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Freie Bahn für Beamte?!

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Und nächstes Jahr heißt es dann, ach, die Freifahrscheine für die ganze Beamtenfamilie haben jetzt nicht so viele Bewerber für den gehobenen Dienst gebracht, da hätten wir gern noch 2 mehr.

Also dürfen Beamte zum Nebenkostenpreis wohnen, müssen keine Miete mehr zahlen.

Oder die Pensionen steigen auf 100 Prozent, da kann man ja von den Rentnern noch paar Prozent wegnehmen, bei denen ist eh wurscht, die meisten landen eh in der Grundsicherung.


Und Das erfährt das dumme volk auch erst wieder, nachdem es längst eingeführt wurde.
 
Ach Cloudy, jetzt beruhige Dich mal.
Du mischst da einfach was zusammen, was im Grunde nichts miteinander zu tun hat.
Denk doch mal ruhig nach: Wenn die Beamten das jetzt nicht bekommen, haben die, die es wirklich nötig haben auch nicht mehr! DAS sollte einen aufregen- dass es eben viele Berufsgruppen gibt, die einfach vorn und hinten zu wenig haben.
Aber das ist unabhängig davon, was andere Gewerkschaften tun. Das eine hat eben mit dem anderen nichts zu tun: Die Tarifverträge der Beamten haben nichts mit den anderen ärmeren Berufsgruppen zu tun: Deswegen schaden sie ihnen auch nicht. Denen wird ja nichts weggenommen.

Man kann aber immer hoffen, dass vielleicht andere Berufsgruppen dann leichter nachziehen. Aber ansonsten hat das eine mit dem anderen einfach nicht viel zu tun.

Dass es isgesamt ungerecht ist, wie bei uns die Löhne verteilt sind, steht doch auf einem ganz anderen Blatt. Aber wenn man etwas gegen diese Ungerechtigkeit tun will, sollte man wo anders ansetzen.

Ich persönlich denke mir auch: Warum sollen das die Beamten jetzt bekommen? Aber viel mehr regt mich eben auf, dass unser maroder Beamtenapperat nicht endlich gründlich runderneuert wird: DA sollte meiner Meinung nach eben das Geld hin und nicht in so blöde Tickets.
Wenn der Staat unbedingt geld in den ÖD stecken will, dann bitte dort hin, wo es Sinn macht und nicht in solch blöde Ablenkungsmanöver. Es nervt mich einfach, dass der Staat immer wieder Geld ausgibt, um von den wirklichen Problemen abzulenken, anstatt das Geld dahin zu stecken, wo es gebraucht wird.
 
Ach Cloudy, jetzt beruhige Dich mal.
Du mischst da einfach was zusammen, was im Grunde nichts miteinander zu tun hat.
Denk doch mal ruhig nach: Wenn die Beamten das jetzt nicht bekommen, haben die, die es wirklich nötig haben auch nicht mehr!
Das ist jetzt trotzdem aber kein Grund, den Beamten Freifahrtscheine hinterher zu werfen, obwohl sie sich in der Regel die Bahnfahrkarten in ähnlicher Weise leisten können wie andere Angestellte mit ähnlichem Einkommen. Das Beispiel mit den freien Wohnungen ist da gar nicht so weit hergeholt: als nächstes könnte man für die Beamten ja eigene Wohnanlagen bauen, in denen sie sehr günstig wohnen können, während sich die übrigen Angestellten um die überteuerten Wohnungen auf dem freien Wohnungsmarkt kloppen?
 
Das ist jetzt trotzdem aber kein Grund, den Beamten Freifahrtscheine hinterher zu werfen, obwohl sie sich in der Regel die Bahnfahrkarten in ähnlicher Weise leisten können wie andere Angestellte mit ähnlichem Einkommen. Das Beispiel mit den freien Wohnungen ist da gar nicht so weit hergeholt: als nächstes könnte man für die Beamten ja eigene Wohnanlagen bauen, in denen sie sehr günstig wohnen können, während sich die übrigen Angestellten um die überteuerten Wohnungen auf dem freien Wohnungsmarkt kloppen?

Also ist es in Ordnung wenn Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft durch Tarifverhandlungen Vorteile erkämpfen, bei Menschen im öffentlichen Dienst nicht?

