonnenbrille,
da du mich explizit angesprochen hast, will ich dazu auchStellung nehmen:
Also erst einmal tut es mir Leid, dass du mit Christen soeine negative Erfahrung machst. Ja, es gibt diese Menschen, sehr hart undkompromisslos in ihrem Urteil. DieseMenschen haben entweder nie erkannt, wie verloren sie selber sind oder haben eswieder vergessen. Beides ist möglich. Wenn ich wirklich davon überzeugt bin,ein nur aus Gnaden erlöster Sünder zu sein, dann werde ich nicht mehr mit denanderen Menschen unbarmherzig ins Gericht gehen. „Gott ist Liebe, und wer inder Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in Ihm“ 1 Johannesbrief 4,16.Jesus selbst hat die wichtigsten Gebote die genannt: Du sollst Gott lieben vonganzer Seele und von ganzem Gemüt. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dichselbst. Das Problem ist die Umsetzung. Hier bleiben wir alle Schuldner!

Doch, ich glaube dir, dass du weißt, dass es Gott gibt. Gotthat uns die Ewigkeit ins Herz gelegt. Aber lebst du mit ihm in Gemeinschaft? In Lukasevangelium Kapitel 15 steht das Gleichnis vom„Verlorenen Sohn“. Der wollte vom Vater sein Erbe und zog dann weg vomVaterhaus. In der Fremde kam er ins Elend. Er kam in Jammer und Not. Dann hater sich aufgemacht und ist zu seinem Vater zurück, wodurch sein Elend zur Freude wurde. Während der ganzen Zeit inder Fremde wusste er immer, dass irgendwo in der Ferne sein Vater war, aber erwar doch im Elend. Sein Elend lag daran, dass er so weit weg vom Vater war. Jesus sagt, er ist der Weg, die Wahrheit,das Leben, niemand kommt zum Vater ohne ihn. DIE Wahrheit richtet sich nicht nach uns, wir müssen unsnach ihr richten.

Gott nimmt dem Menschen nie die Würde, dass tut die Sünde.Gott stellt unsere Würde wieder her.
Als der „Verlorene Sohn“ sein Gut verprasste und sichversuchte, vom Schweinefutter zu ernähren, da verlor er seine Würde, auch dieMenschen nahmen ihm seine Würde. DerVater stellte seine Würde wieder her, vollkommen.

Übrigen, kein wirklicher Christ denkt egoistisch nur an seine eigene Errettung.Niemand hat mehr Liebe zu Menschen als wirklich Jesus hingegebene Menschen.

 
Gott nimmt dem Menschen nie die Würde, dass tut die Sünde.Gott stellt unsere Würde wieder her.
Als der „Verlorene Sohn“ sein Gut verprasste und sichversuchte, vom Schweinefutter zu ernähren, da verlor er seine Würde, auch dieMenschen nahmen ihm seine Würde. DerVater stellte seine Würde wieder her, vollkommen.
Man merkt auch da, wie sich die Zeiten ändern. Heute gilt "Menschenwürde" als etwas unveräußerliches, was weder verlorengehen kann - nicht mal durch schweres eigenes Fehlverhalten, obwohl es da am ehesten zu akzeptieren wäre - noch deshalb, irgendwie "wiederhergestellt" werden müßte, weder durch irgendeinen Menschen (bzw. dessen Vergebung oder sonstwas) noch irgendeinen Gott.
Auch die "Würde" hat sich somit inzwischen von der Religion abgenabelt.
Würde als menschliche Eigenschaft, weil ein Mensch eben ein Mensch ist und kein Kamel und kein Baum und kein Stuhl.
 
Nun, ich möchte jetzt nichts überspitzen, es als zu amüsant oder zu ernst darstellen, aber wenn ich mich recht erinnere, gibt es da in der Bibel so einen Passus, der in etwa besagt:

Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

Für mich klingt das nicht so besonders göttlich, sondern eher menschlich.

Aber ganz im Ernst jetzt: Warum sollte Gott ein Problem damit haben, wenn man andere Götter neben ihm hat?

~~~

Kann vielleicht später mehr darüber berichten, aber ja, die Hindus bspw. haben unzählig viele Götter. Was genau sollte das Problem damit sein?

~~~

Könnte man sagen, dass eine monotheistische Religion besser als eine polytheistische Religion ist? Warum sollte das so sein?
 
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