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Arbeitslosigkeit- welche negativen Erfahrungen habt ihr gemacht?

Deine "Freunde" müssten auch genauso viel Steuern zahlen selbst wenn es keine Arbeitslosen gäbe und der Satzteil mit dem Durchfüttern ist unterste Schublade und Armselig.🙄
Also lass dich von Menschen welche nicht mal in der Lage sind ihren Verstand zu benutzen nicht auch noch obendrein "klein" machen.


Sowas in der Art habe ich auch erfahren müssen von meinem eigenen Bruder. Sätze wie, ich stehe jeden Morgen für Dich auf oder wie ich es finden würde, das andere für mich arbeiten, damit ich es nicht muß. Das ist schon hart. Dabei kann man sich von Hartz 4 nichts nebenbei erlauben, wo ist das Problem?
 
.........was viele immer wieder vergessen, das von dem Geld, welches man vom Amt erhält sämtliche Fixkosten zu zahlen sind, da bleibt Netto nicht mehr viel übrig. Größere Anschaffungen (die mehr als 50€ kosten sind nicht mehr finanzierbar, genauso wenig wie Reperaturkosten)

Zudem findet eine Isolation vom gesellschaftlichen Leben statt, denn Kinobesuche, Eventveranstaltungen oder einfach nur mal Kaffeetrinken gehen ist nicht mehr möglich, denn jeder Schritt kostet Geld, denn auch Fahrkosten sind ein nicht zu unterschätzender Fakt.

Nach und nach wird man immer mehr in "Einzelhaft" geschoben, zumal man bei der Wohnungssuche eher auf die Wohnungen zurückgreifen muss, die auf Grund ihres Zustandes kein anderer will, die aber in das vorgegebene Büdget vom Amt passen - das drängt einen in ein soziales Umfeld, welches nicht gerade erstrebenswert ist.

Viel Zeit für Freizeit, aber keine Möglichkeiten der Gestaltung mehr.

Genauso sieht es aus. Man ist als Arbeitsloser wertlos und nimmt nicht mehr am gesellschaftlichem Leben teil. Engste Leute sondern sich ab, weil sie denken man würde von ihren Steuergeldern in Saus und Braus leben.
 
Tonnenweise Bewerbungen, Chefs die mich ausnutzen wollte, absolut jeder Verwandte (also der meines Partners) meinte mir irgendwelche FSJ's, Arbeitsstellen, usw. aufdrehen zu müssen. 🙄 Und diese eine falsche Freundin hat sogar mal so richtig schnippisch hören lassen "ich hätte ja eh den ganzen Tag frei" (totale Doppelmoral und Falschheit... sehr mieser Charakter im Nachhinein). Und man hat mich oftmals wie den Deppen vom Dienst behandelt. Magengeschwür und Depression weil jeder im Umfeld ja nen Job hatte. Ach... war nicht immer leicht.

Dank Hauptschulabschluss und abgebrochener Ausbildung meinte man wirklich alles besser wissen zu müssen. :mad: Man fühlte sich oft wie der Dreck der Gesellschaft. Und jede "Rücksichtnahme" war eher ein komisches Gefühl weil viele sich einfach zu viel auf ihre Jobs eingebildet haben. Mittlerweile arbeite ich ja, aber ich bin A. dafür dankbar und B. würde ich mich NIEMALS so asi verhalten. Vor allem weil ich weiß wie schlimm es ist.

Außerdem hab ich mich KOMPLETT dem Jobcenter entsagt, kein Hartz4, kein ewiges Hingerenne zum Jobcenter... einfach weil diese Vollidioten sowieso nur auf Jobbörse.com gesucht haben. Und mich in irgendwelche asozialen Zeitarbeiten reinstecken wollten.

