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Ist Einsamkeit ein Problem?

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Ich selbst bin froh inzwischen auch mal Ängste wahrzunehmen, nicht einfach wegzureden.
Erst das Eine, dann – wenn es sich um „künstliche“ Ängste handelt, Ängste ohne realen Hintergrund, das Andere. Wobei ich „wegreden“ nicht ganz so glücklich ausgedrückt empfinde. Wenn ich bedenke, dass man überflüssige Pfunde wegtrainiert, könnte man das auch mit überflüssigen Ängsten tun.

Sicher ist auch dies der Grund warum ich dieser Aussage skeptisch gegenüberstehe. Trotzdem oder vielleicht gerade auch darum, war oder bin ich eher misstrauisch. Doch auch dieses Misstrauen möchte ich nicht mehr aufgeben, ich hatte mehrfach den Fehler gemacht, Menschen zu vertrauen, die dieses Vertrauen nur ausnutzten. Das heißt nicht generell, keine Kontakte zu anderen Menschen zu haben, jedoch ein Restmisstrauen beizubehalten, halte ich für sinnvoll.

Misstrauen bzw. ein gesundes Maß an Skepsis ist durchaus gut und sinnvoll. Das ist aber was anderes als „künstliche“ Ängste, also Ängste ohne realen Hintergrund. Künstliche Ängste als Feststellung nach Gefährdungeinschätzung.

Misstrauen hat mich einige Male sehr geschützt. Entscheidend ist die Wahl des Weges sich zu schützen. Es kann durchaus auch Flucht sein.
Vertrauen ist sehr oft, eigentlich fast immer missbraucht wurden.

Dein Vertrauen als Kind oder als Erwachsener wurde mißbraucht? Sicher ist das schlimm. Wichtig, so erscheint mir, ist was ich daraus lerne. Und lernen sollte ich, meine Menschenkenntnis zu verbessern sowie Vertrauen stufenweise schenken, je nachdem ich den anderen Menschen kennen und einschätzen gelernt habe.
Das wird nie 100%ig sicher sein. Ein bestimmtes Restrisiko bleibt, denke ich. Ich denke auch, das gehört zum Leben und es ist gut, wenn wir jemanden haben, der uns auffängt, wenn wir „auf die Schnauze“ fallen und uns mit dem Aufstehen schwer tun. Und das "müssen" wir. Denn unsere Fähigkeit, Vertrauen zu schenken, ist die Voraussetzung für das Bilden von guten, tiefen Freundschaften und anderen Beziehungen.


Ich schrieb, dass die Regel "nicht auffallen" sinnlos ist.

Bist du dir da wirklich sicher? Oft ist genau dies zu beobachten. Nicht nur ich erlebte es, dies erleben noch heute sehr viele Kinder durch ihre Eltern. Eltern die es selbst oft schon als Kind erlebten.
Heute halte ich mich nicht mehr bei Menschen auf, die mir das vermitteln und och ist das auch in vielen Firmen so. Wie viele Mitarbeiter machen ihre Arbeit, wehedem aber sie fallen irgendwie auf. Wie viele Menschen wird vermittelt mach deine Arbeit, aber mehr und besser als andere, aber halte dich sonst zurück.
Nein, ich spreche nicht von mir. Aber gerade heute, wo viele Angst um ihren Arbeitsplatz haben, es will der Chef oft nicht wissen, wer die Arbeit tat, oft kennt er seine Leute nicht, er will nur, das alles für möglichst wenig kosten gemacht wird. Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Es wird überall vermittelt. Doch bin ich nicht davon überzeugt, dass es nicht doch noch oft, gerade im Berufsleben, gefordert ist.
Ich habe mich seit meiner Jugendzeit nicht daran gehalten, doch bringt das nicht nur Freunde und macht es auch nicht unbedingt nur einfacher.

