P
Peaceberg
Gast
Jetzt habe ich kurz hier rein geschaut, es ist ja bis jetzt eine ordentliche Unterhaltung, das macht mir Mut doch noch mal etwas zu schreiben, meine Ansicht zu erweitern. Ich werde Grundlagen angehen...
Was ich interessant finde ist der Aufruf zu "Beweisen". Doch gehen wir es mal anders herum an, und verfolgen den Ursprung dessen...
Ein Gott ist wohl nicht offensichtlich. Das ist fakt. Du schaust in diese Welt - und man sieht Gott nicht. Allerdings, wie sollte man ihn eig. sehen können? Als Gesicht im Himmel? Der von oben nickt, wenn ihm Dein Handeln zusagt?
Warum ist Gott eig. so heimlich? Er redet offensichtlich nicht mit uns, besucht uns nicht...
...er hält sich raus. Da geschehen furchtbare Sache, es scheint niemand zu helfen, nein es hilft niemand...
Eiskalt.
Es ist doch völlig klar das Gott fehlt.
Gott fehlt, man hat es endlich bemerkt! Er fehlt! Er ist nicht da! Er ist nicht auf Anhieb sichtbar!
Aus meiner Erinnerung:
Im alten Testament stellt Moose (ich hoffe ich verwechsle den Namen jetzt nicht), zu dem Gott Kontakt aufgenommen hat, die Frage: "Was soll ich sagen, wer Du bist?"
Da sagt er ihm einen Namen "Ich bin der, der ich bin da".
So, wenn er denn doch da ist, wieso sieht man ihn nicht? Wieso redet er nicht mit uns? Wieso versteckt er sich? Wieso ist er überhaupt so wie er ist, wieso, wieso...
Freiheit wird häufig völlig falsch verstanden, wenn wir an Freiheit denken, dann gehts ohne Grenzen voll ab, dann geht alles und nichts hält einen auf! Das ist Freiheit... ...aber nur ganz oberflächlich betrachtet, die einfachste Verstehweise! Das erste Empfinden...
...ich denke dann immer an einen Tag, an dem ich wohl über eine Wiese gerannt sein muss. Völlig frei! Bis in den Wald hoch und wieder runter, über das Bächlein zu springen und mich fallen zu lassen, gar zu toben...
Freiheit, grenzenlos?
Wieviele Grenzen und Gesetze haben mir diese Freiheit gestattet/ermöglicht?
Es brauchte einen Boden, auf dem ich laufen kann und alle Naturgesetze. Zusätzlich die vielen Grenzen meines Körpers...
Und jetzt wird es ein wenig kompliziert:
Wir Menschen sind freie Menschen, wenn Gott da ist, mit uns ist, wir mit ihm, dann sind wir unfrei um grenzenlos frei sein zu können. Diese grenzenlose Freiheit ist eine endgültige Perspektive, eine Position, welche sich erst noch entwickeln muss, welche vorerst unstabil ist oder scheint. So wie ein Lagerfeuer am Anfang sehr empfindlich ist (instabil, kommt der passende Windstoß, ist das Feuer aus) und ein schon Stunden brennendes, großes Lagerfeuer selbst Regen noch abkann...
...oder hat von euch keiner schon richtige Feuer gemacht, wo man Baumwurzeln und ganze Stämme verbrennt...
Es kommt nat. auch auf die Stärke des Regens an - ich meinte es nur zum Vergleich.
Wir Menschen sind freie Menschen, wenn Gott da ist, mit uns ist, wir mit ihm, dann sind wir unfrei um grenzenlos frei sein zu können. Das ist die endgültige Perspektive, welche sich noch entwickeln muss...
Begreift ihr das? Ich vermute nicht, deswegen erkläre ich es:
Wie kann etwas Eingeschränktes, Grenzenloses ermöglichen? Und jetzt wirds richtig kompliziert...
Wie können Grenzen Freiheit ermöglichen? Wir leben in einem Staat/bzw. Volk, es gibt Gesetze, diese Gesetze machen freie Entfaltung erst möglich. Die Grenzen: das Dich jemand anderes eben nicht aufhalten darf oder schlimmeres, wenn Du tanzt an der Straße (z.B.)... ...oder irgendwo Musik machst. Erst dadurch kannst Du frei drauf los spielen ohne das jemand ankommen darf, die (unsichtbare) Grenze hat und Dich einfach schlägt, vielleicht ungestört solange bis Du tot bist. Vor aller Augen...
