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Spiritualität und Gesellschaft

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Bei uns hier in Bayern liegen die auch im Krankenhaus aus, wo ich ja lange drin war. Ich komme alleine mit der Bibel aber nicht klar und außerdem wird die Bibel (soweit ich das mitbekommen habe auch verschienden ausgelegt). Mir ist das zu anstrengend, mich da durchzuwursteln (wenn ich mich so ausdrücken darf)

Das kann ich verstehen. Man braucht eine Anleitung zum Lesen der Bibel. Jemandem, der einem den Text "vorkaut" sozusagen.
Allerdings ist da auch genau die Gefahr zu sehen: Diese Anleitungen sind immer weltanschaulich geprägt. Ein Mormone wird sagen: Lies das! Es bedeutet jenes!
Ein Zeuge Jehovas wieder andere Stellen usw. usw.
Keiner von denen sagt aber "Das ist meine persönliche Interpretation". Alle sagen "Das ist das Wort Gottes, es ist unfehlbar".


Zugegeben, ist mir eine Definition von Spiritualität und eine feste Stellungnahme zum Thema nicht möglich, weil ich zu unbelesen bin. Mein bescheidener Eindruck und mein Gefühl ist aber, dass es schön wäre wenn Spiritualität den Menschen (alle Menschen) in Liebe, Freiheit und Frieden verbinden möchte und könnte.

Ich denke, dass dein Geühl wesentlich besser ist als die Meinung von so manchem ach so "belesenen".




Selbst bin ich fasziniert von unserem Universum und glaube an die Liebe, Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft der Menschen und das wir alle miteinander verbunden, weil wir Menschen sind. Ich bin auch sehr tierlieb, was manchmal gar nicht so einfach ist. Wenn man sich zusammen um einen guten Umgang untereinander, Nächstenliebe, Gesundheit und die Erhaltung der Natur bemüht und geistig in friedlichen Gleichklang schwingt, miteinander singt und z.b. tanzt dann ist es auch nicht schwer mal das Handy liegen zu lassen, oder den PC aus und das materielle mal beiseite zu legen. Persönlich habe ich damals schon Exerzitien mitgemacht, die mir gut gefallen haben, wollte füher immer das Orgelspielen lernen und mag die Klänge ebenso, wie auch die Stille. Ich kann ebenfalls ganz gut beim Unkrautzupfen abschalten und mich besinnen, oder eben in, und mit meinen Bildern.

Aus meiner Sicht bist du auf einem guten Weg. Spiritualität hat m.E. mehr mit einem Gefühl zu tun als mit großen Reden.
Ein Vertrauen auf eine innere Stimme. Das viele Reden zer-redet man das Eigentliche eher.

Stille ist auch ein wihtiger Begleiter auf dem Weg zu echter Spiritualität.

Das Unkrautzupfen kann genau so gut einen spirituelle Übung sein als Meditation oder Gebet. Es kommt auf die innere Einstellung an. Wenn jemand in der Kirche sitzt und die ganze Zeit and die Arbeit denkt, dann ist das meiner Meinung nach keine spirituelle Übung.
 
Welcher Kirche gehörst du eigentlich an? Bist du ein Pfingstler, ein Baptist?

Ich gehöre keiner Kirche an. Mein Glaube:
solus Christus -allein Christus
sola gratia - allein aus Gnade
solo verbo - allein im Wort
sola scriptura - allein auf Grund der Schrift
sola fide - allein durch den Glauben

Wer Interesse hat, kann im Internet nachlesen, was das beinhaltet. 🙂
 
Glaube an Gott ist mir persönlich sehr wichtig. Ich weiß, dass es ein höheres Verstand gibt, denn ich auch als Gott bezeichne. Ich kann es spüren, unabhängig von meine Erkrankung. Ich habe nicht nur einmal an eigenem Leibe erfahren, dass mir geholfen wurde zu richtigen Zeit an der richtigen Ort. Zufall? An Zufälle glaube ich nicht..

Mir hilft es durchs Leben zu kommen mit dem Glauben in meinem Herzen. Und ja , ich bete, so gut ich kann, mit eigenen Worten und es ist eine Bereicherung für mich. Von der Kirche habe ich mich etwas distanziert, da einiges was dort gepredigt wird ist oft nicht konform mit meinen Ansichten.