Ja, in bestimmten Situationen ist es schon diplomatisch, nicht aufzufallen. Da gebe ich Dir Recht. Ich lernte die Regel: „gehe nie zu Deinem Fürst, wenn Du nicht gerufen wirst.“

Als ich schrieb, die Regel „bloß nicht auffallen“ ist überflüssig, falsch, hatte ich die von Dir richtigerweise genannte berufliche Situation nicht vor Augen. Es gibt auch die berufliche Situation, in der gerade das Auffallen (durch gute Leistungen) zum Überleben oder Weiterkommen wichtig ist. Es gibt eben beides. Mal ist es diplomatisch, nicht aufzufallen, mal ist das Auffallen sinnvoll.
Privat ist es anders. Hier ist das Auffallen durch sympathisches Verhalten sinnvoll, denn so kann man leichter neue und schöne Beziehungen knüpfen. Und hier ist die Regel, möglichst nicht aufzufallen, in meinen Augen sinnlos, kontraproduktiv. Es kommt eben immer darauf an, mit welchem Verhalten „ich“ auffalle.



Einsamkeit ist aber nicht unbedingt dadurch weg, dass er sich unter anderen Menschen aufhält. Im Gegenteil, oft ist es so dass die Einsamkeit größer ist, wenn andere Menschen da sind. Andere Menschen sind nicht immer der Weg der Einsamkeit zu entkommen.
Ja, richtig.
Ist Angst wirklich eine Form der Bewältigung? Ich würde da widersprechen. Angst ist keine Form der Bewältigung, sondern ein Zeichen dafür etwas nicht bewältigt zu haben. Das Ende noch nicht wahrgenommen zu haben oder gar noch diesen Situationen ausgesetzt zu sein. Angst zeigt nur Gefahr oder möglich Gefahr an. Wobei unter Umständen die Erkenntnis fehlt, das es heute anders ist. Vielleicht aber auch immer wieder der Mensch ähnlichen Situationen ausgesetzt ist oder sich diesen aussetzt, ohne es zu ahnen. Angst entsteht auch, wenn sich etwas verändert, auch zum positiven hin. Es soll schließlich schützen. Darum egal woher Angst kommt, halte ich es für ein positives Gefühl. Schon allein diese Einstellung, die Angst als Freund, statt als Feind zu sehen, kann sehr helfen diese als Helfer zu nutzen.

Deinem Absatz kann ich fast zustimmen. Gut ausgedrückt. Nur das mit dem positiven Gefühl kann ich nicht akzeptieren. Angst ist ein Gefühl, welches zur Gefährdungseinschätzung führen sollte – und dann bei Nichtvorhandensein einer realen Gefahr, hat die Angst auch wieder zu verschwinden. Bleibt die Angst trotzdem bestehen, ist sie wie eine Warnhupe anderer Autos, die lediglich hupen, weil sie auf sich aufmerksam machen wollen, sich mal wichtig fühlen wollen. Das ist doch nicht positiv – das ist nur nervend.
Ein Helfer ist die Angst doch nur, wenn ich bei realer Gefahr rechtzeitig gewarnt werde. Dann empfinde ich sie insofern als positiv, wenn sie mich dann nicht lähmt sondern eher mir hilft, besonders konzentriert die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Bei realer Gefahr werden manche Menschen panisch. Ich werde dann besonders ruhig, bin hoch konzentriert.



Auch gibt es etliche Fälle, in denen selbst sehr ängstliche Elternteile ihr Angstverhalten ihren Kindern beibringen. Auch hier ist Anti-Angsterziehung/Anti-Angsttraining wichtig, der eine Aufklärung der Verhaltensgrundlage vorausgehen sollte.
Du hast meine Zustimmung.
Da kommen wir doch zu dem wichtigsten Punkt, eine Auseinandersetzung mit der Angst. Angst als Freund, als Verbündeten, diese wahrnehmen und nach Ursachen gucken und dann situationsbezogen zu agieren. Wobei verstecken und Flucht manchmal besser ist als Kampf. Dies schnell und situationsbezogen zu beurteilen ist sehr hilfreich. Für mich war es wichtig zu lernen auch einmal lieber rechtzeitig wegzugehen.

Du hast meine Zustimmung.


