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Brexit - und dann?

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Das müßte man gegenrechnen gegen die Vorteile, die sie dadurch genossen haben. Und die sie jetzt gerne beibehalten täten, aber wer kein Mitglied sein will, kriegt auch keine Clubvorteile mehr.

Alleine das die EU der größte Handelsplatz der Briten war macht deutlich, daß die Abgaben Peanuts waren. Diese waren zur Wirtschaftskraft auch noch stark reduziert.

Die Briten dachten halt, sie könnten aus der EU austreten und die EU würde einknicken und sie dürften mit allen Vorzügen im Binnenmarkt bleiben. Sozusagen alle Rosinen einheimsen ohne eine einzige Verpflichtung.

Daran kann auch Boris nichts ändern, denn die verbliebenen 27 sind nicht Englands Sklaven. Und diese finden sie auch nicht mehr. Mit Waffengewalt in Indien einmarschieren? 😀 Das verlieren die Briten. Nur weil sie die größte Militärmaschinerie der EU haben, heißt nicht automatisch das sie eine Weltmacht wären.
 
Die Schweizer haben auch nix. Und denen geht es prächtig, abseits der EU.

Lass mal die Weltwirtschaft einbrechen und es geht den Schweizern schlagartig ganz schlecht. Man nennt es auch Abhängigkeit von anderen.
Mit ein Grund warum nur wenige dieses Model kopieren, was auch gar nicht ginge. Ohne Spender kann auch eine Zecke nicht kugelrund werden.
 
Die Schweizer haben auch nix. Und denen geht es prächtig, abseits der EU.
Andererseits verstehe ich nicht so recht, warum immer ausgerechnet die Schweiz als Paradebeispiel für ein Land außerhalb der EU herangezogen wird, denn die Schweiz ist mit der EU mit vielen Verträgen verbunden, und unter anderem ist sie dem Schengener Abkommen beigetreten. Genau das aber wollen die Brexit-Briten alles nicht. Somit kann man denke ich die Schweiz (oder auch Norwegen) nicht bzw. nur sehr bedingt mit dem Brexit-UK vergleichen.

Ehrlich gesagt klingen in meiner Wahrnehmung die Wünsche der Brexiteers nach einer neuen "Splendid Isolation", die mich eher an Weißrussland denken lässt....
 
Mit Vergleichen ist das immer so eine Sache...

Die Schweiz ist genau wie zb Luxemburg recht besonders.

So konnte sich die Schweiz ihre Neutralität deswegen leisten, weil sie
A) das Vermögen vieler Menschen europaweit verwaltet und deswegen keiner will, dass diese "Bank" angegriffen wird
B) die Schweiz geographisch aufgrund der Berge nur schwer militärisch einnehmbar ist

Auch finanziell hat die Schweiz immer die Situation zum Nachteil der anderen ausgenutzt.
Etwa bei der Unternehemssteuer. Seit über hundert Jahren versuchen die Kantone, ausländische Firmen mit Dumpingsteuern zu locken. Die Firmen machen ihre Umsätze in Europa, zahlen aber nur der Schweiz Steuern....

Auf internationalen Druck muss die Schweiz den Sonderstatus für Holding-, Domizil- und gemischte Gesellschaften allerdings wohl neu strukturieren. Damit sind Unternehmen gemeint, die ihre Beteiligungen nur verwalten und halten. Oder Firmen, die in der Schweiz lediglich ihren Hauptsitz haben, die eigentliche Wertschöpfung aber in einem anderen Land erbringen. Es geht um 24.000 Firmen mit insgesamt über 150.000 Arbeitsplätzen.

Großbritannien ist auch ein besonderes Land, allein aufgrund der Sprache (englisch=Vorteil) und der geografischen Lage (Insel). GB könnte die Handels-Einbußen mit der EU (die es natürlich geben wird) mit den Schwellenländern kompensiert werden. Das wäre durchaus denkbar, da GB traditionell über eine weltweite Schiffsflotte verfügt. Längst sind Länder wie China größere Abnehmer für manche Produkte wie die ganze EU, siehe Autos.

