Deutschland ist ein verdammt reiches Land - viele gute Gesetze, fleißige Arbeiter und so. Wirtschaftlich wohl die Nr. 1 in der EU und auch weltweit wohl ziemlich weit vorne.
Warum sollte Deutschland vor irgendwas Angst haben?
Angst, die man von anderen eingeredet bekommt oder sich selber einredet.
Weil viele Menschen anscheinend etwas brauchen, woran sie sich psychisch festklammern können, und irrationale Ängste sind dafür ideal, weil sie normalerweise und vom Konzept her sowas wie psychisches Training für mögliche real eintretende Ernstfälle sind,
sprich wer sich z. B. vorstellt, irgendein Finsterling (heute eher Flüchtling...) könnte aus dem Gebüsch springen und was versuchen, der wird vermutlich auch darüber nachdenken, wie er im Ernstfall darauf reagieren würde.
Solange es dabei bleibt, bei jedem normalen Menschen, ist das in Ordnung, denn auf Ernstfälle (Unfall, Angriff, anderes) vorbereitet sein ist immer gut, das ist sowas wie Hirntraining im Leerlauf, eine selbstgebastelte Simulation vergleichbar einem Ego-Shooter im Computer.
Problematisch wird es, wenn ein Mensch keinen Ausweg aus dieser irrationalen Angst findet und plötzlich Finsterlinge (Flüchtlinge) hinter jedem Busch zu sehen glaubt. Weil er aus irgendeinem Grund unfähig ist, einen brauchbaren Ausweg aus dem potentiellen Ernstszenario zu finden, er bleibt quasi in der selbstgebastelten Simulation hängen und findet nicht mehr heraus. Das wird dann zum krankhaften Zustand, wie beim Computerspieler, der irgendwann zwischen Egoshooter und Realität nicht mehr unterscheiden kann.