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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Ich glaube ja, dass jede Angst letzten Endes aus der Angst vor Tod und/oder Konfrontation heraus resultiert. Und sowas kann extrem lähmend sein. Und für diese lähmende Passivität andere zu beschuldigen, scheint dem einen oder anderen vollkommen logisch zu sein.

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Vielleicht eine kleine "Anekdote":

Mein Lieblingsonkel sagte mal vor versammelter Gemeinschaft bzw. einem Teil meiner gigantischen Verwandtschaft in Taiwan: "Mit euch spreche ich nicht mehr, nur noch mit Tsunami. Der Junge hat Eier."

Nun, durchaus schmeichelnd, aber für was? Die Sache ist die, dass ich nicht lernunfähig bin, und Sachen letzten Endes so mache, wie ICH sie für richtig halte. Ich will wissen, dass MEINE Erfolge meine Erfolge sind und MEINE Niederlagen meine Niederlagen sind. Das hat keinesfalls was mit Perfektion oder so zu tun, aber der Tag, an dem ich einen Partner, meine Familie, ein Land, Gott oder die Welt für irgendwas in meinem Leben beschuldige, muss erst noch kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Heute las ich "irgendwo":

„Es ist nicht so, dass Du frei von Angst sein musst. In dem Moment, wo Du versuchst, Dich von der Angst zu befreien, erzeugst Du einen Widerstand gegen die Angst. Notwendiger, als vor ihr wegzurennen, sie zu kontrollieren oder sie zu unterdrücken, ist es, die Angst zu verstehen." Ich bin insofern damit einverstanden, weil auch ich es für wichtig halte, Zusammenhänge zu verstehen. Verstehe ich Zusammenhänge, kann ich auch gute Entscheidungen treffen.
 
Immer wenn sich psychische Störungen explosionsartig zu vermehren scheinen, stecken jede Menge Eingebildete Kranke dahinter. Denn wenn es dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis - oder behauptet irgendeine gerade grassierende Modekrankheit zu haben (Depression, Burnout oder was gerade als "schick" gilt) um Mitleid zu kassieren.

Und so ein Verhalten findest Du nicht krank, sondern als ein Zeichen von Gesundheit?
 
Du kennst Deine eigenen Posts nicht.

Woran machst Du fest, dass ich meine Posts nicht kenne?

Menschen ohne Angst brauchen und kennen keinen Gott.

Wenn das stimmen würde, dann träfe im Umkehrschluß zu: Menschen mit Angst brauchen und kennen Gott.


Angst vor Säbelzahntigern ist aber älter als jede Religion, älter als jeder Gott, weil der Säbelzahntiger schon den Urmenschen und deren Primaten-Vorfahren gefährlich wurde. Und das Erdbeben. Und der Waldbrand. Und die Dürre, und so weiter. Angst vorhanden --> führt zur Erfindung von Göttern, die als imaginäre große Brüder und Schwestern helfen sollen mit den realen Bedrohungen fertig zu werden, und sei es über "moralischen Beistand". Denn mehr als maximal das können erfundene große Brüder und Schwestern nicht leisten, realistisch gesehen. Ist alles Einbildung, Selbstmotivation per Autosuggestion.

Da Du keine Aussage über Gott treffen kannst, ist auch jede Aussage wer oder was älter ist, obsolet. Gibt es keinen Gott, ist der Mensch überflüssig. Wie gehst Du - auf Dich bezogen - damit um?
 
Ich glaube ja, dass jede Angst letzten Endes aus der Angst vor Tod und/oder Konfrontation heraus resultiert. Und sowas kann extrem lähmend sein. Und für diese lähmende Passivität andere zu beschuldigen, scheint dem einen oder anderen vollkommen logisch zu sein.

Ein gewisses Mindestmaß an Angst ist lebenserhaltend. Wir laufen nicht blind und hirnlos auf die Straße, weil wir Angst haben vom Bus überfahren zu werden. Wir gehen nicht hirnlos mit offenem Feuer um, weil wir verbrennen könnten. Wir essen nicht was an Pilzen und Beeren wächst, was wir gar nicht kennen, weil es potentiell giftig sein kann. Eine der Grundängste jedes Menschen ist die des Kleinkindes, allein zu sein, weil ein Kleinkind allein keine Überlebenschance hat. Ein Erwachsener kann, wenn gesund, problemlos allein zurechtkommen, meistens jedenfalls, aber die Grundangst des Kindes, vor allem wenn sie sich erfüllte und das Kind alleingelassen wurde bis zum Trauma, ist irgendwo ganz tief unten noch vorhanden und wird von manchen Menschen nie wirklich überwunden (die "Klammerer", die es nicht verkraften mal allein sein zu müssen).
Diese lebenserhaltende Angst ist uns meistens gar nicht bewußt, und das reicht so. Wir verhalten uns entsprechend, laufen nicht aus Dummheit vor Busse und spielen (meistens) nicht mit dem Feuer. Simple Selbsterhaltung, wie es auch jedes Tier kennt.

Wenn Angst zur Lähmung führt, ist sie übersteigert. Ob mit Grund (wegen schlechter Erfahrungen, im Krieg oder bei Gewalterlebnis) oder ohne (wenn sich jemand selbst systematisch in eine Angst hineinsteigert, um etwas anderes damit zu kompensieren), krankhaft und damit behandlungsbedürftig ist sie in jedem Fall.
 