Und jetzt... jetzt hab ich das gemacht was mein Dickkopf mir schon immer sagte: Mach das auf was du Bock hast. Hör nicht auf andere. Und schon hats auf einmal besser geklappt. Mit einer Mischung aus "Ich mach das jetzt, egal wie besorgt andere sind." und Glück hats dann letztendlich geklappt. Und jetzt übe ich nen Job aus der mir Spaß macht und auch einen guten Verdienst hat. :blume:

Das soll nicht entmutigen. Ich musste oft kämpfen, aber im Nachhinein bin ich froh, dass sich so viele falsche Fünfziger herauskristallisiert haben. Ganz ehrlich: Die kannste alle in die Tonne stecken. 😉 Wer meint ein besserer Mensch zu sein nur weil er einen Job besitzt in unserer Wirschaftskrise/Deutschland/Behördenverein/Papierkrieg der ist echt nicht mehr zu retten.

​Also mach was dich glücklich macht und lass dich nicht unterkriegen. Du schaffst das!
 
Ich war nur zweimal arbeitslos und habe daraus nie ein Geheimnis gemacht.
Das erste Mal war ein paar Wochen direkt nach der Ausbildung, weil ich mir
einen gut bezahlten Job bei einer größeren Firma gesucht habe und das
zweite mal 20 Jahre später und auch etwas länger, weil es keine meiner
Qualifikation entsprechende Stellen gab. Ich habe dann, um ALG zu erhalten,
brav 172 Bewerbungen in 6 Monaten geschrieben; für irgendwelche Jobs,
die ich in Grunde gar nicht haben wollte und habe mich zwischenzeitlich
auf den Start in die Selbstständigkeit vorbereitet.
 
Tonnenweise Bewerbungen, Chefs die mich ausnutzen wollte, absolut jeder Verwandte (also der meines Partners) meinte mir irgendwelche FSJ's, Arbeitsstellen, usw. aufdrehen zu müssen. 🙄 Und diese eine falsche Freundin hat sogar mal so richtig schnippisch hören lassen "ich hätte ja eh den ganzen Tag frei" (totale Doppelmoral und Falschheit... sehr mieser Charakter im Nachhinein). Und man hat mich oftmals wie den Deppen vom Dienst behandelt. Magengeschwür und Depression weil jeder im Umfeld ja nen Job hatte. Ach... war nicht immer leicht.

Dank Hauptschulabschluss und abgebrochener Ausbildung meinte man wirklich alles besser wissen zu müssen. :mad: Man fühlte sich oft wie der Dreck der Gesellschaft. Und jede "Rücksichtnahme" war eher ein komisches Gefühl weil viele sich einfach zu viel auf ihre Jobs eingebildet haben. Mittlerweile arbeite ich ja, aber ich bin A. dafür dankbar und B. würde ich mich NIEMALS so asi verhalten. Vor allem weil ich weiß wie schlimm es ist.

Außerdem hab ich mich KOMPLETT dem Jobcenter entsagt, kein Hartz4, kein ewiges Hingerenne zum Jobcenter... einfach weil diese Vollidioten sowieso nur auf Jobbörse.com gesucht haben. Und mich in irgendwelche asozialen Zeitarbeiten reinstecken wollten.

Und jetzt... jetzt hab ich das gemacht was mein Dickkopf mir schon immer sagte: Mach das auf was du Bock hast. Hör nicht auf andere. Und schon hats auf einmal besser geklappt. Mit einer Mischung aus "Ich mach das jetzt, egal wie besorgt andere sind." und Glück hats dann letztendlich geklappt. Und jetzt übe ich nen Job aus der mir Spaß macht und auch einen guten Verdienst hat. :blume:

Das soll nicht entmutigen. Ich musste oft kämpfen, aber im Nachhinein bin ich froh, dass sich so viele falsche Fünfziger herauskristallisiert haben. Ganz ehrlich: Die kannste alle in die Tonne stecken. 😉 Wer meint ein besserer Mensch zu sein nur weil er einen Job besitzt in unserer Wirschaftskrise/Deutschland/Behördenverein/Papierkrieg der ist echt nicht mehr zu retten.

​Also mach was dich glücklich macht und lass dich nicht unterkriegen. Du schaffst das!


