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Allgemeine Gesellschaftskritik / soziale Pornographie

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Sag mal Fadi: Wie verbesserst du denn diese Welt? Jedenfalls sicherlich nicht, indem du mir dabei zu helfen versuchst! Betrachte dies bitte nur als blahblah - und geh einfach woanders hin!

Ich schimpfe aber au nicht über die aktuelle Gesellschaft.
 
Findest du die aktuelle Gesellschaft so toll? Gar nicht verbesserungswürdig? Da mir die Selbstjustiz verboten ist, nutze ich zumindest die Meinungsfreiheit, um Kritik auszuüben und Denkanstöße zu liefern. Sehr viel anderes darf ich ja nicht...

@Jhuser.
Sorry, mir wird das hier mal wieder zu dumm und zu spät. Falls ich mich stattdessen nicht einfach wieder abmelde, weil ich mich von streitsüchtigen Leuten wie Fadi oder dagoa aus dem Forum rausgeekelt fühle, bekommst du deine 20 Sätze Antwort vermutlich morgen.
 
Findest du die aktuelle Gesellschaft so toll? Gar nicht verbesserungswürdig? Da mir die Selbstjustiz verboten ist, nutze ich zumindest die Meinungsfreiheit, um Kritik auszuüben und Denkanstöße zu liefern. Sehr viel anderes darf ich ja nicht...
Du würdest weder Selbstjustiz noch diese übertriebene Kritik und Polemik brauchen, hättest Du Dich vorher richtig juristisch abgesichert und Dich nicht von anderen über den Tisch ziehen lassen.

Dann hättest Du zumindest das Geld einiges Land zu kaufen, auf dem Du Dein eigener Chef bist.
 
Ich weiss, dass ich mir damit vermutlich keine Freunde mache, aber was soll´s. Wenn hier Leute in einem Hilfeforum à la Captain Hindsight antworten, frag ich mich wirklich, was deren Absicht ist.

Wollen sie helfen?

Spontan würde ich eher sagen nein, aber vielleicht übersehe ich da etwas.
 
Findest du die aktuelle Gesellschaft so toll? Gar nicht verbesserungswürdig? Da mir die Selbstjustiz verboten ist, nutze ich zumindest die Meinungsfreiheit, um Kritik auszuüben und Denkanstöße zu liefern. Sehr viel anderes darf ich ja nicht...

@Jhuser.
Sorry, mir wird das hier mal wieder zu dumm und zu spät. Falls ich mich stattdessen nicht einfach wieder abmelde, weil ich mich von streitsüchtigen Leuten wie Fadi oder dagoa aus dem Forum rausgeekelt fühle, bekommst du deine 20 Sätze Antwort vermutlich morgen.

Rausekeln? Du bist gerade mal paar Tage angemeldet, ich kenne dich überhaupt nicht.

Ist "seine Gegenmeinung schreiben" jetzt das Neue "Rausekeln"? Man kann es sich echt einfach machen mit solche Aussagen.

Zu deiner Frage: Ja, ich finde die Gesellschaft in der ich aktuell lebe gut, wie sie ist.

Ich habe das Glück (!), in einem Staat zu leben, wo es echte Rechte gibt, die man durchsetzen kann, die durch bestimmte Institutionen geschütz sind.
In DE kann dir nicht einfach jemand Eigentum wegnehmen oder machen was er will. Es gibt Grenzen, Gesetze und Richtlinien!

Warst du mal in einem Land, wo es wirklich keine Rechte gibt? Ständigen Terror? Krieg? Ausbeutung?

Sorry, wenn ich bei manchen Themen etwas abgestumpfter bin als andere.
Ich habe jahrelang von einer besseren Welt geträumt, aber auch irgendwann gemerkt, dass man eher klarkommt, wenn man einfach der Realität ins Auge sieht und aufhört zu träumen und zu jammern.

Ja, ich bin mit manchen Dingen auch nicht einverstanden, kein Staat, keine Gesellschaft ist perfekt - aber ans Ausreisen habe ich noch nicht gedacht, ich bin bei bestimmten Dingen einfach härter im Nehmen als andere, weil ich als Muslim auch daran gewöhnt bin, Ungerechtigkeiten duldend anzunehmen.

Kein Grund jetzt gleich das ganze Universum und was weiß ich in Frage zu stellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Fadi.

