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Endlich wird das mal gesehen

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Pflegeeltern sind übrigens auch nur Kleinunternehmer im Prinzip, die jedem Auftrag hinterherrennen wie die Blöden und vor nichts zurückschrecken, um ihn zu bekommen.

Pauschale Unterstellung und ein Schlag ins Gesicht derer, die es zweifellos gut machen, besser als viele Eltern, denn Kinder erziehen erfordert mehr, als ein Geld geben kann... Das weiß jeder, der Kinder erzieht!
Wie weit gehst du eigentlich in deinen vorurteilbehafteten Hass?

Muss ich ehrlich gesagt erst mal passen, bin mir nicht im Klaren, ob die traditonelle Fremdbetreuung (Wohlfahrt usw.) "besser war", sind auch nur staatlich geförderte Unternehmen, und so eklatant sind die Steigerungzahlen ja auch nicht, ob des freien Markts, im nach wie vor verwerflichen Kinderbusiness.

Mir gehts drum, dass man Familien vorsätzlich zerstört, egal für wen erst mal...

Wozu du erst einmal in der Beweispflicht wärst, dass dies überhaupt stimmt... Das dies die Regel wäre und nicht bedauerliche Einzelfälle, die nie auszuschließen sind.
Es leiden immer noch sehr viele Kinder unter schlechten Eltern, mehr als öffentlich bekannt ist.
Wo eine Gesellschaft das später teuer reparieren soll, wenn es zur beweisbaren Endlosschleife wird.
 
Sehe ich auch so.

Dem stimme ich zu 100% zu. Wer sich blind der Wirtschaft unterwirft, der ist im Endeffekt eine Marionette.
wer zufrieden ist, dass er seinen neuen Flachbildschirm hat und wem es egal ist, was der Nachbar tut, der braucht sich nicht wundern, wenn für ihn auch keiner zum Wasser rennt, wenn es brennt.
Gerade deswegen finde ich es ja so schlimm, wenn wirtschaftliche Interessen langsam unseren Beamtenbereich unterwandern.
Der Beamtenbereich soll ja gerade ein Gegengewicht zu wirtschaftlichen Interessen sein. Deswegen sichern wir unsere Beamten ab und zahlen sie gut: Damit das eben NICHT passiert.
Leider wird das ja immerwieder und immer mehr unterwandert:
Darum geht es hier ja: Um die privaten Träger von Heimen, die sich quasi ins JA einkaufen.
Meiner Meinung nach dürfte es garkeine privaten Heime geben (und wenn dann nur absolut zertifizierte).
Die dauernde Privatisierung die in so vielen Bereichen vorangetrieben wird, halte ich für äußerst bedenklich.

Sorry, dass ich da auch etwas gegenhalten muss. 🙂

Die Beamtenschaft wird ebenfalls immer mehr privatisiert, im Sinne von einem Angestelltenverhältnis, bzw. der Privatisierung.
Die Zahl der Beamten wird drastisch weniger.
Dazu kommen Besoldungsverzicht und Kürzungen von Pensionen.
Weiterhin sind die Auswahlkriterien, weil eben der Beamtenstatus nicht mehr so beliebt ist, herabgesetzt und auf persönliche, charakterliche Eignung, wird immer weniger Wert gelegt.

Wir sehen doch gerade bei der ARGE und in Griechenland deutlich, was ohne funktionierende und unabhängige Beamtenschaft passiert.
Man hat Angst vor den Vorgesetzten und Entlassung.

Zertifikate sind beliebig... Zudem können Zertifikate nicht Kinder schützen.
Es sind die Kriterien, die nicht stimmen, um ein Zertifikat zu bekommen.
Wir sehen das in Pflegeheimen mit angeblichen Qualitätskontrollen.

Aber wo bitte ging es hier um "einkaufen ins Jugendamt"?
Es ist politischer Wille, dass diese Aufgaben privatisiert werden.