Das ist soo wahr, aber mit Sicherheit nicht leicht umsetzbar. Ich spüre, das ich nicht der geborene Mensch für diesen typischen Job ist sprich morgens hin abends zurück, ein Chef im Nacken und nach andere Leuts Nase tanzen. Ich habe in der Hinsicht schon viel Mist erlebt und irgendwie will ich das nicht mehr. Würde auch gerne das machen was mir Spaß macht, aber was das weiß ich nicht mal. Durch meine Depression und Probleme, die damit verbunden sind ist es mir nicht möglich mir eine Arbeit zu suchen. Habe Angst und bekomme beim Gedanken Magenschmerzen. Will auch nicht mehr dieses Hin und Her Gerenne zum Jobcenter und mich da abfertigen lassen. Im Grunde lassen sie Dich völlig allein. Machen Dir Druck, können Dir aber nicht wirklich helfen, Tipps oder sonstiges Fehlanzeige. Und immer diese Sprüche, irgendwas müssen sie ja machen, geben sie Gas. Ich habe die Nase voll, aber erst muss ich mit mir selber klar sein und meine Therapie beginnen.
 
Das ist soo wahr, aber mit Sicherheit nicht leicht umsetzbar. Ich spüre, das ich nicht der geborene Mensch für diesen typischen Job ist sprich morgens hin abends zurück, ein Chef im Nacken und nach andere Leuts Nase tanzen. Ich habe in der Hinsicht schon viel Mist erlebt und irgendwie will ich das nicht mehr. Würde auch gerne das machen was mir Spaß macht, aber was das weiß ich nicht mal. Durch meine Depression und Probleme, die damit verbunden sind ist es mir nicht möglich mir eine Arbeit zu suchen. Habe Angst und bekomme beim Gedanken Magenschmerzen. Will auch nicht mehr dieses Hin und Her Gerenne zum Jobcenter und mich da abfertigen lassen. Im Grunde lassen sie Dich völlig allein. Machen Dir Druck, können Dir aber nicht wirklich helfen, Tipps oder sonstiges Fehlanzeige. Und immer diese Sprüche, irgendwas müssen sie ja machen, geben sie Gas. Ich habe die Nase voll, aber erst muss ich mit mir selber klar sein und meine Therapie beginnen.

Das tut mir sehr leid. Ich hatte auch einiges ausprobiert. War jetzt 5 Jahre arbeitslos (so lange im Grunde wie meine Beziehung fast schon läuft) und ich bin auch froh, dass mein Partner mich in dieser Zeit nie wie Dreck behandelt hat. Muss sagen, dass ich dank meines Alters zu einem gewissen Grad noch keine Krankenkasse zahlen musste (Familienkasse bis zum 21. Lebensjahr) und dank Kindergeld kam ich glücklicherweise auch so gut finanziell hin, aber dieses Glück hat nicht jeder.

Ich schätze es auch unglaublich so einen tollen Job zu haben. Muss dazu sagen, dass ich selber Asperger und soziale Phobien habe. Mein Job ist knochenhart (Pferdeställe ausmisten), aber dafür momentan auch nur 9 Stunden die Woche (natürlich ist mein Lohn nicht extrem hoch, aber ich bin zufrieden damit und saisonal kann ich sogar 30/h die Woche arbeiten). Dass es nicht immer einfach ist weiß ich. Manchmal komme ich auch mit Rückenschmerzen nach Hause, aber meine Chefin ist eine mega Liebe.

Hatte ja auch mal als Aushilfe in nem Kleidergeschäft gearbeitet für ein paar Monate. Ein paar Krumen Joberfahrung. Mehr nicht. Doch die war da auch nicht immer so nett, hat oft gehetzt, usw. Alles nicht so schön. Wie gesagt: Echter Glücksgriff, aber nach 5 Jahren war es das Beste was mir passieren konnte. Mir hingegen hilft es psychisch sogar sehr gut. Ich verdiene Geld, komm an die frische Luft und bin von Tieren umgeben.

Mein Tipp:

Mach die Therapie. Wenn sie dir hilft dann ist das echt schön. Für mich war sie lediglich ein kleiner Anstupser in die richtige Richtung. Hilfreich war für mich erst der Umzug aus der Stadt da ich ein absoluter Naturmensch bin.

