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Bin ich der Einzige der denkt, dass das Christentum nicht zu uns gehört.

  • Starter*in Starter*in Gandalfs Kraut
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Auch wenn ich Deinem Beitrag zustimme, ist mir jetzt nicht deutlich, was Du meinst mit "...das Christentum sollte sich aus jeder Politik und Wissenschaft raushalten." Als Christ gestalte ich sowohl meinen Beruf als auch mein Privatleben. Ich denke, das geht auch Wissenschaftlern so, die sich zum "christlichen Glauben" bekennen. Und jede Gruppierung - auch atheistische - versucht, ihren Einfluss geltend zu machen. Das ist demokratisch auch so gewollt. Insofern halte ich es für undemokratisch, einer Gruppe zu empfehlen, sich nicht einzumischen.

Deinem letzten Absatz stimme ich zu. Dieser wird aus meiner Sicht relevant, wenn islamische Gruppen politische Bedeutung erhalten.

Ich finde es absolut in Ordnung wenn jemand das Christentum als moralischen Kompass für sein Leben verwendet. Ich kann und will nicht beurteilen ob ein bestimmter Glauben oder Nicht-Glauben besser ist oder einen besseren Menschen macht. Mit "raushalten" meine ich, dass eine Religion zwar von Politikern gelebt werden kann, aber nicht rechtliche Grundlage für staatliches Handeln sein darf.
Beispiel:
Es wird jemand bestraft weil er gegen eines der 10 Gebote gehandelt hat.
Oder
Jemand hat keine Berechtigung zu einem politischen Amt weil er den falschen Glauben hat.
 
@Daoga: Ja ich lese noch mit und nein ich bin nicht beleidigt von Deinen Sichtweisen.



Hallo an euch alle in diesem Thread - heute werde ich euch eine erdachte Geschichte erzählen (ganz in der Art des ehemaligen Fidelity Accounts, ja das war ich damals 🙂 mit der Überschrift:

"Die Sichtweise des Waldes"

Es war ein grauer, jedoch angenehm warmer Tag im Frühling, die Wolken hingen tief und dicht. Feuchtigkeit lag zu Hauf in der Luft, es blieb auch so - das Wetter - ohne großen Wind den ganzen Tag lang. Am frühen Vormittag machte sich einer zu Fuß auf und ging entlang des Waldes, durchquerte diesen auf dessen einzigste offizielle Route. Es war ein Mann in den 40ern mit Lederjacke und Kapuze. Nach ca.: 3 Kilometern kam er in das nächste Örtchen. Man sah ihm an das er verbittert schaute, hin und wieder den Kopf schüttelte und so kam es das er sich im fast überfüllten Kaffee "Zum Stübelein" niederließ. Er bestellte ein 0,5er Weizen und legte seine Zigaretten auf den einzigsten freien Tisch. Was er nicht wusste, eine knappe Stunde hinter ihm ging auch ein Mann ungefähr im selben Alter. Er trug einen Mantel und einen Hut. So kam er ebenso in das nächste Örtchen und man sah ihm seine Freude förmlich an, entspannt suchte er sich einen noch freien Platz, da an den Tischen draußen am Kaffee "Zum Stübelein". Er kam zum Herren mit Lederjacke und Kapuze: "Ist hier noch frei?" - "Ja, ja setzen Sie sich ruhig." und dann am Tisch kam es u.a. zum Gespräch:

