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lededo96
Gast
Ich weiß leider wirklich nicht, wie ich in meinem Leben jemals einen gesunden Bezug zu den Themen Liebe und Sexualität finden soll. Die beiden Themen beschäftigen mich schon seit Jahren und ich weiß einfach nicht, wie ich einen Ausweg aus meiner ganz persönlichen Negativspirale finden soll:
Liebe war für mich immer ein schwieriges Thema .. weil ich dieses Gefühl immer intensiv gefühlt habe, es von anderen Menschen aber nie erwidert wurde. Weder von Mädchen, die ich in meiner Jugend geliebt habe, noch von meiner Mutter, die ab Beginn der Pubertät plötzlich ganz kalt mir gegenüber wurde. Jedes Mal, wenn ich Liebe empfand, musste ich mir eingestehen, dass diese von meinem Gegenüber nicht erwidert wird. Meine ganze Jugend lange habe ich mit dieser Realität gelebt und auch jetzt - mit 22 Jahren - sind da nur Verletzungen.
Die einzigen beiden Frauen, mit denen ich jemals eine Art 'Partnerschaft' hatte, haben mich auch einfach verletzt. Meine erste Freundin hatte ich mit knapp 14 Jahren für ca. 3 Monate - während unserer Beziehung hat sie herausgefunden, dass sie Männer eklig findet und auf Frauen steht. Hat die Beziehung dann einfach so beendet und mich immer wieder für meine Liebe ihr gegenüber schlecht gemacht. Auch ihr Outing hatte die Konsequenz, dass ich - wohnhaft im konservativen Bayerischen Wald - von meinen Mitschülern gehänselt wurde. Immerhin war das meine erste Beziehung und dann eben der Typ, der "Frauen zu Lesben werden lässt". Das hat damals extrem weh getan.
Später - vor ziemlich genau einem Jahr - hatte ich dann meine zweite, intime Beziehung zu einer Frau. Wir hatten viele Dates, ich habe mich Hals über Kopf in sie verliebt, am letzten Date hatte ich mein Erstes Mal mit ihr .. danach hat sie mir gebeichtet, dass sie eigentlich schon einen festen Freund und diesen mit mir betrogen hat. Sie hat mir gesagt, dass ich der größte Fehler ihres Lebens wäre. Danach hatten wir noch lange Kontakt - sie hat mich eben warm gehalten und hatte Spaß daran, sich begehrt zu fühlen .. denke ich zumindest .. und irgendwann wars das dann.
Meine Sexualität konnte ich zwecks meiner Phimose - die vor knapp 3 Wochen endlich via Beschneidung behandelt wurde - nie ausleben. Sex war für mich immer etwas, das ich wie die Pest gemieden habe, weil ich mich so für meinen Körper geschämt habe. Jetzt, wo die Phimose endlich weg ist, merke ich erst, wie sehr mich das immer belastet hat.
Mein Problem ist aktuell einfach, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es so etwas wie 'gesunde Liebe' gibt. Ich habe das Gefühl, dass sich Beziehungen immer NUR um die Frau drehen, man als Mann ALLES richtig machen und IMMER für die Frau kämpfen muss. Es geht darum, dass sich die Frau sicher und geborgen fühlt .. wie es dem Mann geht, ist primär erst mal egal. Der bekommt ja Sex und das muss dann auch reichen. So fühlt sich das Alles zumindest für mich an. Vor Allem, wenn ich mit Frauen, die ich z.B. über Tinder kennengelernt habe, schreibe oder mich mit ihnen treffe. Die erzählen nur über sich, ihre Probleme, etc. Man wird regelrecht zum emotionalen Mülleimer degradiert. Wenn ich als Mann aber eine Schwäche zeige oder mich öffne, dann kommt da in der Regel nichts zurück .. oder die Frau nutzt meine Probleme dafür, auf ein anderes ihrer Probleme überzuleiten. Und wenn ich nicht perfekt bin, das Gespräch perfekt führe, das Date initiiere oder es zahle, etc. dann wars das. Dann ist der nächste Typ dran.
Mittlerweile habe ich mich dann damit abgefunden, dass es so etwas wie Liebe einfach nicht gibt. Jetzt habe ich mich auf Joyclub angemeldet, einfach um Frauen zu treffen die Sex wollen und wenigstens dieses Bedürfnis stillen zu können .. aber der Gedanken, mit irgend einer Frau Sex zu haben, widert mich dann doch irgendwie an. Bzw. es fühlt sich für mich einfach falsch an .. weil ich ja Liebe will und nicht einfach nur Sex. Aber die gibt es halt einfach nicht.
Was ist Liebe schon?
Der Mann muss perfekt sein, die Beziehung muss sich um die Frau drehen, man darf keinen Fehler machen. Und dafür bekommt man als Mann dann Sex. Das wars? So fühlt sich das für mich zumindest an .. und das widert mich an! Aber was ist Liebe schon? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so etwas wirklich gibt..