Ich kenne inzwischen die meisten Gründe, die bei mir ein Gefühl von Einsamkeit erzeugen können. Dieses Gefühl ist dann unabhängig von der Anwesenheit von anderen Menschen. Wobei es egal ist wie wichtig oder unwichtig die Menschen sind, die grad da sind.
Was ich damit sagen will, die Ursachen sitzen oft tief und es ist gut zu wissen, woher das Gefühl kommt, dann brauche ich auch nicht mehr unbedingt andere, um mit diesem Gefühl klar zu kommen oder es auch zu überwinden.
Andere Menschen mögen manchmal ein wenig überbrücken, manchmal aber auch verstärken sie ein solches Gefühl.
Dies zu wissen kann sehr hilfreich sein, seinen individuellen Umgang mit der Einsamkeit zu finden.
Lg
Mittendurch

Danke für Deinen guten Beitrag. Nur habe ich jetzt aus Deinem letzten Absatz nicht herauslesen können, woher bei Dir Einsamkeitsgefühle kommen und wie Du sie überwindest.

LG, Nordrheiner
 
A

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Re: Ist Einsamkeit ein Problem?
Irgendwie gärt es in mir, Unwohlsein macht sich breit. Ich sehe den Aufwand hier, aber besonders in der Gesellschaft.
Es ist ja nicht so, dass es an Problembewusstsein fehlt. Seit Jahrzehnten schon sahen wir die Single-Gesellschaft auf uns zukommen.
Ich habe mich selbst gelegentlich und früher manchmal darüber amüsiert, dass Menschen in meiner Umgebung Familie klein redeten und den Gedanken an Partnerschaft weit von sich wiesen. Heute sind sie Singles, Senioren. Und da empfinden sie Einsamkeit.
Ich wiederum habe die Gefahr auch nicht gesehen, so lange ich mit hunderten von jungen Menschen zusammen war und mit mehreren Dutzend Kolleg/innen.
Und in den letzten Wochen kommt noch der begründete Eindruck hinzu, dass es da Menschen gibt, die die Einsamkeit anderer Menschen schön verwalten wollen. Das geht irgendwie nach dem Motto "Wenn wir Angebote machen, dann musst Du kommen."
Da gibt es einen gewaltigen Organisations-Hintergrund, Menschen, die sich berufsmäßig mit Senioren, Einsamen und psychisch Kranken befassen und auch dazu neigen, unsereinen zu verwalten.
Davor graust mir.
Und das will ich nicht, ganz bestimmt nicht.
Es muss einen anderen Weg geben, und danach suche ich gerade.

Burbacher
 
Hallo Burbacher,

ja, die Single-Gesellschaft. So manche wurden durch „das Schicksal“ zum Single. Anderen wurde in der Kindheit die Beziehungsfähigkeit kaputt gemacht. Andere, die den Kinderschuhen entwachsen sind, „arbeiten“ an der Zerstörung ihrer eigenen Beziehungsfähigkeit. Nur die wenigsten sind aufgrund ihrer Natur ein Eremit. So sieht es wohl aus. Und das bedeutet, dass die wenigsten mit ihrem Single-Dasein glücklich sind bzw. glücklich werden, es sei denn, es geschieht etwas.
Und deswegen, damit etwas geschieht, antworte ich Dir.

Ich bin schon auf Deiner Seite. Es stellt sich doch die Frage, was wir heute dieser unglücklichen Single-Gesellschaft entgegensetzen, wie wir agieren. Weglaufen alleine gehört doch nicht zu den positiven Lösungswegen, oder?

Ich passe nicht zu und in jede Gruppe. Und wenn ich keine Lust habe, dann ist das auch ein Signal. Gebe ich dem Gefühl nach oder meinen positiven Gedanken? Ich will und kann Dich nicht zwingen, zu einer Gruppe zu gehen, von der Du den Eindruck hast, dass dort Menschen eher verwaltet als betreut werden.

Genau diese Frage können wir auch an dieses Forum richten: Werden hilfsbedürftige Menschen hier verwaltet – oder betreut?

Bei einem Produktionsprozess gibt es einen ersten Arbeitsschritt, dem ein weiterer folgt und dem wieder ein weiterer – bis schließlich das Endprodukt auf dem Fließband landet und am Ende des Fließbandes runter, in einen Karton fällt.
Aber jeder Produktionsprozess lässt sich auch verbessern.

