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Bürgschaft bei Wohnung??? ist doch übertrieben???

Das heist aber nicht das ich die wohnung jedem hinterher schmeißen muss.

Außerdem findet das Gesetz in dem Zusammenhang keine Anwendung.
Eigentum | bpb

Lt. Quelle liegt der Sinn des Gesetzes in der Enteignung gegen Endschädigung. Es geht also nicht um vermietung sondern z.b. um den zwangsverkauf von Wald, Wiesen und Ackerflächen sowie von Abruchhäusern gegen kompensation zur Nutzung im Allgemeinen interesse z.B. zum Neubau.

Wie gesagt: Daraus lässt sich kein Anspruch ableiten das ich den erst besten nehmen muss.

Das hat auch niemand gesagt.

Aber es gibt auch noch Bundesländer in denen der Art. 6 Mietrechtsverbesserungsgesetz noch gilt und demnach ist sogar der Leerstand von Wohnungen verboten und kann mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 € geahndet werden.
 
Das hat auch niemand gesagt.

Aber es gibt auch noch Bundesländer in denen der Art. 6 Mietrechtsverbesserungsgesetz noch gilt und demnach ist sogar der Leerstand von Wohnungen verboten und kann mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 € geahndet werden.

Schön. Wenn das bei uns so wäre, dann würde ich mich halt unten in der Wohnung anmelden und mein Mann oben.

Oder umgekehrt.

Oder ich melde irgendeine Verwandte an , die da nie wohnt.

Dann wäre sie auch nicht leer. Jedenfalls formal nicht.

Wenn man nicht vermieten will, dann wird man Mittel und Wege finden das nicht zu tun.

Wobei es eh schon eine Frechheit ist jemanden vorzuschreiben, was er mit dem eigenen Wohnungseigentum zu tun hat, in das er einen Haufen sauer verdientes Geld gesteckt hat.
 
Schön. Wenn das bei uns so wäre, dann würde ich mich halt unten in der Wohnung anmelden und mein Mann oben.

Oder umgekehrt.

Oder ich melde irgendeine Verwandte an , die da nie wohnt.

Dann wäre sie auch nicht leer. Jedenfalls formal nicht.

Wenn man nicht vermieten will, dann wird man Mittel und Wege finden das nicht zu tun.

Wobei es eh schon eine Frechheit ist jemanden vorzuschreiben, was er mit dem eigenen Wohnungseigentum zu tun hat, in das er einen Haufen sauer verdientes Geld gesteckt hat.


Wurdest ihr da nicht angeschrieben, zwecks Flüchtlinge aufnehmen?
 
Deine Ansicht verstehe ich und kann sie auch als gerechtfertigt betrachten.

Ich hatte selber mal 12,5 Jahre in diesem Bereich gearbeitet. Diese Abteilungen arbeiten im Rahmen der StPO. Die ermitteln, ob die Wohnung bewohnt wird oder nicht. Das geht vom Abfragen der Stromdaten, Wasserverbrauch und vielen anderen Dingen, die ich hier nicht aufzählen möchte.

Man kann definitiv feststellen, ob eine Wohnung bewohnt ist oder nicht. Zur Not gibt es einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss und die Wohnung wird durchsucht. Auch die des Vermieters kann durchsucht werden. Wenn die Wohnung vermietet ist, hat er ja Einnahmen, die er auch zu versteuern hat. Vermietet er sie nicht, muss er trotzdem einen Mietpreis als Einnahme beim Finanzamt angeben und so weiter und so fort.

Es ist wirklich nicht so einfach wie man sich das vorstellt.

Zum Glück bin ich in diesem Bereich nicht mehr tätig, da diese Tätigkeit nicht meiner persönlichen Einstellung entspricht.

Gibt wichtigere Dinge, wie z. B. der Sozial- und Jugendbereich und die soziale Stadtteilentwicklung.
 
Wurdest ihr da nicht angeschrieben, zwecks Flüchtlinge aufnehmen?

Könnten wir auch tun.

Wir haben jetzt sogar - auf begrenzte Zeit - jemanden in der Wohnung wohnen.

Aber nur weil es begrenzt ist , wir die Person schon kennen, seit sie ein Baby war und die Eltern auch schon über 30 Jahre und wir wissen, dass die pfleglich mit der Wohnung umgehen wird und sie gerade zufällig eine Wohnung gebraucht hat, als die Wohnung leer wurde.

Es war eher gefallenhalber und weil wir ihr soweit vertrauen, dass wir sie auch im Urlaub in unsere Wohnung lassen können zum Gießen.

