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Endlich wird das mal gesehen

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Pauschale Unterstellung und ein Schlag ins Gesicht derer, die es zweifellos gut machen, besser als viele Eltern, denn Kinder erziehen erfordert mehr, als ein Geld geben kann... Das weiß jeder, der Kinder erzieht!
Wie weit gehst du eigentlich in deinen vorurteilbehafteten Hass?
Der Pflegeelternsektor gehört nun mal auch zum Thema und ich persönlich kann da außer Habgier auf Kosten unschuldiger Kinder nichts entdecken, und natürlich verabscheue ich deren Machenschaften - so was muss man bekämpfen, Gelder streichen, zu Elternbedingungen "pflegen", primär, dann wirst du mal sehen, wie viel von deinem Kindeswohl übrigbleibt bzw. deinem Pflegekindermarkt.

Das wird auch immer mehr bei dir deutlich übrigens, wie eiskalt du bist, denn wenn man dich nicht liest, aber überfliegt, kommst du weit militanter rüber als deine geliebten Jugendämter, die immerhin vordergründig, wenn auch scheinheilig, Unterstützung für Familien vorgeben.

Exekutive übrigens, die ihre eigenen Gesetze missachtet, nennt man totalitär.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meinst du wirklich, dass ein Heim, wo das Kind sich behaupten muss, besser wäre, als ein Pflegeplatz in einer Familie, wo das Kind mit wenigen neuen und fremden Menschen umgehen muss?

Nein, mein ich nicht, hab ich doch auch nicht geschrieben. Wenn es um Dauerhafte Lösungen geht, würde ich immer der Pflegefamilie den Vorzug geben. Hab ja auch ein Beispiel aus meinem Umfeld angeführt, wo das hervorragend geklappt hat.
Auch Übergangsweise kann das gut sein- aber die Tür zur Rückführung sollte dann offen sein.
Ich denke, ein Kind, dass eigentlich wieder nachhause will und dessen Eltern kämpfen, würde sich sicherlich besser fühlen, wenn man ihm diese Hoffnung lassen würde. Dann würde es sich vielleicht in der Übergangspflegefamilie wohler fühlen.

Wie Landkaffee schon sagte: Nur weil es gegen das Gesetz ist, heißt es nicht, dass es nicht gemacht wird.

Ich hab mich mal ein bißchen durch die Foren geklickt, in denen verzweifelte Eltern schreiben, denen die Kinder genommen wurden. Klar, das ist alles subjektiv, aber eine gängige Praxis scheint zu sein, solchen Eltern dann bei Besuchen zu verbieten, mit dem Kind darüber zu reden, dass man alles dran setzt, es wieder nachhause zu holen. Äußerungen, wie: "Ich hab Dich lieb und wir werden bald wieder zusammen sein" werden da sanktioniert.
Du kannst zwar jetzt wieder sagen, dass das übertrieben, oder subjektiv, oder Einzelfälle sind, aber ich habe das schon so oft gehört, dass es nicht einfach nur Zufall sein kann (auch in der Doku wurde dieses Vorgehen thematisiert) und ich finde es einfach nur grausam. Und sinnlos obendrein: Solange Verfahren noch laufen, darf man das Kind nicht aktiv entfremden und ihm die Hoffnung rauben.
 
Weißt du, ich werfe dir nichts vor, ich kenne das Leben... 😉 Aber gibt es ein bisschen Lüge, Betrug, usw.
Wenn wir allgemeine und hier gesetzliche Regeln selbst bestimmen, wer bestimmt dann überhaupt Regeln und wer erhält sich dann den Anspruch diese bei anderen einzufordern?

Das hat aber auch andere Gründe, dass ich das so gemacht habe. Ich hatte ja einen Job, bloß dass der nur auf 450 Euro Basis war. Ich wollte den Job zu Gunsten eines anderen Jobs nicht wieder aufgeben. Es ist ja so, dass die einen in die sozialversicherungspflichtige Tätigkeit bringen wollen seitens des Amts.
Mein 450 Euro Job sollte ja zu einer sozialversicherungspflichtigen Stelle werden und ich arbeitete dort auch mehr, bis sich iwann mittels Gericht ausstellte, dass sie mich mit einem viel geringeren Stundensatz laufen ließen als vorher.

Also ab dem Zeitpunkt, wo ich den Betreuungsjob hatte, fingierte ich z.T. die Bewerbungen, weil sich das mit der anderen Tätigkeit überschnitten hätte oder man mich eh nicht genommen hätte.
Ich habe ja auch Initiativbewerbungen gestartet, aber bekam da eben auch überwiegend Absagen (da war das mit den Bewerbern einfach krasser - ich wurde auch mal bei einem zum Vorstellungsgespräch eingeladen, bei nem Verkaufsjob, und war da mit so und so viel Mitbewerbern, die alle Erfahrungen in dem Bereich hatten. Als man mich fragte, was ich für Erfahrungen habe, konnte ich außer Uni, Behindertenbetreuung, Nachhilfe und weiteren Lehrtätigkeiten nichts vorbringen. Die Mitbewerber haben alle die Augenbrauen hochgezogen...
Mich sprach das halt noch an, weil ich das in jedem Fall hätte machen können und das auch keine 8h Schichten gewesen wären.