Wenn ich zu einer Gruppe gehe, dann doch nur, weil ich mir etwas Gutes verspreche. Und das Gute kommt entweder aus der Gruppe oder vom Initiator – oder von mir. Damit meine ich, dass man mit seinen eigenen Aktivitäten Ziele ansteuern kann.
Nehmen wir z.B. eine Party. Ich verspreche mir, einige Stunden fröhlich mit netten Leuten zu verbringen. Jetzt gehe ich zu der Party und die Leute langweilen sich gegenseitig. Der Gastgeber lädt zum Trinken ein und dreht die Musik auf eine Lautstärke, die jede Unterhaltung verhindert. Die Möbel sind so enggestellt, dass man nicht tanzen kann. Eine Situation – für mich zu weglaufen. Aber ich laufe nicht sofort weg. Erstmal gehe ich zum Gastgeber und mache ihn auf das Problem, daß ich sehe, aufmerksam. Er geht darauf ein und es erfolgt eine gruppenfreundliche Änderung. Gut. Tut er es nicht, ja, dann gehe ich. Aber erst dann, nachdem ich meine Möglichkeiten ausgeschöpft habe.

Auch aus der langweiligsten Party kann eine gute, schöne Party werden. Es liegt eben in einigen Fällen bei mir, inwieweit ich bereit bin, mich mit meinen Ideen einzubringen.

Wenn Du eine Gruppe kennst, bei der auch Du neue und interessante Menschen kennenlernen kannst, so ist das erstmal eine gute Möglichkeit für Dich, Deinem Ziel „Ende oder Verringerung der Einsamkeit“ näher zu kommen. Ob der Initiator in der Hauptsache „Verwaltung von Menschen“ praktiziert, sei dahingestellt. Du kannst versuchen, aus Verwalten ein Betreuen zu machen. Weglaufen, erst garnicht hingehen, dadurch Deine Möglichkeiten nicht auszuschöpfen, ist mir zu einfach. Steh‘ Dir selbst doch nicht im Wege. Du weißt doch: Probieren geht über Studieren. Und mit Deinem Engagement machst Du sicherlich anderen Mut, an Verbesserung mitzuarbeiten.

Das Suchen einer anderen von vorneherein noch besser passenden Gruppe kannst Du ohnehin nebenbei weiter betreiben. Dem steht ja nichts entgegen. Den negativen Gefühlen nachgeben, Deine Möglichkeiten garnicht erst versuchen auszuschöpfen, scheint mir in Deiner Situation kontraproduktiv zu sein.

LG, Nordrheiner
 
Liebe Kareena,

sicher ist unser System nicht perfekt. Jedoch wenn man noch die Kraft und den Verstand hat, sich über das System Gedanken zu machen, das System zu kritisieren, Schwachpunkte der Gesellschaft zu finden, der verfügt auch über ein Mindestmaß an Kraft und Selbstbewusstsein. Dein Ich kritisiert das Du – oder das Ihr.
Du liegst also nicht apathisch in der Ecke.
Manchmal bin ich auch Selbstbewusst. Ich verstecke meine Meinung nicht nur weil jemand gerne etwas anderes hört.
Interessant ist auch Deine Abschlußfrage: Was nützt es gesund zu sein in einer kranken Welt?
Das riecht nach Anpassung. Hinter dieser Frage steht doch die Aussage: Weil die Welt krank ist, bin ich das auch. Es stellt sich die Frage: Wer redet jetzt wem was ein?

