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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Das Gefühl ist das Primat schlechthin - ob Mann, Frau, Junge, Mädchen oder Baby. Um das wird man wohl niemals umherkommen.

Diese Ansicht teile ich nicht. Wir Menschen haben einen Verstand bekommen. Wenn das Gefühl dominiert, sind und bleiben wir im Gefühl gefangen und handeln eben nicht vernünftig.

Gefühle können Dir sagen, wie es Dir geht - aber nie, was vernünftig ist.
 
Ich erinnere eine Frau mit ihren zwei Jungs. Sie meinte, dass sie ihre Jungs immer alles hat machen lassen - den Schrank auseinandernehmen, die Bude auseinandernehmen, und, und, und. Klar, sie wird ihnen wohl auch irgendwie klar gemacht haben, dass sie das ganze Zeug wieder zusammenbauen müssen.

Nun ja, ihre Jungs sind Prachtkerle, äußert entspannt und zuvorkommend. Auch in ihrem bereits fortgeschrittenen Alter findet man solche Männer eher selten.

Die beiden sind Bombe, so wie ihre Mutter auch.

Was ich aber eigentlich sagen will, ist, dass es sich im späteren Leben rächen kann, wenn man die Gefühle seiner Kinder unterdrückt bzw. nicht angemessen darauf eingeht.

Es entwickelt sich dann so eine Art Vermeidungsmechanismus, welcher in späterem Alter zu Neurosen oder schlimmerem führen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
[...]

Gefühle können Dir sagen, wie es Dir geht - aber nie, was vernünftig ist.

Nun ja, was ist bzw. wäre vernünftig?

Lässt sich das wirklich so einfach sagen?

~~~

Wenn ich (angeblich) vernünftig gehandelt habe, aber mich grottenschlecht damit fühle, ist das dann vernünftig?

~~~

Wenn ich mit einem nach allen üblichen Maßstäben erfolgreichen und tollen Partner liiert bin, aber ich mich unglücklich fühle, ist das dann vernünftig?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich erinnere eine Frau mit ihren zwei Jungs. Sie meinte, dass sie ihre Jungs immer alles hat machen lassen - den Schrank auseinandernehmen, die Bude auseinandernehmen, und, und, und. Klar, sie wird ihnen wohl auch irgendwie klar gemacht haben, dass sie das ganze Zeug wieder zusammenbauen müssen.

Nun ja, ihre Jungs sind Prachtkerle, äußert entspannt und zuvorkommend. Auch in ihrem bereits fortgeschrittenen Alter findet man solche Männer eher selten.

Die beiden sind Bombe, so wie ihre Mutter auch.

Was ich aber eigentlich sagen will, ist, dass es sich im späteren Leben rächen kann, wenn man die Gefühle seiner Kinder unterdrückt bzw. nicht angemessen darauf eingeht.

Es entwickelt sich dann so eine Art Vermeidungsmechanismus, welcher in späterem Alter zu Neurosen oder schlimmerem führen kann.

auch wenn man vernünftig denkt und handelt, braucht es für das Menschsein auch die Gefühle. Ich stimme Dir zu, dass man Gefühle angemessen empfinden und berücksichtigen soll. Nur das ist ja nicht die Frage.
 
Nun ja, was ist bzw. wäre vernünftig?

Lässt sich das wirklich so einfach sagen?

was ist schon einfach? Schildere die konkrete Situation und ich kann Dir i.d.R. sagen, was vernünftig ist.

Wenn ich (angeblich) vernünftig gehandelt habe, aber mich grottenschlecht damit fühle, ist das dann vernünftig?

ja. sonst hättest Du nicht vernünftig gehandelt.
Gefühle sind keine guten Analysten einer Situation und zur Beurteilung der Vernunft ungeeignet.

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Wenn ich mit einem nach allen üblichen Maßstäben erfolgreichen und tollen Partner liiert bin, aber ich mich unglücklich fühle, ist das dann vernünftig?

Zunächst wären folgende Situationen zu beantworten:
1. warum fühlst Du Dich unglücklich?
2. war nur der Erfolg des Partners das Kriterium für die Ehe?

Wenn Du einen Menschen ehelichst, der nur im Beruf erfolgreich ist - aber ihr ansonsten nicht zusammenpasst, war die Entscheidung zu heiraten wohl eher nicht vernünftig. Vernünftig bedeutet nicht automatisch, nur auf den beruflichen Erfolg des Partners zu achten. Dieses sich unglücklich fühlen hängt wohl mit einer unvernünftigen Entscheidung zu heiraten zusammen. Selbst schuld, nicht vernünftig entschieden zu haben.
 
Also ist es auch nicht vernünftig, einen Menschen genau so zu nehmen und zu lieben, wie er ist?

~~~

Wenn ich fragen darf, nach welchen Kriterien hattest Du dich damals entschieden?
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ist es auch nicht vernünftig, einen Menschen genau so zu nehmen und zu lieben, wie er ist?

Doch, natürlich. Wie willst Du einen Mensch sonst lieben, wenn nicht so, wie er ist? Es ist wohl kein Zeichen der Liebe, einen Menschen so zu lieben, wie "ich" ihn haben möchte - er aber nicht so ist.

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Wenn ich fragen darf, nach welchen Kriterien hattest Du dich damals entschieden?

Ich hatte meine Frau kennengelernt, als eine fröhliche und fürsorgliche Frau, die mir auch äusserlich gut gefiel. Sie war sehr warmherzig und "gesund" im Kopf, stand mit beiden Beinen im Leben, war tüchtig und fleissig. Das sind schon mal gute Kriterien. Dazu kam, dass wir die gleichen Wertvorstellungen und Ziele hatten. Wir lernten uns immer besser kennen und merkten, dass wir gut harmonieren und ähnlich dachten und empfanden. Im Laufe des Kennenlernens wuchs die Liebe.
 
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