Und dann würde ich sagen: Blende mal all diese Volldeppen aus die dir irgendnen Blödsinn einreden wollen. Wie gesagt: Gibt leider zu viele falsche Fünfziger die dir sonst irgendwelche Jobs andrehen wollen (weil sie aus eigener Intuition meinen das wäre "Das Beste" für dich). Und dann...

Denk nur an dich. NUR! Es ist hart. Ich weiß. Ich kenn das.

Glaub mir. Ich arbeite erst seit Ende Januar dort und weiß wie das ist. Schweißnasse Hände, Angst, usw. Ich kenn das nur zu gut von mir selbst, aber es ist der richtige Weg. Auch wenn es verdammt schwer ist (hatte selber Depressionen und teilweise auch Suizidversuche hinter mir). Mittlerweile bin ich wieder komplett stabil (wollen mir nur die wenigsten glauben, dass das möglich ist 🙄) und ich denke, dass für dich vielleicht erst mal der beste Weg ist mal nicht auf andere zu hören.

Sondern nur auf die eigene, innere Stimme. :blume:


Ich will dir auf keinen Fall reinreden. Hör auf dich. Mir kam die Arbeit mit Tieren sehr entgegen. Vielleicht ist es ja was für dich? Ich weiß es nicht. Es ist körperlich hart, aber du musst nicht so viel dabei denken (außer du hast nen Job als Tierarzt, aber das ist auch wieder viel Soziales mit Kunden, Menschen, ect.) Ich hab für mich festgestellt, dass ich absolut nicht für solche sozialen/Kopfjobs geeignet bin da ich in meiner Freizeit schon ein extremer Kopfmensch bin.
Klar, am Ende ist man meist sehr ko und erschöpft, aber ich hatte dieses Magengeschwür meist nur dann wenn ich meinem Körper etwas getan habe was er absolut nicht wollte. Und wenn dir jegliche Bürojobs zuwider sind: Lass es! In erster Linie würde ich erst mal versuchen etwas zu finden was dich erfüllt und glücklich macht. Jobtechnisch. Ist möglich. Mein Freund hat das auch durch. Der hat sich in ne Metallbauer-Ausbildung reingequält bis zum letzten Jahr... und weißt du was? Er hat es dank mir geschafft das abzubrechen. Klingt hart. Ich weiß... aber jetzt ist er gelernter Bäcker und glücklicher denn je. 😉


Tu dir selbst den Gefallen und tu dir was Gutes. Setz deinen Dickschädel durch. Meine Mutter hat mich jahrelang vor so einem Job versucht zu bewahren (ich bin zierlich und klein, klar, dass man da denkt die kann keinen körperlich harten Job ausüben). Das Gegenteil war der Fall. Manchmal muss man halt echt das tun was andere nicht wollen. Auch wenn wir uns oft wünschen, dass wir auch die Bedürfnisse anderer Menschen mit unserem Tun ausfüllen können, aber das geht halt nicht immer.


Fühl dich gedrückt. *knuddel*

Und sorry für meinen Roman. 😱
 
Ich war gleichermaßen erstaunt und schockiert, welche Leute davon betroffen sind. Es ist wirklich alles vertreten- von ungelernten Hilfsarbeitern, über Ingenieure bis hin zu Ärzten, bzw Leuten mit Doktortitel.
Was ist sehr schade finde, alle werden über einen Kamm geschert.
Langt doch schon, wenn wir ein "Zwei-Klassen-Gesundheitssystem" haben. Eine "Zwei-Klassen-Arbeitslosenbehandlung" brauchen wir nicht auch noch. 😉

Zudem findet eine Isolation vom gesellschaftlichen Leben statt, denn Kinobesuche, Eventveranstaltungen oder einfach nur mal Kaffeetrinken gehen ist nicht mehr möglich, denn jeder Schritt kostet Geld, denn auch Fahrkosten sind ein nicht zu unterschätzender Fakt.
Wobei es mit VZ-Job auch keine Garantie für gesellschaftliche (und soziale) Teilhabe gibt.
Man wird mit einem Verweis auf die Eigenverantwortlichkeit und dem Ignorieren der persönlichen hinderlichen Umstände und Handicaps alleine gelassen. Zumindest meine Erfahrung.