Das Gesetz als Grenze der Sittlichkeit oder als Verhaltensregel... ...wie auch immer ermöglicht Freiheit.
Freiheit heißt nicht das keine Grenzen da sind, sondern umgekehrt ist es. Grenzen sind nötig, damit Freiheit ermöglicht wird. Der böse wird eingesperrt (begrenzt), damit andere in Ruhe und Freiheit gelassen werden (z.B.).
Jetzt sind es aber die Mauern (Grenzen), welche ebenso die Freiheit einschränken. Ich kann nicht in den Boden reinlaufen... ...wo ist denn die grenzenlose Freiheit?
Solange wir in dieser Welt sind, kann es für uns keine grenzenlose Freiheit geben, weil allein unser Körper uns schon begrenzt. Das wars? Was ist mit dem Geist? Ich war schon am Rand des Universums, ich habe dort gelebt und Freunde gehabt. Es war der Planet Znorm. Mein Name dort war Eleja. Ich habe in Ungemach gewohnt, das ist reinstes Ödland.
Unser Planet... ...ach da müsste ich weit ausholen...
Nat. war es meine Phantasie, welche dieses Buch niederschrieb, zumindest begonnen hatte, aber Grenzen sehe ich da keine, höchstes die Zeit zum Träumen und das was phantastischer Stoff sein muss, der soetwas hervor bringt, sowie meine Gesundheit, Funktionalität.
Ich hatte dort eine Freundin, ihr Name war Simoné. Sie ist am Strand vom Nichts abgerutscht... ...glaubt mir, ich hatte Gefühle für Sie. Ich habe für Sie gesungen...
Und jetzt zurück in diese Welt:
Gott fehlt offensichtlich, sagt aber in der Bibel: "Er ist da." Wie kann das passen? Ist es Phantasie?
Ihr dürft da nicht nach vorn nach Erklärungen suchen, sondern zurück. Denn entgegen dem Zeitpfeil findet man den Ursprung. In Eden war Gott sichtbar und sprach mit dem Menschen, doch das Böse war gefangen. In dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse (diese Geschichte ist auch nur eine Erklärung für alle, meint ihr etwa nicht das Gott auch an Kinder denkt). Ohne Licht gäbe es keinen Schatten? Falsch! Ohne einen Körper, Gegenstände gäbe es keinen Schatten...
...das ist auch nur so eine "geflügelte" Betrachtungsweise, denn ohne einen Himmels-Körper/Stern gäbe es auch kein Licht in dieser Welt.
Gott war dort anwesend, aber deshalb musste das Böse weg sein. Begrenzt...
...denn wo das eine ist, kann nicht das andere sein.
Ich könnte dazu mehr schreiben, aber ich will nicht das man mich hier falsch versteht. Deswegen fasse ich mich kurz:
Alles auf einmal geht nicht. Ein Beispiel gefällig? Entweder Du fährst ein Rennrad oder ein Downhillbike. Du kannst etwas dazwischen bauen, wie ein sportliches, universelles Mountainbike, doch es wird auf der Strasse nicht so schnell sein wie ein spezialisiertes Rennrad und den Berg runter wirst Du nicht so schnell und sicher sein wie mit einem spezialisierten Downhillbike.
Das sind Naturgesetze, welche man nicht überwinden kann, und genauso verhält es sich mit Gott und Gegenpol, nur das man den Gegenpol überwinden kann mit Gottes Hilfe - und nur damit - auch wenn man meint das es auch ohne Gott geht, doch seine Tätigkeiten hält er in der Regel verdeckt. Die Beiden werden nie mehr Freunde, es sei denn einer von beiden würde sich anpassen, doch evtl. gibt es diese Option gar nicht. Vermischen werden Sie sich nicht, denn dann wäre es genauso wie in dieser Welt, wo man alles vermischt findet und es vermischt sich immer mehr.
Aus klarem Wasser und Gift wird giftiges Wasser.... ...nur das das Gift im Wasser gelöst ist und bei der nächsten Verdampfung das Wasser sich trennt und wieder klar wird. Zurück bleibt das Gift...