Und nehmen wir mal an, dass künstliche Ängste und Versagen Dir eingeredet wurden. Jetzt sieht es so aus, als ob Du das selbst fortsetzt.
Ja das ist so. Das ist die Konsequenz daraus wenn man immer gebremst wurde.
Oder spielt Trotz eine Rolle? Weil die Gesellschaft von mir Leistung will – in einem Maße, die ich nicht bereit bin zu geben – verweigere ich mich und werde oder ich bleibe krank. Krank sein, schwach sein, als Trotzreaktion.
Man kann es auch Trotz nennen. Ich bin einfach wütend.
Der kranke Mensch hat im Allgemeinen auch sogenannte Selbstheilungskräfte und hilft mit seiner positiven Denkeinstellung sich selbst, gesund zu werden. Wie sagen Mediziner so oft: „Wenn der Patient nicht gesund werden will, kann ich ihm nicht helfen.“ Weist du wenn man immer versucht Aufzustehen und man immer nur geschubst wird. Dann kann man nicht mehr Aufstehen. Dass ist genauso wie als wenn man dich nach unten drückst. Du willst aber nach oben. Aber diese Person ist so schwer um sie Wegzuschupsen.
Der gesunde Mensch macht es auch schon mal umgekehrt. Der ehemalige Feind ist z.B. der erwachsene Mensch, der das Kind krank redet. Dabei ist das Kind nicht wirklich zum ewigen Kranksein verdammt. Sobald das Kind alt genug ist, durchschaut es die Fehler in der Erziehung. Dann ist die „Krankheit“ schon mindestens zur Hälfte besiegt. Das erwachsene Kind weiss jetzt durch eigenes Nachdenken: Ich bin nicht krank oder ein Versager oder jemand, der Angst haben muß, wenn es dafür keinen Grund gibt. Es bedarf jetzt lediglich Willen und ggf. Training, „Beine“ wieder ans Laufen zu gewöhnen.

Egal, ob diese Erkenntnis alleine durch das eigene Nachdenken kommt oder mit Hilfe Dritter: Jetzt ist der Moment, wo der „Kranke“, der „Schwache“ sagen muß: Ich will
Sagst Du das „ich will“ nicht, dann stellt sich schon die Frage, ob Du langsam die Rolle Deiner Mutter bei Dir selbst übernommen hast? Du hast wohl gut von Deiner Mutter gelernt, alle Achtung!

Oder Trotz gegenüber der Mutter? Die Mutter sagt, ich sei ein Versager. Dann soll sie den auch bekommen.
Na prima, echt hilfreich so eine Trotzreaktion.

LG, Nordrheiner
Es gibt halt Leuten die einfach kein Glück haben. Guck dir draußen die Obdachlosen auf der Straße an. Einsam und leer. Während eine heile Famile nebenan wohnt.
Die Welt ist manchmal seltsam.
 
Hallo, Kareena,

Du schreibst: Weist du wenn man immer versucht Aufzustehen und man immer nur geschubst wird. Dann kann man nicht mehr Aufstehen. Dass ist genauso wie als wenn man dich nach unten drückst. Du willst aber nach oben. Aber diese Person ist so schwer um sie Wegzuschupsen.

Es besteht aber noch die Möglichkeit, um Hilfe zu rufen. Auch für Dich besteht Hilfe, Probleme zu lösen. Wenn Dir die Kraft fehlt – bediene Dich der Kraft anderer. Kein Mediziner verlangt von dem Patienten, dass dieser sich selbst heilt oder gar operiert. Der Mediziner verlangt nur Dein „ja“ zu dem, was er, der Mediziner, für Dich tun möchte.

Das Angebot steht. Du brauchst nur „ja“ sagen. Es soll Menschen geben, die auch schwere Menschen, die auf Dir sitzen, wegschubsen können. Alles nur eine Frage Deines „ja, ich will“.

Du schreibst: "Man kann es auch Trotz nennen. Ich bin einfach wütend."

Wut ist nicht grundsätzlich verkehrt. Zumindest zeigt sie, dass noch innere Kraft vorhanden ist.
Trotzig ist dann der eigene Unwille, mit dem man sich selbst verweigert, das Gute zu bewirken, ja, nur dem Guten zuzustimmen. Du bist kein Kind mehr. Du musst nicht mehr trotzig sein. Oder willst Du dieses kindliche Verhalten weiterpflegen?

LG, Nordrheiner
 
Hallo, Kareena,

Du schreibst: Weist du wenn man immer versucht Aufzustehen und man immer nur geschubst wird. Dann kann man nicht mehr Aufstehen. Dass ist genauso wie als wenn man dich nach unten drückst. Du willst aber nach oben. Aber diese Person ist so schwer um sie Wegzuschupsen.

