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wachsende Intoleranz und (Nicht-) Religion

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Nein, es war Beweis der Schlechtigkeit der Religion der Verfolger. Nicht der Verfolgten, zu denen eben nicht nur Gläubige von Konkurrenzreligionen gehören, sondern auch Atheisten.
Da aber auch verfolgte Religionen irgendwann mal selber Verfolger gewesen sein können, nehmen sich die Schlechten hier wie da gegenseitig nix weg. 🙄

Mh. Ich wollte jetzt den Beitrag von Mikenull sowie meine Antwort darauf nachlesen. Finde aber diese Beiträge nicht mehr. Gelöscht oder habe ich sie überlesen?
 
Dass man Kindern schon ohne Mitspracherecht eine Religion aufdrückt stört mich eh schon immer. Bin froh, dass mir das erspart blieb, im Gegensatz zum Rest meiner Familie. Aber ich bin ja eh das uneheliche Unfallkind. 🙄
Ich fände es besser, wenn man das alles neutral belässt, bis ein Mensch das für sich selbst entscheiden kann.

Das ist so eine typisch ostdeutsche Denke.

Mein Bruder ist auch Atheist, trotzdem hat er nicht meiner Nichte all das Schöne vorenthalten, das Kinder mit der christlichen Erziehung erhalten.

Hier in Oberbayern mit unseren schönen Kirchen, die Krippenspiele, die Kindermetten...

Und das eigentliche Argument pro christliche Erziehung ist und bleibt, dass ein Mensch sich nur für oder gegen etwas entscheiden kann, das er kennt.
 
Ganz einfach: Ich bin nicht perfekt. Mache auch mal Fehler. Gebe ich gerne zu. Verzeihst Du mir meinen Fehler?

Mir fällt auf, dass du heute gar nicht mehr auf meine Erklärungen meines gestrigen Beitrags eingehst, nachdem du mich gestern so angeblafft hattest. Auch ich mache Fehler (habe mich beispielsweise gern missverständlich genug ausgedrückt, dass du mir Verharmlosung unterstellen konntest), aber ich hoffe, ich konnte klären, worum es mir ging, und wir vertragen uns wieder?
 
Dass man Kindern schon ohne Mitspracherecht eine Religion aufdrückt stört mich eh schon immer. Bin froh, dass mir das erspart blieb, im Gegensatz zum Rest meiner Familie. Aber ich bin ja eh das uneheliche Unfallkind. 🙄
Ich fände es besser, wenn man das alles neutral belässt, bis ein Mensch das für sich selbst entscheiden kann.

Deine Meinung kann ich verstehen. Jedoch ist sie unrealistisch. Einerseits gibt es keine neutralen (wertfreie) Menschen. Es wäre auch schlimm, ein Mensch ohne Wertvorstellungen. Andererseits gehört es zur Erziehung von Kindern, dass Eltern ihre Wertvorstellungen, die sie als gut empfinden, mit auf den Weg geben. Wenn es sich um religiös geprägte Wertvorstellungen handelt, dann ist es eben so.

Was ich selbst kritisiere, ist der Automatismus einer Mitgliedschaft, wie er durch Kindstaufe in der kath. und evang. Kirche praktiziert wird.
 
Meine Mutter hatte mit der Religion und Glauben auch schon nicht mehr viel am Hut, obwohl sie der katholischen Kirche angehört. Meine Großeltern sind damals auch noch regelmäßig in die Kirche gegangen, aber seit dem Tod von meinem Opa lässt meine Oma sich da auch nicht mehr blicken
 
Mir fällt auf, dass du heute gar nicht mehr auf meine Erklärungen meines gestrigen Beitrags eingehst, nachdem du mich gestern so angeblafft hattest. Auch ich mache Fehler (habe mich beispielsweise gern missverständlich genug ausgedrückt, dass du mir Verharmlosung unterstellen konntest), aber ich hoffe, ich konnte klären, worum es mir ging, und wir vertragen uns wieder?

Ja klar! 🙂
 
Das ist wiedermal ein sehr interessanter Aspekt! Es geht, nicht nur so wie Du es darstellst, sondern allgemein um das "Entgegenkommen" in dieser sicherlich gut gemeinten Kompromisslösung, doch was bedeutet das wirklich und ist das überhaupt machbar?

Ja das ist machbar. Natürlich kommt das darauf an, ob es einen gemeinsamen Willen gibt ein Problem zu lösen, obwohl noch keiner einen Lösungsweg erkennen kann.
Die Suche nach Schuld(igen), bringt zwar die Erkenntnis wer oder was Schuld hat. Das ist auch wichtig und richtig, aber wenn man sich immer wieder in Vorwürfen verstrickt wieder findet, wie will man so einen gangbaren und gemeinsamen Lösungsansatz finden können, wenn man sich nicht nach objektiven Kriterien entscheiden kann?
Damit bleibt nur ein subjektiver Lösungsansatz übrig, dem alle gedanklich nach gehen können. Ist erstmal nur pure Theorie.

Besonderst in meiner beruflichen Laufbahn war man oft erstaund, wie leicht ich bestimmte Konflikte konstruktiv auflösen kann. Dabei habe ich doch nur einen möglichen Lösungsweg mit den Beteilgten gesucht und besprochen. Dazu gehört auch, eigene Fehler einzugestehen. Das wirkt wie ein Brücke über die man gemeinsam gehen kann.