Mann mit Hut: *bestellt sich einen Milch-Kaffee, kramt sich eine Zigarre raus "Hätten Sie mal Feuer?"
Mann mit Kapuze: "Sicher, bitte."
Mann mit Hut: *greift zu und macht die Zigarre an "Danke, *puust - ist es nicht angenehm heute?"
Mann mit Kapuze: "Ach so ohne Sonne... , könntes doch besser sein."
Mann mit Hut: "Ich mag diese frische Luft und den Duft des Waldes."
Mann mit Kapuze: "Ich bin heute schon 3 Kilometer von Harnen hierher im Wald gelaufen, 100te Bäume wurden wieder gefällt."
Mann mit Hut: "Ach was, da komme ich grad daher - meinen Sie oben entlang der Försterkoppel - wo die schönen Pferde stehen?"
Mann mit Kapuze: "Ja genau, da wo man kaum noch vernünftig laufen kann, wegen der tiefen Traktorspuren!"
Mann mit Hut: "Früher hatte ich auch mal einen."
Mann mit Kapuze: "Einen Gaul?"
Mann mit Hut: *grinst "Nein, einen Traktor - nen roten 56er Deutz - aber nur als Liebhaber"
Mann mit Kapuze: "Auf Asphalt oder im Feld iss ja o.k. - aber oben der Weg ist schlimm... ...zumal die alles zerstören"
Mann mit Hut: *wird nachdenklich "Naja, so ein Wald muss auch geplegt werden - die Flächen welche letzes Jahr gemacht wurden sehen doch schon wieder prächtig aus."
Mann mit Kapuze: "Ich hoffe nicht das mir einer entgegenkommt, wenn ich zurück gehe."
Mann mit Hut: "Bei so einem Spaziergang kann man mal richtig Luft holen und sich entspannen."
Mann mit Kapuze: "Und wenn doch einer entgegenkommt, dann muss man noch durchs Gestrüpp kriechen."
Mann mit Hut: *Schmunzelt "Sie meinen im Mittelweg, das sind Brombeerbüsche - die stehen unter Naturschutz und im Sommer nasche ich da immer."
Mann mit Kapuze: "Nee, ich nicht - da sind gewiss Abgase drauf."
Mann mit Hut: "Also ich kann es nicht lassen."
Mann mit Kapuze: "Was? - Traktor fahren?"
Mann mit Hut: *lacht "Nee - davon zu naschen!"
Mann mit Kapuze: *zieht die Augenbrauen zusammen



Grüße,
Peaceberg
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine schöne Geschichte......

Aber wenn Du mir als Otto Normaldenker den Zusammenhang mit dem Thema hier erklären könntest.....Bitte....
 
@Biddi: Ja gerne, kommt noch - wenn es bis dahin nicht gelöscht ist.


Und nun:
Es geht einfach um die Moral der untersch. Sichtweise zu ein und der selben Sache und das ein Streit - egal wie man es nun betrachtet - unangebracht ist. Deswegen kann man sich dennoch darüber unterhalten, obgleich man sicher aneinander vorbei diskutieren wird, solange jeder seine Sichtweise nicht verlässt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, den evolutionären Humanismus .... ist das sowas wie mikenull formulierte? Wer an Gott glaubt, wird für krank erklärt. Und was machen wir dann mit denen? Aussortieren ...? Und dann kommen die anderen dran.
Hatten wir diese Art von Humanismus nicht schon mal? Ist schon ca. 85 Jahre her. Deswegen kommt Euch das so neu vor.

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil, aber da du dessen anscheinend nicht mächtig bist... 🙂 ...ich schrieb, dass dieser Gedanke eben nicht neu ist...jetzt klar?

Und sofern dich das nicht überfordert weil es ja schließlich über deinen biblischen Tellerrand hinausgeht, der Giordano-Bruno Stiftung (u. a.) beispielsweise die den evolutionären Humanismus weiter ausarbeitet und publiziert geht es nicht darum diese Idee / dieses Weltbild anderen Menschen einzuprügeln oder zum nächsten Dogma (genau das ist es ja eben nicht!) zu erklären - nicht so wie bei dir und deinesgleichen - sondern es ist schlichtweg ein Angebot, es beinhaltet Aufklärung, es bedeutet, Leute aus ihrer Unmündigkeit zu befreien - damit auch der Letzte irgendwann kapiert dass die Erde nicht 6000 Jahre alt ist, usw.

Kennst du die Sendung "Nachtcafe", die Freitag abends im SWR läuft? Da gab es auch mal das Thema "Glaube & Religion" und neben den üblichen anwesenden Betern war u. a. auch ein Mitglied der o. g. Stiftung dabei, er sagte, es ginge darum den Leuten den aktuellen Stand menschlicher Erkenntnis und Aufklärung zu vermitteln - nicht aber, es ihnen einzuprügeln (das ist ja bekanntermaßen deine Aufgabe, Nordrheiner) - wenn die Leute das aber nicht wollen bzw. mit einem aufgeklärten Weltbild nichts anfangen können / wollen, dann ist es halt so.

