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Spiritualität und Gesellschaft

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@ TomTurbo
Meine Signatur gibt meinen persönlichen Glauben wieder, damit jeder hier weiß, mit wem er es zu tun hat. Jesus Christus ist für mich keine Religion sondern meine Lebensbeziehung



Ein Glaube ist Atheismus schon - eine Religion nicht. Religion ist Suche nach Gott.


Ja, das Gefühl war super!

Überhaupt das mit der Erlösung war schön. Jesus ist für mich am Kreuz gestorben. Ich bin erlöst und muss nichts dafür tun.:herz::herz::herz::herz:

War eine schöne Zeit.[/QUOTE]

....und nun hast du nichts...!!!😕:wein:
 
Also Atheismus ist aus meiner Sicht und eigentlich per Definition ein Nicht-Glaube. Wenn man an etwas glaubt, muss man in aller Regel ja auch irgendwas darüber erzählen können. Das kann ein Atheist ja nicht.

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Aus der Vergangenheit kenne ich mindestens einen Atheisten, mittlerweile verstorben, der es als vollkommen verblüffend empfand, wie jemand an einen Gott bzw. Götter glauben kann. Nichtsdestotrotz war er sehr interessiert an der Thematik, zumal seine Freundin Christin war und sein Schwiegersohn Alevit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Adamskostüm ist ja auch nur eine Art von Kleidung 🙂

Der war gut. Lol.

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Ich persönlich sage ja gar nicht per se was gegen Religionen oder Glauben, gar nicht. Irgendeine Bewandtnis wird es schon haben, warum sich das über die Menschheitsgeschichte relativ stark durchgesetzt hat. Wenn man sich aber die ganzen Religionen, Glaubensrichtungen und Interpretationen mal so anschaut, dürfte einem eine Wahl relativ schwierig fallen. Der Glaube wird einem wohl einfach "in die Wiege gelegt", oder eben auch nicht. ;-)

~~~

Ich meine, ich selbst habe ja asiatische Wurzeln, wurde aber in Deutschland geboren, getauft und konfirmiert, "weil das alle irgendwie so gemacht haben". Könnte jetzt aber nicht sagen, dass ich ein "guter" Buddhist oder Christ bin.

~~~

Kleine Anekdote vielleicht noch:

Als mein sehr atheistischer Vater herausgefunden hatte, dass ich dort bei meiner Pflegefamilie konfirmiert worden bin, ist er schnurstracks zum Dorfpfarrer und hat dem gewissermaßen die Leviten gelesen, "wie er sich denn erlauben könne, mir einfach den christlichen Glauben aufzuoktruieren, obwohl ich noch nicht mal die großen Weltreligionen gesehen habe".

Und mir hat er vorgeworfen, dass ich das alles nur wegen dem Geld machen würde.

Mein Gott, ich war etwa 15.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass man ohne einen Glauben nichts hat, ist eine recht gewagte Ansage.

~~~

Wollen wir mal den Vergleich anstellen, was man mit oder ohne Glaube hat?
 
Aus der Vergangenheit kenne ich mindestens einen Atheisten, mittlerweile verstorben, der es als vollkommen verblüffend empfand, wie jemand an einen Gott bzw. Götter glauben kann. Nichtsdestotrotz war er sehr interessiert an der Thematik, zumal seine Freundin Christin war und sein Schwiegersohn Alevit.
Ehrlicherweise muss ich sagen, dass es mir da ganz ähnlich geht wie dem von dir erwähnten Atheisten. Ich kann den Glauben an Götter auch nur schwer nachvollziehen, nehme es aber eben hin. Und ich bin auch als Ungläubiger interessiert an der Thematik, aber sozusagen aus der Perspektive eines Außenstehenden. Für mich sind Religionen ein Kulturphänomen, und für mich ist der Vergleich der verschiedenen Ausprägungen von Religion in den unterschiedlichen Kulturen spannend. Deswegen werde ich auch im Sommer eine Vortragsreihe über interreligiöse Vergleiche und Unterschiede besuchen.
 
Wenn die Vernunft über sich selbst hinausfragt:

"Wer bin ich? Was geschieht nach dem Tod? Gibt es Gott?" etc."

so stößt sie an Grenzen (der Erfahrung). Die Frage ist dann, wie sie mit ihrem Unwissen und ihrer mangelhaften Erfahrung (, die diese Fragen nicht beantworten kann) umgehen soll.

Auch dann hat die Vernunft Mechanismen, sich ein ein konsistentes in sich stimmendes Weltbild aufzubauen. Stellt man sich ein solches ohne den Gottesbegriff vor, so zerfällt alles in ein rhapsodisch zusammengewürfeltes Weltbild. Es treten Widersprüche auf, zB in Form der Theodizieefrage.

Vielleicht könnte man sogar sagen, dass mit dem Verzicht auf Gott "unvernünftige" Zufälligkeit und Beliebigkeit (Chaos) ins Weltbild einbrechen.

Aber zum Glück gehören Vernunft und Glaube dermaßen zusammen, dass das eine nicht gut ohne das andere auskommt 😉.
 
Vielleicht könnte man sogar sagen, dass mit dem Verzicht auf Gott "unvernünftige" Zufälligkeit und Beliebigkeit (Chaos) ins Weltbild einbrechen.
Ich finde aber nicht, dass das Leben von Ungläubigen unvernünftig oder beliebig verlaufen muss. Auch ohne religiösen Glauben kann man seinem Leben Sinn und Zielrichtung verleihen. Es gibt ja viele Möglichkeiten, um ein Leben sinnvoll zu strukturieren.

Mich stört ehrlich gesagt eher ein wenig die häufig zu lesende Unterstellung, dass Ungläubige fast zwangsläufig desorientiert wären und einem Leben im Chaos ausgeliefert wären.
 
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