Und Edy, der Fall Hoeneß hat etwas damit zu tun, weil eben Schwarzgeld existiert mit dem man den Gesamthaushalt der Bundesrepublik zahlen könnte und dann eben in solch dringenden Daseinsvorsorgen investieren könnte, weil Private unterm Strich dreifach so teuer sind.
Nur man ist nicht bereit richtig zu rechnen und folgt einer vordergründigen Logik eines "Bundes der Steuerverweigerer"...
Und auch mit zu berücksichtigen wäre, dass es dadurch Ausbeutung und Lohndumping, also folgend auch Altersarmut, Kaufkraftverlust und weniger Steuereinahmen gibt, was wiederum die Kosten des Staates steigen lässt.
 
Ich würde jetzt auch nicht pauschal sagen, dass Pflegeeltern immer einen schlechten Job machen. Ich denke, bei Pflegeeltern ist es genauso, wie bei richtigen Eltern: Es gibt eben die, die es gut machen und die, die es besser lassen sollten.
Jedoch würde ich eine Pflegefamilie einem Heim in jedem Fall vorziehen: Denn da werden wenigstens im Ansatz Familiäre Zustände hergestellt.
Ich habe in meinem Bekanntenkreis einen Mann, der zusammen mit seiner Frau ein Pflegekind aufgenommen hat. Die leibliche Mutter konnte und wollte nicht für das Kind sorgen (da waren Drogen, Gewalt und wer weiß noch was im Spiel). Der Vater war unbekannt und über alle Berge.
Mein Bekannter und seine Frau wurden auf sehr vorbildliche Weise auf das Kind vorbereitet und das Kind wurde ganz langsam an die neuen Eltern gewöhnt. Es wurde über 2 Jahre nur auf Probe bei den Pflegeeltern gelassen, um ganz sicher zu gehen, dass es passt.
Heute ist das Kind ca 10 und lebt wirklich glücklich. Es hat von sich aus angefangen Mama und Papa zu den Pflegeeltern zu sagen. Dieses Kind hatte eindeutig Glück. Solche Positivbeispiele darf man auch nicht übersehen.

Was ich jedoch bei der Sache mit den Pflegefamilien bedenklich finde: Also ein Kind in eine Pflegefamilie zu geben, wenn es keine Eltern hat, oder die Eltern das Kind nicht mehr haben wollen, ist ganz klar eine gute Sache, aber es gibt eben leider auch viele Kinder, bei denen noch Eltern im Hintergrund sind, die um das Kind kämpfen. Da halte ich es für sehr gefährlich, das Kind in eine neue Familie einzugewöhnen:so könnte gerade dieses neue Eingewöhnen als Argument genommen werden, um das Kind dann gleich dort zu lassen und jeden Weg der Rückführung zu kappen. Das darf nicht sein.
 
🙄Ich habe mich nebenher ja schon umgeschaut.
Aber es ging ja um max ein halbes Jahr.
Vorbild bin ich den Schülern genug.

Die haben mir ja nur Jobs angeboten, wo man mich entweder mangels Ausbildung nicht genommen hätte oder die ich körperlich nicht hätte machen können...

Im übrigen arbeite ich neben dem referendariat sogar noch.
Mir kann gewiss keiner Trägheit vorwerfen.
 
Aber wo bitte ging es hier um "einkaufen ins Jugendamt"?
Es ist politischer Wille, dass diese Aufgaben privatisiert werden.

...ist nur die Frage, wo dieser politische Wille herkommt....
Entsteht der einfach so? Oder ist es am Ende der Wähler, dessen Wünsche eins zu eins umgesetzt werden? Wer ist überhaupt DER Wähler Sind das nur wir Durchschnittsbürger, oder am Ende auch wieder Leute mit Wirtschaftsinteressen?
WER bestimmt da wirklich: Der Wähler, oder die Lobby?

Ich denke, Du siehst den Politischen Willen da etwas zu naiv: Wir erleben täglich, dass sich große Wirstschaftskonzerne um den politischen Willen scheißen, einfach weil sie es können.
Das politische Geschehen ist von so vielen verschiedenen "Willensäußerungen" abhängig....
Wie oft kommt es vor, dass Einzelinteressen den Politischen Willen vorgeben....Uff, die Liste wird lang...
 