Wenn das stimmen würde, dann träfe im Umkehrschluß zu: Menschen mit Angst brauchen und kennen Gott.
Was glaubst Du denn, warum Religionen und Sekten da am besten florieren, wo es den meisten Menschen ziemlich dreckig geht, wo Armut und Gewalt an der Tagesordnung sind? Und umgekehrt gehen die Religionen und Sekten den Bach runter, je besser es den Menschen geht. Die heutigen Verluste der Kirchen in Mitteleuropa an Mitgliedern und Einfluß sind immer noch ein laufender Prozeß und haben ihr Ende noch lange nicht erreicht!

Da Du keine Aussage über Gott treffen kannst, ist auch jede Aussage wer oder was älter ist, obsolet. Gibt es keinen Gott, ist der Mensch überflüssig. Wie gehst Du - auf Dich bezogen - damit um?
Ganz einfach: Der Mensch existiert, aber die Existenz von Gott oder Göttern (denn wo einer existieren kann, können auch viele existieren!) hat noch keiner beweisen können.
Warum sollen Menschen ohne Götter überflüssig sein? Sie existieren einfach. So überflüssig oder nicht wie ein Fisch im Wasser oder ein Blatt am Baum oder irgendein Berg. Wer überflüssig ist, sind offensichtlich die Götter. Wenn man doch offensichtlich ohne Götter auch nicht schlechter lebt als mit, wofür jeder Atheist ein lebender Beweis ist.
 
Und so ein Verhalten findest Du nicht krank, sondern als ein Zeichen von Gesundheit?
Bin noch am Überlegen, ob eingebildete Kranke tatsächlich psychisch krank sind (Hypochonder), oder schlicht nur dumm und zugleich anspruchsvoll, weil sie mit ihrem Verhalten auf die Dummheit ihrer Umgebung hoffen, sprich Mitleid einheimsen und in Watte gepackt werden wollen.
 
Was glaubst Du denn, warum Religionen und Sekten da am besten florieren, wo es den meisten Menschen ziemlich dreckig geht, wo Armut und Gewalt an der Tagesordnung sind? Und umgekehrt gehen die Religionen und Sekten den Bach runter, je besser es den Menschen geht. Die heutigen Verluste der Kirchen in Mitteleuropa an Mitgliedern und Einfluß sind immer noch ein laufender Prozeß und haben ihr Ende noch lange nicht erreicht!

Es ist allgemein bekannt, dass Menschen in Notlagen nach jedem Strohhalm greifen. Den Glauben an eine Religion nur mit menschlicher Notlage erklären zu wollen, scheint mir vergleichbar zu sein, wie das Schnappen nach Luft, wenn er Mensch in Atemnot gerät. Es wird einfach alles eingeatmet, egal ob es gesund ist oder nicht. So ertrinken Menschen... oder vergiften sich mit dem, was sie einatmen.

Der Glaube an Gott und an Jesus Christus ist jedoch in meinen Augen so vernünftig, wie das Atmen gesunder Luft. Es ist einfach lebensnotwendig.


Ganz einfach: Der Mensch existiert, aber die Existenz von Gott oder Göttern (denn wo einer existieren kann, können auch viele existieren!) hat noch keiner beweisen können.

Nur weil Du Deine Augen verschließt, bedeutet das nicht, dass es Gott nicht gibt. Du lebst in einem Erklärungsnotstand, den ich Dir mit Beispielen (z.B. Prophetien, Tyrus.... Du erinnerst Dich?) immer wieder gerne vorführe, damit Du nicht sagen kannst "davon hab ich nie etwas erfahren".


Warum sollen Menschen ohne Götter überflüssig sein? Sie existieren einfach. So überflüssig oder nicht wie ein Fisch im Wasser oder ein Blatt am Baum oder irgendein Berg. Wer überflüssig ist, sind offensichtlich die Götter. Wenn man doch offensichtlich ohne Götter auch nicht schlechter lebt als mit, wofür jeder Atheist ein lebender Beweis ist.

Wie willst Du den Vergleich "nicht schlechter als mit" anstellen? Dir ist möglicherweise entgangen, dass Du soeben den Sinn Deines Lebens mit dem Sinn der Existenz eines Blattes auf eine Stufe gehoben hast. Das ist in meinen Augen ein Armutszeugnis.
 
Bin noch am Überlegen, ob eingebildete Kranke tatsächlich psychisch krank sind (Hypochonder), oder schlicht nur dumm und zugleich anspruchsvoll, weil sie mit ihrem Verhalten auf die Dummheit ihrer Umgebung hoffen, sprich Mitleid einheimsen und in Watte gepackt werden wollen.

was ist denn gesund bzw. krank? Wie definierst Du das? Was hältst Du für "seelisch-geistig gesund" erforderlich?
 
was ist denn gesund bzw. krank? Wie definierst Du das? Was hältst Du für "seelisch-geistig gesund" erforderlich?

Ein geistig-seelisch gesunder Mensch behauptet nicht krank zu sein, wenn er es nicht ist. Außer er ist ein Faulpelz und will sich vor unangenehmer Arbeit drücken.
In Gesellschaften, wo krank sein ein Stigma ist, beißen auch Kranke die Zähne zusammen und reißen sich zusammen, um gesund zu wirken, dort ist die "offizielle" Krankheitsrate niedrig.
In Gesellschaften dagegen, wo man meint auf jeden querliegenden Furz Rücksicht nehmen zu müssen, stellen sich viele Leute krank, die es gar nicht sind, um sich das Leben leicht zu machen - natürlich meistens auf Kosten von anderen. Mit dem Ergebnis boomender Krankheitszahlen.
Deshalb ist in einer Gesellschaft, in der es von psychisch Kranken nur so zu wimmeln scheint, irgendwo ganz massiv der Wurm drin. Weil man offensichtlich zu vielen eingebildeten Kranken ihre Heuchelei durchgehen läßt.
 
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