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Freie Bahn für Beamte?!

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Du kannst gerne "die da oben" kritisieren, alles ok, kann ich verstehen. Die Kritik teile ich sicherlich auch zumindest teilweise mit dir.

Aber wenn du ein gerechtes und soziales System willst, dann musst du auch erwarten, dass alle ihren Teil beitragen.
Schwarzarbeit ist nicht zuletzt Sozialbetrug.
Ich kenne die gängigen Sprüche aller "der Staat gibt unsere Steuern für Blödsinn aus", "Steuerverschwendungen", der kleine Mann hat doch nix".
Schwarzarbeiter sind oft jene, die am lautesten kritisieren, dass der Staat nicht sozial genug sei, während sie gleichzeitig versuchen nicht einen einzigen Cent in soziale Kassen einzuzahlen. Man msus sich seine Steuerhinterziehung halt nur schön reden 😀

Sorry, soll nicht aggro rüberkommen, aber Schwarzarbeit ist m.E. unsozial und ungerecht.

Ich bin auf dem Bau Andreas, ich weiss das viele Schwarzarbeiten müssen, weil es
sonst nicht reicht. Für mich ist das kein Betrug eher ein Überlebenskampf, der nicht
sein müsste, wer liegt nach der Arbeit nicht gerne auf dem Sofa? statt noch drei
Stunden schwarz zu machen.
 
Weil das bei den einen arbeitsrechtlich eben so vereinbart ist und bei den anderen nicht. Zu zahlen aber auch mit Verlust von Rechten, etwa Streikrecht. Wohlverhaltensklausel im Privatleben und so weiter. Gibt es bei Kirchenmitarbeitern in ähnlichen Formen. Wem´s nicht paßt, muß für die Unterprivilegierten bessere Arbeitsrechte einfordern, und wer macht das? Im Regelfall die Gewerkschaften. Die für den öffentlichen Dienst sind recht rührig wie man am Ergebnis sieht, jeder andere sollte der seinen mal auf die Füße treten. Wenn er eine hat, denn als Mitglied einer Gewerkschaft hat man Rechte gegen sie, als Nichtmitglied hat man keine.

Wenn du das was du schreibst liest, fällt dir dann was auf, klingt nach der Kluge und der Dumme
der Dumme hat halt Pech gehabt
 
Achso und weil man eine Abneigung gegen potentiellen Mißbrauch hat, muss man gleich so tun, als wäre das eine gigantische Menge an Leuten, die besagten Mißbrauch betreiben oder alle vorsorglich über einen Kamm scheren?

Ich bitte dich. Dann dürfte ich ja auch keinen Menschen mehr zu mir einladen, weil der könnte mich möglicherweise potentiell beklauen. Und ich müsste vorsorglich jeden Mann als V*** abstempeln, weil es ja darunter auch welche gibt.

Wo soll das bei dieser Denke hinführen? Am besten überhaupt keine Sozialleistungen mehr geben, damit überhaupt nichts mehr potentiell mißbraucht werden kann?

Anders kann ich mir nicht erklären, warum man so missgünstig über Arbeitslose und Sozialeistungen spricht, bzw. die "Faulpelze" so betont.

Und was sollen uns die 2700 netto Minimum jetzt sagen? Dass Beamte so arm dran sind bei so einem Mindestgehalt? Und ihnen Lohnerhöhungen zustehen? Oder dass ihnen noch mehr Vorteile zustehen, weil sie ja keine millionenschweren Manager sind?
 
Manchen Menschen bleibt halt nichts anderen übrig.
ich kenne genug Leute die machen 3-4 Jobs, damit die Leben können und auch die Kinder.

... und es gibt ganze Familienklans, die von Hartz und Schwarzarbeit leben, weil sie damit viel mehr haben als mit gemeldeter Arbeit. Hab ich selber mal miterlebt, ich dachte da käme ein Klischee-Türkenklan an, richtig mit Kopftuch und allem, waren aber "reinrassige" Deutsche. Jeder einzelne ein Auto, aber natürlich nix Autosteuer zahlen (war damals noch möglicher als heute wo der Zoll diese Steuer überwacht) und alle (bis auf ein oder zwei "Vorzeige-Familienmitglieder") auf Stütze und Schwarzarbeit.
... weiß aber nicht, ob sowas heute noch möglich wäre. ... 😕
 
Achso und weil man eine Abneigung gegen potentiellen Mißbrauch hat, muss man gleich so tun, als wäre das eine gigantische Menge an Leuten, die besagten Mißbrauch betreiben oder alle vorsorglich über einen Kamm scheren?

Ich bitte dich. Dann dürfte ich ja auch keinen Menschen mehr zu mir einladen, weil der könnte mich möglicherweise potentiell beklauen. Und ich müsste vorsorglich jeden Mann als V*** abstempeln, weil es ja darunter auch welche gibt.

Wo soll das bei dieser Denke hinführen? Am besten überhaupt keine Sozialleistungen mehr geben, damit überhaupt nichts mehr potentiell mißbraucht werden kann?

Anders kann ich mir nicht erklären, warum man so missgünstig über Arbeitslose und Sozialeistungen spricht, bzw. die "Faulpelze" so betont.

Und was sollen uns die 2700 netto Minimum jetzt sagen? Dass Beamte so arm dran sind bei so einem Mindestgehalt? Und ihnen Lohnerhöhungen zustehen? Oder dass ihnen noch mehr Vorteile zustehen, weil sie ja keine millionenschweren Manager sind?