Bzw. wenn man im Niedriglohnsektor arbeitet ist es ja auch so, dass man nicht viel besser wie als "Hartzer" dasteht. Stichwort "aufstocken müssen", weil es nicht reicht.

Ich habe dann, um ALG zu erhalten,
brav 172 Bewerbungen in 6 Monaten geschrieben; für irgendwelche Jobs,
die ich in Grunde gar nicht haben wollte
Das ist ja auch so ein Ding. Was da an Tonnen von Altpapier zusammenkommt mit Initiativbewerbungen und, so ungefähr, hautsache im Kuvert und weg... Anstatt dass man sich seine Stellen gezielt raussuchen darf und ein wohldurchdachtes Anschreiben aufsetzt, bei dem dann wenigstens eine reelle Chance auf Erfolg besteht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Langt doch schon, wenn wir ein "Zwei-Klassen-Gesundheitssystem" haben. Eine "Zwei-Klassen-Arbeitslosenbehandlung" brauchen wir nicht auch noch. 😉

die haben wir schon 😉
und es ging nicht darum, dass man besser oder schlechter behandelt wird, sondern das man diese menschen besser schult, damit man die überhaupt als berater in anspruch nehmen kann.
 
Das tut mir sehr leid. Ich hatte auch einiges ausprobiert. War jetzt 5 Jahre arbeitslos (so lange im Grunde wie meine Beziehung fast schon läuft) und ich bin auch froh, dass mein Partner mich in dieser Zeit nie wie Dreck behandelt hat. Muss sagen, dass ich dank meines Alters zu einem gewissen Grad noch keine Krankenkasse zahlen musste (Familienkasse bis zum 21. Lebensjahr) und dank Kindergeld kam ich glücklicherweise auch so gut finanziell hin, aber dieses Glück hat nicht jeder.

Ich schätze es auch unglaublich so einen tollen Job zu haben. Muss dazu sagen, dass ich selber Asperger und soziale Phobien habe. Mein Job ist knochenhart (Pferdeställe ausmisten), aber dafür momentan auch nur 9 Stunden die Woche (natürlich ist mein Lohn nicht extrem hoch, aber ich bin zufrieden damit und saisonal kann ich sogar 30/h die Woche arbeiten). Dass es nicht immer einfach ist weiß ich. Manchmal komme ich auch mit Rückenschmerzen nach Hause, aber meine Chefin ist eine mega Liebe.

Hatte ja auch mal als Aushilfe in nem Kleidergeschäft gearbeitet für ein paar Monate. Ein paar Krumen Joberfahrung. Mehr nicht. Doch die war da auch nicht immer so nett, hat oft gehetzt, usw. Alles nicht so schön. Wie gesagt: Echter Glücksgriff, aber nach 5 Jahren war es das Beste was mir passieren konnte. Mir hingegen hilft es psychisch sogar sehr gut. Ich verdiene Geld, komm an die frische Luft und bin von Tieren umgeben.

Mein Tipp:

Mach die Therapie. Wenn sie dir hilft dann ist das echt schön. Für mich war sie lediglich ein kleiner Anstupser in die richtige Richtung. Hilfreich war für mich erst der Umzug aus der Stadt da ich ein absoluter Naturmensch bin.

Und dann würde ich sagen: Blende mal all diese Volldeppen aus die dir irgendnen Blödsinn einreden wollen. Wie gesagt: Gibt leider zu viele falsche Fünfziger die dir sonst irgendwelche Jobs andrehen wollen (weil sie aus eigener Intuition meinen das wäre "Das Beste" für dich). Und dann...

Denk nur an dich. NUR! Es ist hart. Ich weiß. Ich kenn das.

