Die Osteuropäer wollen die Arbeit in Deutschland auch kaum noch machen. Die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung ist in anderen Ländern besser als in Deutschland. Selbst in ihren eigenen Ländern verbessert sich die Wirtschaftslage, dass sie nicht mehr so sehr gezwungen sind woanders zu arbeiten.Siehe heute schon die Bauern mit ihren zuverlässigen Saisonarbeiten aus Polen oder Rumänien, die jedes Jahr wieder angeheuert werden, weil sich Deutsche zu fein sind für knochenschindende Feldarbeit.
Es gibt durchaus Deutsche, die gerne als Erntehelfer arbeiten würden. Ich hätte z.B. auch nichts dagegen. Ich habe sogar mal Erdbeeren abgeerntet, weil Bekannte dringend noch Hilfe suchten. Allerdings machte ich das mehr aus einen Freundschaftsdienst heraus. Bezahlung war aber mies. Zum Glück musste ich nur wenige Stunden am Tag ackern, sonst hätte ich die Belastung ehrlich gesagt nicht durchgehalten.Als die Behörden mal versuchten, den Bauern deutsche Arbeitslose aufzuzwingen, ging das fürchterlich in die Hose.
Problem ist auch, dass deutsche Bauern auch keine Deutschen einstellen wollen, weil diese (berechtigterweise) Forderungen haben, die die Bauern nicht erfüllen wollen. Zudem sind die Deutschen die Arbeit auf dem Felde nicht gewohnt. Sie wären anfangs zu langsam und würden gerade am Anfang auch wegen gesundheitlicher Probleme gehäuft ausfallen. Osteuropäer mit Erfahrung haben diese Risiken, die ein Bauer mit deutschen Erntehelfern eingehen würde, nicht.