Das muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen. Aber besser ist weiter zu jammern....
 
schöner neuer Thread, gerade gesehen : Unglücklich in meiner Ausbildung
ob man so etwas auch von Beamten liest, jeder weiss das es so etwas gibt,
aber wenn interessierts, für seine Behandlung die dann wohl demnächst
ansteht bezahlen ja andere. Wie kann man nur Tischler lernen, er hätte besser
was anderes gemacht, Beamter vielleicht? dann hätte er wenigstens dieses
Ticket und bräuchte keinen Führerschein, somit könnte er auch länger
Arbeiten.
[h=2][/h]
 
Achso und weil man eine Abneigung gegen potentiellen Mißbrauch hat, muss man gleich so tun, als wäre das eine gigantische Menge an Leuten, die besagten Mißbrauch betreiben oder alle vorsorglich über einen Kamm scheren?
Ich bin nicht die einzige Person, die an möglichen Mißbrauch denkt, und deshalb wird es das BGE so wie sich Hänschenklein es vorstellt, mit jedem Monat 1000 Euro zum beliebigen Verbraten, auch nicht geben. Meine Meinung dazu ist übrigens völlig unwichtig, weil ich nicht die Person geschweige denn Behörde bin die darüber entscheiden würde. Aber sie steht wohl stellvertretend für andere, die das gleiche denken und mehr Einfluß haben als ich, gegen ein BGE generell egal in welcher Form.
Mein System wäre von vornherein mißbrauchssicher. Und deshalb ist es nicht akzeptabel. Nicht für die, die zumindest von "ein bißchen" Mißbrauch hin und wieder träumen - und nicht für die anderen, die überhaupt kein BGE wollen.
 
Irgendwas werden Beamte offensichtlich schon tun, sonst hättest du weder Führerschein, noch Bauerlaubnis, noch hätte die AfD Stimmen bekommen. Die habe ich als Beamter übrigens ehrenamtlich und freiwillig an einem Sonntag ausgezählt. Da muss ich wohl mal kurz wach gewesen sein.....

Aber es ist immer schön anhand eines Einzelbeispieles von jemanden, der vom Beamtentum keine Ahnung hat, zu hören es würde nur geschlafen.

Mache ich mich eigentlich über DEINEN Berufsstand lustig?

Das ist aber jetzt ein ganz schlechtes Beispiel😀 Farbe der Dachpfannen vorschreiben?

Führerschein gibt es nicht mehr, heißt jetzt Fahrerlaubnis, der Führer ist ja tot.


Wahlhelfer werden durch die zuständige Behörde der jeweiligen Gemeinde bestellt. Dieses Ehrenamt ist eine staatsbürgerliche Pflicht, die nur aus wichtigen Gründen abgelehnt werden kann

also kann es jeden treffen
 
Ich bin nicht die einzige Person, die an möglichen Mißbrauch denkt, und deshalb wird es das BGE so wie sich Hänschenklein es vorstellt, mit jedem Monat 1000 Euro zum beliebigen Verbraten, auch nicht geben. Meine Meinung dazu ist übrigens völlig unwichtig, weil ich nicht die Person geschweige denn Behörde bin die darüber entscheiden würde. Aber sie steht wohl stellvertretend für andere, die das gleiche denken und mehr Einfluß haben als ich, gegen ein BGE generell egal in welcher Form.
Mein System wäre von vornherein mißbrauchssicher. Und deshalb ist es nicht akzeptabel. Nicht für die, die zumindest von "ein bißchen" Mißbrauch hin und wieder träumen - und nicht für die anderen, die überhaupt kein BGE wollen.

Das sagt doch auch keiner, dass man die 1000 Euro zum Spaß hernimmt. Derjenige, der dann zusätzlich arbeitet, kann doch mit seinem Geld machen, was er möchte. Und die "Faulpelze" können es sich schlichtweg bei 1000 Euro nicht leisten, protzig zu leben. Alleine die aktuellen Lebenshaltungskosten schließen deine Angst nach "Mißbrauch" doch aus.

Ich denke, die Lobby der Kritiker hat etwas gegen das BGE, weil man dann Menschen allgemein weniger ausbeuten kann unter dem Deckmäntelchen "Man muss ja arbeiten, um zu leben" - weil jeder für die Absicherung 1000 Euro hat und selbst entscheiden kann, ob er in Teilzeit oder Vollzeit was dazu verdient und als was und weniger unter Druck steht. Den Befürwortern für Billiglöhne und Mißbrauch am Arbeitnehmer gefällt sowas natürlich nicht. Denn dann sind Menschen weniger gezwungen, irgendeine Stelle anzunehmen, um zu überleben, sondern sie können freier wählen und vielleicht sogar sagen, sie nehmen eine Stelle nur noch an, wenn sich die Arbeit und die Bezahlung für sie dahingehend fair lohnen. Sie wären ja existenziell abgesichert.

Und man könnte weniger mit der System-Keule kommen, weil wie gesagt jeder die 1000 Euro zur freien Verfügung hat. Man landet nicht im System und wird nicht durchgeschreddert, wenn man nicht jede x-beliebige Stelle annimmt und muss nicht um Sanktionen fürchten.

Da aber das Arbeitslosengeld und Hartz 4 wegfallen und der gigantische Verwaltungsaufwand, zahlt man nicht zwangsläufig drauf als Staat.

Und das "Ich bin nicht die einzige Person, die so denkt" zieht für mich nicht als Argument. Es gibt so viel Schwachsinn und gefährliche Haltungen, die mehrere Anhänger haben. Dass mehrere ähnlich denken ist kein Beleg für Richtigkeit oder dass eine Meinung korrekter ist.
 
also man sieht deutlich, das Ticket ist nicht gewollt, es ist eine kleine sache,
aber ganz viele davon und die Welt bleibt wie sie ist
 
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