Ich glaube, das hängt davon ab, wen man fragt. Ein Hirnforscher würde sagen, es sei Tatsache, ein Theologe hat dazu wahrscheinlich eine andere Meinung.
Ich darf einen Ausschnitt zitieren:
"
Kann man wissenschaftlich testen, ob ein Ding oder eine Art Bewusstsein hat oder nicht? ....
Es gibt keinen Test. Zuerst benötigen wir eine brauchbare Definition von Bewusstsein...."
Der Gesamtartikel ist zu lesen in:
Wege zum Bewusstsein - Spektrum der Wissenschaft
In der Folge würde sich auch ein Hirnforscher vorsichtig ausdrücken.
Mir ist noch nicht einmal klar, dass der Körper ein Bewusstsein benötigt. Wir leben und lernen als Babies, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Erst ab einem gewissen Reifegrad des Gehirns wird uns auch zunehmend etwas bewusst.
Daraus könnte man ableiten, dass Bewusstsein nichts Eigenes ist, sondern ein Produkt, welches mit dem Reifegrad des Gehirns erst entsteht. In der Folge erscheint mir logisch, dass das Bewusstsein endet, wenn das Gehirn endet.
Jedoch kann man auch ableiten: das Bewusstsein ist bereits da und benötigt lediglich ein Gefäß, wie die Suppe den Topf. Ohne Topf oder etwas Topfähnliches kann keine Suppe gekocht werden. Aber es muß kein spezieller Topf sein.
Informationen bzw. Energie besteht, auch wenn es keinen Empfänger gibt, der sie wahrnimmt. Stirbt der Empfänger, so bedeutet das nicht, dass es keine Energie oder keine Informationen gibt. Derzeit haben wir Menschen nur die Möglichkeit Energie und Information festzustellen, ggf. zu messen, wenn wir am Empfangsgerät "Körper" ansetzen.
Im Endeffekt weiß ich auch nicht mehr als Wissenschaftler. Es ist mir deutlich, dass unser Wissen nicht ausreicht, über Annahmen hinaus verbindliche Aussagen zu treffen.