Es besteht aber noch die Möglichkeit, um Hilfe zu rufen. Auch für Dich besteht Hilfe, Probleme zu lösen. Wenn Dir die Kraft fehlt – bediene Dich der Kraft anderer. Kein Mediziner verlangt von dem Patienten, dass dieser sich selbst heilt oder gar operiert. Der Mediziner verlangt nur Dein „ja“ zu dem, was er, der Mediziner, für Dich tun möchte.

Das Angebot steht. Du brauchst nur „ja“ sagen. Es soll Menschen geben, die auch schwere Menschen, die auf Dir sitzen, wegschubsen können. Alles nur eine Frage Deines „ja, ich will“.

Du schreibst: "Man kann es auch Trotz nennen. Ich bin einfach wütend."

Wut ist nicht grundsätzlich verkehrt. Zumindest zeigt sie, dass noch innere Kraft vorhanden ist.
Trotzig ist dann der eigene Unwille, mit dem man sich selbst verweigert, das Gute zu bewirken, ja, nur dem Guten zuzustimmen. Du bist kein Kind mehr. Du musst nicht mehr trotzig sein. Oder willst Du dieses kindliche Verhalten weiterpflegen?

LG, Nordrheiner

Ich habe aber das Gefühl das ich das nicht für mich selber tue.
 
Hey Nordrheiner,
ich finde es gerade sehr spannend. Du sprichst von "künstlicher" Angst und ich von Angst als positives Gefühl, etwas was eher als Freund zu sehen ist als etwas, was einfach nur weg soll. Sicher ist Angst etwas, was als Dauerzustand echt sich nicht toll anfühlt und schwer zu verstehen ist dieses als positives Gefühl einzustufen. Widerstrebt sicher einige. Doch mit einem Freund, mit etwas, was ich nicht ablehne, kann ich besser umgehen, Habe mehr Ruhe, um nachzufühlen, nachzudenken, was will sie mir eigentlich sagen, wovor will sie mich warnen. Wenn sie aber Feind ist, will ich sie nur noch weg haben, kann nicht nachfühlen, kann nicht mehr nachdenken, kann gar nicht erkennen, ist es nun eine Warnung, wo ich irgendwie handeln muss und wenn wie.
Ein Beispiel, wenn jemand nachts aufwacht, weil der Atem blockiert ist, dann kommt auch die Angst. ich werde sterben. Doch wenn wenn diese Angst, dazu kommt und auch weg soll genau wie das nicht atmen können weg soll kann ich nicht mehr klar denken. Ist diese Angst begründet, werde ich gleich ersticken, was ist jetzt zu tun. Diese Person erlebt dies jede Nacht mehrfach, sie weiß sie wird nicht sterben, die Angst, ist die nun "künstlich" ist sie überflüssig? Ist es sinnvoll, nicht mehr auf diese Angst zu reagieren?
Sinnvoll ist in diesem Fall nur Ruhe bewahren, nicht aber diese Angst als überflüssig, als künstlich einzustufen. Denn sie sorgt dafür, nachzuschauen, ist es ernst, wird ein Arzt gebraucht oder kann sich darauf verlassen werden, dass es wieder einfach vorbei geht.
Weiteres Beispiel, jemand geht immer wieder einsame Strecken alleine, meist ohne Angst und ohne irgendwelche Bedenken. Aus irgendeinem Grund aber ist es dann eine zeit lang anders. Ist es eine Angst, die künstlich ist? Oder ist es vielleicht doch sinnvoll? Gibt es vielleicht doch einen Grund, warum sie berechtigt ist und es sollte eher überprüft werden, ob ihr nachgegangen werden sollte, um zu erkennen, was ihr Beruhigung bringen kann. Nicht abtrainieren, sondern lernen mit Ängsten, egal wo sie herkommen umzugehen. Ihr die Wichtigkeit geben, die sie hat oder einst hatte.

