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Das Schlechte in dieser Welt

  • Starter*in Starter*in Gödel
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Wie wäre es, wenn mal jemand was zum Thema zu sagen hätte, statt untereinander um Begriffsdefinitionen zu streiten ? 😱t:

Merkwürdig. Ich habe noch kein einziges Monster getroffen. Jeder Mensch ist eine Kombination aus guten und schlechten Charakterzügen, aus Makeln, Wünschen, Ängsten und Bedürfnissen. Gut und böse gibt es nicht. Kein Schwarz und kein Weiß. Alle sind grau. Niemand ist ein Ungeheuer. (Und jetzt komm mir bloß nicht mit Hitler.)

Und trotzdem schaffen es so viele Menschen, mit ihren eigenen negativen Charakterzügen anderen das Leben gründlich zu versauen, so daß auch diese eher bereit sind, ihre eigenen negativen Züge zum Zug kommen zu lassen.

Wie eine ansteckende Krankheit, die höchst bereitwillig von einem Menschen an andere weitergegeben wird.

Ja, Hitler hatte eine Riesenklappe, war ein begnadeter Redner und Ideologe mit höchst verquerem Weltbild, unterschied sich aber sonst nicht von jedem anderen von uns. Alles was er noch hatte, war "Gelegenheit". Die Gelegenheit, die Welt ein wenig in seiner Richtung zu verzerren - mit dem bekannten Ergebnis. Und warum? Weil er genug Gleichgesinnte fand - und die Gelegenheit bekam, Macht auszuüben.

Weshalb ich fragen möchte, warum es den Menschen mit bekannt negativen Charakterzügen überhaupt erlaubt werden soll, diese fleißig auszunutzen, ihre Krankheit zu verbreiten, anderen das Leben zu versauen. Warum gibt man ihnen so oft die Gelegenheit dazu? Warum hindert sie keiner, warum nimmt ihnen niemand die "Opfer" weg?

Dieses Forum ist voll von Berichten darüber! Eltern-Kinder-Konflikte, Partnerschaftskonflikte, Mobbing in Schule und Beruf, ungesunde Abhängigkeiten, Kriminalität ...

Und überall scheint Täterschutz über Opferschutz - und sogar über Prävention - zu gehen. Was man unter anderem schon daran sieht, daß keine Namen genannt werden dürfen. Die Namen der Täter nämlich. Weil man "Hexenjagden" befürchtet - aber ehrlich, hätten die Täter sich die etwa nicht "ehrlich" verdient?

Jeder hat die Entscheidung darüber, wie er sich verhält. Aber negatives Verhalten wird viel zu oft verharmlost und sogar geschützt.
Würde ich befürworten - Täternamen zu nennen. Wenn nicht "öffentlich" aus rechtlichen Gründen, dann evtl. per PN.

Jeder der selbst geschädigt wurde, hat imho dieses Recht, den Täter mit Namen und Wohnort bekanntzugeben. Egal ob das dem Täter paßt oder nicht.
In diesem Forum gibt es genug Gewaltgeschädigte.

Ich denke, der allererste Schritt gegen das Schlechte in der Welt ist, mit dem Schweigen Schluß zu machen.
Das Schweigen der Opfer, der Unterdrückten - das nur die Täter schützt. Und ihnen Gelegenheit für weitere Untaten bietet, denn kein Täter sieht sein Unrecht von selber ein. Warum denn, wenn er nie Angst haben muß vor Strafe oder gesellschaftlicher Ächtung - weil ja jeder, der Bescheid weiß, schweigt.

Deswegen sind die kirchlichen Mißbrauchsfälle so spät aufgedeckt worden, mit dem Ergebnis eines regelrechten Dammbruches an Anzeigen in den Folgejahren, als es eines der vielen Opfer endlich wagte, sich öffentlich in einer Talkshow (!) zu outen - weil mit dem Schweigen endlich Schluß war.
 
Dagoa, ja das wäre befürwortenswert. Doch was du da vorschlägst ist nicht gesetzeskonform.

Wenn du Täter als solche hinstellst, musst du sofort fürchten, dass diese das System aus Träumern und Tyrannen, sowie das Geflecht aus Angst und Gewalt missbrauchen.

§186 StGB sanktioniert üble Nachrede mit bis zu zwei Jahren Freiheits- oder Geldstrafen.

Das System ist kaputt. Denn es sind eben zu oft die Täter, die das Geld haben. Die Gründe sein dahingestellt.

Strafmaße sind ebenso all zu oft nicht gerecht. Denn wenn du aus falschen Annahmen einen Baum fällst, musst du 1000€ Bußgeld zahlen und dir tut es weh. Ein Täter zahlt, lacht darüber und fällt den nächsten Baum.

Und so verhält es sich auch zu oft mit den ungeschriebenen sozialen Gesetzen.


Wer tritt den schon für die Rechte anderer ein? Solche Menschen werden oft belächelt, manchmal sogar verlacht. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich habe auch heute wieder gehört, wie alles relativiert wird, und die Verantwortung einer abstrakten Sache zugesprochen wird, einem Gesetz, einem Bundesland, einer Behörde.

All das ist von Menschen gemacht. Die ansteckende Krankheit die du beschreibst, die nenne ich Dummheit, Gier oder Niedertracht. Man muss doch kein Genie sein, um zu erkennen, dass es oft zu lasten Aller geht, wenn Gesetzte gebeugt und gebrochen werden.

Wenn ein Kind im Supermarkt unbemerkt etwas mitgehen lässt, dann steigen als Konsequenz die Preise für alle Kunden, um den Schaden auszugleichen. Und genau so verhält es sich in meiner Wahrnehmung, mit jeglicher Straftat.