Es bleibt aber angesichts der Handelskonflikte zwischen den USA und China fraglich wie gut solche Lösungen wären. China wird mit Gewalt seine Position ausnutzen und vermutlich ein schlechterer Handelspartner für die Briten sein als die EU.

Problem ist, dass sich m.E. die Briten längst erpressbar gemacht haben.
Alleine die Hängepartie und Ungewissheit ist Gift für die britische Wirtschaft. Und nun soll es der konservative Boris Johnson richten. Dabei liegt die Zukunft der Weltwirtschaft im Liberalismus. Auch wenn dieser Liberalismus heute von Parteien wie der FDP missbraucht wird, ist es genau diese Freiheit des Handels und der Wirtschaft, die Wohlstand bringt.

Eine liberale Wirtschaftspolitik zeichnet sich nicht dadurch aus, möglichst viele Anreize zu setzen und möglichst wenig Verbote auszusprechen, sondern dadurch, dass sie gut begründen kann, warum sie sich von Fall zu Fall einmischt. Und Großbritannien sollte sich gut überlegen WAS es beschränken sollte. Ein freier globaler Handel muss das Ziel bleiben.
 
Lass mal die Weltwirtschaft einbrechen und es geht den Schweizern schlagartig ganz schlecht. Man nennt es auch Abhängigkeit von anderen.

Ja, lass mal die Weltwirtschaft einbrechen. Das betrifft dann ausschließlich die Schweizer. Ach, sorry und natürlich neuerdings die Briten. Die EU bleibt davon verschont. Allen voran die deutsche Melkkuh, die natürlich in völliger Unabhängigkeit ihre wirtschaftlichen Gewinne einfährt. 😉

Aber grundsätzlich habt ihr natürlich recht wenn ihr anmerkt, das sich das nicht 1🤐 vergleichen lässt.

Aber ich finde immer so amüsant wenn so getan wird, als wäre rund um die EU verbrannte Erde. Und alle verrecken die nicht in der EU sind.
 
Ja, lass mal die Weltwirtschaft einbrechen. Das betrifft dann ausschließlich die Schweizer. Ach, sorry und natürlich neuerdings die Briten. Die EU bleibt davon verschont. Allen voran die deutsche Melkkuh, die natürlich in völliger Unabhängigkeit ihre wirtschaftlichen Gewinne einfährt. 😉

Aber grundsätzlich habt ihr natürlich recht wenn ihr anmerkt, das sich das nicht 1🤐 vergleichen lässt.

Aber ich finde immer so amüsant wenn so getan wird, als wäre rund um die EU verbrannte Erde. Und alle verrecken die nicht in der EU sind.
Das sind deine Behauptungen. Um was geht es dir eigentlich? Deutschland und die EU sind so Sch... und alle anderen sind so supertoll?

Die Schweiz ist abhängig vom Vermögen anderer. Die EU und Deutschland arbeiten für ihr Vermögen und das funktioniert auch in schlechteren Zeiten, wie man 2008 gesehen hat. Deutschland hat nicht viel abbekommen. Aber solche Diskussionen sind mir Euch eh nicht zu führen, da das eigene Land ja der größte Feind ist und alle anderen so toll.
 
Manchmal erscheint es mir so, als würde es hauptsächlich darum gehen, "dass man besser abschneidet"?

Wenn es darum geht, sollten wir das vielleicht allen Menschen beibringen?
 
Die Schweiz dürfte in ihren schwer gesicherten Banktresoren ungezählte Milliardenwerte an materiellen Gütern, Geld, Gold, Schmuck, Kunstgegenstände und so weiter liegen haben, aber das Umlaufvermögen ist natürlich auch auf andere Länder verteilt über Beteiligungen, Banken, Konzerne und so weiter, denn kein vernünftiger Banker legt alle seine Eier in einen einzigen Korb bzw. verläßt sich bei Geldanlagen auf ein einziges Land. Kein Land auf der Welt ist nämlich hundertprozentig für alle Zeiten sicher, egal ob gegen Menschen (Terroranschläge, Eroberungsversuche) oder gegen die Natur (Erdbeben, Meteoriten...).
 
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