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Die neue Groko

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Wobei, in Österreich ist es auch nicht so einfach. Die Schwester von einem Freund lebt und arbeitet dort, leider hat sie aber die Mindestzeit nicht erfüllt, um finanziell abgesichert zu sein, wenn sie keine Arbeit hat. Nun ist es so, dass ihr Baby leider sehr, sehr schwer krank ist und auch zur Debatte steht, dass es vielleicht ganz schlimm ausgeht. Sie möchte natürlich für das Baby da sein, hat aber finanziell dann nichts zu erwarten. Also schlimmer geht es immer ... Was aber dann allgemein hingegen auf mich besser wirkt, ist das Rentensystem in Österreich.

Davon, dass man jetzt angeblich wieder für seinen eigenen Geldbeutel arbeitet, werden wir denke ich nichts merken. Die problematischen Grundfesten bleiben ja erhalten und sind nicht geändert worden (Pflege, Rente, Hartz 4, Mindestlöhne).
 
A

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Re: Die neue Groko
Hallo pecky-sue,

schau mal hier:
Die neue Groko. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Und was soll daran jetzt schlimm sein?
Man will Ewig-Arbeitslose wieder in einen Job bringen und zahlt dafür anstatt des Arbeitgebers. Das gab es früher auch schon mal in ähnlciher Weise.
Wäre es denn besser, die Leute auf alle Zeiten einfach abzuschreiben?



Ja früher und da wollen wir nicht hin.
 
Ich finds auch immer so dreist wenn Politiker davon sprechen das es für Hartz IV Empfänger schöner wäre für das gleiche Geld arbeiten zu gehen. Das sei motivierend denn man würde erkennen das man gebraucht würde. Ich halte das für absoluten Unsinn. Wenn ich 40 Stunden leiste und am Ende das bekomme wofür andere liegen bleiben weil ich dann auch arbeitend nicht über das Existenzminimum heraus komme, käme ich mir noch weniger wertvoll vor. Bei mir würde man das Gegenteil bewirken. Eher wie ein Sklave würde ich mich fühlen.
 
Das stimmt ja nicht, die Leute sollen mindestens den Mindestlohn kriegen.
Und natürlich ist es sinnvoll, die Leute zu fördern, die 7 Jahre auf Hartz 4 waren. Das sind etwa 160 000 in der BRD.
Außerdem ist davon niemand gehindert in Hartz 4 zu bleiben.
 
Ich finds auch immer so dreist wenn Politiker davon sprechen das es für Hartz IV Empfänger schöner wäre für das gleiche Geld arbeiten zu gehen. Das sei motivierend denn man würde erkennen das man gebraucht würde. Ich halte das für absoluten Unsinn. Wenn ich 40 Stunden leiste und am Ende das bekomme wofür andere liegen bleiben weil ich dann auch arbeitend nicht über das Existenzminimum heraus komme, käme ich mir noch weniger wertvoll vor. Bei mir würde man das Gegenteil bewirken. Eher wie ein Sklave würde ich mich fühlen.

Das ist ja das Paradox: auf der einen Seite hat die Regierung dezent erkannt, dass es nicht fünf vor zwölf, sondern schon ein Uhr ist und viele -gerade aus dem Mittelstand und Familien - gerade mal so trotz Vollzeitjob über den Hartz 4-Satz kommen. Und dass dies und auch die Arbeitgeber, die nicht den Mindestlohn bezahlen oder den Umgehen, indem du dann eben 50 Stunden ackern sollst für das gleiche Geld, dafür sorgen, dass die Bevölkerung not amused ist. 🙄

Auf der anderen Seite wird dann gejubelt, dass man ja wie du schon sagst für das gleiche Geld, für das andere liegen bleiben, arbeiten gehen "darf". Das denke ich macht sehr viel mit der Psyche. Ich würde sogar soweit gehen, dass aktuell auch das Gefühl der Entwürdigung bei vielen Arbeitnehmern mit reinspielt und das macht natürlich kaputt. Wenn ich mich gebraucht fühlen will, kann ich auch ehrenamtlich arbeiten. Und jeder, der kurz nachdenkt merkt sehr schnell, dass das "Brauchen" auf Seiten der Arbeitgeber weniger nett ist, wenn es um das Thema geht. Da geht es nur um Kapitalismus und möglichst günstig Arbeitskräfte zu haben. Während die Chefetage dann vielleicht sogar das um einiges mehrfache von dem Gehalt einsteckt, was der "gebrauchte" Langzeitarbeitslose bekommt.
 