Wenn man auf Arbeit gemobbt wird, und irgendwann nicht mehr kann, in der Folge psychisch scheitert, dann trägt die gesamte Gesellschaft die Kosten.

Doch man muss nicht bis ans Ende der Ewigkeit warten, wie es Skadi1 andeutet, oder bis der Mensch sich selbst ausrottet, oder durch höhere Gewalt von der Erde getilgt wird.

Man muss aufhören zu Instrumentalisieren, aufhören zu relativieren, und endlich mal Verantwortung für das System tragen, damit es gesunden kann. Dazu gehört es auch Verantwortung für andere zu tragen. Aber es gehört nicht dazu ignorant über Grenzen hinwegzutrampeln, um zu sehen wie weit man seine Mitmenschen verbiegen und manipulieren kann!

Bildung ist der Schlüssel, für den leider zu viele verschlossen sind.

Man muss sich vernünftig unterhalten können, um dem Problem zu begegnen. Lösungsansätze und Strategien müssen her, um für Besserung zu sorgen.

Wie können diese aussehen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Man muss aufhören zu Instrumentalisieren, aufhören zu relativieren, und endlich mal Verantwortung für das System tragen, damit es gesunden kann. Dazu gehört es auch Verantwortung für andere zu tragen.


Das wäre quasi die Antwort auf die Frage nach Verbesserungen:

Dazu gehört es auch Verantwortung für andere zu tragen.<-----Top.
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"Manchmal liegt in den Dingen die sehr schwierig sind die Tatsache Weisheit und Glück in der Einfachheit zu suchen, wer will dinge ändern die nicht veränderbar sind."


Das wäre mein erster Vorschlag. 🙂
 
Dagoa, ja das wäre befürwortenswert. Doch was du da vorschlägst ist nicht gesetzeskonform.

Wenn du Täter als solche hinstellst, musst du sofort fürchten, dass diese das System aus Träumern und Tyrannen, sowie das Geflecht aus Angst und Gewalt missbrauchen.

§186 StGB sanktioniert üble Nachrede mit bis zu zwei Jahren Freiheits- oder Geldstrafen.

Die Wahrheit ist keine üble Nachrede. Punkt. Somit nix mit Strafen. Denn wenn jemand bereit ist, jeden Eid zu schwören, daß er die Wahrheit spricht - ist er dann ein Verbrecher?

Und außerdem, denke ich, hat jeder dem Böses widerfahren ist, und zwar Böses durch jemand anderen, den er namentlich benennen kann!, tatsächlich eine Verantwortung - nämlich Verantwortung gegen diejenigen, denen durch denselben Täter ebenfalls Böses widerfahren könnte, wenn man nicht vor diesem Täter WARNT.

Notfalls eben durch Mund zu Mund, wenn Strafrecht und Gesetzgebung sich, wie so oft! - als unfähig und unwillig erweisen, den Täter erstens zu bestrafen und ihm zweitens Grenzen für die Zukunft zu setzen.
Nochmals, das ist keine üble Nachrede. Wahrheit kann niemals üble Nachrede sein. Egal wie unangenehm sie für den Täter ausfällt.
 
Das wäre quasi die Antwort auf die Frage nach Verbesserungen:

Dazu gehört es auch Verantwortung für andere zu tragen.<-----Top.
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Verantwortung ist zum Beispiel, andere nicht blind ins offene Messer laufen zu lassen, wenn man selber eine Gefahr hat erkennen weil erleiden müssen. Was hältst Du davon?
 
Verantwortung ist zum Beispiel, andere nicht blind ins offene Messer laufen zu lassen, wenn man selber eine Gefahr hat erkennen weil erleiden müssen. Was hältst Du davon?

Perfekt! 🙂

Ist wie mit dem Müll. Die Menschen schaffen es nicht ihn Ordnungsgemäß zu entsorgen. 😱

Ganz ehrlich, ich mag keine Fische die in Plastik schwimmen und sie tun mir leid. 🙁

Zumindest hat beim Öl der Zufall bissl geholfen nun. Gut das man Wissenschaften besitzt. 🙂
 
Und wenn Du als Kind mißbraucht wurdest und merkst, der Täter scharwenzelt jetzt um Kinder in der Nachbarschaft herum - riskierst Du dann eine angebliche "üble Nachrede" und sagst den Eltern Bescheid?
Darauf wollte ich hinaus, nicht auf Fisch in Plastik.
 
"Soße wird nicht dick", "Suche Smartphone", "Suche neue Kamera"

Damit scheine ich gemeint zu sein. Mir war nicht klar, dass dieses Forum für solche Anfragen nicht geeignet ist. Ich dachte, es wäre nichts dabei, auch mal solch eine technische Fragestellung hier zur Diskussion stellen zu können, ohne dafür gleich kritisiert zu werden.

Wenn die Diskussion über geeignete Kameramodelle so fehl am Platz ist, dann werde ich die Frage zurückziehen und in anderen Diskussionsforen weiter diskutiieren.
 
Die Fische sind ein eigenes Thema. Und außerdem geht der Löwenanteil von Müll in den Meeren auf die Anrainerländer zurück, die kein so ausgeprägtes Müllsammel- und Recyclingsystem haben wie Deutschland, die Amis sind extreme Umweltschweine, die Chinesen und andere Asiaten sowieso, und in vielen Pazifikländern gehört es bis heute zum normalen Verhalten, Müll einfach ins Meer zu schieben. Solange es sich beim Müll nur um Muschelschalen, Fischgräten und Kokosnußschalen handelte war das ja auch in Ordnung, aber heute mit dem ganzen Plastikmüll geht das so einfach nicht mehr. Da muß aber wirklich jedes Land vor der eigenen Haustür kehren, und Deutschland hat sich da nicht gerade für den Rest der Welt zum Affen zu machen.
 
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