Ich würde gerne lernen, wie ich einen gesunden Bezug zu Liebe und Sexualität finde .. aber wie?
Liebe war für mich immer ein schwieriges Thema .. weil ich dieses Gefühl immer intensiv gefühlt habe, es von anderen Menschen aber nie erwidert wurde. Weder von Mädchen, die ich in meiner Jugend geliebt habe, noch von meiner Mutter, die ab Beginn der Pubertät plötzlich ganz kalt mir gegenüber wurde. Jedes Mal, wenn ich Liebe empfand, musste ich mir eingestehen, dass diese von meinem Gegenüber nicht erwidert wird. Meine ganze Jugend lange habe ich mit dieser Realität gelebt und auch jetzt - mit 22 Jahren - sind da nur Verletzungen.
Die einzigen beiden Frauen, mit denen ich jemals eine Art 'Partnerschaft' hatte, haben mich auch einfach verletzt. Meine erste Freundin hatte ich mit knapp 14 Jahren für ca. 3 Monate - während unserer Beziehung hat sie herausgefunden, dass sie Männer eklig findet und auf Frauen steht. Hat die Beziehung dann einfach so beendet und mich immer wieder für meine Liebe ihr gegenüber schlecht gemacht. Auch ihr Outing hatte die Konsequenz, dass ich - wohnhaft im konservativen Bayerischen Wald - von meinen Mitschülern gehänselt wurde. Immerhin war das meine erste Beziehung und dann eben der Typ, der "Frauen zu Lesben werden lässt". Das hat damals extrem weh getan.
Später - vor ziemlich genau einem Jahr - hatte ich dann meine zweite, intime Beziehung zu einer Frau. Wir hatten viele Dates, ich habe mich Hals über Kopf in sie verliebt, am letzten Date hatte ich mein Erstes Mal mit ihr .. danach hat sie mir gebeichtet, dass sie eigentlich schon einen festen Freund und diesen mit mir betrogen hat. Sie hat mir gesagt, dass ich der größte Fehler ihres Lebens wäre. Danach hatten wir noch lange Kontakt - sie hat mich eben warm gehalten und hatte Spaß daran, sich begehrt zu fühlen .. denke ich zumindest .. und irgendwann wars das dann.
Meine Sexualität konnte ich zwecks meiner Phimose - die vor knapp 3 Wochen endlich via Beschneidung behandelt wurde - nie ausleben. Sex war für mich immer etwas, das ich wie die Pest gemieden habe, weil ich mich so für meinen Körper geschämt habe. Jetzt, wo die Phimose endlich weg ist, merke ich erst, wie sehr mich das immer belastet hat.
Mein Problem ist aktuell einfach, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es so etwas wie 'gesunde Liebe' gibt. Ich habe das Gefühl, dass sich Beziehungen immer NUR um die Frau drehen, man als Mann ALLES richtig machen und IMMER für die Frau kämpfen muss. Es geht darum, dass sich die Frau sicher und geborgen fühlt .. wie es dem Mann geht, ist primär erst mal egal. Der bekommt ja Sex und das muss dann auch reichen. So fühlt sich das Alles zumindest für mich an. Vor Allem, wenn ich mit Frauen, die ich z.B. über Tinder kennengelernt habe, schreibe oder mich mit ihnen treffe. Die erzählen nur über sich, ihre Probleme, etc. Man wird regelrecht zum emotionalen Mülleimer degradiert. Wenn ich als Mann aber eine Schwäche zeige oder mich öffne, dann kommt da in der Regel nichts zurück .. oder die Frau nutzt meine Probleme dafür, auf ein anderes ihrer Probleme überzuleiten. Und wenn ich nicht perfekt bin, das Gespräch perfekt führe, das Date initiiere oder es zahle, etc. dann wars das. Dann ist der nächste Typ dran.
Mittlerweile habe ich mich dann damit abgefunden, dass es so etwas wie Liebe einfach nicht gibt. Jetzt habe ich mich auf Joyclub angemeldet, einfach um Frauen zu treffen die Sex wollen und wenigstens dieses Bedürfnis stillen zu können .. aber der Gedanken, mit irgend einer Frau Sex zu haben, widert mich dann doch irgendwie an. Bzw. es fühlt sich für mich einfach falsch an .. weil ich ja Liebe will und nicht einfach nur Sex. Aber die gibt es halt einfach nicht.
Was ist Liebe schon?
Der Mann muss perfekt sein, die Beziehung muss sich um die Frau drehen, man darf keinen Fehler machen. Und dafür bekommt man als Mann dann Sex. Das wars? So fühlt sich das für mich zumindest an .. und das widert mich an! Aber was ist Liebe schon? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so etwas wirklich gibt..
Ich würde gerne lernen, wie ich einen gesunden Bezug zu Liebe und Sexualität finde .. aber wie?