Ich bin in einem Land geboren zu der Zeiten wo es prapagiert wurde, es gäbe keinen, Glaube ist Opium für das Volk.
Manipulative Prediger sind das in meinen Augen! Nicht der Glaube selber.
 
Ich habe mir einige Reden von "berühmten" Ortodoxen Geistlichen via youtube angeschaut. Es war offensichtlich, dass sie das Volk manipulieren. Sie propagierten für Putins Politik und ähnliches, verbanden das irgendwie mit "Gottes Wille", und viele Menschen,die innig diesen Geistlichen glauben und übertriebenen Gottesfurcht empfinden , werden dadurch schlicht und einfach manipuliert. Da muss man nicht viel an die Grenzen denken, reicht schon, wenn man sich diese Video angeschaut hat. Deshalb hab ich mich davon distanziert. Homosexualität-laut diesen wird hart mit der Hölle bestrafft, und all solche Dinge, wo man sieht, dass dem volk viel in den Schädel eingepflanzt wird.

Oft ist es auch zu übertrieben, ohje ein Schluck Milch in der zeit des fastens! Ich glaube nicht, dass dem Gott solche nichtigkeiten wichtiger sind,wie der Mensch selber und seine Taten.
 
Ich habe mir einige Reden von "berühmten" Ortodoxen Geistlichen via youtube angeschaut. Es war offensichtlich, dass sie das Volk manipulieren. Sie propagierten für Putins Politik und ähnliches, verbanden das irgendwie mit "Gottes Wille", und viele Menschen,die innig diesen Geistlichen glauben und übertriebenen Gottesfurcht empfinden , werden dadurch schlicht und einfach manipuliert.

Volle Zustimmung auf dieser Seite.
Es sind aber nicht nur die Orthodoxen, die sich allzu gerne vor den Karren der Mächtigen spannen lassen.
- Die Katholische Kirche hat die Nationalsozialisten zu Beginn ganz offen unterstützt. Und viele andere faschistische Regime.
- Die Evangelikalen in USA unterstützen auch ganz unverhohlen Trump. Obwohl Trump in keiner Weise ein Vorbild für ein "christliches Leben" ist.

Es geht rein um Macht. Ich helfe dir, du hilfst mir.

Im krassen Gegensatz zu Jesus übrigens. Jesus hatte kein Problem, sich mit den Mächtigen seiner Zeit anzulegen. Meiner Meinung war es auch genau das, was ihm letztlich das Leben gekostet hat.
 
Aber du triffst dich doch mit Anderen zum Gottesdienst und zu Bibelrunden.

Was sind das für Leute? Das zu sagen ist doch keine Schande.

Richtig. Ich treffe mich mit Leuten im Hauskreis und auch in der FEG. Was das für Leute sind? Leute, die wissen, dass sie Sünder sind, die allein aus Gnaden gerettet werde. Menschen mit Schwächen und Fehlern, die sich an Jesus und seine Zusagen klammern.
 
"Klammern" klingt irgendwie jämmerlich, pardon. Ich glaube an Jesus und an Gott, ich will aber nicht "klammern" müssen, sondern durch Jesu Lehre ein besserer Mensch werden. Sünde..Ja, ein veraltetes Wort, heute würde ich eher es als "Fehler" bezeichnen. Gott verzeiht die Fehler, wenn man aufrichtig die bereut und sie nicht wiederholt, zumindest versucht es. Denn nichts ist bequemerer, als zu "sündigen", dann zu beichten und alles- Palletti!! Als ob man dem Gott sagen würde: Wieder Freunde? Peace?😉
 
[QUOTE=TomTurbo





Im krassen Gegensatz zu Jesus übrigens. Jesus hatte kein Problem, sich mit den Mächtigen seiner Zeit anzulegen. Meiner Meinung war es auch genau das, was ihm letztlich das Leben gekostet hat.

Vordergründig schon. Die Pharisäer hasste ihn, weil er Ihre Heuchelei und Machtstreben aufdeckte. Aber trotzdem war es in Gottes Ratschluss, dass er so, auf diese Weise sterben sollte. Jesus selbst sprach immer wieder von diesem, seinen Auftrag. (z.B.Johannesev. 8,12,13,14,16,17). Der Hohe Rat beschloss zwar, dass Jesus sterben müsse, führte damit aber ungewollt Gottes Plan aus.
Siehe Johannesevangelium 11,46 - 53.
 
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