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Bestürzung über einen Flugzeugabsturz ?

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Hallo,

derzeit ist ja der aktuelle Flugzeugabsturz stark in den Medien.

In zwei, drei, spätestens vier Wochen wird wieder nichts mehr zu hören sein.

Es ist in keinster Weise der Verlust eines Menschen auszugleichen, aber wie jetzt wieder gesagt wurde, ist das Flugzeug das sicherste Verkehrsmittel.

Meine ernste Frage:
Warum sind jetzt alle so bestürzt und nach kurzer Zeit ist alles wieder vergessen ?

Mich bestürzt es in gewisser Tiefe, weil ich meiner Flugangst immer u. a. mit dem Argument begegnet bin, dass die Piloten ja letztendlich auch leben wollen und sich daher alle erdenkliche Mühe geben, das Flugzeug sicher zu handhaben und sicher von A nach B zu bringen. Dieses Argument bzw. dieser Gedankengang ist ja nun, wie es aussieht, ein wenig hinfällig geworden bzw. da ist etwas eingetreten / vorgefallen womit ich (man) vorher vielleicht nicht so unbedingt gerechnet hat.

Das Flugzeug ist sicher nach wie vor das sicherste Verkehrsmittel, aber mich berührt es aus o. g. Umständen. Außerdem ist es die Nähe, Flughafen Düsseldorf, von wo aus ich selbst "abhebe"...irgendwie ist mir jetzt bewusst geworden dass es durchaus auch mich treffen kann oder eben Menschen die ich persönlich kenne.

Der Alltag wird das Ganze jetzt irgendwann wieder einholen, aber im Hinterkopf wird beim einen oder anderen vielleicht doch etwas hängenbleiben - wobei man sich jetzt fragen kann ob das gut oder schlecht ist.
 
Hinweis: erst vor ein paar Tagen war in einer Zeitung die Meldung zu lesen, daß ein anderer Airbus fast abgestürzt wäre, weil die Sensoren aufgrund Vereisung falsche Daten anzeigten und die Maschine deshalb in einen unaufhaltsamen Sinkflug ging, den Piloten gelang es erst, den Sturzflug abzufangen, als sie den Bordcomputer ausschalteten. Was, wenn der Copilot nicht Selbstmord begehen wollte, sondern sich später als "Held" aufspielen, indem er die Maschine quasi in letzter Minute hochziehen wollte und den Sturzflug später als Computerfehler hinstellen - und das ging daneben? Passiert ja des Öfteren, daß Jugendliche zum Brandstifter werden, weil sie einen Brand melden und als Helden gefeiert werden möchten... wäre bei einem jungen Flugzeugnarren, der Copilot wurde und so schnell wie möglich vollgültiger Pilot werden will, auch nicht ganz auszuschließen...
 
Hallo, ich habe nicht den ganzen Thread gelesen.
Aber bei mir sind viele Fragen offen geblieben. Und das führt dazu das ich an der Berichterstattung zweifele..

1. Am 11. September haben viele SMS an ihre Angehörigen geschrieben. Warum hier nicht.
Angeblich hat der Pilot doch wie ein Wahnsinniger gegen die Cockpittür gehämmert. Und das fällt den Passagieren in dem recht kleinen Fluhzeug nicht auf? So das erst am Ende Schreie zu hören sind?

Kann man aus dem Flugzeug mit dem Boardtelefon oder Funk nicht den Boden anfunken wenn man nicht ins Cockpit kommt? Diese Frage stelle ich mir am meisten.keine Chance den Boden/Tower ausserhalb des Cockpits zu erreichen?

2. Der Co Pilot hat ruhig geatmet angeblich. Ein erweiterter Suizid geht doch mit Hass einher. Ähnlich wie ein Amoklauf. Hätte er sich nur umbringen wollen, er hatte auch einen Flugschein für kleine Flugzeuge. Er wollte also keine Nachricht mehr hinterlassen?

3. Bereits eine halbe Stunde vor Absturz gingen Abfangjäger hoch. Wieso warum? Und Augenzeugen haben einen lauten Knall/Explosion gehört....bevor die Maschine angeblich gegen einen Felsen gerast ist.

4. Bei einem französisch /deutschem Unternehmen haben die FRANZOSEN nach 2 Tagen die Lösung? Sehr kostengünstig diese Lösung.

Ich könnte noch mehr Fragen stellen.. kann mir einer diese beantworten?
Das mit dem Selbstmord glaube ich nicht . Das stinkt doch zum Himmel...