>Rausekeln? Du bist gerade mal paar Tage angemeldet, ich kenne dich überhaupt nicht.<

Nun, es wird mir langsam wirklich zu dumm, auf einem angeblichen Hilfe-Forum gegen solch plumpe Vorurteile ankämpfen zu müssen,
wie diese:



"selber schuld" / Anarchisten (fallen) letztlich immer unter die Rubrik Schmarotzer - sie erwarten nämlich "großzügig" von anderen, das zu tun, was sie selber nie machen würden, weil das ja ihre "totale Entscheidungsfreiheit" einschränken würde. Aber Nutznießen von der Arbeit der anderen wollen sie immer. / Echte Anarchisten (...) haben es nicht mit geregelter Arbeit, egal wie lang. Das würde nämlich ihrer "totalen Entscheidungsfreiheit", etwa im Sommer lieber im Freibad zu liegen statt zu malochen, zuwiderlaufen. Arbeits- und sonstige Verträge mit Anarchisten wären das Papier nicht wert, auf das sie geschrieben wären, weil sie wohl sowieso nicht eingehalten würden. / Mir fällt eigentlich zum Anacrchismus nichts anderes ein als: Totaler Unsinn! Schon im theoretischen Ansatz nicht umsetzbar.
Kein Gewaltmonopol, keine Rangordnung, nichts. Der Stärkere überlebt. Ende. / Du bist jetzt grad gegen den Staat, weil du eine Sache nicht beweisen kannst. / etc. etc. etc.


>In DE kann dir nicht einfach jemand Eigentum wegnehmen oder machen was er will.< - Wie kommt es dann, dass vor etwa 2 Monaten ein junger Crack Junkie in meine Wohnung einbrach, und 3 Laptops, 2 HD-Beamer und etlichen Kleinkram stehlen konnte? - Wie kommt es, dass, obwohl ich ihn auf einem Fahndungsbild wiedererkennen konnte, bislang noch nichts gegen ihn unternommen wurde und ohnehin keine allzu strenge Strafe dafür vorgesehen ist? Aufgrund von verloren gegangenen Rechnungen kann ich ja auch keine große Rückerstattung von meiner Haftpflichtvbersicherung mehr erwarten! >Es gibt Grenzen, Gesetze und Richtlinien!< - Ja! - und leider haben wir Normalbürger diesbezüglich kein besonders großes Mitspracherecht, egal wie ungerecht letztere häufig Ausschauen. >...ich bin bei bestimmten Dingen einfach härter im Nehmen als andere, weil ich als Muslim auch daran gewöhnt bin, Ungerechtigkeiten duldend anzunehmen.< - Stimmt schon: Akzeptanz oder Ignoranz sind unglaublich tolle Strategie, um gegen Unrecht vorzugehen - und glücklich in D-land zu werden!
>Kein Grund jetzt gleich das ganze Universum und was weiß ich in Frage zu stellen.< Doch! Diese Herangehensweise nennt sich Denken!

@Allgemeinheit.

Mein Dankeschön geht an Keep Going, Jhuser, masi und Himalia! -
Da ich beim Rest der hier Schreibenden allerdings nicht den Eindruck gewinnen konnte, dass es ihnen um irgendetwas anderes ging, als ein schlecht-reden meiner anarchistischen Grundhaltung - und ich mir darüberhinaus mit meinen 41 Jahren etwas zu alt für solche Kindergarten-Argumente vorkomme - verlasse ich dieses Forum lieber wieder: offensichtlich bin ich hier unerwünscht und kann ohnehin weder neue Ideen noch Lösungsvorschläge mehr erhoffen. Wie sich vielleicht mal etwas an meinen Kritikpunkten abändern läßt, stand in diesem Thread weit seltener zur Debatte, als die Frage, welch ein Sozial-schmarotzender Verlierer ich doch sein muss, um an Anarchie zu glauben oder meine "Polemik" vorzubringen. Wenn ihr die Regelungen vor Ort völlig in Ordnung findet - und mein (durch eine INTRIGE) missbrauchtes Vertrauen in andere Leute, als "selbst Schuld" oder "Dummheit" hinstellen wollt, habe ich in diesem Forum absolut nichts mehr verloren! Zu schade, denn ich versuchte ursprünglich, brauchbare Alternativen für Selbstsmord und Selbstjustiz zu finden...
Anyway. Ich entschuldig mich hiermit bei Jhuser, weil ich doch lieber gehe, als weitere 20 Sätze auf eine (- danach sicherlich wieder sofort erneut angegriffene -) Darlegung meiner Sichtweise zu vergeuden - und wünsche Keep Going alles Gute im Leben, weil er vermutlich der einzige war, der mir in diesem Forum ehrlich zu helfen versuchte.

Auf Nimmer-Wiedersehen, "Hilferuf".
 
habe ich in diesem Forum absolut nichts mehr verloren! Zu schade, denn ich versuchte ursprünglich, brauchbare Alternativen für Selbstsmord und Selbstjustiz zu finden...

Ich zähle mich hier als "Seiten"leser. In keinem deiner Threads habe ich genau diesen klaren Hilferuf gelesen. Was ich gelesen und dabei empfunden habe ist Power, Power und nochmals Power und eine Haltung, bei der ein solcher Gegenwind mir verständlich erscheint.

Und ich spüre Sprachlosigkeit.
 
Hallo Daryus,

danke, dass Du noch an mich denkst!

Willst du 20 Sätze darüber, wie ich mir eine utopische best-of Anarchie am liebsten wünschen würde, oder 20 Sätze darüber, was in einem realistischen Rahmen derzeit vielleicht noch irgendwo umsetzbar ist (- falls die Umgebung dabei mitspielt)?