Wenn der Angestellte oder gar Manager bei Firma XY morgen 2, 5 oder 10% mehr bekommt, dazu ein Gratisticket, einen Dienstwagen und eine Dienstwohnung, ist das ok. Bei Beamten nicht!?

Das Argument "Anderen geht es schlechter" kannst du IMMER nutzen, reines Totschlag. Damit kannst du jeden Berufsstand als dekadente Besserverdiener verunglimpfen, der mehr als vielleicht Mindestlohn erhält.

Hier wird doch mit zwei verschiedenen Maß gemessen wenn man dem öffentlichen Dienst absprechen will, Tarife zu verhandeln, solange es anderswo Menschen gibt, die weniger verdienen 🙄
 
Dann stell Du doch mal die Forderung auf, dass alle Menschen, die ihren gesellschaftlichen Beitrag dadurch zu erfüllen glauben, indem sie tagtäglich ihr Engagement in einem Forum fristen, entsprechend vergütet werden und warte dann auf das Echo.

Da du keine Ahnung von meinem Arbeitsvertrag hast und von daher nicht weisst wie viele Stunden ich im Büro verbringe und wie viele ich im Gegensatz dazu entlohnt bekomme, möchte ich dich bitten mit solchen Aussagen vorsichtiger zu sein.
 
Also ist es in Ordnung wenn Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft durch Tarifverhandlungen Vorteile erkämpfen, bei Menschen im öffentlichen Dienst nicht?

Wenn der Angestellte oder gar Manager bei Firma XY morgen 2, 5 oder 10% mehr bekommt, dazu ein Gratisticket, einen Dienstwagen und eine Dienstwohnung, ist das ok. Bei Beamten nicht!?

Allerdings ist es nicht die Regel, dass der normale Angestellte einen gutbezahlten Managerposten hat. Von einer Dienstwohnung oder einen Dienstwagen für durchschnittliche Angestellte habe ich noch nie etwas gehört (vielleicht habe ich bisher immer bei den falschen Arbeitgebern gearbeitet?).
 
Jemand der von vornherein gesagt bekommt er sei unkündbar, schaltet doch automatisch schon in seinem gesamten Arbeitsleben 2 Gänge runter und leistet 20 Prozent weniger als andere...

Dann noch zu wissen, dass man seine Schäfchen unabhängig der wirtschaftlichen Lage eines Betriebes, oder des ganzen Staates, im trockenen hat, setzt dann dem ganzen die Krone auf.

Chilliger geht's nicht.
 
Allerdings ist es nicht die Regel, dass der normale Angestellte einen gutbezahlten Managerposten hat. Von einer Dienstwohnung oder einen Dienstwagen für durchschnittliche Angestellte habe ich noch nie etwas gehört (vielleicht habe ich bisher immer bei den falschen Arbeitgebern gearbeitet?).

Richtig! Aber umgekehrt wurde hier ja geschrieben, dass "andere das Ticket notwendiger haben". Mindestlöhner, Sozialschwache, Alleinerziehende etc. DER Vergleich ist ok? 😀

Das Ticket macht für den betroffenden Beamten einen Lohnvorteil von wie viel aus? 2%? Warum die Aufregung? Jeder normale Tarifbeschäftigte in der Privatwirtschaft schlägt bei Tariferhöhungen vergleichbare Vorteile raus.

Die Aufregung besteht nur, weil hier ein vermeintliches "Exklusivrecht" gewährt wird. Dabei ist es nichts anderes als eine kleine Lohnerhöhung in Form einer Sachzuwendung (Ticket).
 
Jemand der von vornherein gesagt bekommt er sei unkündbar, schaltet doch automatisch schon in seinem gesamten Arbeitsleben 2 Gänge runter und leistet 20 Prozent weniger als andere...

Dann noch zu wissen, dass man seine Schäfchen unabhängig der wirtschaftlichen Lage eines Betriebes, oder des ganzen Staates, im trockenen hat, setzt dann dem ganzen die Krone auf.

Chilliger geht's nicht.

Schließ nicht von deiner Faulheit auf andere 😉

Unsachlicher kann man zudem nicht mehr argumentieren. Alles was Beamte bekommen könnten, ist grundsätzlich ungerecht, weil die ja alle faul sind. Super! ....🙄
 
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