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Der Wunsch zurückzuschlagen (evtl Trigger)

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Die Frage für mich ist da... was verpassen wir? Als Gesellschaft meine ich.... warum "darf" gerechtfertigte Wut zugunsten einer Autorität oft nicht ausgedrückt werden? Sondern "muss" so krank machen...in Depressionen...Persönlichkeitsstörungen usw....

Weil die Personen eben schlicht alleinegelassen werden oder eben bestimmte Situationen als nicht änderbar erleben, oder die auch faktisch nicht im Sinne der Person änderbar sind.

Das ist dann ein schleichender Prozess bis sich die Person sagt: jetzt werde ich zum Terroristen oder drehe durch, quasi als letztes Mittel.

Wenn du in die Geschichte der RAF zurückblickst, steckt hinter der Ideologie eigentlich ein bestimmtes (menschliches) Bedürfnis: der Ungerechtigkeit zwischen Korruption, Gier und Macht im Verhältnis zum normalen Fussvolk entgegen zu wirken -> also: Gerechtigkeit!
Natürlich waren die Ausführungen dann radikal, aber anders hätte man kein Gehör gefunden. Genutzt hat es letztendlich niemandem, sondern nur viel Leid gebracht.

Wollte damit nur die Entstehung verdeutlichen.
Es gab da auch keine andere Alternative als sich zu radikalisieren.
 
Die Frage für mich ist da... was verpassen wir? Als Gesellschaft meine ich.... warum "darf" gerechtfertigte Wut zugunsten einer Autorität oft nicht ausgedrückt werden? Sondern "muss" so krank machen...in Depressionen...Persönlichkeitsstörungen usw....

Warum darf man das nicht? Wo steht das denn?

Wenn ich wütend bin, dann bekommt das der direkt ab , den das auch betrifft.

Dann weiß der , dass ich sauer bin und ich bin den Frust los.

Das ist doch ganz einfach.

Man muss sich ja nicht alles gefallen lassen.
 
@ kasiopaja:
Das Schlüsselwort ist: (antrainierte?) Gelassenheit.

Wenn jemand mir gegenüber seine Meinung über mich äußert, so sagt das viel mehr über ihn selbst aus als über mich. Viele Leute KÖNNEN mich auch einfach nicht erreichen.

Zum Beispiel der Gegenverkehr - Radfahrer in der Fußgängerzone hier im Ort, der mit dem Lenker schlackerte um ein angebliches Bedrohungsszenario zu dokumentieren und mich beschimpfte, als ich gute 10 oder 15 Meter vor ihm meinen Wagen zum Stillstand brachte, damit er wählen konnte, ob er links oder rechts vorbei fährt oder absteigt *kopfschüttel* Sein Wutausbruch war mir sowas von egal...
 
Die meisten von euch kennen vielleicht den Film Taxi Driver mit Robert de Niro. Genauso stelle ich mir den ausgelebten Threadtitel vor.
 
@ kasiopaja:
Das Schlüsselwort ist: (antrainierte?) Gelassenheit.

Ich WILL aber gar nicht immer gelassen sein! Wozu auch. Wenn mir danach ist, dann schieße ich zurück.

Wenn jemand mir gegenüber seine Meinung über mich äußert, so sagt das viel mehr über ihn selbst aus als über mich. Viele Leute KÖNNEN mich auch einfach nicht erreichen.

Das wiederum kommt auf die Situation und meine Tageslaune an.

Zum Beispiel der Gegenverkehr - Radfahrer in der Fußgängerzone hier im Ort, der mit dem Lenker schlackerte um ein angebliches Bedrohungsszenario zu dokumentieren und mich beschimpfte, als ich gute 10 oder 15 Meter vor ihm meinen Wagen zum Stillstand brachte, damit er wählen konnte, ob er links oder rechts vorbei fährt oder absteigt *kopfschüttel* Sein Wutausbruch war mir sowas von egal...

Ist es mir auch meistens. Manchmal auch nicht. Kommt tatsächlich auf die Tageslaune an. Möglicherweise auch eine Temperamentfrage.
 
Ich denke mit zunehmender Zahl solcher Fälle sinkt bei einem selbst auch die Hemmschwelle "zurückzuschlagen".
Ich habe keine Hemmungen. Nur an manchen Tagen ist es mir schlicht wurstegal und an manchen ärgert es mich und dann bekommt der Betreffende eben den Ärger auch ab.
 
## Ich habe keine Hemmungen. Nur an manchen Tagen ist es mir schlicht wurstegal und an manchen ärgert es mich und dann bekommt der Betreffende eben den Ärger auch ab.##

... ich flüchte,ich hab Angst.... 🙂
 
Was wenn der jahrelang gemobbte junge Mann der Ansicht ist, dass die einzige Gerechtigkeit darin bestünde, das Leben all der Täter zu beenden? Da müssen wir als Gesellschaft dem Individuum sein Gerechtigkeitsempfinden absprechen und ihm unser kollektives Empfinden aufdrücken.


Das ist m.E. nicht weit genug gedacht... .. niemand hat "einfach nur so" Tötungsgedanken ggü Tätern meine ich... da muss ein ordentlicher Schuss riesengroßer Verzweiflung... Nichtgesehenwerden... Nichtgehörtwerden...dazu kommen.
Wenn das Individuum das Gefühl hat: Hier geschieht mir Unrecht... ABER ich erfahre, dass immerhin die Welt/das Leben an sich...dieses Unrecht nicht zulässt....dass es nämlich Konsequenzen gibt...dann bin ich noch böse...aber kann mich dann von diesen dramatischen Tötungsrachegedanken trennen, bzw kommen diese gar nicht erst auf.
Töten will, denke ich, nur jemand, der Gerechtigkeit nicht im Außen findet.
Der sich nicht aufgehoben fühlt...der alleingelassen wird in seiner Wut... der nicht hört: "SO dürfen deine Eltern/die Leute beim Amt/beim Militär.../die Lehrer.." dich aber NICHT behandeln! Sieh, wir tun jetzt etwas dagegen. Der entsprechende wird suspendiert..oder oder...
Oft kommen aber eben alle möglichen leute, besonders eben auch Eltern, mit ihrem Verhalten konsequenzfrei durch.
 

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