Mir war Dein Eingangsbeitrag einfach zu lang und zu unverständlich (was vielleicht dem schnellen Überfliegen meinerseits geschuldet war). Ich möchte einfach einen Ersatz für diesen sehr langen Beitrag.

Was ist Dein Anliegen mit diesem Thread? In maximal 20 Sätzen 🙂. Eine kurze knackige Beschreibung könnte vielleicht auch dir helfen.

Ich vermute, dass Du zu Deinem Weltbild (oder Deiner Utopie) unsere Meinung hören möchtest.

Ich finde die Frage sehr wichtig, wie wir jetzt und in Zukunft leben wollen. Und Du leidest vermutlich wie viele von uns unter den derzeitigen Umständen. Ein Hilfeforum ist für eine solche Problematik durchaus der richtige Ansprechpartner.
 
Zuletzt bearbeitet:
daryus;3658156Im spanischen Bürgerkrieg nannten die Gewerkschaftsverbände ihre Anarchie "freien Kommunismus" - aber was sind diesbezüglich schon Worte? Orwell kämpfte seit dem spanischen Bürgerkrieg gegen staatliche Unterdrückung und für ein freiheitliches Zusammenleben OHNE HERRSCHAFT VON OBEN HERAB. Anders ausgedrückt: Anarchie. Kannst du mir ein Beispiel nennen meinte:
normaler[/I] Kommunismus je (in der Praxis) funktioniert hat?
Es geht hier nicht um hohle Frasen oder Begriffe, sondern um ein friedliches Zusammen-leben und -arbeiten ohne Geld und Regentschaft! Wie man es nennt, ist letztendlich egal, solange es funktioniert.

Wenn Begriffe keine Rolle spielen, das "Reich des Bösen" (Reagan/Nostradamus), die Sowjetunion, war immerhin 70 Jahre an der Macht. Hat sich praktisch die ganze Zeit über mit nackter Gewalt an der Macht gehalten, sollte man eher sagen. Wie lange alle anderen kommunistischen Regimes an der Macht waren (zwei gibt es aktuell noch, Kuba und China) läßt sich googeln, und auch bei denen war und ist Gewaltanwendung der machterhaltende Faktor. (Nordkorea ist nicht kommunistisch, das hat einen quasireligiösen Gott-Führer-Kult vergleichbar nur den Pharaonen im alten Ägypten.)

Die Anarchisten sind laut Deiner Einschätzung nicht für Gewalt, "brauchen" sie aber trotzdem, nämlich als Faktor von außen, der die eigenen Strukturen intakt und die "Gemeinde der Gläubigen" beisammen hält. Wie damals in Spanien, oder der behördliche Druck von außen in Christiania.
Ein enger Zusammenhalt in Zeiten von Krieg und Gewalt ist einfach, der Weiterbestand in friedlichen Zeiten ist der Knackpunkt, denn sobald von außen kein Druck mehr erfolgt, besteht das Risiko, daß die inneren Strukturen auseinanderfallen, daß Leute abwandern, weil sich auch anderswo gut leben läßt. Auch wenn dafür Neue zuwandern - die Fluktuation sorgt für Unruhe, die Neuen müssen sich erst in die Regeln einleben und so weiter, für Probleme ist gesorgt ...
 
Was nun meine Gegenfrage betrifft: Willst du 20 Sätze darüber, wie ich mir eine utopische best-of Anarchie am liebsten wünschen würde, oder 20 Sätze darüber, was in einem realistischen Rahmen derzeit vielleicht noch irgendwo umsetzbar ist (- falls die Umgebung dabei mitspielt)?

Realistisch ist, wenn unsere momentane Gesellschaft sich im momentanen Stil noch ein paar Jahrzehnte weiterentwickeln kann, daß anarchistische Ziele ganz ohne Anarchismus erreicht werden, durch simple Demokratie.

Beispiel Crowdfunding, das gab es bis vor ein paar Jahren in dieser Form noch gar nicht. Vorher brauchte man Banken oder Sponsoren, um ein bestimmtes Ziel erreichen zu können, das man als Normalbürger selber nicht hätte finanzieren können.
Heute macht man sein Projekt bekannt, und wenn genug Leute ihm zustimmen können, spendet jeder eine kleine Summe, die er kaum im Geldbeutel spürt - aber die Masse macht´s, daß genug Geld zusammenkommt, um das Projekt durchzuziehen.
Ein Novum für das moderne Geschäftsleben - aber es entspricht voll dem von Dir geschilderten anarchistischen Prinzip. Finanzierung nach dem Graswurzel-Prinzip.

Oder ein anderes Beispiel, wenn Du in dem Wiki-Artikel über Spanien den Teil über den Feminismus noch mal hernimmst, Gleichstellung der Frauen in allen Lebensbereichen, auch daran wird aktuell eifrig gearbeitet. Ohne daß jemand dazu das Wort "Anarchismus" in den Mund nehmen täte, in unserer Gesellschaft läuft das über Menschenrechte, Menschenwürde.
 
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