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Hasse ich einfach Arbeit allgemein?

Dieses Recht ist jedem unbenommen. Aber dann hat man auch die Pflicht, Veränderungen herbei zuführen. Meckern allein ist gut und schön und befreit die Seele, aber ohne Taten bringt es heisse Luft in Tüten.
"Meckern" könnte man fast schon als "Tat" definieren.
Man zeigt anderen auf, welche Missstände es gibt bzw. was verkehrt läuft. Dadurch hinterfragen sie den Ist-Zustand (der vorher als alternativlos angenommen wurde) und leiten davon ihrerseits zukünftige Handlungen (besonders Wahlentscheidungen) ab.
Als Einzelner kann ich also durch das begründete Anprangern von Ungerechtigkeiten erreichen, dass andere Menschen das gleiche Empfinden dazu entwickeln und ihrerseits dementsprechend künftig handeln.
 
Was ein Unsinn. Ich habe keine Beschwerden und es geht mir gut.

Ich befürchte, das ist eher ein Problem der Generationen.

Ja so habe ich auch mal Gedacht bis ich im Bournout gelandet bin da hatte ich nicht einmal mehr die Kraft mir die Schuhe anzuziehen.
Wenn du erst einmal so dermaßen Flach liegst dann hast du Zeit über dich nachzudenken und das solltest du auch tun.

Bei mir hat dieser Prozess mehr als 10 Jahre gedauert weil ich auch der Generation angehöre welche noch beigebracht bekommen hat "Was dich nicht umbringt macht dich nur noch härter"
😉

Eigenfürsorge sowie das Erkennen eigener Grenzen will eben auch gelernt sein.
 
die Arbeitswelt hat sich verändert, das kann man leugnen wie man will.

Und meiner Meinung müssen sich auch die Arbeitskonzepte anpassen - Versklavung ist "OUT" und die Jungen Leute erkennen das auch, was auch gut so ist.
 
Ist halt alles eine Frage der inneren Einstellung. Entweder man hat sie, oder man hat sie nicht.
Wenn es gefällt, kann man ja auch gerne 50, 60 oder 80 Stunden / Woche arbeiten. Aber man sollte das nicht zum Standard für alle machen. Weil was für einen passt, kann andere kaputt machen. Und das ist eine Frage des Verständnises, Herr Gast Schaduser.
 
Bei mir ist es so bzw. war es auch in der Schul- und Studienzeit so. Die Fächer die ich gerne hatte, habe/hätte ich auch 5 Stunden am Stück aushalten können, als eine Stunde ein Fach, dass ich extrem gehasst habe 🙂 .
 
Da muss ich enttäuschen. Ich arbeite bereits seit fast 44 Jahren und diese Scheinmodekrankheit Burn-Out, so wird es geschrieben, hatte ich nie und werde sie auch die nächsten zwei Jahre mit Sicherheit nicht mehr bekommen, denn meine Aufgabe macht mir sehr viel Spaß. Insofern habe ich schon über mich nachgedacht und ich muss sagen, was mich nicht umgebracht hat, hat mich nur härter gemacht. Und in diesen 44 Jahren habe ich wegen Krankheit insgesamt 6 Wochen gefehlt, wobei übrigens eine OP dabei war. Ist halt alles eine Frage der inneren Einstellung. Entweder man hat sie, oder man hat sie nicht.

Dann schätze dich glücklich und verkneife dir bitte solche Respektlosigkeiten.
 
Da muss ich enttäuschen. Ich arbeite bereits seit fast 44 Jahren und diese Scheinmodekrankheit Burn-Out, so wird es geschrieben, hatte ich nie und werde sie auch die nächsten zwei Jahre mit Sicherheit nicht mehr bekommen, denn meine Aufgabe macht mir sehr viel Spaß.
Freut mich für dich, dass deine Arbeit dich so ausfüllt. Glück gehabt..
Nur gibt es eben sehr viele Menschen, die dieses Glück nicht haben und ihr Leben mit ungeliebter Arbeit fristen müssen.
Ich finde es unglaublich ignorant, dass du Burnout als "Scheinmodekrankheit" bezeichnest. Wenn Menschen in der heutigen Arbeitswelt immer mehr von ihrem Job vereinnahmt werden (kaum Freizeit, ständige Erreichbarkeit, Flexibilität, Leistungsdruck,...), dann ist es nämlich nicht überraschend, dass so mancher davon depressiv wird und die Lust am Leben verliert.
Für sowas steht seit einigen Jahren der Begriff "Burnout", wobei es die Symptomatik schon viel länger gibt. Nur ist ihre Relevanz/Häufigkeit heute (aus genannten Gründen) eben größer und sie wird weiter wachsen, solange der Trend zum "Neoliberalismus" geht.
Insofern habe ich schon über mich nachgedacht und ich muss sagen, was mich nicht umgebracht hat, hat mich nur härter gemacht. Und in diesen 44 Jahren habe ich wegen Krankheit insgesamt 6 Wochen gefehlt, wobei übrigens eine OP dabei war. Ist halt alles eine Frage der inneren Einstellung. Entweder man hat sie, oder man hat sie nicht.
Ja klar, alles eine Sache der Einstellung...
Ich glaube dein Arbeitgeber (falls du nicht selbständig bist) hat mit dir echt einen guten Fang gemacht. Du hast diese arbeitsideologischen Kalendersprüche wirklich verinnerlicht.
Solche Arbeiter wünscht man sich.

Dein Grabstein trägt später bestimmt die Inschrift "Hat nur 6 Wochen auf der Arbeit gefehlt".
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja so habe ich auch mal Gedacht bis ich im Bournout gelandet bin da hatte ich nicht einmal mehr die Kraft mir die Schuhe anzuziehen.
Wenn du erst einmal so dermaßen Flach liegst dann hast du Zeit über dich nachzudenken und das solltest du auch tun.

Bei mir hat dieser Prozess mehr als 10 Jahre gedauert weil ich auch der Generation angehöre welche noch beigebracht bekommen hat "Was dich nicht umbringt macht dich nur noch härter"
😉

Eigenfürsorge sowie das Erkennen eigener Grenzen will eben auch gelernt sein.

Als ich vor zwei Jahren in der Klinik war, habe ich dort einen Mann kennengelernt, der war so krank, das er während seinen Aufenthalt Mails vom Chef beantwortet hat. Der Chef hat wohl ständig gefragt wann er wieder komme. Einfach nur krass....
 
Da muss ich enttäuschen. Ich arbeite bereits seit fast 44 Jahren und diese Scheinmodekrankheit Burn-Out, so wird es geschrieben, hatte ich nie und werde sie auch die nächsten zwei Jahre mit Sicherheit nicht mehr bekommen, denn meine Aufgabe macht mir sehr viel Spaß. Insofern habe ich schon über mich nachgedacht und ich muss sagen, was mich nicht umgebracht hat, hat mich nur härter gemacht. Und in diesen 44 Jahren habe ich wegen Krankheit insgesamt 6 Wochen gefehlt, wobei übrigens eine OP dabei war. Ist halt alles eine Frage der inneren Einstellung. Entweder man hat sie, oder man hat sie nicht.

Bist du in deiner Freizeit jetzt auch noch Arzt das du bestimmst was eine Modekrankheit ist und was nicht? Aber mir ist es doch Egal ob du irgendwann auf der Schn.....e liegst oder nicht, weil du dann auch schauen musst wie du wieder hoch kommst.😉
 

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