Fazit - es soll halt eben kein Dogma durch ein anderes Dogma ersetzt werden.
 
Selbstverständlich ist Religion eine Krankheit. Bei vielen eine, zugegeben, sehr kleine. Aber wir sehen vorgestern auch die schwere Krankheit. Religion ist nach wie vor zu solchen Dingen wie Massenmord, Selbstmordattentaten fähig. Und wer nun immer wiederholt: Das sind keine echten Gläubigen und wir tun doch sowas nicht, dem sei gesagt: Auch bei denen beginnt die Gehirnwäsche langsam.....
 
Selbstverständlich ist Religion eine Krankheit. Bei vielen eine, zugegeben, sehr kleine. Aber wir sehen vorgestern auch die schwere Krankheit. Religion ist nach wie vor zu solchen Dingen wie Massenmord, Selbstmordattentaten fähig. Und wer nun immer wiederholt: Das sind keine echten Gläubigen und wir tun doch sowas nicht, dem sei gesagt: Auch bei denen beginnt die Gehirnwäsche langsam.....

Pauschal "Massenmord" mit Religion in Zusammenhang zu bringen, erscheint mir aber doch ziemlich kurzsichtig zu sein. Massenmord geht auch ohne Religion - und meines Erachtens dann noch viel leichter. Ohne die Annahme der Möglichkeit eines Gottes geht Brutalität viel leichter von der Hand.
 
Dann lies mal die Berichte über Selbstmordattentäter. Die machen das, weil sie Märtyrer werden wollen ( gibte s auch im Christentum übrigens ) und weil ihnen die Religion die Aussicht auf ein Leben danach ( mit all den Jungfrauen in diesem Fall ) eröffnet. Kein Mensch, bei klarem Verstand, würde solche Verbrechen auf sich laden, wenn er wüßte, daß danach nichts mehr ist. Also trägt die Religion ( die Lehrer ) daran die Schuld. Vielleicht nicht immer, aber zumeist.
 
Selbstverständlich ist Religion eine Krankheit. Bei vielen eine, zugegeben, sehr kleine. Aber wir sehen vorgestern auch die schwere Krankheit. Religion ist nach wie vor zu solchen Dingen wie Massenmord, Selbstmordattentaten fähig. Und wer nun immer wiederholt: Das sind keine echten Gläubigen und wir tun doch sowas nicht, dem sei gesagt: Auch bei denen beginnt die Gehirnwäsche langsam.....


Was Du noch lernen musst ist das Religion den Menschen an sich nicht ändert. Man bleibt frei in seiner Entscheidung, man wird weder zu einer Marionette oder zu einem Soldaten und kann sicher jederzeit abkehren. Religion ist keine Krankheit, sondern eine Entscheidung, genauso wie Mord, Spende oder entschiedener Atheismus.

Das Menschen auch krankhaft werden können und sich krankhaft verhalten u.s.w., ist selbstverständlich.
 
Dann lies mal die Berichte über Selbstmordattentäter. Die machen das, weil sie Märtyrer werden wollen ( gibte s auch im Christentum übrigens ) und weil ihnen die Religion die Aussicht auf ein Leben danach ( mit all den Jungfrauen in diesem Fall ) eröffnet. Kein Mensch, bei klarem Verstand, würde solche Verbrechen auf sich laden, wenn er wüßte, daß danach nichts mehr ist. Also trägt die Religion ( die Lehrer ) daran die Schuld. Vielleicht nicht immer, aber zumeist.

Ich denke gerade darüber nach, wieviel Leid vermieden worden wäre, wenn Menschen in ihrem Leben einen Sinn (= Religion) gesehen hätten. Gerade erfahrene Sinnlosigkeit halte ich für einen großen Antrieb oder Begünstiger des Selbstmords.
 
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