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Nach Master kein Job

Ich finde 44.000 Euro im Jahr für jemand der studiert hat viel zu wenig. Das bekommt bei uns hier schon jeder Buchhalter und Steuerfachangestellte, der nicht studiert hat und in die Industrie geht.

Das kommt drauf an. Es gibt Bereiche, da steigt man trotz Studium mit noch weniger ein.
 
Was haltet ihr denn von einer Anstellung über Zeitarbeitsfirmen als Einstieg? Gestern hat sich eine bei mir gemeldet. Gehalt würde bei etwa 45.000 liegen. Meine Sorge ist, dass ich dann den "Absprung" in eine unbefristete, direkte Position nicht schaffe, weil vllt Firmen so eine Anstellung nicht als "Berufserfahrung" sehen oder sich fragen, weshalb man zu einer Zeitarbeitsfirma "musste"... 😕
 
Kommt darauf an, wie nötig du das Geld brauchst.
Es könnte wie du sagst fehl gedeutet werden.
 
@Kasiopaja
Der Unterschied zwischen dem Buchhalter und einem Master Absolventen ist die Berufserfahrung.
Was nützt mir ein Mitarbeiter, der sich mit Theorie bestens auskennt aber keine praktische Erfahrung hat? Gerade in BWL liegen zwischen Theorie und Praxis Welten dazwischen.

@Thread Erstellerin
Für kleine Unternehmen bist du definitiv zu teuer und wahrscheinlich auch zu theoretisch. Sie suchen Leute die praxisorientiert werden.

Ich bin etwas erstaunt, dass du im Logistikbereich nichts findest, da Deutschland Exportmeister ist und Logistikunternehmen boomen.

Bewerbe dich doch auf Traineeprogramme?

Es gibt einen Fachkräftemangel...Mangel an gut ausgebildeten BILLIGEN Fachkräften. (Siehe Pflege)

Ich wünsche dir viel Erfolg! 🙂
 
Was man letzenendes bekommt steht eh im Geschäftsplan fest bevor die Stelle ausgeschrieben ist. Die Gehaltsfrage ist ein reiner Blick in die Denkweise des Bewerbers.

Und da ist es imho bei studierten Berufen in der Industrie schlimmer zu wenig zu verlangen, da es billig und undurchdacht wirkt. Für einen Master den regionalüblichen Gehalt von 48.000(+/-)2000 zu fordern zeigt dass man für sich als Unternehmer in eigener Sache einstehen kann. Denn wer will einen BWLer der sich selbst unter Wert verkauft?
 
Ich bin mir nicht so sicher, ob die Tatsache, dass du dich unterm Wert vekaufst der wahre Grund ist.
Tatsache ist leider, dass eine zunehmende Verschleierung von Studienabschlüssen stattfindet, weil die ganze Welt meint sie müsste Abi machen und BWL studieren.
Dadurch wird der Konkurrenzkampf eben auch immer härter.
 
Hmm.. also ich hab wie gesagt immer unterschiedliche Gehaltsvorstellungen angegeben je nach Größe der Firma. Daher fällt es mir auch schwer zu glauben, dass es daran liegt bzw.dass kleine Firmen mich direkt ablehnen. Es sei denn kleine Firmen wollen nur max. 30.000 zahlen, das wäre mir dann tatsächlich zu wenig. aber auch da würde ich denken, hauptsache erstmal den Einstieg geschafft. Wegbewerben kann man sich immer noch nach 2-3 Jahren :wein:

Ich habe gestern noch eine Einladung zu einem Telefoninterview bekommen für eine kleine Beratungsfirma. Jetzt bin ich total aufgeregt, bereite mich schon seit gestern akribisch vor und habe nebenbei auch ein wenig angst, dass man mir meine Frustration, die sich mittlerweile entwickelt hat, anmerken könnte. Den Job möchte ich nämlich unbedingt, da passt alles von der Stadt (könnte dann endlich mit meinem Freund zusammenziehen, da er dort studiert) bis hin zu den aufgaben.
 
Man kann nur spekulieren was kleine Unternehmen angeht.
- der Bewerber ist zu teuer
- der Bewerber ist zu theoretisch
- das kleine Unternehmen hat Angst, dass der Bewerber die Zeit nur überbrücken möchte bis er/Sie etwas besseres findet
- der Bewerber ist überqualifiziert und wird sich langweilen
.................

Mittel- und Großunternehmen
- kaum nennenswerte Berufserfahrung
- zu viele Bewerber bzw. Großer Konkurrenzkampf

Ich kenne das Problem zu gut. Als ich mein berufdbegleitendes Studium angefangen hatte, wollte ich auch direkt die Firma wechseln. Das hat bis heute nicht geklappt. Da jeder ein abgeschlossenes Studium verlangt, setze ich meinen Gehaltswunsch unterhalb des Einstiegsgehaltes eines Bachelor Absolventen an. Das ist auch irgendwie logisch..Und trotzdem kann ich nichts finden.

Es bleibt nur eines: bewerben, bewerben, bewerben
 
Durch die viele BWL Studenten ist das natürlich auch eine Sache der Konkurrenz. Am besten du lernst noch zusätzliche Dinge hinzu wie zum Beispiel Programmieren oder Statistik. Am begehrtesten sind eben die Dinge die schwierig sind und die keiner machen mag. Wenn du beispielsweise gut Programmieren kannst, was keiner machen möchte, weil es langweilig und kompliziert ist, dann verdienst du dir heute ein goldenes Näschen. 🙄
 
Durch die viele BWL Studenten ist das natürlich auch eine Sache der Konkurrenz. Am besten du lernst noch zusätzliche Dinge hinzu wie zum Beispiel Programmieren oder Statistik. Am begehrtesten sind eben die Dinge die schwierig sind und die keiner machen mag. Wenn du beispielsweise gut Programmieren kannst, was keiner machen möchte, weil es langweilig und kompliziert ist, dann verdienst du dir heute ein goldenes Näschen. 🙄

Tja nur ist es fürs Programmieren lernen nun zu spät, wenn ich damit jetzt anfange, wird nur die Lücke im Lebenslauf größer. Hätte ich das bereits 2012 gewusst, dann hätte ich Informatik als Nebenfach gewählt. Damals dachte ich einfach, irgendwas wird sich schon finden. Mal abwarten, was aus dem Telefonat nächste Woche wird... wobei ich davon ja schon einige hatte
 

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