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Das Schlechte in dieser Welt

  • Starter*in Starter*in Gödel
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@Gödel, Du sprichst etwas an, das es wert ist, immer wieder einmal genauer betrachtet zu werden. Wie gehen wir mit einander um? Und warum tun wir, was und wie wir es tun? Warum sollte das nicht auch hier im Forum möglich und sinnvoll sein? Warum die harsche Gegenwehr schon in den ersten Antworten? Hier ist wahrlich nicht alles Gold, was glänzt.

Niemand kann "böse Menschen wegzaubern" und wohl kaum jemand ist so naiv, dies ernsthaft anzunehmen. Aber gibt es nicht zwischen einem "Ich halte mich raus" und einem "Mein ist die Welt" sinnvolle Standpunkte, die helfen können, so manchen ausgetretenen Pfad etwas zu erweitern?

Warum also der Spott und der Hohn über diesen Thread von Gödel? Ist eine vermutete geringe Erfolgschance auf Gehör schon das Aus für das eigene Hoffen? Nicht für einen mutigen und selbständig denkenden Menschen, der sich nicht länger von Befürchtungen beschränken und erdrücken lassen möchte.

Ja, wer an die Öffentlichkeit geht und seinen Kopf erhebt, muss damit rechnen, dass er eins übergezogen bekommt. Das zeigt sich oft binnen Sekunden. Aber muss man sich damit abfinden? Muss dieses "Was willst Du eigentlich?" selbstverständlicher sein, als ein "Hey, danke für Deinen Mut! Erzähl mir mehr, vielleicht habe ich noch nicht verstanden, was Du meinst und es könnte etwas dran sein!".

Vieles Schlechte kommt von uns Menschen. Vielleicht können wir daran etwas ändern? Dazu braucht es eine Atmosphäre der Offenheit und den Mut von Querdenkern, die nicht gleich beim ersten Gedanken "einen drauf" bekommen.

Hier im Forum gibt es viel Misstrauen, Verdächtigungen und Unterstellungen. Manchmal zurecht, manchmal, weil wir eben sind wer wird sind. Damit möchten sich viele nicht abfinden und das finde ich prima. Statt immer nur der Politik und Frau Merkel Vorwürfe zu machen, steht es doch uns allen gut zu Gesicht zu schauen, was unser Anteil daran ist und zu prüfen, was wir daran ändern können und wollen oder zumindest nach Ideen zu fragen. So verstehe ich diesen Thread.

Nach Weltfrieden zu schreien bringt wohl nicht sehr viel, wenn man nicht gehört wird. Aber muss man deswegen Stimmen gleich zum verstummen bringen? Gibt es wirklich keine Gerechtigkeit? Ich finde, es gibt schon gute Beispiele dafür und die Hoffnung auf mehr schüren, auch wenn es genug gegenteilige Erfahrungen gibt. Sollte ich ein Haus deswegen nicht bauen, nur weil es einstürzen könnte?

Möchte ich Menschen das Ruder überlassen, die nur noch desillusioniert, verbittert und mutlos über alles Übel dieser Welt lamentieren? Müssen wir Gegenstimmen gleich nieder schreien, die nicht in diesen dunklen Chor mit einstimmen und die nach Lösungen suchen?

Wir machen Fehler, andauernd und immer, auch und gerade manchmal mit den besten Absichten. Aber sollten wir es dann lieber lassen? Ist die "Stimme der Vernunft" nur noch ein Aufbegehren der Dummheit? Der Tag, an dem ich das akzeptiere, wird ein sehr dunkler und einsamer Tag sein.

Liebe Schreiberinnen und Schreiber, liebe Leserinnen und Leser, gegen die Hoffnungslosigkeit und den Stumpfsinn kann man nur Hoffnung, Kreativität und ein Lächeln setzen. Hoffnung ist immer auch etwas unvernünftig und ein Dorn im Auge der Gleichgültigen.
 
