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Nach Master kein Job

Mia193

Mitglied
Hey,

ich muss mir mal meinen Frust von der Seele schreiben 🙁 vielleicht gibts ja jemand mit ähnlichen Problemen.

ich werde jetzt Ende mai meinen Master in BWL abschließen (Schwerpunkt Produktion und Logistik) und bewerbe mich schon seit Dezember auf Jobs in meinem Schwerpunktbereich. Ich hatte einige telefoninterviews, persönliche Interviews und auch Assessment Center, aber immer mit demselben Ergebnis: entweder keine Antwort (= absage) oder eine Absage.

ich bin echt frustriert, weil ich in mein komplettes Studium total viel Geld reingesteckt habe (u.a. Weil ich meinen Bachelor im Ausland gemacht habe, habe ich 45.000€ Schulden bei der Deutschen Bank, aber das ist ein anderes Thema. Ich war da wohl naiv, wollte unbedingt ins Ausland, etc. kann es leider nicht mehr rückgängig machen)

ich denke mal, dass die absagen nicht an meinen Bewerbungsunterlagen liegen, denn sonst würde ich ja nicht eingeladen werden, oder? Meine Noten liegen im guten Bereiche, habe vier Praktika gemacht und auch auslandserfahrung. Ich finde einfach den Haken an meiner Bewerbung nicht 🙁

wenn das so weitergeht, kann ich im august Insolvenz anmelden 🙁
 
Tja, soviel zum Thema Fachkräftemangel.

Tut mir leid Mia, aber du bist nicht die einzige die sich verar...t fühlt. :wein:

Der Fachkräftemangel ist nur eine Mär, sprich wenn der Personaler eine Stelle hat und nur 50
Bewerbungen, statt 150 bekommt, DAS ist dann der Fachkräftemangel.

Versuche es trotzdem weiter, vielleicht hast du ja Glück.

Liebe Grüße

Hans
 
Tja, soviel zum Thema Fachkräftemangel.

Tut mir leid Mia, aber du bist nicht die einzige die sich verar...t fühlt. :wein:

Der Fachkräftemangel ist nur eine Mär, sprich wenn der Personaler eine Stelle hat und nur 50
Bewerbungen, statt 150 bekommt, DAS ist dann der Fachkräftemangel.

Versuche es trotzdem weiter, vielleicht hast du ja Glück.

Liebe Grüße

Hans


hmm... von meinen ehemaligen Praktikumsbetreuern bei Daimler (bei denen ich auch gejammert habe wegen der frustrierenden jobsuche) hab ich gehört, der fachkräftemangel bezieht sich NUR auf Ausbildungsberufe sprich Fachkraft für lagerlogistik etc.pp.
 
hmm... von meinen ehemaligen Praktikumsbetreuern bei Daimler (bei denen ich auch gejammert habe wegen der frustrierenden jobsuche) hab ich gehört, der fachkräftemangel bezieht sich NUR auf Ausbildungsberufe sprich Fachkraft für lagerlogistik etc.pp.

Na warum hast du dann noch keinen Job?

Du hast doch den Schwerpunkt Logistik, Mia.

Einen wirklichen Mangel gibt es momentan im IT Bereich, ansonsten wie ich schon geschrieben habe.

Hans
 
Na warum hast du dann noch keinen Job?

Du hast doch den Schwerpunkt Logistik, Mia.

Einen wirklichen Mangel gibt es momentan im IT Bereich, ansonsten wie ich schon geschrieben habe.

Hans

Hab leider keine Ausbildung, sondern "nur" ein Studium in dem Bereich. Ist halt eher administrativ, und dort wird nicht gesucht.
 
Hab leider keine Ausbildung, sondern "nur" ein Studium in dem Bereich. Ist halt eher administrativ, und dort wird nicht gesucht.

Tja, Mist.

Meine Tochter hat auf mich gehört und vor dem Studium einen guten Beruf erlernt. Wenn bei ihr was
schief geht, steigt sie dort einfach ein. Aber ich habe gut reden, denn das hilft dir nun auch nicht weiter.