Rascas

PS: Das ein Flugzeug von selbst in den Sinkflug gegangen ist, das wird nicht erwähnt in dem Zusammenhang, die Tür könnte einen technischen Defekt gehabt haben, der Co Pilot bewusstlos.
Wenn man den geschilderten Dingen überhaupt glauben schenken kann. Denn es gab schon Fälle von Gas im Cockpit.... diese Lösung, erweiterter Suizid, ist natürlich viel kostengünstiger für Franreich/Deutschland
 
noch was dazu:
Erste Frage: Warum erfahren nicht unsere deutschen, französischen oder spanischen, sondern US- und britische Medien von den französischen Ermittlern zuerst, was die Black Box festgehalten hat: Dass nur ein Pilot im Cockpit war und der zweite vergeblich versuchte, wieder ins Cockpit zu kommen?

Warum müssen deutsche Journalisten das aus der New York Times abschreiben? Warum lassen sie sich wie Marionetten herumführen und recherchieren nicht selbst? Warum tun die französischen Ermittler so, als ob sie die Ergebnisse ihrer Untersuchungen noch nicht ausgewertet hätten? Warum wussten die Amerikaner schon, was auf den Aufzeichnungen zu hören ist? Hier sollte die Bevölkerung offenkundig nebulös in die Irre geführt werden, warum nur?

Zweite Frage: Warum hat bislang nicht ein deutscher Journalist auf die Sicherheitsprobleme beim A320 in Zusammenhang mit kontaminierter Kabinenluft (TCP-/ Aerotoxisches Syndrom) hingewiesen oder bei der Pressekonferenz dazu nachgefragt? Im A320 wird immer wieder das Nervengift TCP in hoher Konzentration gemessen, das ist als Sicherheitsproblem bekannt.

Erst vor wenigen Wochen – im Januar 2015 − drangen bei einem Germanwings-Flug von Lissabon nach Köln hochtoxische Dämpfe in das Cockpit ein − warum schweigen unsere Medien dazu? Warum lassen sie nur Sicherheits- und Luftfahrtexperten zu Worte kommen, die ständig gebetsmühlenartig wiederholen, es gäbe keine Sicherheitsprobleme? Vor wenigen Monaten berichtete auch die Deutsche Welle über Nervengifte in diesen Flugzeugen. Und auch im Februar 2015 musste eine Germanwings-Maschine in Lyon notlanden.


Alles schon vergessen? Völliger Blackout? Dabei ist das hochgefährliche Problem als lebensgefährliches Sicherheitsproblem für die Passagiere bekannt. Es läuft noch bis Ende März 2015 eine Studie dazu auf ausgewählten Strecken.



Die Fluggesellschaften haben jetzt offenkundig Angst vor dem Kollaps. Denn die Sicherheitsprobleme durch die Nervengifte sind gigantisch. Leichenbeschauer bestätigen das der Luftfahrtindustrie. Fluggesellschaften und Luftaufsichtsbehörden müssten handeln, schweigen aber, weil sie nicht wissen, was sie machen sollen.

Seit 16. Februar 2015 ist amtlich bekannt:
1. In der Kabinenluft befinden sich Organo-Phosphate, eine als Nervengift bekannte Gruppe von Chemikalien welche bevorzugt als Flammschutz und Weichmacher in Triebwerksölen verwendet werden.
2. Insassen von Flugzeugen werden diesen Chemikalien ausgesetzt, was zu Gesundheitsschäden führen kann.
3. Die gesundheitlichen Auswirkungen dieser Stoffe auf Piloten können – zum Beispiel bei einem Unfall − zum Tod der Insassen führen.
4. Bislang gibt es in Flugzeugen keine eingebauten Sensoren, die solche Giftstoffe in der Kabinenluft messen und davor warnen könnten.
201 Vorfälle gab es im Jahr 2012 wegen giftiger Kabinenluft. Und immer wieder betroffen: Germanwings …

Ich habe subjektiv nach diesen Recherchen den Eindruck bekommen, dass uns Bürgern die Wahrheit bewusst vorenthalten wird, weil mit der Wahrheit der Zusammenbruch des Luftverkehrsgeschäfts drohen könnte. Wer setzt sich schließlich dem Sicherheitsrisiko aus, wenn es öffentlich bestätigt wird …? Vor allem müsste man dann die Frage beantworten, warum man so lange zugeschaut hat …


Letzte Frage: Warum verschweigen ausnahmslos alle deutschsprachigen Medien, dass auch schon eine Air France-Maschine an der gleichen Stelle mit 44 Passagieren am Berghang zerschellte?

Die Angehörigen der Opfer haben ein Recht drauf, dass alle offenen Fragen wahrheitsgemäß und ohne Verzug beantwortet werden. Danach sieht es derzeit aber (leider) nicht aus.
 