Ich würde jetzt auch nicht pauschal sagen, dass Pflegeeltern immer einen schlechten Job machen. Ich denke, bei Pflegeeltern ist es genauso, wie bei richtigen Eltern: Es gibt eben die, die es gut machen und die, die es besser lassen sollten.
Jedoch würde ich eine Pflegefamilie einem Heim in jedem Fall vorziehen: Denn da werden wenigstens im Ansatz Familiäre Zustände hergestellt.
Ich habe in meinem Bekanntenkreis einen Mann, der zusammen mit seiner Frau ein Pflegekind aufgenommen hat. Die leibliche Mutter konnte und wollte nicht für das Kind sorgen (da waren Drogen, Gewalt und wer weiß noch was im Spiel). Der Vater war unbekannt und über alle Berge.
Mein Bekannter und seine Frau wurden auf sehr vorbildliche Weise auf das Kind vorbereitet und das Kind wurde ganz langsam an die neuen Eltern gewöhnt. Es wurde über 2 Jahre nur auf Probe bei den Pflegeeltern gelassen, um ganz sicher zu gehen, dass es passt.
Heute ist das Kind ca 10 und lebt wirklich glücklich. Es hat von sich aus angefangen Mama und Papa zu den Pflegeeltern zu sagen. Dieses Kind hatte eindeutig Glück. Solche Positivbeispiele darf man auch nicht übersehen.

Bis hier hin alles so, wie ich es auch denke...

Was ich jedoch bei der Sache mit den Pflegefamilien bedenklich finde: Also ein Kind in eine Pflegefamilie zu geben, wenn es keine Eltern hat, oder die Eltern das Kind nicht mehr haben wollen, ist ganz klar eine gute Sache, aber es gibt eben leider auch viele Kinder, bei denen noch Eltern im Hintergrund sind, die um das Kind kämpfen. Da halte ich es für sehr gefährlich, das Kind in eine neue Familie einzugewöhnen:so könnte gerade dieses neue Eingewöhnen als Argument genommen werden, um das Kind dann gleich dort zu lassen und jeden Weg der Rückführung zu kappen. Das darf nicht sein.

Meinst du wirklich, dass ein Heim, wo das Kind sich behaupten muss, besser wäre, als ein Pflegeplatz in einer Familie, wo das Kind mit wenigen neuen und fremden Menschen umgehen muss?

Deine geäußerte Sorge bewusst herbeigeführter Entfremdung, wäre gegen das Gesetz und widerspricht auch der Tatsache, dass in der Regel ein Kontakt gehalten wird, mit den Eltern.
Das Missverständnis ist immer hier, dass man annimmt, es wäre pure Bösartigkeit der Behörde.
Voraussetzung ist nicht das Verhalten des Kindes, es ist das Verhalten der Eltern.

Ich habe immer das Gefühl, Heime und Pflegeplätze sollte die Quadratur des Kreises erreichen müssen, während die Elternhäuser nichts erfüllen sollen, weil Kinder nicht wie Individuen betrachtet werden sondern als Eigentum.

Ich betrachte diese Unterbringung immer als zweitbeste Lösung. Erstbeste ist ein intaktes Elternhaus mit einer gefestigten Partnerschaft an Eltern.


 
🙄Ich habe mich nebenher ja schon umgeschaut.
Aber es ging ja um max ein halbes Jahr.
Vorbild bin ich den Schülern genug.

Die haben mir ja nur Jobs angeboten, wo man mich entweder mangels Ausbildung nicht genommen hätte oder die ich körperlich nicht hätte machen können...

Im übrigen arbeite ich neben dem referendariat sogar noch.
Mir kann gewiss keiner Trägheit vorwerfen.

Weißt du, ich werfe dir nichts vor, ich kenne das Leben... 😉 Aber gibt es ein bisschen Lüge, Betrug, usw.
Wenn wir allgemeine und hier gesetzliche Regeln selbst bestimmen, wer bestimmt dann überhaupt Regeln und wer erhält sich dann den Anspruch diese bei anderen einzufordern?
 
Meinst du wirklich, dass ein Heim, wo das Kind sich behaupten muss, besser wäre, als ein Pflegeplatz in einer Familie, wo das Kind mit wenigen neuen und fremden Menschen umgehen muss?