Genauso verfahre ich mit dem Gefühl von Einsamkeit. Das Gefühl als Freund zu sehen, der mir etwas mitteilen will.
Gefühle, egal welcher Art, mit ihnen zu leben, mit ihnen umzugehen ist eine Bereicherung. Mag sein, dass mir jetzt so manche Person an den Hals springen möchte. Doch Gefühle bereichern das Leben. Nichts mehr wahrnehmen, nichts mehr an Gefühlen zuordnen können, da fehlt etwas. Das Leben aber hat nicht nur Freude und Sonnenschein zu bieten. Es ist wie das Wetter, mal ist es schöner, manchmal ist es kaum zu ertragen. Doch leben kann nur wer, auch Freundschaft mit seinen Gefühlen schließt. Wer darauf vertraut, dass die Gefühle genauso einen Wandel vollziehen. wie alles. Das Wetter, das Wasser, die Tageszeiten. Wenn Gefühle keine Angst mehr machen, sie begrüßt werden, willkommen geheißen, dann ziehen sie sehr oft viel schneller, als wenn sie verdrängt werden sollen, sie ungewollt sind, weil sie haben ihren Sinn. auch sie zeigen uns etwas, etwas was uns fehlen könnte, etwas was uns gut tut. Sie sind da, um uns zu unterstützen das Leben zu meistern.

Ich weiß, wenn dies Menschen lesen, die gerade irgendwo festhängen, die gerade nicht wissen wo oben oder unten ist. Die in ihrem Fühlen festhängen, die einsam sind, die werden es verfluchen was ich da schreibe. Ich weiß die Menschen, die sich nichts mehr wünschen lieber jetzt als gleich etwas anderes wahrzunehmen, als z.B. Einsamkeit, als Angst, wo sie vielleicht selbst grad nicht wissen was es eigentlich ist, werden sich fragen, wie kann ein Mensch nur so was schreiben Angst und Einsamkeit als Freund zu begrüßen. Doch seit ich mit den Gefühlen so umgehe, sie da sein dürfen und ich mir die Zeit nehme ihnen eher mal nachzufühlen zu schauen wo es herkommt, ob es aus dem Hier und Jetzt oder etwas von Einst ist. Wenn es von Heute ist, frage, was wird gebraucht, oft ist schon dies eine große Erleichterung, eine Lösung zu suchen, statt es nur weghaben zu wollen.
Was ich, weil wenn Einsamkeitsgefühle präsent sind, auch das Gefühl auf keinen Fall mit anderen Menschen sein zu wollen hilft, ist dann in ein Cafe zu gehen und mir das im Cafe gemütlich zu machen. Dann bin ich unter Menschen und doch auch allein, oft aber ist es auch einfach gut in die Natur zu gehen oder auch nur feststellen, ja du bist allein. Manchmal auch zu betrauern immer allein gewesen zu sein, verlassen, im Stich gelassen ....
Aber meist langt inzwischen es zu bemerken. Doch Einsamkeit ist nicht gleich Einsamkeit und jedes dieser Gefühle braucht seine eigene Lösung, je nachdem, was als Quelle ausgemacht werden kann. Ein paar habe ich jetzt hier aufgezählt, längst nicht alle.

Ach ja, ich las in einer Antwort für @Kareena
Wut ist nicht grundsätzlich verkehrt. Zumindest zeigt sie, dass noch innere Kraft vorhanden ist.
Trotzig ist dann der eigene Unwille, mit dem man sich selbst verweigert, das Gute zu bewirken, ja, nur dem Guten zuzustimmen. Du bist kein Kind mehr. Du musst nicht mehr trotzig sein. Oder willst Du dieses kindliche Verhalten weiterpflegen?

Trotz war für mich treibende Energie, schon als Kind. Ich denke ohne diesen Trotz, wäre ich nicht das was ich heute bin. Ich hätte sicher nicht einmal ein halb so gutes Leben.

LG
Mittendurch
 
Hey Nordrheiner,
ich finde es gerade sehr spannend. Ja, da stimme ich Dir zu.