Sie will aber ab nächsten Herbst woanders ihren Doktor machen und ist daher eben nur ab jetzt bis dahin hier wohnhaft.

Wir haben sogar viel billiger vermietet als wir können hätten, aber wir wollen lieber jemanden, den wir kennen.

Jemand Fremden hätten wir nicht in die Wohnung gelassen.
 
Weshalb?

Niemand ist verpflichtet seine Wohnung zu vermieten.

Wir sprechen hier in unserem Fall von einem Wert in Höhe von etwa 200.000 Euro den man anderen gegen Miete überlassen soll oder eben auch nicht.

Und das kann ja dann noch jeder selber entscheiden, ob er das tun will oder nicht.

Es ist aber ziemlich... sagen wir mal... ungeschickt, eine Wohnung leerstehen zu lassen. Das ist als wenn man sein Geld unter die Matratze legt, und es dort von den Mäusen aufgefressen wird.

Der andere Aspekt ist der, dass es asozial ist, Wohnungen angesichts der herrschenden Wohnungsnot leerstehen zu lassen, zumindest wenn es in einer Gegend ist, wo die Menschen händeringend Wohnraum suchen. In der Pampa, wo es genug Platz hat, ist es egal.

Es ist eben nicht jeder dafür geeignet, Vermieter zu sein bzw. Wohneigentum als Kapitalanlage nutzen zu können. Für so jemanden ist es besser, sein Geld auf eine andere Weise anzulegen.
 
Es ist aber ziemlich... sagen wir mal... ungeschickt, eine Wohnung leerstehen zu lassen. Das ist als wenn man sein Geld unter die Matratze legt, und es dort von den Mäusen aufgefressen wird.

Der andere Aspekt ist der, dass es asozial ist, Wohnungen angesichts der herrschenden Wohnungsnot leerstehen zu lassen, zumindest wenn es in einer Gegend ist, wo die Menschen händeringend Wohnraum suchen. In der Pampa, wo es genug Platz hat, ist es egal.

Es ist eben nicht jeder dafür geeignet, Vermieter zu sein bzw. Wohneigentum als Kapitalanlage nutzen zu können. Für so jemanden ist es besser, sein Geld auf eine andere Weise anzulegen.

Wie man sein Eigentum nutzt ist ja wohl jedem seine Sache. Und wenn man das Geld nicht braucht, dann braucht man auch nicht unbedingt vermieten.

Und mancher will vielleicht auch gar kein Vermieter sein.

Unser Haus ist auch keine Kapitalanlage , sondern unser Wohnraum, in dem wir uns wohl fühlen und aus dem uns keiner rausschmeißen kann und in dem wir tun und lassen können , was wir wollen.
 
Es ist aber ziemlich... sagen wir mal... ungeschickt, eine Wohnung leerstehen zu lassen. Das ist als wenn man sein Geld unter die Matratze legt, und es dort von den Mäusen aufgefressen wird.

Die falschen Leute mieten lassen ist dann ebenfalls ungeschickt. Das kann mitunter teurer werden als ein Leerstand.
Des weiteren ist es ja die Rechnung des Eigentümers, ob er es sich leisten kann oder nicht.
Wenn ich eine Mietwohnung nicht mehr vermieten möchte, würde ich sie allerdings auch abstossen. Sie dennoch zu behalten, darin kann ich auch keinen Sinn erkennen.

Der andere Aspekt ist der, dass es asozial ist, Wohnungen angesichts der herrschenden Wohnungsnot leerstehen zu lassen, zumindest wenn es in einer Gegend ist, wo die Menschen händeringend Wohnraum suchen.

Natürlich muss sich danach zum Glück niemand richten. Asozial ist es auch, die Wohnung so zu versauen das Eigentümer lieber leer stehen lassen. Hat ja vorrangig einen Grund gehabt, weshalb man nicht vermietet. Wie bei Kasio.
Aber Leute wie du, die das asozial finden können ja für den nächsten potentiellen Mieter bürgen.

Es ist eben nicht jeder dafür geeignet, Vermieter zu sein bzw. Wohneigentum als Kapitalanlage nutzen zu können. Für so jemanden ist es besser, sein Geld auf eine andere Weise anzulegen.

Das lese ich jetzt zum zweiten mal. Was meinst du damit? Welche Befähigung braucht man, um Vermieter oder Eigentümer zu sein? 😕
 
Der andere Aspekt ist der, dass es asozial ist, Wohnungen angesichts der herrschenden Wohnungsnot leerstehen zu lassen, zumindest wenn es in einer Gegend ist, wo die Menschen händeringend Wohnraum suchen. In der Pampa, wo es genug Platz hat, ist es egal.