Alles kann man nicht haben! Macht euch das traurig? Mir reicht schon das Gute völlig aus, da verzichte ich gern auf den Rest.
Grüße,
peace
Was ich interessant finde ist der Aufruf zu "Beweisen". Doch gehen wir es mal anders herum an, und verfolgen den Ursprung dessen...
Ein Gott ist wohl nicht offensichtlich. Das ist fakt. Du schaust in diese Welt - und man sieht Gott nicht. Allerdings, wie sollte man ihn eig. sehen können? Als Gesicht im Himmel? Der von oben nickt, wenn ihm Dein Handeln zusagt?
Warum ist Gott eig. so heimlich? Er redet offensichtlich nicht mit uns, besucht uns nicht...
...er hält sich raus. Da geschehen furchtbare Sache, es scheint niemand zu helfen, nein es hilft niemand...
Eiskalt.
Es ist doch völlig klar das Gott fehlt.
Gott fehlt, man hat es endlich bemerkt! Er fehlt! Er ist nicht da! Er ist nicht auf Anhieb sichtbar!
Aus meiner Erinnerung:
Im alten Testament stellt Moose (ich hoffe ich verwechsle den Namen jetzt nicht), zu dem Gott Kontakt aufgenommen hat, die Frage: "Was soll ich sagen, wer Du bist?"
Da sagt er ihm einen Namen "Ich bin der, der ich bin da".
So, wenn er denn doch da ist, wieso sieht man ihn nicht? Wieso redet er nicht mit uns? Wieso versteckt er sich? Wieso ist er überhaupt so wie er ist, wieso, wieso...
Freiheit wird häufig völlig falsch verstanden, wenn wir an Freiheit denken, dann gehts ohne Grenzen voll ab, dann geht alles und nichts hält einen auf! Das ist Freiheit... ...aber nur ganz oberflächlich betrachtet, die einfachste Verstehweise! Das erste Empfinden...
...ich denke dann immer an einen Tag, an dem ich wohl über eine Wiese gerannt sein muss. Völlig frei! Bis in den Wald hoch und wieder runter, über das Bächlein zu springen und mich fallen zu lassen, gar zu toben...
Freiheit, grenzenlos?
Wieviele Grenzen und Gesetze haben mir diese Freiheit gestattet/ermöglicht?
Es brauchte einen Boden, auf dem ich laufen kann und alle Naturgesetze. Zusätzlich die vielen Grenzen meines Körpers...
Und jetzt wird es ein wenig kompliziert:
Wir Menschen sind freie Menschen, wenn Gott da ist, mit uns ist, wir mit ihm, dann sind wir unfrei um grenzenlos frei sein zu können. Diese grenzenlose Freiheit ist eine endgültige Perspektive, eine Position, welche sich erst noch entwickeln muss, welche vorerst unstabil ist oder scheint. So wie ein Lagerfeuer am Anfang sehr empfindlich ist (instabil, kommt der passende Windstoß, ist das Feuer aus) und ein schon Stunden brennendes, großes Lagerfeuer selbst Regen noch abkann...
...oder hat von euch keiner schon richtige Feuer gemacht, wo man Baumwurzeln und ganze Stämme verbrennt...
Es kommt nat. auch auf die Stärke des Regens an - ich meinte es nur zum Vergleich.
Wir Menschen sind freie Menschen, wenn Gott da ist, mit uns ist, wir mit ihm, dann sind wir unfrei um grenzenlos frei sein zu können. Das ist die endgültige Perspektive, welche sich noch entwickeln muss...
Begreift ihr das? Ich vermute nicht, deswegen erkläre ich es:
Wie kann etwas Eingeschränktes, Grenzenloses ermöglichen? Und jetzt wirds richtig kompliziert...
Wie können Grenzen Freiheit ermöglichen? Wir leben in einem Staat/bzw. Volk, es gibt Gesetze, diese Gesetze machen freie Entfaltung erst möglich. Die Grenzen: das Dich jemand anderes eben nicht aufhalten darf oder schlimmeres, wenn Du tanzt an der Straße (z.B.)... ...oder irgendwo Musik machst. Erst dadurch kannst Du frei drauf los spielen ohne das jemand ankommen darf, die (unsichtbare) Grenze hat und Dich einfach schlägt, vielleicht ungestört solange bis Du tot bist. Vor aller Augen...