Hans
 
Tja, Mist.

Meine Tochter hat auf mich gehört und vor dem Studium einen guten Beruf erlernt. Wenn bei ihr was
schief geht, steigt sie dort einfach ein. Aber ich habe gut reden, denn das hilft dir nun auch nicht weiter.

Hans

Genau das hat mir mein Vater damals auch geraten, aber leider war ich zu naiv 🙁 Ich würde heute auch jedem, der mich um Rat fragt, sagen "mach zuerst eine ausbildung"...
 
Die Wirtschaftsstudiengänge sind seit längerem überlaufen. Daher ist es auch für andere schwer, in diesem Sektor fußzufassen. Du konkurierst mit vielen. Die Kriterien der Arbeitgeber sind oft, eine gesunde Mischung zu finden. D.h. nicht so gut oder so qualifiziert, dass man potentiell zu viel Geld Verlangen könnte, oder gefährdet wäre sich zu langweilen. Aber auch nicht so schlecht, dass die potentielle Aufgabenerfüllung gefährdet wäre.

Dennoch sollte deine Bewerbung, grade wegen der Konkurrenz, von der Form und dem Inhalt her tadellos sein. Evtl. hast du Statistik und Spieltheorie besucht. Sicher kannst du dir ausmalen, dass es bei vielen vergleichbaren Bewerbern die Qualität und die Quote (Glück) entscheiden, ob man angenommen wird.
 
Man darf nicht aufgeben.
Ich habe eine Geisteswissenschaft studiert, also in einem Bereich, in dem es noch schlimmer ist in Sachen Jobs. Auch komplett im Ausland übrigens.

Nach 150 Bewerbungen beginne ich jetzt meinen ersten Job, tatsächlich ist es eine Stelle für die ich sogar UNTERqualifiziert bin. Man braucht perfekte Unterlagen, man muss sich in Interviews gut verkaufen, man braucht Glück, aber vor allem braucht man einen langen Atem.

Ich bin seit September letzten Jahres fertig, seit Januar habe ich mein Zeugnis. Zwischen September und jetzt habe ich zwei Traineeships gemacht, außerdem viele Dinge unentgeldlich wie z.B. für Blogs schreiben usw. Wenn du keine Arbeitserfahrung vorzuweisen hast, solltest du versuchen dir anderweitig Erfahrung zu verschaffen. Im Wirtschaftsbereich kenne ich mich nicht aus, aber da gibt es möglicherweise auch Möglichkeiten irgendwo ohne Bezahlung mitzumachen. Klar, nicht ideal, aber du füllst deinen Lebenslauf auf sinnvolle Weise.
 
Die Wirtschaftsstudiengänge sind seit längerem überlaufen. Daher ist es auch für andere schwer, in diesem Sektor fußzufassen. Du konkurierst mit vielen. Die Kriterien der Arbeitgeber sind oft, eine gesunde Mischung zu finden. D.h. nicht so gut oder so qualifiziert, dass man potentiell zu viel Geld Verlangen könnte, oder gefährdet wäre sich zu langweilen. Aber auch nicht so schlecht, dass die potentielle Aufgabenerfüllung gefährdet wäre.

Dennoch sollte deine Bewerbung, grade wegen der Konkurrenz, von der Form und dem Inhalt her tadellos sein. Evtl. hast du Statistik und Spieltheorie besucht. Sicher kannst du dir ausmalen, dass es bei vielen vergleichbaren Bewerbern die Qualität und die Quote (Glück) entscheiden, ob man angenommen wird.

Ja, genau, eben weil die überlaufen sind, habe ich mich ferngehalten von "Personal" oder "Marketing" Schwerpunkten und lieber Produktion/Logistik genommen. Meine Gehaltsvorstellungen sind meiner Ansicht nach nicht überzogen, habe stets zwischen 40.000 und 44.000, was laut Internet schon leicht unterdurchschnittlich ist für den Master, angegeben.
 

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