Ich sehe es einfach mal so, dass viele Menschen viel Gutes tun können, aber gleichfalls eine brachiale Angst haben, weil sie meinen, dabei etwas verlieren zu können.
 
Wahrscheinlich bin ich auch einfach am falschen Ort. Doch so kommt es mir beinahe überall vor.

Dabei begegnet man zementierten Phlegmatikern und stoische Feingeister, die in eben besagter Angst feststecken.

Einer lähmenden Angst die wie Treibsand wirkt, die einen Umschlingt, und in sich hineinzieht.

Der einzige Ausweg kann nur der eigene Verstand sein. Doch das Freidenken fällt schwer, wenn man kein Ziel und keine Verbündeten hat.

Und so muss man sie suchen. Doch zu oft wird man als vogelfrei erklärt, wenn man seine Thesen äußert. Zu oft folgt Polemik.

Die Welt Wandelt sich. Und wer nicht für ein geregeltes Zusammenleben einsteht, geht mit ihr unter, wie der der es tut. Doch im Gegensatz zu den Aufrechten, mit Blut an den Händen.
 
Grade hier im Forum sieht man die Fallbeispiele, wie die Rufe nach Aufmerksamkeit einiger und der Geltungsdrang überstark und bildlich ohrenbetäubend werden.

Könntest du das konkretisieren? Ich verstehe nicht genau, was du meinst. "Rufe nach Aufmerksamkeit" sind in einem Hilferuf-Forum doch systembedingt, oder? Und wie äußert sich in deinen Augen 'ohrenbetäubender Geltungsdrang'?
 
Tut mir leid, das aufzeigen zu müssen.

Schlussendlich denke ich aber, dass wir alle eine friedliche und schöne Welt haben wollen.
 
Könntest du das konkretisieren? Ich verstehe nicht genau, was du meinst. "Rufe nach Aufmerksamkeit" sind in einem Hilferuf-Forum doch systembedingt, oder? Und wie äußert sich in deinen Augen 'ohrenbetäubender Geltungsdrang'?

"Soße wird nicht dick", "Suche Smartphone", "Suche neue Kamera"

Zum Teil habe ich mich an solchen Threads beteiligt, doch sie führen zu nichts. Was sind das bitte für "Hilferufe"?

Immer wieder tauchen Themen auf, die mit 5min Web-Recherche erledigt wären. Doch teilweise werden sie hier zum "Evergreen". Wenn man 1 und 1 zusammenzählt, muss klar werden, dass es dabei nicht um das augenscheinliche Problem geht, sondern um das, wie damit umgegangen wird.

Sicher ist es in den seltensten Fällen Realitätsflucht. Doch Einsamkeit und Zeitvertreib vermengen sich in meinen Augen manchmal zu seltsamen Wegen. Da wundert es mich nicht, wenn die Menschen, so wie ich ins straucheln kommen. Und mit dem Blick in ungewisser Zukunft, über den Tellerrand hinaus, ganz andere Probleme finden.

Als Mensch ist man sozial. Doch wenn Rationalität und wohlgemeinte Einwände Einzelner durch die Bequemlichkeiten der Herde geschmälert werden, dann kann ein Helfender auch über lang oder kurz zum Hilfebedürftigen werden. Doch besitzt dieser dann nur wenig Zuversicht und kaum mehr Hoffnung.
 
Wir machen Fehler, andauernd und immer, auch und gerade manchmal mit den besten Absichten. Aber sollten wir es dann lieber lassen? Ist die "Stimme der Vernunft" nur noch ein Aufbegehren der Dummheit? Der Tag, an dem ich das akzeptiere, wird ein sehr dunkler und einsamer Tag sein.


Nimm eine Kerze mit da ist es nicht ganz so dunkel das machen vernünftige Menschen.

Also das mit den Fehlern, gut man macht welche aber immer? Ne.

Menschen sind nicht Perfekt aber auch nicht dumm. So wie vieles andere auch.
 
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