Die Meldung von dem Beinahe-Absturz erschien in der Tageszeitung vom 21. März, der Vorfall dürfte sich also ein paar Tage vorher zugetragen haben. Sofort nach Feststellung der Ursache (vereiste Sensoren) dürften die Fluggesellschaften ein Memo speziell an Airbus-Crews erlassen haben, in dem auf diese Fehlerquelle hingewiesen wird, und dieses Memo könnte den Copiloten auf die Schnapsidee gebracht haben, einen ähnlichen Vorfall zu faken, um sich selbst als Held der Stunde zu präsentieren. Zu diesem Zweck mußte er aber den richtigen Piloten aus dem Cockpit draußen haben, weil der bei so einem Unfug garantiert nicht mitgemacht hätte. Preisfrage in meiner Version also, warum hat der Pilot ausgerechnet über den Bergen (immer ein Risikogebiet für Flugzeuge) das Cockpit verlassen? Daß der Copilot ihn anschließend nicht wieder hereinließ ist klar, hinterher hätte er sich jederzeit damit herausreden können, daß er "leider gerade alle Hände voll zu tun hatte".
 
Rascas

Fact ist das dieser Mensch durch seine Entscheidung 149 Menschen mit in den Tod gerissen hat.
Wenn jemand Suizid begehen möchte dann soll er dies tun, dann aber auch alleine ohne andere mit in den eigenen Tod zu reißen.

Du scheinst gut recherchiert zu haben, vieles von dem was du schreibst klingt plausibel, aber letztendlich sind auch diese Thesen reine Spekulation, noch ein Liter Benzin mehr ins ohnehin schon lodernde Feuer.
Geholfen ist damit niemandem weder den Toten und erst recht nicht den Hinterbliebenen.
Das Militärmaschinen aufsteigen wenn sich ein Zivilflugzeug seltsam verhält ist gängige Praxis und dem Fall war es eben ein französisches.

Warum keine SMS?
Bei 11/9 war s ja so das die Maschine von Terroristen gekapert wurde en Umstand der den Passagieren bekannt gegeben wurde.
Hier gab es aber keine Anzeichen der drohenden Katastrophe, sie merkten es wahrscheinlich erst als sie zu Gipfel hinauf schauen mussten statt von oben herab.

Man kann spekulieren wie man will es ändert nichts an der Tatsache und macht die Toten nicht wieder lebendig.
Daher halte ich derartige Diskussionen ad obsordum.
 
Hallo Rascas,

bin deinen angegebenen Links mal gefolgt...bin einfach nur sprachlos...:mad:

Wobei ich mich übrigens gestern gewundert habe, dass von allen Medien nur die New York Times geschrieben hat wer die Opfer waren (teilweise, weil ja noch nicht alle bekannt waren). Dachte mir noch, ausgerechnet die, die so weit weg sind vom Ganzen...
 
Fact ist das dieser Mensch durch seine Entscheidung 149 Menschen mit in den Tod gerissen hat.

Hallo Shorn,

du sagst FAKT IST?

Ist es wirklich Fakt?
Genau das bezweifle ich ja.
Der Co Pilot könnte auch einfach nur ein Bauernopfer sein, damit nicht superviele A320 am Boden bleiben müssen. Airbus einen ruinierten Ruf hat und Schadenersatzklagen ohne Ende reinrauschen.

Wie gelegen kommt da ein Selbstmord
Hier gab es aber keine Anzeichen der drohenden Katastrophe, sie merkten es wahrscheinlich erst als sie zu Gipfel hinauf schauen mussten statt von oben herab.

Keine Anzeichen? Der Pilot hat versucht die Tür einzutreten, dagegengehämmert angeblich.
Und gerufen. So ein A320 ist nicht so riesig das das die Passagiere nicht hören..
Rascas
 
Oh je, die Verschwörungstheoretiker...In der A 320 sitzen die Passagiere nicht bis an diese Tür. Sondern es ist ein größerer Raum dazwischen. Und natürlich wird der Pilot nicht gleich auf die Tür eingeschlagen haben, sondern er hat es mit dem Code versucht.Erst als ihm klar geworden ist, daß von drinnen keine Antwort kommt... Der Fall insgesamt läßt kaum eine andere Antwort zu, als diejenige, die die französische Untersuchungsbehörde gegeben hat. Wobei wir diesen Recorder nicht gehört haben - es ist anzunehmen das dort weitere schlimem Dinge zu hören sind, die man den Angehörigen nicht zumuten will. Das z.B. die Passagier erst "am Schluß geschrieen" haben sollen, wird eine höfliche Lüge sein.
 
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