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Brexit - und dann?

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Ich fände korrekt, wenn man mit allem was dazugehört aus der EU Austritt. Wie per Referendum auch gewählt.
Wenn dann mal 5 Jahre ins Land gehen und der Austritt auch letztendlich im Alltag angekommen ist, können Leute um einiges besser über für und wider urteilen. Jeder weiss wo er steht und was der Brexit letztendlich für ihn bedeutet.

Mit einem zweiten Referendum dann nach fünf Jahren, würde man sehr genaue Ergebnisse erhalten. Und dann gäbe es kein "hätte ich das gewusst" oder "das hat mir keiner gesagt" oder ähnlichen Käse.

Ja, das ist eine super Idee !

Erst mal austreten, nach 5 Jahren kann man wieder eintreten.
Nach 10 Jahren vielleicht wieder aus, weil dann wieder 51 % für Austritt sind?

Ist ja null bürokratischer Aufwand.
 
Ich glaube nicht, daß ein Wiedereintritt so einfach wäre. Einen ewigen Wackelkandidaten kann man nicht brauchen.

Schlimm genug, daß man Armenhäuser und chronische Steuerhinterzieher (Griechenland etc.) unbedingt mitschleifen und mitfinanzieren mußte, nur um per flächenmäßiger Ausbreitung ein Gegengewicht zu den Schwergewichten, USA, Russland und China, zu schaffen. (Oder gab es sonst noch einen Grund, statt den betreffenden Ländern die Mitgliedschaft entweder zu verweigern oder ihnen den Stuhl vor die Tür zu stellen?)
 
Ja, das ist eine super Idee !

Erst mal austreten, nach 5 Jahren kann man wieder eintreten.
Nach 10 Jahren vielleicht wieder aus, weil dann wieder 51 % für Austritt sind?

Ist ja null bürokratischer Aufwand.

Was ist daran schlimm? Die Bürokratie arbeitet doch ohnehin den ganzen Tag.

Wie lange geht die Geschichte rund um den EU Beitritt schon bei den Türken? Da war ich noch in der Schule da war das bereits Thema. Und wie viele Millionen alleine deshalb fließen, weil sie nach wie vor als Beitrittskandidat da stehen obgleich ein Kleinkind weiss, das es dazu nicht kommen wird. Das kostet viel mehr Arbeit und viel mehr Geld.
 
Was ist daran schlimm? Die Bürokratie arbeitet doch ohnehin den ganzen Tag.
Dazu kommt, dass sich die Briten eine Reihe von Sonderkonditionen innerhalb der EU im Lauf der Jahre erkämpft hatten. Ich glaube, bei einem potentiellen Wiedereintritt dürften die meisten davon nicht ohne weiteres erneut zu bekommen sein. Dann ist das UK wahrscheinlich mit anderen Beitrittskandidaten gleichgestellt und müsste sich sozusagen mit einer "Basismitgliedschaft" zufrieden geben.

Es sei denn, man würde solche potentiellen Wiedereintrittskonditionen zuvor schon aushandeln, aber das wäre ja eher unter dem Begriff "Soft Brexit" zu haben, denke ich.
 
Wie lange geht die Geschichte rund um den EU Beitritt schon bei den Türken? Da war ich noch in der Schule da war das bereits Thema. Und wie viele Millionen alleine deshalb fließen, weil sie nach wie vor als Beitrittskandidat da stehen obgleich ein Kleinkind weiss, das es dazu nicht kommen wird. Das kostet viel mehr Arbeit und viel mehr Geld.

Die Türkei ist auch ein gutes Beispiel, wie sich Verhältnisse innerhalb weniger Jahre ändern können. Als Erdogan an die Macht kam und den guten Demokraten spielte, hatte er gute Chancen - heute als selbstherrlicher Diktator keine mehr. Man hat die Verhandlungen nur deshalb nicht für alle Zeiten in den Orkus geschossen, weil jeder weiß, daß auch Diktatoren nicht ewig leben. Was danach kommt, ob gleich schlimm, schlimmer oder wieder besser, und wie alle anderen politischen Verhältnisse (Russland, USA, Iran, Irak etc.), die auch noch in die Gleichung gehören, dann aussehen werden ... so gut funzen die Glaskugeln leider nicht. Also liegt alles bis auf weiteres auf Eis, damit das ganze ausgegebene Geld dafür (vielleicht) nicht ganz umsonst war.
 
Die Türkei ist auch ein gutes Beispiel, wie sich Verhältnisse innerhalb weniger Jahre ändern können. Als Erdogan an die Macht kam und den guten Demokraten spielte, hatte er gute Chancen - heute als selbstherrlicher Diktator keine mehr. Man hat die Verhandlungen nur deshalb nicht für alle Zeiten in den Orkus geschossen, weil jeder weiß, daß auch Diktatoren nicht ewig leben. Was danach kommt, ob gleich schlimm, schlimmer oder wieder besser, und wie alle anderen politischen Verhältnisse (Russland, USA, Iran, Irak etc.), die auch noch in die Gleichung gehören, dann aussehen werden ... so gut funzen die Glaskugeln leider nicht. Also liegt alles bis auf weiteres auf Eis, damit das ganze ausgegebene Geld dafür (vielleicht) nicht ganz umsonst war.

Hältst du es für realistisch, dass die Türkei in die EU kommt? War es jemals realistisch?

Ich glaube nicht. Aus dem einfachsten Grund, dass das die meisten Menschen in der "Kern EU" nicht wollen. Daran ändern auch Reformen nichts. Der einfache Mann auf der Straße will die Türkei nicht in der EU haben.

Ich denke es war falsch, der Türkei Hoffnungen zu machen.
 
Hältst du es für realistisch, dass die Türkei in die EU kommt? War es jemals realistisch?

Ich glaube nicht. Aus dem einfachsten Grund, dass das die meisten Menschen in der "Kern EU" nicht wollen. Daran ändern auch Reformen nichts. Der einfache Mann auf der Straße will die Türkei nicht in der EU haben.
Wenn man dem "einfachen (türkischen) Mann auf der Straße" einredet, sein Land wäre sowas wie das mächtigste auf der Welt und er kann auf alle anderen Nationen, USA, Deutschland, Russland, egal, einen sch****, was Erdogan tut, dann will der logischerweise mit der EU nix zu tun haben. Aber auch in der Türkei reagiert die Wirtschaft, die nur noch mit Gewalt künstlich hochgehalten wird, wie ein aufgeblähter Ballon, der beim geringsten Nadelstich in sich zusammensacken wird. Mal schauen was dort passiert, wenn die böhmischen Dörfer einstürzen, denn das werden wir garantiert alle noch miterleben.
 
P.S. auf allmystery.de gibt es eine sehr lebhafte Debatte unter "Wohin geht die Türkei unter Erdogan?"
Dort kann man alles relevante nachlesen.
 

Meine Cousine ist mit einem Engländer zusammen, der in Deutschland arbeitet. Für die ist das Spiel nicht lustig.

Das der EU Austritt ein Spiel ist, wusste ich nicht.
Es ist unbestritten das es Menschen gibt, die einen Austritt nicht so toll finden. Und trotzdem muss man immer mit Gesetzesänderungen rechnen. Gerade in Verbindung mit "arbeiten / wohnen im Ausland".

Ich bin deutsch, wohne in Deutschland und arbeite auch hier. Trotzdem wurde mir schon zweimal wegen Outsourcing des Finanzapparates gekündigt. Es gibt Dinge die kann man nicht ändern, nur das Beste versuchen draus zu machen.
 
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