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Brexit - und dann?

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Die Türkei ist auch ein gutes Beispiel, wie sich Verhältnisse innerhalb weniger Jahre ändern können. Als Erdogan an die Macht kam und den guten Demokraten spielte, hatte er gute Chancen - heute als selbstherrlicher Diktator keine mehr. Man hat die Verhandlungen nur deshalb nicht für alle Zeiten in den Orkus geschossen, weil jeder weiß, daß auch Diktatoren nicht ewig leben. Was danach kommt, ob gleich schlimm, schlimmer oder wieder besser, und wie alle anderen politischen Verhältnisse (Russland, USA, Iran, Irak etc.), die auch noch in die Gleichung gehören, dann aussehen werden ... so gut funzen die Glaskugeln leider nicht. Also liegt alles bis auf weiteres auf Eis, damit das ganze ausgegebene Geld dafür (vielleicht) nicht ganz umsonst war.

Ich war noch nie ein Freund davon, gutes Geld noch schlechtem hinterher zu werfen. Aber bei der EU hat man halt auch den Eindruck, das man sich neue Mitglieder erkaufen muss.
 


Das der EU Austritt ein Spiel ist, wusste ich nicht.
Klar war er es für die Briten, am Anfang bei der ersten Abstimmung. Ging ja schließlich nur darum, der EU als ungeliebter Institution ans Bein zu pinkeln, daß sich allen Ernstes eine Mehrheit ergeben täte, hat damals kaum jemand ernsthaft geglaubt, nicht mal die Initiatoren des ganzen.

Deswegen vergleiche ich das ganze mit der Trump-Wahl, auch da ging es nur darum, den "ernsthaften" Kandidaten die Show zu versauen, weil die erst recht keiner mochte, aber aus Zuneigung zu Trump hat schon damals kaum einer gewählt, nur weil er halt der Pausenclown war, der die Wahl aufmischen sollte.
Daß dann dummerweise zu viele den Clown wählten, mit dem bekannten Endergebnis ... schlecht gelaufen, jetzt müssen sie mit dieser Dummheit klarkommen.
 
Ich war noch nie ein Freund davon, gutes Geld noch schlechtem hinterher zu werfen. Aber bei der EU hat man halt auch den Eindruck, das man sich neue Mitglieder erkaufen muss.

Diesen Eindruck hast nicht nur Du. Aber Geld ist nur ein Teil der Sache, strategischer Flächengewinn (Richtung Osten - Russland!) ein weiterer. Oder neue Märkte die noch Entwicklungspotential haben, wenn sich die bisherigen Armenhäuser im Osten auch langsam wirtschaftlich aufrappeln.
Für die EU-Erweiterungen dürften eine Menge Erwägungen dringesteckt haben, die uns so auf Anhieb nicht einfallen, jenseits des reinen Geldes.
 
Gibt es eigentlich eine echte Deadline für den Brexit oder könnte sich das ganze noch 100 Jahre hinziehen? 😀

Im Referendum wurde ja nur abgestimmt Brexit ja/nein - nicht wann und wie.

Eigentlich ja toll so ein Referendum! Ich habe jetzt eines für mich selber abgehalten: 100% der Wahlberechtigten waren dafür, dass ich reich und berühmt werde. Und wie die Briten warte ich jetzt darauf, dass irgendjemand das für mich umsetzt, schnell und ohne Nachteile selbstverständlich! 😀
 
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