Mich kotzen die Leute an die meinen, wir hätten es ja gut. Leute die aus eigener Kraft schaffen ihr Arbeisleben zu verbessern zu verändern, die nie aufs Amt großartig angewiesen waren und meinen sie können alles beurteilen und verurteilen.
 
Langzeitarbeitslose sind nicht Langzeitarbeitslos weil die Firmen Langzeitarbeitslose hassen sondern weil sie nichts können was gebraucht wird.

Das stimmt nur teilweise. Wenn du ein halbes Jahr bereits arbeitslos bist, dann bist du aus Sicht vieler Arbeitgeber jemand der nichts kann und der dem Arbeitgeber unendlich dankbar zu sein hat wenn er dir eine Chance gibt und dich quasi "erettet" aus deiner Situation.
Es geht sogar noch weiter. Wenn du dann doch mal einen Job bekommst und du gut bist, gibt es Arbeitgeber die dich das nicht wissen lassen, sondern in jeglicher Hinsicht weiter mit der "Retter"-Attitüde auftreten. Wenn du dann Leute hast die wirklich glauben vom Arbeitgeber aus der H4-Falle "gerettet" worden zu sein, lassen die alles mit sich machen.
Und diese Arbeitgeber nutzen das voll aus.
 
Ich finds auch immer so dreist wenn Politiker davon sprechen das es für Hartz IV Empfänger schöner wäre für das gleiche Geld arbeiten zu gehen. Das sei motivierend denn man würde erkennen das man gebraucht würde. Ich halte das für absoluten Unsinn. Wenn ich 40 Stunden leiste und am Ende das bekomme wofür andere liegen bleiben weil ich dann auch arbeitend nicht über das Existenzminimum heraus komme, käme ich mir noch weniger wertvoll vor. Bei mir würde man das Gegenteil bewirken. Eher wie ein Sklave würde ich mich fühlen.

Ich finde das Selbstwertgefühl geht nach unten. Die Politiker sagen immer dass Arbeit den Leuten Mut macht.... Aber solche Zustände die auf uns zu kommen machen eher krank.
 
Das stimmt ja nicht, die Leute sollen mindestens den Mindestlohn kriegen.
Und natürlich ist es sinnvoll, die Leute zu fördern, die 7 Jahre auf Hartz 4 waren. Das sind etwa 160 000 in der BRD.
Außerdem ist davon niemand gehindert in Hartz 4 zu bleiben.


Was willst du denn großartig fördern? Die sollen vor dem Jobcenter und dem Arbeitgeber in den A...kriechen. Kannst du mir mal erklären warum es ihnen dadurch besser gehen sollte? Ihr behandelt Langzeitarbeitslose wie kleine Kinder....Die haben sicherlich mehr erlebt als solche aufmüpfigen Schnösel. Die brauchen eigentlich eher eine Förderung um gewisse Kompetenzen zu erwerben.
 
Ich finds auch immer so dreist wenn Politiker davon sprechen das es für Hartz IV Empfänger schöner wäre für das gleiche Geld arbeiten zu gehen. Das sei motivierend denn man würde erkennen das man gebraucht würde. Ich halte das für absoluten Unsinn. Wenn ich 40 Stunden leiste und am Ende das bekomme wofür andere liegen bleiben weil ich dann auch arbeitend nicht über das Existenzminimum heraus komme, käme ich mir noch weniger wertvoll vor. Bei mir würde man das Gegenteil bewirken. Eher wie ein Sklave würde ich mich fühlen.

Das wissen die doch auch, nur sie müssen diesen Quatsch ja nun irgendwie an das Wahlvolk bringen und es gibt nicht wenige welche auf diesen Zug immer noch mit aufspringen ohne sich mal über die Hintergründe Gedanken zu machen.

Was an Arbeit zu solch einem niedrigen Lohn erfüllend sein soll erschließt sich mir nun beim besten Willen nicht, da würde ich mich eher ausgenutzt und verar.*pieeeeeep* vorkommen aber nicht gebraucht.🙄

Aber die da oben scheinen eines langsam erkannt zu haben das es immer mehr Menschen gibt die dann doch lieber H.4 kassieren als sich in solch einen Sklavenjob drängen zu lassen und dem kann man nur mit Zwangsarbeit bei kommen.
 
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