Glaub mir. Ich arbeite erst seit Ende Januar dort und weiß wie das ist. Schweißnasse Hände, Angst, usw. Ich kenn das nur zu gut von mir selbst, aber es ist der richtige Weg. Auch wenn es verdammt schwer ist (hatte selber Depressionen und teilweise auch Suizidversuche hinter mir). Mittlerweile bin ich wieder komplett stabil (wollen mir nur die wenigsten glauben, dass das möglich ist 🙄) und ich denke, dass für dich vielleicht erst mal der beste Weg ist mal nicht auf andere zu hören.

Sondern nur auf die eigene, innere Stimme. :blume:


Ich will dir auf keinen Fall reinreden. Hör auf dich. Mir kam die Arbeit mit Tieren sehr entgegen. Vielleicht ist es ja was für dich? Ich weiß es nicht. Es ist körperlich hart, aber du musst nicht so viel dabei denken (außer du hast nen Job als Tierarzt, aber das ist auch wieder viel Soziales mit Kunden, Menschen, ect.) Ich hab für mich festgestellt, dass ich absolut nicht für solche sozialen/Kopfjobs geeignet bin da ich in meiner Freizeit schon ein extremer Kopfmensch bin.
Klar, am Ende ist man meist sehr ko und erschöpft, aber ich hatte dieses Magengeschwür meist nur dann wenn ich meinem Körper etwas getan habe was er absolut nicht wollte. Und wenn dir jegliche Bürojobs zuwider sind: Lass es! In erster Linie würde ich erst mal versuchen etwas zu finden was dich erfüllt und glücklich macht. Jobtechnisch. Ist möglich. Mein Freund hat das auch durch. Der hat sich in ne Metallbauer-Ausbildung reingequält bis zum letzten Jahr... und weißt du was? Er hat es dank mir geschafft das abzubrechen. Klingt hart. Ich weiß... aber jetzt ist er gelernter Bäcker und glücklicher denn je. 😉


Tu dir selbst den Gefallen und tu dir was Gutes. Setz deinen Dickschädel durch. Meine Mutter hat mich jahrelang vor so einem Job versucht zu bewahren (ich bin zierlich und klein, klar, dass man da denkt die kann keinen körperlich harten Job ausüben). Das Gegenteil war der Fall. Manchmal muss man halt echt das tun was andere nicht wollen. Auch wenn wir uns oft wünschen, dass wir auch die Bedürfnisse anderer Menschen mit unserem Tun ausfüllen können, aber das geht halt nicht immer.


Fühl dich gedrückt. *knuddel*

Und sorry für meinen Roman. 😱


Momentan glaube ich noch an nichts. Meine Therapie steht erstmal im Vordergrund und ich bin mir nicht sicher, ob sie überhaupt was bei mir bewirkt. Stehe ja noch am Anfang. Hatte gerade erstmal mein Erstgespräch und sie hat mir erstmal zugehört was mich belastet. Ich weiß nur, das ich meine Berufung noch nicht gefunden habe. Und es ist verdammt schwer etwas zu finden was zu einem passt, was einen erfüllt und man glücklich mit ist.
Danke für Deine aufbauenden Worte! Ich werde sehen wo mich der Weg hinführt. Ein großer Punkt, der mir im Weg steht, ist meine Angst. Angst zu versagen, den Anforderungen nicht gerecht zu werden und Angst vor den Leuten auf Arbeit, die mir alles schwer machen, so wie es bisher immer war.
 
Während meiner Arbeitslosigkeit weniger schlechte Erfahrungen, allerdings glauben viele Menschen auch man würde nix tun, wenn man nicht von 8-16 h arbeitet.
Ich selber habe ein sozialticket ( muss trotz tz-stelle u minijob leider aufstocken, bin alleinerziehend); als ich deswegen bei den Verkehrsbetrieben was erledigen wollte, hieß es fahren sie zur Hauptstelle, sie haben ja den ganzen Tag Zeit....
Tatsäschlich verlasse ich das Haus morgens um ca 5 h, meine Arbeit kennt weder Feiertage noch Wochenende und n wochenenddienst sind mal eben bis zu 20 std, da war ich echt sauer.....
 

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