Wie jeder weiss, wenn man schwierige Angelegenheiten klären muss, ist es besser man bleibt auf Augenhöhe. Ich würde das aber niemals den Wusch nach Augenhöhe in den Raum stellen, eben weil man mir damit unterstellen könnte, ich sehe zu wenig-keine Augenhöhe. ich habe das auch erst lernen müssen. Es geht. Logisch das ich mit gutem Beispiel voran gehen muss.
Nieman muss auf unsachliche Kommentare eingehen. Auch nicht auf meine. Logisch.
Aber auch ich habe meine Grenzen. Weiß mich zu wehren, wenn nötig.
Wenn mir jemand seinen persönlichen Stempel über mich aufdrückt, um mich stellvertreten vor seinen "Schuld-Karren" spannen zu können, dann ist auch bei mir Ende Gelände. Sorry, aber alles hat seine zwei Seiten.

Eindeutige Beispiel um das mal Greifbar zu machen (über meine Person):
Ich sei ein Volksverhetzer, lernresistent, kein vernuftbegabter Mensch, nicht Objektiv und und und...dann auch noch ein Atheist! 🙄 So einfach kann man sich seine Welt zusammen konstruieren. Mir dann auch noch verwerfen ICH währe jener der unsachlich wird. lol

Das alles dürfte das Ergebnis der vorherschenden schwarz/weiss Denke sein. Damit wird eine subversive Kultivierung betrieben. Man kanns wegen mir auch Kreativismus nennen. Mir egal. Als ob jemand die Offenbarung über seine Feindbilder fand, um dann die Andersdenkenend, die einem so über den Weg laufen, damit zu konfontieren. Als sei man ein x belieber Dummy für den Meinungs-Crashtest seiner eigenen Weltanschauung. Völlig egal wie es diesem Mensch damit geht und was das aus dem Mensch macht. Da wird Ethik und Moral gepredigt, danch stampft man seinen Meinungsgegner in Grund und Boden. Schlieslich kämpft man ja für seine gute Sache -> seine private Idiolgie die sich doch an einer Weltumspannenden Ideologie anschmiegt. :mad:

Ich kann mich noch gut an eine Userin erinnern, sie schrieb gern: Man möge sich belesen! lol... Also @Peaceberg... wenn Du mich nicht verstehst, dann belese Dich! 😀


Wenn man z.B. oberflächlich betrachtet aus atheistischen und theistischen Weltanschauungen einen Mittelweg finden will, dann würde das bedeuten das Theisten durch die Vermischung mit atheistischen Ansichten höchstens eine entmythologisierte Glaubenslehre noch behalten dürfen und Atheisten ihrer Religiösitätsfreiheit (welche nat. eig. näher betrachtet und verallgemeinert definiert werden müsste) beraubt würden.
Was wiederum sogesehen die betroffenen Ansichts-Positionen sprengen muss und sich durch ein universelles Denken ersetzt sehen. Der Fehler in solchen Ansätzen kann sein, das man davon ausgeht, das durch diese Vermischung eine neue Denkoption zu Tage treten könnte, welche andere endgültig ablöst, doch im Eigentlichen erweitert sich nur das "Weltanschauungsrepertoir" um eine, möglicher Weise intern sehr friedvolle, doch auch laue wie kantenlose Komponente.

Mit anderen Worten, würde man für die Entwicklung aller Autos nur die ideale Stromlinienform erdenken, heißt das nicht automatisch, das das dem Willen der Autobauer wie der Kunden unter Verzicht markanter Erscheinungen und anderen Merkmalen entgegenkommt.


Grüße,
peace

Ich verstehe unter Gleichstellung nicht die persön. Glaubsangelegenheiten. Das fände ich sehr vermessen und nicht machbar Nein, gleichwertig bedeutet für mich = ohne ansehen der Person.

Wir reden hier von der steigenden Intoleranz. Das ist das Thema aller.
Der Zusatz - und (Nicht-) Religion - ist für mich nur ein Versuch das Thema primär in die/seine religiöse Richtung zu lenken. Wohin das führen kann, sieht man ja. Egal ob gewollt oder ungewollt. Unter einem lebendigen Austausch versteh ich etwas anderes. Ignoranz ist auch eine Form von Intoleranz. Und die billigste Lösung Konflikten und Gegenargumententation aus dem Wege zu gehen.
 
Hier in Oberbayern mit unseren schönen Kirchen, die Krippenspiele, die Kindermetten...

Krippenspiele und andere Festlichkeiten empfinde ich nicht als Grund genug, von Geburt an der Kirche anzugehören.

Und das eigentliche Argument pro christliche Erziehung ist und bleibt, dass ein Mensch sich nur für oder gegen etwas entscheiden kann, das er kennt.

Also meinst du eine "neutrale" Erziehung? Keine christliche! 😉
 
Und das eigentliche Argument pro christliche Erziehung ist und bleibt, dass ein Mensch sich nur für oder gegen etwas entscheiden kann, das er kennt.

Ich muß nicht erst drogensüchtig gewesen sein um mich gegen Drogen zu entscheiden. Reicht völlig wenn man aus anderen Quellen genug darüber weiß um zu erkennen daß Drogen Scheiße sind.
Selbiges mit Religionen. Ich muß nicht erst Muslim gewesen sein um zu wissen, daß ich mit dieser Religion niemals warm würde.
Im Fall Oberbayern ist das wohl eher Anpassung an die Umgebung, Mimikry, als ein plötzlicher Anfall von religiösem Glauben. Wäre die Entscheidung für die Kirche irgendwo in Ostdeutschland, wo die Kirchen in Minderheitsverhältnissen sind und es kaum hübsche christliche Traditionen gibt, die noch nicht säkularisiert wurden wie Weihnachten und Ostern, genauso ausgefallen? Wohl kaum.
 
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