Das ist wiedermal ein sehr interessanter Aspekt! Es geht, nicht nur so wie Du es darstellst, sondern allgemein um das "Entgegenkommen" in dieser sicherlich gut gemeinten Kompromisslösung, doch was bedeutet das wirklich und ist das überhaupt machbar?
Ja das ist machbar. Natürlich kommt das darauf an, ob es einen gemeinsamen Willen gibt ein Problem zu lösen, obwohl noch keiner einen Lösungsweg erkennen kann.
Die Suche nach Schuld(igen), bringt zwar die Erkenntnis wer oder was Schuld hat. Das ist auch wichtig und richtig, aber wenn man sich immer wieder in Vorwürfen verstrickt wieder findet, wie will man so einen gangbaren und gemeinsamen Lösungsansatz finden können, wenn man sich nicht nach objektiven Kriterien entscheiden kann?
Damit bleibt nur ein subjektiver Lösungsansatz übrig, dem alle
gedanklich nach gehen können. Ist erstmal nur pure Theorie.
Besonderst in meiner beruflichen Laufbahn war man oft erstaund, wie leicht ich bestimmte Konflikte konstruktiv auflösen kann. Dabei habe ich doch nur einen möglichen Lösungsweg mit den Beteilgten gesucht und besprochen. Dazu gehört auch, eigene Fehler einzugestehen. Das wirkt wie ein Brücke über die man gemeinsam gehen kann.
Wie jeder weiss, wenn man schwierige Angelegenheiten klären muss, ist es besser man bleibt auf Augenhöhe. Ich würde das aber niemals den Wusch nach Augenhöhe in den Raum stellen, eben weil man mir damit unterstellen könnte, ich sehe zu wenig-keine Augenhöhe. ich habe das auch erst lernen müssen. Es geht. Logisch das ich mit gutem Beispiel voran gehen muss.
Nieman muss auf unsachliche Kommentare eingehen. Auch nicht auf meine. Logisch.
Aber auch ich habe meine Grenzen. Weiß mich zu wehren, wenn nötig.
Wenn mir jemand seinen persönlichen Stempel über mich aufdrückt, um mich stellvertreten vor seinen "Schuld-Karren" spannen zu können, dann ist auch bei mir Ende Gelände. Sorry, aber alles hat seine zwei Seiten.
Eindeutige Beispiel um das mal Greifbar zu machen (über meine Person):
Ich sei ein Volksverhetzer, lernresistent, kein vernuftbegabter Mensch, nicht Objektiv und und und...dann auch noch ein Atheist!
🙄 So einfach kann man sich seine Welt zusammen konstruieren. Mir dann auch noch verwerfen ICH währe jener der unsachlich wird. lol
Das alles dürfte das Ergebnis der vorherschenden schwarz/weiss Denke sein. Damit wird eine subversive Kultivierung betrieben. Man kanns wegen mir auch Kreativismus nennen. Mir egal. Als ob jemand die Offenbarung über seine Feindbilder fand, um dann die Andersdenkenend, die einem so über den Weg laufen, damit zu konfontieren. Als sei man ein x belieber Dummy für den Meinungs-Crashtest seiner eigenen Weltanschauung. Völlig egal wie es diesem Mensch damit geht und was das aus dem Mensch macht. Da wird Ethik und Moral gepredigt, danch stampft man seinen Meinungsgegner in Grund und Boden. Schlieslich kämpft man ja für seine gute Sache -> seine private Idiolgie die sich doch an einer Weltumspannenden Ideologie anschmiegt. :mad:
Ich kann mich noch gut an eine Userin erinnern, sie schrieb gern:
Man möge sich belesen! lol... Also @Peaceberg... wenn Du mich nicht verstehst, dann belese Dich!
😀
Wenn man z.B. oberflächlich betrachtet aus atheistischen und theistischen Weltanschauungen einen Mittelweg finden will, dann würde das bedeuten das Theisten durch die Vermischung mit atheistischen Ansichten höchstens eine entmythologisierte Glaubenslehre noch behalten dürfen und Atheisten ihrer Religiösitätsfreiheit (welche nat. eig. näher betrachtet und verallgemeinert definiert werden müsste) beraubt würden.
Was wiederum sogesehen die betroffenen Ansichts-Positionen sprengen muss und sich durch ein universelles Denken ersetzt sehen. Der Fehler in solchen Ansätzen kann sein, das man davon ausgeht, das durch diese Vermischung eine neue Denkoption zu Tage treten könnte, welche andere endgültig ablöst, doch im Eigentlichen erweitert sich nur das "Weltanschauungsrepertoir" um eine, möglicher Weise intern sehr friedvolle, doch auch laue wie kantenlose Komponente.
Mit anderen Worten, würde man für die Entwicklung aller Autos nur die ideale Stromlinienform erdenken, heißt das nicht automatisch, das das dem Willen der Autobauer wie der Kunden unter Verzicht markanter Erscheinungen und anderen Merkmalen entgegenkommt.
Grüße,
peace
Ich verstehe unter Gleichstellung nicht die persön. Glaubsangelegenheiten. Das fände ich sehr vermessen und nicht machbar Nein, gleichwertig bedeutet für mich = ohne ansehen der Person.
Wir reden hier von der steigenden Intoleranz. Das ist das Thema aller.
Der Zusatz - und (Nicht-) Religion - ist für mich nur ein Versuch das Thema primär in die/seine religiöse Richtung zu lenken. Wohin das führen kann, sieht man ja. Egal ob gewollt oder ungewollt. Unter einem lebendigen Austausch versteh ich etwas anderes. Ignoranz ist auch eine Form von Intoleranz. Und die billigste Lösung Konflikten und Gegenargumententation aus dem Wege zu gehen.