Burbacher
Aktives Mitglied
Nordrheiner, Du schreibst:
"Noch heute hält sich das Gerücht, der Islam sei in seinem Ursprung friedlich gewesen und lediglich heute gäbe es Abweichler, die als Terroristen den Ursprung des Islams verlassen hätten. Die Geschichte zeigt ein anderes Bild."
Deine Sichtweise ist mir doch sehr Interessen gelenkt. Du gibst dir zwar alle Mühe, das Christentum als friedliche Religion gegenüber dem Islam abzuheben, ignorierst dabei aber entschieden die Fakten.
Zunächst mal steht unsere Religion in engem Zusammenhang mit dem Judentum, ja ist aus ihm hervorgegangen und ohne die Geschichte des jüdischen Volkes gar nicht zu denken und nicht zu verstehen. Jesus war Jude und verstand sich in der Tradition des Alten Bundes. Das Neue Testament und das Wirken Jesu ist ohne das Alte Testament gar nicht zu verstehen.
Die Geschichte des Alten Testaments ist über weite Strecken eine Geschichte von Kriegen. Das beginnt schon mit der archetypischen Geschichte von Kain und Abel. Da war nichts friedlich, sondern Mord und Totschlag.
Spätestens seit der Reformation zieht sich eine Blutspur zwischen Katholiken und Protestanten durch die Geschichte der europäischen Neuzeit.
Ich selbst erinnere mich gut der Berichte über die Auseinandersetzungen zwischen Protestanten und Katholiken in Nordirland.
Nein, der Islam ist nicht durchgehend und grundsätzlich eine friedliche Religion, aber das Christentum eben auch nicht.
Sehe ich etwa nach Amerika, dann sind gerade die evangelikalen Christen des sogenannten "Bibelgürtels" in Vergangenheit und Gegenwart regelrechte Kriegstreiber.
Nicht zuletzt aber frage ich mich angesichts deiner Argumentation, welche Strategie Du hier verfolgst. Was willst Du mit deinen einschlägigen Beiträgen bewirken? Glaubst Du wirklich, damit zu einer Verständigung zwischen Christen und Muslimen beizutragen? In der augenblicklichen Situation, das ist mein Credo, brauchen wir keine religiösen Brandstifter, sondern Menschen, die gerade auch und aus ihrer religiösen Überzeugung dem Wahnsinn des Terrors entgegentreten.
Und da finden sich auch unter Muslimen Verbündete.
Burbacher
"Noch heute hält sich das Gerücht, der Islam sei in seinem Ursprung friedlich gewesen und lediglich heute gäbe es Abweichler, die als Terroristen den Ursprung des Islams verlassen hätten. Die Geschichte zeigt ein anderes Bild."
Deine Sichtweise ist mir doch sehr Interessen gelenkt. Du gibst dir zwar alle Mühe, das Christentum als friedliche Religion gegenüber dem Islam abzuheben, ignorierst dabei aber entschieden die Fakten.
Zunächst mal steht unsere Religion in engem Zusammenhang mit dem Judentum, ja ist aus ihm hervorgegangen und ohne die Geschichte des jüdischen Volkes gar nicht zu denken und nicht zu verstehen. Jesus war Jude und verstand sich in der Tradition des Alten Bundes. Das Neue Testament und das Wirken Jesu ist ohne das Alte Testament gar nicht zu verstehen.
Die Geschichte des Alten Testaments ist über weite Strecken eine Geschichte von Kriegen. Das beginnt schon mit der archetypischen Geschichte von Kain und Abel. Da war nichts friedlich, sondern Mord und Totschlag.
Spätestens seit der Reformation zieht sich eine Blutspur zwischen Katholiken und Protestanten durch die Geschichte der europäischen Neuzeit.
Ich selbst erinnere mich gut der Berichte über die Auseinandersetzungen zwischen Protestanten und Katholiken in Nordirland.
Nein, der Islam ist nicht durchgehend und grundsätzlich eine friedliche Religion, aber das Christentum eben auch nicht.
Sehe ich etwa nach Amerika, dann sind gerade die evangelikalen Christen des sogenannten "Bibelgürtels" in Vergangenheit und Gegenwart regelrechte Kriegstreiber.
Nicht zuletzt aber frage ich mich angesichts deiner Argumentation, welche Strategie Du hier verfolgst. Was willst Du mit deinen einschlägigen Beiträgen bewirken? Glaubst Du wirklich, damit zu einer Verständigung zwischen Christen und Muslimen beizutragen? In der augenblicklichen Situation, das ist mein Credo, brauchen wir keine religiösen Brandstifter, sondern Menschen, die gerade auch und aus ihrer religiösen Überzeugung dem Wahnsinn des Terrors entgegentreten.
Und da finden sich auch unter Muslimen Verbündete.
Burbacher
Zuletzt bearbeitet: