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Eigene Schuld - fremde Schuld

Status
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friek, Du schreibst:

"Ich weiß genauso wenig wie du über die tatsächliche Beschaffenheit oder Existenz dieser Sache. Es handelt sich dabei immer noch um Glaubensfragen und nicht um Wissen. Auch du weißt erst mit Sicherheit was Sache ist wenn es vorbei ist."

Das ist eine Vermutung, das zweite eine Behauptung. Dass Glaube gegen Wissen steht, gilt in der Wissenschaft schon lange nicht mehr als ausgemacht.
Nachvollziehen kannst Du es allerdings erst dann, wenn Du dich darauf einlässt.
Bis dahin allerdings redest Du von den Dingen wie ein Blinder von der Farbe.

Burbacher
 
[...]
Bis dahin allerdings redest Du von den Dingen wie ein Blinder von der Farbe.

Burbacher
Das könnte ich von Dir wie von jeden anderen auch behaupten der nicht meiner Meinung ist. Genau an dieser Stelle fängt es doch an. Was soll das?
Jeder hat so seine Meinung, seine persönlichen Erfahrungswerte, so auch Du. Das alles einfach puschalisiert abzusprechen ist was?

Zu Deine Metapher:
Auch ein Blinder kann Farben wiedergeben und nachfühlen. Wenn auch auf seine ganz eigene weise. Man muß sie nur klug und nachvollziehbar erklären.
 
Hier mal ein paar Farben.

---

Nordrheiner und Burbacher

Ich werfe euch nicht gerne und nicht wirklich in einen Topf, aber in einer Sache seid ihr euch gleich. Ihr beide predigt gerne von der Lücke, welche ihr mit Gott gefüllt habt. Das ist nicht meine Welt, es ist eure. Ich sage eher und lieber: Mut zur Lücke.

Im Übrigen hat mein Gott diese Welt niemals verlassen, niemanden, auch euch nicht. Er versteht alles und ist aller Freund. Nur hat er niemals eine Bibel geschrieben oder schreiben lassen. Das ist alles.

Ihr wollt nicht wirklich mit eurem Gott an meinem Gott kratzen. Ihr wisst schon jetzt, dass euer Gott eventuell nicht so mächtig ist wie meiner. Denn mein Gott liebt, aber straft nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
friek, Du schreibst:

"Ich weiß genauso wenig wie du über die tatsächliche Beschaffenheit oder Existenz dieser Sache. Es handelt sich dabei immer noch um Glaubensfragen und nicht um Wissen. Auch du weißt erst mit Sicherheit was Sache ist wenn es vorbei ist."

Das ist eine Vermutung, das zweite eine Behauptung. Dass Glaube gegen Wissen steht, gilt in der Wissenschaft schon lange nicht mehr als ausgemacht.
Nachvollziehen kannst Du es allerdings erst dann, wenn Du dich darauf einlässt.
Bis dahin allerdings redest Du von den Dingen wie ein Blinder von der Farbe.

Burbacher

Naja.... nicht so ganz... .

In der Wissenschaft geht es natürlich darum Hypothesen auf zu stellen um damit erstmal temporär zu arbeiten.
Denn man kann dann gezielt versuchen sie zu verifizieren oder zu falsifizieren.
Natürlich wird eine Hypothese aufgestellt um mit dieser als Grundlage als eine reine Annahme einer gegebenen Prämisse, zu schauen, vielleicht auch mit Experimenten, ob sich dann automatisch (wenn die These richtig ist) entsprechende Logische Ergebnisse erzielen lässt. Was dann ein Hinweis sein könnte, dass die Annahme zutreffend ist.

Eine Hypothese wird aufgestellt um mit ihr Experimentel zu arbeiten. (Mit Experimentel in diesem Satz mein ich jetzt nicht nur die Empirie, sondern auch gedanklich theoretisch.)
Und das ist dann auch schon absolut alles!

An Gott kommt man nicht rann... daher ist es in diesem Sinne unmöglich damit zu arbeiten.

Wenn eine Sache nicht verifiziert ist, kann man damit nicht weiter arbeiten Punkt.
Man kann damit nur wieder im Sinne einer Hypothese weiterarbeiten und sie nur in diesem Sinne weiterspinnen.
IMMER mit dem Wissen - denn das darf NIEMALS vergessen werden - dass beim logischen Gedankenkonstrukt bereits schon viel weiter am Anfang alles auf ein Stein aufgebaut ist, der nicht verifiziert wurden ist. Was automatisch bedeutet, dass alle anderen Ableitungen davon komplett in sich zusammenstürzen können wie ein Kartenhaus.

Zur Geistigen Orientierung mit was man arbeitet.... darf man den Überblick nicht verlieren....
Alles muss genau gekennzeichnet sein. Denn ansonsten, ist man der Farbenblinde....
Hier werden Bausteine mit einander verworren und verwoben und verwechselt... das ist nicht mehr feierlich.

Edit:
Und nein, das habe ich auch nicht abgeschrieben Nordrheiner...
Ich habe gerade nur beschrieben wie mein Verstand funktioniert.... Und bei sowas muss ich nicht viel nachdenken dabei, das kommt einfach so rausgeblubbert... .
Denn ein Agnostiker braucht einen scharfen Verstand, denn ihm wird das wissen nicht durch eine Bibel "geschenkt".

Ein bisschen mehr Scharfsinn bitte...
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, Tsunami, das hat auch niemand gesagt. Wer hier gerade die Keule schwingt, bist Du. Und Du machst das in einer Art und Weise, die dich in den Zustand der Unfehlbarkeit hebt.
Wie war das noch mit dem "Matsch in der Birne"? Manche Argumente fallen unfreiwillig auf ihre Urheber zurück.
Schade.

Burbacher

Nichts und niemand ist unfehlbar. Denkst du nicht?

Im Übrigen ist meine Keule nicht viel größer als ein Hühnchen- oder Froschschenkel.
 
Das könnte ich von Dir wie von jeden anderen auch behaupten der nicht meiner Meinung ist. Genau an dieser Stelle fängt es doch an. Was soll das?
Jeder hat so seine Meinung, seine persönlichen Erfahrungswerte, so auch Du. Das alles einfach puschalisiert abzusprechen ist was?

Zu Deine Metapher:
Auch ein Blinder kann Farben wiedergeben und nachfühlen. Wenn auch auf seine ganz eigene weise. Man muß sie nur klug und nachvollziehbar erklären.[/QUOTE]

Das Prinzip der Selbstüberschätzung wird ganz gut durch die Wysiati-Regel verdeutlicht. Je weniger Informationen bekannt sind, um so leichter fällt die Entscheidungsfindung. Man muß nur anscheinend klug, in jedem Fall nachvollziehbar erklären.

Insofern Christen unterstellt werden darf, dass sie sich mehr oder weniger gut in der Bibel auskennen, persönliche Glaubenserfahrungen machen, mit anderen Christen über Bibelstellen und ihre Auslegung sprechen, verfügen sie natürlich über sehr viele Informationen, die es ihnen nicht immer leicht machen, zu allen Fragen schnell eine klare Meinung zu bilden und ggf. eine Entscheidung zu treffen.
Nicht-Christen hingegen verfügen i.d.R. über wenig Bibelkenntnisse und in jedem Fall über NULL Glaubenserfahrungen. Daher fällt es ihnen deutlich leichter, sich auch zu religiösen Fragen eine Meinung zu bilden. Es ist lediglich erforderlich, eine nachvollziehbare Erklärung zu finden.
Wer das Prinzip der Selbstüberschätzung bzw. die Wysiati-Regel kennt, weiß was ich meine.
 
Gott ist immer auf meiner Seite. Und er ist mächtiger als alle anderen Götter. Wenn ihr gegen meinen Gott anstinken wollt, dann solltet ihr euch warm anziehen. Getreu den Worten des Papstes: "Wer meinen Gott anmacht, bekommt eins auf die Fresse".
 
Hier mal ein paar Farben.

---

Nordrheiner und Burbacher

Ich werfe euch nicht gerne und nicht wirklich in einen Topf, aber in einer Sache seid ihr euch gleich. Ihr beide predigt gerne von der Lücke, welche ihr mit Gott gefüllt habt. Das ist nicht meine Welt, es ist eure. Ich sage eher und lieber: Mut zur Lücke.
Nein. Wir haben Glaubenserfahrungen gemacht, die uns prägten. Was Du für Dich "Mut zur Lücke" nennst, ist in der Realität ein Mangel und ein Ja zur Orientierungslosigkeit.


Im Übrigen hat mein Gott diese Welt niemals verlassen, niemanden, auch euch nicht. Er versteht alles und ist aller Freund. Nur hat er niemals eine Bibel geschrieben oder schreiben lassen. Das ist alles.

Wenn dieser Dein Gott existierte, wäre er der Freund auch aller Diktatoren und (Kriegs-) Verbrecher. Er wäre aller Freund. Gerechtigkeit wäre nicht seine Stärke.

Ihr wollt nicht wirklich mit eurem Gott an meinem Gott kratzen. Ihr wisst schon jetzt, dass euer Gott eventuell nicht so mächtig ist wie meiner. Denn mein Gott liebt, aber straft nicht.

Wenn Dein Gott nur liebt, aber nicht straft, dann kann ich nachvollziehen, dass Du mit dem Begriff Schuld nichts anzufangen weisst. Dann kann jeder tun und lassen was er will. Ist es das, was Dich interessiert?
 
Gott ist immer auf meiner Seite. Und er ist mächtiger als alle anderen Götter. Wenn ihr gegen meinen Gott anstinken wollt, dann solltet ihr euch warm anziehen. Getreu den Worten des Papstes: "Wer meinen Gott anmacht, bekommt eins auf die Fresse".

In diesem Zusammenhang fällt mir auf, dass Du Deine Prinzipien immer noch nicht erläutert hast.

Deine Prinzipien, siehe Dein Beitrag 402:
"Prinzipien sind Gold oder auch Diamanten wert. Nicht irgendwelche Prinzipien, sondern jene, welche durch Wissen, Gewissen, Gefühl, Verstand und Erkenntnisfähigkeit nicht gebrochen werden können."

Kommt noch Deine Erklärung dazu?
 
Nein, Tsunami, das hat auch niemand gesagt. Wer hier gerade die Keule schwingt, bist Du. Und Du machst das in einer Art und Weise, die dich in den Zustand der Unfehlbarkeit hebt.
Wie war das noch mit dem "Matsch in der Birne"? Manche Argumente fallen unfreiwillig auf ihre Urheber zurück.
Schade.

Burbacher
Das Problem ist, dass diese Deine Zeilen genau dem widersprechen was Du an anderer Stelle sagst.
Scheinbar ist es für Dich sehr wichtig andere persönlich zu be-werten.

Sorry, aber wenn das der Weg ist den Du für besser/klüger hälst anpreisen zu müssen, bitte. Mir egal. Jeder hat so seins und gut.

*schlaumeirer off*

---

Ursache von Schuldgefühlen können sein:

  • echte, eigene Schuld
  • andere wurden an mir/uns schuldig
  • wir fühlen uns für das Unglück andere verantwortlich
  • fehlende Selbstannahmen und Annahmen anderer
  • Leid aus zu enger moralischer Erziehung

Aber bitte. Du kannst alles mit einem Streich abwerten. Fragt sich nur wozu. Schuldverschiebung?

Man kann nun mal nicht all das :
  • Echte Schuld
  • Falsche Schuld
  • unbewußte, verborgene schuld
  • Krankhafte neurotische Schuldgefühle

In einen Topf werfen.
Wir sind nun mal alle keine Engel. Das ist die Ausgangsbasis! Allwissend ist ganz sicher auch keiner. Behaupten kann man selbstverständlich alles. Logisch. Fragt sich nur was es dazu für eine Motivation gibt.

Keiner muß seinen Lebensentwurf so angleichen, das ich zufrieden bin - nur um sagen zu können: Hättest Du es so wie ich gemacht, wäre es gut gegangen. <- Dies ist eine Schuldverschiebung = Indoktrination?
 
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