Ich gehe das heute schon anders an. 😉 - und was ich viel wichtiger für die SchülerInnen finde ist, dass man ihnen vorlebt, für das, was für einen wichtig ist, zu kämpfen. Und das habe ich immer getan. 😉 - bin ja wohl gemerkt auch von HH nach NRW gezogen zu Gunsten der Ausbildung.
 
Ich hab mich mal ein bißchen durch die Foren geklickt, in denen verzweifelte Eltern schreiben, denen die Kinder genommen wurden. Klar, das ist alles subjektiv, aber eine gängige Praxis scheint zu sein, solchen Eltern dann bei Besuchen zu verbieten, mit dem Kind darüber zu reden, dass man alles dran setzt, es wieder nachhause zu holen. Äußerungen, wie: "Ich hab Dich lieb und wir werden bald wieder zusammen sein" werden da sanktioniert.
Du kannst zwar jetzt wieder sagen, dass das übertrieben, oder subjektiv, oder Einzelfälle sind, aber ich habe das schon so oft gehört, dass es nicht einfach nur Zufall sein kann (auch in der Doku wurde dieses Vorgehen thematisiert) und ich finde es einfach nur grausam. Und sinnlos obendrein: Solange Verfahren noch laufen, darf man das Kind nicht aktiv entfremden und ihm die Hoffnung rauben.
Dein Faible für Pflegeeltern kann ich zwar nicht teilen, da ich der Ansicht bin, wenn schon "politische Gefangenschaft" , dann in rein staatlichem Gewarhrsam, so gesehen hättest du auch nicht ganz Unrecht mit den privaten Trägern - dient auch zur Verschleierung des Unrechts.

Die Beiträge kenne ich auch, sind auch bitter ernst zu nehmen, aber Rhenus & Konsorten quatschen die polemisch tot. 🙄
 
Naja, also einen Faible für Pflegefamilien hab ich nun wirklich nicht, aber es gibt da sicher sehr gute (leider bestimmt eben auch sehr schlechte).
Es gibt halt ganz große Unterschiede bei den Kindern: Klar gibt es Kinder, die von ihren Eltern nicht mehr erzogen werden können, oder wollen. Solche Kinder brauchen natürlich eine neue Familie und da kann eine verantwortungsvolle (und gut vorbereitete!!!) Pflegefamilie eben eine gute Alternative sein.
Kritisch wird es halt bei den Kindern, die gegen ihren Willen und gegen den Willen der Eltern aus Familien gerissen werden.
Kann man ein Kind einfach aus der einen Familie gewaltsam herausreißen und dann erwarten, dass es sich in der neuen Familie sofort wohl fühlt?
Leider vergessen diejenigen, die immer so laut nach dem Kindewohl schreien, dass ein Kind- auch wenn es subjektiv sogar wirklich besser aus der Familie herausgenommen werden sollte, weil es dort Schaden nimmt, allein durch diese Herausnahme einen unglaublichen Schock bekommt.

Ich weiß nicht, ob die meisten Pflegeeltern (selbst wenn sie es wollen) das wirklich ausgleichen könnten.
Wenn man schon ein Kind aus der Familie nehmen muss, dann sollte das immer sanft passieren- Ein Kind, das mitten in der Nacht aus dem Bett gezerrt, oder von der Polizei aus dem Kindergarten mitgenommen wird, wird sich davon NIE NIE mehr erholen.
Aber es geht ja ums Kindeswohl:mad:...
Ich frage mich immer wieder: Wenn man schon zu dem Schluß kommt, dass das Kind nicht in der Familie bleiben kann, wieso gestaltet man das nicht so sanft wie möglich? Wieso muss es mit Gewalt sein? Warum darf das Kind dann zB nicht jeden Tag von den Eltern besucht werden, wenn es das will? Warum darf es nicht telephonieren? Jeder Mensch, der ein bißchen Ahnung davon hat, wie Kinder fühlen, wird da doch andere Lösungen bevorzugen.

Wenn ich solche Berichte lese, mit welchen Mitteln da vorgegangen wird, läuft es mir kalt über den Rücken. Sowas darf einfach nicht passieren!
 
Wahrscheinlich bin ich total bescheuert, aber würde ich mit dem Gedanken spielen (als ich noch Familie hatte halt), einem Pflegekind, dass wirklich keine andere Wahl hat, "ein neues Zuhause" zu geben, würde ich sagen: "Weil ich das gerne tue und nur ohne Pflegegeld, basta."

So wäre es eine erträgliche Angelegenheit und so lange das niemand so handhabt: schämt euch.

Sicher gibts die Fälle, Eltern gehören auch hart bestraft, die ihren Kinder irgendwas Unrechtes antun, aber meine Schätzung liegt bei höchstens 20 % gerechtfertigter Kindeswegnahmen - der Rest ist Business, Politikum, etc...

Und wie so oft, finde ich, dass du Recht hast, da du menschlich bwz. warmherzig rüberkommst😉, indem du auch die Vorgehensweisen vor, während und nach der gewaltsamen Kindeswegnahme kritisierst.

Wenn ich da an Karrer denke, der ein paar Jahre eingefahren ist und den man als skrupellos hingestellt hat, weil er Elternteilen geholfen hat, ihre Kinder zurückzuholen, ist das makaber.
 
Hier noch ein schönes Zitat vom kriminalisierten kaltgestellten Menschenrechtler:

«Juristen bezeichnen CEED jetzt als kriminelle Vereinigung wegen diverser illegaler Verbringung von Kindern ins europäische Ausland. Im Sinne der Menschenrechte ist die Verschleppung von Kinder aus guten Familien und deren anschließende Misshandlung oder Bedrohung oder deren andauernden Trennung von ihren Eltern ebenfalls kriminell. Auf einen einfachen Nenner gebracht könnte man sagen: Wenn CEED eine kriminelle Vereinigung sein soll, dann sind die deutschen Jugendämter erst recht eine kriminelle Vereinigung. Der Unterschied besteht darin, dass sie den gesamten Staatsapparat hinter sich haben und damit wesentlich gefährlicher sind. Ein weiteres Argument für die Gefährlichkeit der unkontrollieren Jugendämter ist der Umstand, dass zwischen Jugendamt und Justiz die Gewaltenteilung nicht funktioniert; die Familiengerichte urteilen in Abhängigkeit des Jugendamtes.»[SUP][16][/SUP]

Leider kann ich die Aussage Olivier Karrers in jedem Punkt nur bestätigen.
 
Also in der Regel gibt es keine Jugendamtsabhängigkeit der Gerichte , was für ein Quatsch. Ein Gericht urteilt im Regelfalle nach Sach- und Rechtslage.

Die Jugendämter sind auch nicht in der Lage , einfach , ohne Grund und stichhaltige Beweise , Kinder aus völlig intakten Familien zu reissen . Das ist genauso ein Quatsch .

Jugendämter sind auch nicht Werkzeug eines totalitären Machtstaates zumindest nicht in der BRD.

Leider sind Jugendämter notwendig.

Leider sind Pflegefamilien und Kinderhaime notwendig , genauso wie betreute Wohneinrichtungen .

Leider sind Altenheime notwenig .

Das liegt aber an der Emphatielosigkeit der Menschen, nicht am Sozial- oder Staatssystem.

Das sich die Eltern , denen die Kinder aus triftigen Gründen weggenommen werden mußten , im Nachhinein als weiße Westenträger hinstellen, ist hinlänglich bekannt.

Natürlich gibt es auch Fälle von Korruption , Fälle von Amtsmißbrauch , Fälle von Bereicherung an Schutzbefohlenen, Fälle von Machtmißbrauch,

glücklicherweise sind die aber nicht die Regel und da wo sie bekannt werden , wird gegen sie vorgegangen.

Welche unbegründeten Ängste und welches politische Mißverständnis treffen hier aufeinander ?
 
Klar sind Jugendämter nötig und wichig und sicher machen viele ihren Job zumindest gut, oder sogar sehr gut. Dennoch bin ich der Meinung, dass es viele Misstände gibt, die man beseitigen könnte und müsste.
Man kann nicht sagen, alles ist schlecht, aber umgekehrt halte ich es für fatal, zu sagen, alles wäre supi.

Also in der Regel gibt es keine Jugendamtsabhängigkeit der Gerichte , was für ein Quatsch. Ein Gericht urteilt im Regelfalle nach Sach- und Rechtslage.
Naja, das stimmt nur zum Teil: Abhängig sind die Gerichte nicht, aber sie entscheiden meist nach Aktenlage (was ja auch verständlich ist, wenn man bedenkt, wie überlastet Staatsanwälte heute sind).
In der Regel wird der Empfehlung des JA Glauben geschenkt und die Gerichte vertrauen dem Amt, leider kann das auch nach hinten losgehen.
Ein befreundeter Staatsanwalt sagte mal zu mir: "Wieso sollte ich dem JA nicht glauben- die werden doch nicht lügen..."
Naja hoffen kann man das, aber ob das immer so ist....
 
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