(...)
Das Missverständnis ist immer hier, dass man annimmt, es wäre pure Bösartigkeit der Behörde.
Voraussetzung ist nicht das Verhalten des Kindes, es ist das Verhalten der Eltern.

Ich habe immer das Gefühl, Heime und Pflegeplätze sollte die Quadratur des Kreises erreichen müssen, während die Elternhäuser nichts erfüllen sollen, weil Kinder nicht wie Individuen betrachtet werden sondern als Eigentum.

Ich betrachte diese Unterbringung immer als zweitbeste Lösung. Erstbeste ist ein intaktes Elternhaus mit einer gefestigten Partnerschaft an Eltern.



Mein Danke unter dem Betrag bezieht sich auf das oben zitierte.


Nur weil etwas gegen das Gesetz verstösst, besagt das nicht, dass es das nicht gibt.

Und zum letzten Satz "Erstbeste ist...": Ja, aber das ist ja dann nun eben nicht gegeben, wobei ich mir aber vorstellen kann, dass auch getrennte Paare eine gute Elternschaft ihrem Kinde und sich selbst zuliebe erreichen können.
Wenigstens das, wenn da doch schon so viele Scherben sind.


LG
Landkaffee
 
...ist nur die Frage, wo dieser politische Wille herkommt....
Entsteht der einfach so? Oder ist es am Ende der Wähler, dessen Wünsche eins zu eins umgesetzt werden? Wer ist überhaupt DER Wähler Sind das nur wir Durchschnittsbürger, oder am Ende auch wieder Leute mit Wirtschaftsinteressen?
WER bestimmt da wirklich: Der Wähler, oder die Lobby?

Ich denke, Du siehst den Politischen Willen da etwas zu naiv: Wir erleben täglich, dass sich große Wirstschaftskonzerne um den politischen Willen scheißen, einfach weil sie es können.
Das politische Geschehen ist von so vielen verschiedenen "Willensäußerungen" abhängig....
Wie oft kommt es vor, dass Einzelinteressen den Politischen Willen vorgeben....Uff, die Liste wird lang...

Nein absolut nicht, ich sehe das gar nicht naiv... 🙂
Ich weiß, dass der Wähler nichts zu sagen hat!
Der Wähler muss sich aber wehren...
Er hat auch Möglichkeiten. Er darf nicht hinten anfangen in einer Kausalkette, er muss es bei der Politik, also am Anfang tun. Noch besser, bei sich selbst.

Wer geht denn für soziale Themen, Gerechtigkeit und Arbeit auf die Straße...?
Niemand mehr. Wer organisiert sich in Gewerkschaften?

Geht es gegen Minderheiten, Hass und Ausländer, dann geht man...
 
Mein Danke unter dem Betrag bezieht sich auf das oben zitierte.


Nur weil etwas gegen das Gesetz verstösst, besagt das nicht, dass es das nicht gibt.

Und zum letzten Satz "Erstbeste ist...": Ja, aber das ist ja dann nun eben nicht gegeben, wobei ich mir aber vorstellen kann, dass auch getrennte Paare eine gute Elternschaft ihrem Kinde und sich selbst zuliebe erreichen können.
Wenigstens das, wenn da doch schon so viele Scherben sind.


LG
Landkaffee

Erst einmal Danke... 😉

In einer Reihung muss man mit dem Optimum anfangen und das dies nicht immer zu erreichen ist, weiß ich zu gut.
Das heißt aber auch nicht, dass ein Jugendamt grundsätzlich bei allen anderen eingreifen würde.

Die Gesellschaftsform ist noch nicht gefunden, die alle Regeln und Gesetze einhält oder es durchsetzen kann.
Ich glaube sogar, ich hätte Angst davor, denn wir bewegen uns dahin mit der totalen Kontrolle.

Und so klug wie dein Satz zweifellos ist, er bedeutet zugleich, dass Gesetze gelebt sein wollen...
Ein Volk was eigene Gesetze nicht einhält, das braucht keine Gesetze, es ist gesetzlos!
Alle Gesetze sind Versuche, sich einem zuvor definierten Idealzustand zu nähern, obwohl es das Ideal nicht gibt oder gar nicht geben kann...
Wir leben also den Kompromiss.
 
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