Das Gesetz als Grenze der Sittlichkeit oder als Verhaltensregel... ...wie auch immer ermöglicht Freiheit.
Freiheit heißt nicht das keine Grenzen da sind, sondern umgekehrt ist es. Grenzen sind nötig, damit Freiheit ermöglicht wird. Der böse wird eingesperrt (begrenzt), damit andere in Ruhe und Freiheit gelassen werden (z.B.).
Jetzt sind es aber die Mauern (Grenzen), welche ebenso die Freiheit einschränken. Ich kann nicht in den Boden reinlaufen... ...wo ist denn die grenzenlose Freiheit?
Solange wir in dieser Welt sind, kann es für uns keine grenzenlose Freiheit geben, weil allein unser Körper uns schon begrenzt. Das wars? Was ist mit dem Geist? Ich war schon am Rand des Universums, ich habe dort gelebt und Freunde gehabt. Es war der Planet Znorm. Mein Name dort war Eleja. Ich habe in Ungemach gewohnt, das ist reinstes Ödland.
Unser Planet... ...ach da müsste ich weit ausholen...
Nat. war es meine Phantasie, welche dieses Buch niederschrieb, zumindest begonnen hatte, aber Grenzen sehe ich da keine, höchstes die Zeit zum Träumen und das was phantastischer Stoff sein muss, der soetwas hervor bringt, sowie meine Gesundheit, Funktionalität.
Ich hatte dort eine Freundin, ihr Name war Simoné. Sie ist am Strand vom Nichts abgerutscht... ...glaubt mir, ich hatte Gefühle für Sie. Ich habe für Sie gesungen...
Und jetzt zurück in diese Welt:
Gott fehlt offensichtlich, sagt aber in der Bibel: "Er ist da." Wie kann das passen? Ist es Phantasie?
Ihr dürft da nicht nach vorn nach Erklärungen suchen, sondern zurück. Denn entgegen dem Zeitpfeil findet man den Ursprung. In Eden war Gott sichtbar und sprach mit dem Menschen, doch das Böse war gefangen. In dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse (diese Geschichte ist auch nur eine Erklärung für alle, meint ihr etwa nicht das Gott auch an Kinder denkt). Ohne Licht gäbe es keinen Schatten? Falsch! Ohne einen Körper, Gegenstände gäbe es keinen Schatten...
...das ist auch nur so eine "geflügelte" Betrachtungsweise, denn ohne einen Himmels-Körper/Stern gäbe es auch kein Licht in dieser Welt.
Gott war dort anwesend, aber deshalb musste das Böse weg sein. Begrenzt...
...denn wo das eine ist, kann nicht das andere sein.
Ich könnte dazu mehr schreiben, aber ich will nicht das man mich hier falsch versteht. Deswegen fasse ich mich kurz:
Alles auf einmal geht nicht. Ein Beispiel gefällig? Entweder Du fährst ein Rennrad oder ein Downhillbike. Du kannst etwas dazwischen bauen, wie ein sportliches, universelles Mountainbike, doch es wird auf der Strasse nicht so schnell sein wie ein spezialisiertes Rennrad und den Berg runter wirst Du nicht so schnell und sicher sein wie mit einem spezialisierten Downhillbike.
Das sind Naturgesetze, welche man nicht überwinden kann, und genauso verhält es sich mit Gott und Gegenpol, nur das man den Gegenpol überwinden kann mit Gottes Hilfe - und nur damit - auch wenn man meint das es auch ohne Gott geht, doch seine Tätigkeiten hält er in der Regel verdeckt. Die Beiden werden nie mehr Freunde, es sei denn einer von beiden würde sich anpassen, doch evtl. gibt es diese Option gar nicht. Vermischen werden Sie sich nicht, denn dann wäre es genauso wie in dieser Welt, wo man alles vermischt findet und es vermischt sich immer mehr.
Aus klarem Wasser und Gift wird giftiges Wasser.... ...nur das das Gift im Wasser gelöst ist und bei der nächsten Verdampfung das Wasser sich trennt und wieder klar wird. Zurück bleibt das Gift...
Alles kann man nicht haben! Macht euch das traurig? Mir reicht schon das Gute völlig aus, da verzichte ich gern auf den Rest.
Grüße,
peace
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