Verleihst Du denn dann Dein Auto oder sonstige wertvolle Dinge an Menschen, die Du nicht richtig kennst, nur weil sie es grade dringend brauchen könnten und Du es grade nicht unbedingt brauchst?
 
Wenn ich eine Mietwohnung nicht mehr vermieten möchte, würde ich sie allerdings auch abstossen. Sie dennoch zu behalten, darin kann ich auch keinen Sinn erkennen.

Eben. Wenn man Wohneigentum weder selbst nutzen kann oder möchte und auch nicht vermieten will, dann macht es keinen Sinn, es zu behalten. Es bringt dann keinen Profit, sondern das Vermögen verringert sich. Wenn man vermietet, dann gibt man dem Finanzamt ja die Mieteinnahmen abzüglich der Aufwendungen als Einkünfte an. Wenn man nicht vermietet, hat man nur Aufwendungen. Wer glaubt, es könnte „vielleicht irgendwann“ nochmal nützlich werden, unterschätzt wahrscheinlich den Kostenfaktor. Wohneigentum muss auch instandgehalten werden, wenn es später noch nutzbar sein soll.

Dabei denke ich natürlich an Eigentumswohnungen oder Häuser und nicht an Einliegerwohnungen.

Aber Leute wie du, die das asozial finden können ja für den nächsten potentiellen Mieter bürgen.

Schon im Grundgesetz steht, dass Eigentum verpflichtet. Aber selbst wenn es da nicht drin stünde, so besteht doch eine moralische Verpflichtung, wenn Wohnungsnot herrscht.

Das lese ich jetzt zum zweiten mal. Was meinst du damit? Welche Befähigung braucht man, um Vermieter oder Eigentümer zu sein?
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Ich war schon Vermieter und Mieter, kenne also beide Seiten.


Man muss es abkönnen, dass fremde Leute das Eigentum benutzen. Manche können das nicht, sie würden am liebsten ihren Mieter auf Schritt und Tritt kontrollieren und bekommen schlaflose Nächte und graue Haare bei dem Gedanken, dass jemand eine Katze in der Wohnung hält, oder auch nur zwei Meerschweinchen. Auch begreifen sie nicht, dass fremde Leute die Wohnung genauso abnutzen wie sie das selbst tun würden, wenn sie die Wohnung selbst bewohnen würden. Sie hätten es am liebsten, dass die Wohnung beim Auszug des Mieters genauso neu ist wie beim Einzug. Selbst wenn die Wohnung dann irgendwann 50 Jahre alt ist, verlangen sie noch, dass man eine 50 Jahre alte beschädigte Tür oder sonstigen Gegenstand ersetzen soll (wozu man jedoch nicht verpflichtet ist, da jeglicher Einrichtungsgegenstand nach dieser Zeit abgeschrieben und der Wert auf Null ist. Ersetzt man sie, muss der Vermieter sogar Ersatz für „neu für alt“ zahlen, aber das muss er erst einmal einsehen.)

Also sprich: Leute, die Angst um ihr Eigentum haben, sind nicht als Vermieter geeignet.
Solche Leute sollten dringend auf andere Geldanlagemöglichkeiten zurückgreifen, wo man entspannter sein kann.

Des Weiteren muss man erkennen, welche Wohnungen Gewinn bringen und welche nicht, und man muss in der Lage sein, die richtigen Investitionen zu tätigen. Sich auch um Reparaturen kümmern können, die notwendig sind. Mit Papierkram nicht überfordert sein. Und vor allem nicht finanziell auf die Mieteinnahmen angewiesen sein. Wer darauf angewiesen ist, verhält sich vergleichbar wie jemand beim Bungeejumping, der nicht weiß, ob das Seil ihn wirklich unten auffangen wird, aber trotzdem mal springt. Mietausfall kann nun mal wirklich passieren. Dann lieber das Häuschen verkaufen und das Geld anders anlegen.

Sein privates Auto kann man übrigens auch vermieten, es gibt verschiedene Apps und Systeme dafür. Muss man nur googeln.
Da Autos aber nicht wirklich Mangelware und lebensnotwendig sind wie eine Wohnung, besteht auch keine moralische Verpflichtung, das zu tun.
Ich habe aber tatsächlich schon überlegt, sowas zu machen, bringt nämlich auch Geld ein. Nur ist es bei mir so, dass ich mein Auto fast täglich selber brauche.
 

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