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Sex zerstört die Liebe

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Tsunami,

wenn wir uns über bestimmte Begrifflichkeiten austauschen, müssen wir schon von ihrer eigentlichen Bedeutung ausgehen. Wir können auch nicht über Äpfel reden, wenn einer von uns sie für Bananen hält.
Und die erotische Anziehung hat zunächst mal mit Gewalt nichts, aber gar nichts zu tun.

Burbacher
 
A

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Re: Sex zerstört die Liebe
Wenn man Sex vernünftig und gewissenhaft betreibt, zerstört er nie die Liebe. Der Sex ist nicht wichtiger als die Liebe. Die Liebe steht darüber. Man liebt schließlich auch Menschen ohne dass irgendetwas Sexuelles dabei wäre.

Der Sex wird weniger mit der Zeit, aber, wenn man Glück hat und es mit Verstand und Selbstdisziplin angeht, bleibt die Liebe.
 
Ja, das ist leider so. Es ist ein permanentes Stück Lebensarbeit, zu entscheiden, wann Sex angemessen ist und wann nicht. Gefühle erwachen in einem, und man muss immer auf der Hut sein, sich nicht von ihnen beherrschen zu lassen. Ständig ist diese Grenze des Gefährlichen, Zerstörerischen verdammt nah.

Nach dem Paradies greifen und in die Hölle fallen - man muss immer verdammt aufpassen. Die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit ist riesig.
 
Ja, das ist leider so. Es ist ein permanentes Stück Lebensarbeit, zu entscheiden, wann Sex angemessen ist und wann nicht. Gefühle erwachen in einem, und man muss immer auf der Hut sein, sich nicht von ihnen beherrschen zu lassen. Ständig ist diese Grenze des Gefährlichen, Zerstörerischen verdammt nah.

Nach dem Paradies greifen und in die Hölle fallen - man muss immer verdammt aufpassen. Die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit ist riesig.

Ja, da ist viel Wahres dran, zumindest aus meiner Sicht. Für viele Menschen mag das nicht verständlich sein, und Vertrauen ist wichtig, aber viele Menschen sind aus allerlei Gründen auch enorm dummselig, was per se eine Gefahr darstellt.
 
Wahre Liebe hat in erster Linie mit Sex gar nichts zu tun. Das ist nur, was Schwachmaten glauben, die von Liebe keine Ahnung haben.
 
Wahre Liebe macht auch schöne Gefühle in Körper und Seele, welche nicht sexueller Natur sind. Das sind einfach so Glücksgefühle, reines Glück pur.
 
Meine Güte, Ihr gebt Euch aber wirklich Mühe, zu zerreißen, was zusammengehört.
Jetzt verstehe ich, warum die Prostitution so ein einträgliches Geschäft ist. Wenn Männer in ihrer Partnerschaft so kurz gehalten werden, wie das in den letzten Beiträgen sichtbar wird, ist das eine direkte Anleitung zum Fremdgehen.
Nicht zuletzt aber frage ich mich, welches Menschenbild hinter solchen Einstellungen steckt. Ja, in der Sexualität äußern sich animalische Triebe. Das liegt in unserer Natur. Triebe aber lassen sich bis zu einem gewissen Grade kultivieren. Unterdrückung der elementarsten menschlichen Triebe, bewirkt nicht ihre Zähmung, sondern nicht selten ihre Überbewertung, fixiert sich der Mensch doch am ersten auf das, was ihm fehlt.
Für den Hungernden ist Essen das Größte, für den Durstenden gibt es kein größeres Ziel als die nächste Wasserquelle. Mit der Sexualität ist es nicht anders. Ich kenne etliche Menschen, deren sexuelle Bedürfnisse nach eigenem Bekunden reduziert sind, weil sie nämlich zur richtigen Zeit, in der jeweiligen Phase genau das bekommen haben, was sie wirklich brauchten.
Bleibt diese Sehnsucht aber unerfüllt, wächst sie sich aus und nimmt das ganze Denken und Streben dieser Menschen ein.
Davon, so behaupte ich, lebt nicht zuletzt die ganze Sex- und Porno-Industrie.
Das menschlichste aller Bedürfnisse verlagert sich dann in die Sexkabinen einschlägiger Orte, in das Bett der Prostituierten. Schöne neue Welt, nicht zuletzt geschaffen und befördert von den Sex-Verweigerern, die erst diese explosive Bedürfnislage ermöglichen.
Ja, Sex kann die Liebe zerstören, aber es ist auch kein Beleg für die Liebe, dem geliebten Gegenüber das zu versagen, was es zur Bestätigung seiner eigenen Geschlechterrolle zwingend braucht.

Burbacher
 
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