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Spiritualität und Gesellschaft

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Ich stelle einfach mal eine These in den Raum:

Es gibt etwas, was größer als das eigene Ego ist.

~~~

Nun kann man mir mit allerlei Ego, Politik, Kultur und Religion kommen - das kann ich alles in zwei Sekunden verbrennen.



Auf jeden Fall. Und dieser Eine ist Gott.
 
Ich finde aber nicht, dass das Leben von Ungläubigen unvernünftig oder beliebig verlaufen muss. Auch ohne religiösen Glauben kann man seinem Leben Sinn und Zielrichtung verleihen. Es gibt ja viele Möglichkeiten, um ein Leben sinnvoll zu strukturieren.

Nun ja. Sicherlich kann man sich mit "innerweltlichen" Aufgaben sinnvoll über Jahrzehnte beschäftigen. ZB mit dem Aufbau eines Krankenhauses für Arme. Es is aber ein Unterschied, ob man das einfach so tut, oder ob man es innerhalb eines mit Gott integrierten Weltbildes macht. Im ersten Fall hängt die Geschichte (mehr) in der Luft als ohne Berücksichtung des Gottesbegriffs.

Mich stört ehrlich gesagt eher ein wenig die häufig zu lesende Unterstellung, dass Ungläubige fast zwangsläufig desorientiert wären und einem Leben im Chaos ausgeliefert wären.

Na ja. Wenn ich mir so anschaue, wie viele Menschen leben (um ihrer Sinnlosigkeit zu entfliehen). Dann kommt mir dies wie Verdrängung vor. Schlafen, arbeiten, Sex, Essen. Ist das alles?
 
Na ja. Wenn ich mir so anschaue, wie viele Menschen leben (um ihrer Sinnlosigkeit zu entfliehen). Dann kommt mir dies wie Verdrängung vor. Schlafen, arbeiten, Sex, Essen. Ist das alles?

Schaue nicht so viel, was die anderen Menschen tun. Kümmere dich um dein eigenes Leben. Du scheinst deinen Sinn gefunden zu haben. Ist doch schön!
Was für dich passt, muss nicht für Andere passen.

P.S.
Was sagt denn die Bergpredigt über das Thema? Sagt Jesus eher: "Urteile über andere Menschen!" oder "Kümmere dich um deinen eigenen Scheiß."
 
Damit meine ich allerdings die eine und einzig denkbare Religion und nicht irgendwelche Zerrformen, die unter dem Label "Religion" laufen.

Ich habe dein Zitat in diesen Thread verfrachtet, da er im anderen ziemlich OT wäre.
Wie meinst du das mit der einen und einzig denkbaren Religion?

Wer entscheidet das ?

Ist die Religion die du hast, die eine und einzig denkbare? Das denken die anderen ja auch. Sonst hätten sie diese Religion ja nicht.....
 
Schaue nicht so viel, was die anderen Menschen tun. Kümmere dich um dein eigenes Leben. Du scheinst deinen Sinn gefunden zu haben. Ist doch schön!
Was für dich passt, muss nicht für Andere passen.

P.S.
Was sagt denn die Bergpredigt über das Thema? Sagt Jesus eher: "Urteile über andere Menschen!" oder "Kümmere dich um deinen eigenen Scheiß."

Jesus sagt, dass man sich um andere kümmern soll. Unter anderem sagt er, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt. Das paßt gut zu der von mir geäußerten Frage, ob Schlafen, Arbeiten, Sex und Essen alles im Leben sei.

Insofern gehe ich mit Jesus d'accord 😉.
 
Ich habe dein Zitat in diesen Thread verfrachtet, da er im anderen ziemlich OT wäre.
Wie meinst du das mit der einen und einzig denkbaren Religion?

Wer entscheidet das ?

Ist die Religion die du hast, die eine und einzig denkbare? Das denken die anderen ja auch. Sonst hätten sie diese Religion ja nicht.....

Ich schaue vor allem auf das, was wirklich Religion ausmacht. Im Gegensatz zu dem beliebigen zufälligen Brimborium, mit dem sich Religionen umgeben. Dieses Zufällige ist nicht die Religion selbst, sondern ein beliebiger kultureller oder individueller Zusatz. Die Bibel oder der Koran sind zB nicht "die" Religion selbst. Der Rosenkranz oder irgendwelche Gewänder oder bestimmte Riten auch nicht.

Der Kern der Religion ist etwas anderes. Ich versuche das mal so zu umschreiben:
Religion ist das Tun des Guten (in Übereinstimmung mit Gott). Das Charakteristische von Religion ist vielleicht auch, dass man sich von Gott aufgrund dieses guten Tuns ein positives Feedback erhofft. Aber gaaaaanz wichtig: Man tut das Gute nicht, um von Gott belohnt zu werden (das würde ein allmächtiges Wesen ja durchschauen 😉. Man tut das Gute um des Guten willen. Nur dann ist man kein Heuchler etc.
 
Was sagt denn die Bibel über Jesus, in Zusammenhang mit Spiritualität in der Gesellschaft?
Das geht aus Euren Sätzen gar nicht so recht hervor...

Selber lesen 😉
Hast du keine Bibel im Haus?

Damals war es in gewissen Hinsicht einfacher. Jedes Volk hatte seinen eigenen Gott bzw. mehrere Götter.
Die Juden hatten eben den Gott mit dem Namen JHW. Von daher kommt übrigens der Name "Zeugen Jehovas", weil sie JHW fälschlicherweise als "Jehova" ausgesprochen haben. (In der hebräischen Schrift gab es keine Konsonanten)

Damals gab es keine Religionsfreiheit. Die religiösen Texte waren gleichzeitig die Gesetztestexte.

Heute ist die Thematik in gewisser Weise schwieriger: In einem Haus wohnen u.U. Moslem, Juden, Katholiken und Evangelikale. Jeder hat seine eigene Wahrheit.

Darum ist diese Diskussion heute viel intensiver.


P.S. Was ist dein Ansatz zum Thema "Spiritualität und Gesellschaft" ?
 
Ich schaue vor allem auf das, was wirklich Religion ausmacht. Im Gegensatz zu dem beliebigen zufälligen Brimborium, mit dem sich Religionen umgeben. Dieses Zufällige ist nicht die Religion selbst, sondern ein beliebiger kultureller oder individueller Zusatz. Die Bibel oder der Koran sind zB nicht "die" Religion selbst. Der Rosenkranz oder irgendwelche Gewänder oder bestimmte Riten auch nicht.

Dann könnte man deine Religion eine "Religion des Weglassens" bezeichnen, oder?

Sagen wir du startest bei der Bibel.

Schöpfungsgeschichte -> kommt weg, ist Brimborium
Beschneidung -> kommt weg
Aufrufe zum Krieg, Vergewaltigung und Sklaverei -> kommt weg
Hass gegen Homosexuelle -> kommt weg

Kreuzigung? Auferstehung? Heiiger Geist? Dreifaltigkeit? Was ist damit? Bleibt das?

Dann kannst du niemals "kompatibel" mit einem abgespeckten Islam werden.
Also kommt das auch weg?

Ich sehe zwei Probleme:

1.) Die Fundamentalisten werden sagen: Nein, dieses und jenes kommt nicht weg. Das wurde von unserem Gott geoffenbart und der ist allmächtig und allwissend.

2.) Die Atheisten werden sagen: Jetzt bist du schon 95% des Weges gegangen, warum gehst du die letzten 5 % nicht auch noch ?
 
Kreuzigung? Auferstehung? Heiiger Geist? Dreifaltigkeit? Was ist damit? Bleibt das?

Man kann diese Elemente auch vernünftig deuten. Im Großen und Ganzen verkompliziert man die Sache aber unnötig. Es genügt meines Erachtens, sich auf Moral und Hoffnung (aufgrund der Übereinstimmung mit Gott in diesem Punkt) zu konzentrieren.

Das Ritualwesen mag der Erbauung (Zurüstung) dienen, aber primär geht es um Moral, also das Tun des Guten. Es sollte nicht beim Wollen bleiben. Man sollte sich wenigstens bemühen.

Dann kannst du niemals "kompatibel" mit einem abgespeckten Islam werden.
Soll ich mit jeder Meinung konform gehen wollen? Dann müßte ich gegen meine Vernunft handeln (und lügen). Unsinn hört man genug. Daran muss ich mich nicht halten. Auch nicht an die von Dir erwähnten Fundamentalisten.
Ich kann zwar nichts gegen Offenbarung sagen. Aber sie läßt sich nicht kommunzieren in dem Sinne, dass ich überzeugt werden kann. Es geht nur der Weg über Vernunft und Verstand. Der steht auch ohne Offenbarung zur Verfügung. Jedem, der sich auf seine Vernunft einläßt.

Die Atheisten werden sagen: Jetzt bist du schon 95% des Weges gegangen, warum gehst du die letzten 5 % nicht auch noch ?

Ein paar Sachen bleiben wohl immer. Und dazu gehört die metaphysische Komponente des Menschseins. Qua Vernunft werde ich zu den "letzten Fragen" des Lebens getrieben: Was ist der Sinn des Lebens? Gibt es Gott? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Was soll ich tun? Diese Fragen kann ich als verünftiger Mensch nicht abweisen und eigentlich nur auf eine Art beantworten. Ich kann mich aber gegen unvernünftige Formen von Religion, Spinnerei, Aberglaube etc. wehren 😉. Das sind Deine 95 %.
 
Soll ich mit jeder Meinung konform gehen wollen? Dann müßte ich gegen meine Vernunft handeln (und lügen). Unsinn hört man genug. Daran muss ich mich nicht halten. Auch nicht an die von Dir erwähnten Fundamentalisten.
Ich kann zwar nichts gegen Offenbarung sagen. Aber sie läßt sich nicht kommunzieren in dem Sinne, dass ich überzeugt werden kann. Es geht nur der Weg über Vernunft und Verstand. Der steht auch ohne Offenbarung zur Verfügung. Jedem, der sich auf seine Vernunft einläßt.

Nein, du sollst gar nichts.
Ich möchte nur, dass du konsquent bist.

Entweder:

1.) Du siehst das als deine persönliche Religion.

Nennen wie sie das "Jusehristentum". Damit habe ich kein Problem. Du bist dein eigener Papst. Du kannst entscheiden, welche Elemente du weg lässt. Du kannst auch Elemente dazu nehmen. Du hast dich nicht vor mit zu rechtfertigen und vor sonst auch niemandem.
Aber sei ehrlich! Kommuniziere das so. Vor dir und vor anderen Menschen.


2.) Du siehst deinen Glauben als etwas allgemein gültiges.

Zitat:
Ich schaue vor allem auf das, was wirklich Religion ausmacht. Im Gegensatz zu dem beliebigen zufälligen Brimborium, mit dem sich Religionen umgeben.

Dann werde ich dich darauf hinweisen, dass dein Glaube eben nichts allgemein gültiges ist.
Weil andere Menschen eine andere Meinung haben, was das wirklich Religion ausmacht.
Speziell Menschen aus anderen Religionen werden mit dem nicht klar kommen, was aus deiner subjektiven Sicht das wirkliche von Religion ist.

Gibt es eigentlich weitere Anhänger vom Jusehristentum? Oder bist du bislang ein Einzelkämpfer.😉
 
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