Du sprichst von "künstlicher" Angst und ich von Angst als positives Gefühl, etwas was eher als Freund zu sehen ist als etwas, was einfach nur weg soll. Sicher ist Angst etwas, was als Dauerzustand echt sich nicht toll anfühlt und schwer zu verstehen ist dieses als positives Gefühl einzustufen. Widerstrebt sicher einige. Doch mit einem Freund, mit etwas, was ich nicht ablehne, kann ich besser umgehen, Habe mehr Ruhe, um nachzufühlen, nachzudenken, was will sie mir eigentlich sagen, wovor will sie mich warnen. Wenn sie aber Feind ist, will ich sie nur noch weg haben, kann nicht nachfühlen, kann nicht mehr nachdenken, kann gar nicht erkennen, ist es nun eine Warnung, wo ich irgendwie handeln muss und wenn wie.

Du schreibst sehr gefühlvoll, schön. Ich bearbeite vieles eher rational. Ich versuche mal, unsere beiden verschiedenen Herangehensweisen in einem Bild zusammenzuführen. Dann kannst Du beurteilen, ob ich Dich richtig verstanden habe: So wie Du schreibst, könnte man Angst auch als kleines Kind betrachten, welches ängstlich zu den Eltern ins Schlafzimmer kommt und mitteilt „da ist etwas Böses in meinem Zimmer“. Als Eltern stehen wir auf, trösten das Kind und schauen gemeinsam unter dem Bett und im Schrank und hinter dem Vorhang nach. Dadurch sieht das Kind, dass wir es ernst nehmen und auch, dass wirklich keine Gefahr vorhanden ist.

Ein Beispiel, wenn jemand nachts aufwacht, weil der Atem blockiert ist, dann kommt auch die Angst. ich werde sterben. Doch wenn wenn diese Angst, dazu kommt und auch weg soll genau wie das nicht atmen können weg soll kann ich nicht mehr klar denken. Ist diese Angst begründet, werde ich gleich ersticken, was ist jetzt zu tun. Diese Person erlebt dies jede Nacht mehrfach, sie weiß sie wird nicht sterben, die Angst, ist die nun "künstlich" ist sie überflüssig? Ist es sinnvoll, nicht mehr auf diese Angst zu reagieren?
Sinnvoll ist in diesem Fall nur Ruhe bewahren, nicht aber diese Angst als überflüssig, als künstlich einzustufen. Denn sie sorgt dafür, nachzuschauen, ist es ernst, wird ein Arzt gebraucht oder kann sich darauf verlassen werden, dass es wieder einfach vorbei geht.

Auf Angst muß man immer reagieren, es sei denn, die Gefährdungseinschätzung gibt Entwarnung. Ich denke, wir beide machen das im ersten Schritt als Gefährdungseinschätzung, lediglich gibst Du der Angst bereits vor der Gefährdungseinschätzung erstmal den Namen „Freund“. Jedenfalls dann schauen wir beide nach und kommen so zu den gleichen Maßnahmen.


Weiteres Beispiel, jemand geht immer wieder einsame Strecken alleine, meist ohne Angst und ohne irgendwelche Bedenken. Aus irgendeinem Grund aber ist es dann eine zeit lang anders. Ist es eine Angst, die künstlich ist? Oder ist es vielleicht doch sinnvoll? Gibt es vielleicht doch einen Grund, warum sie berechtigt ist und es sollte eher überprüft werden, ob ihr nachgegangen werden sollte, um zu erkennen, was ihr Beruhigung bringen kann. Nicht abtrainieren, sondern lernen mit Ängsten, egal wo sie herkommen umzugehen. Ihr die Wichtigkeit geben, die sie hat oder einst hatte.
Dabei kann diese Angst auch die Wichtigkeit von Null haben.

Aber mit Deiner Ablehnung des Abtrainierens bin ich nicht ganz einverstanden. Ich komme nochmal zu meinem Beispiel des Kindes zurück. Wenn das Kind einmal pro Nacht kommt und die Eltern mit seiner Angst weckt, trösten sie es und nehme es ernst. Also ich schaue in seinem Zimmer überall nach etc.. Ich erachte ich es als eine Frage der Zeit, bis es lernt, dass die Ängste unbegründet sind. Die Zeit kann 1-2 Jahre bedeuten. Die Geduld kann ich als Vater/Mutter nur aufbringen, wenn ich auch die Kraft dazu habe. Wenn das Kind jedoch 3-4 mal pro Nacht kommt, ist es wahrscheinlich, dass „meine“ Kraft nicht lange ausreicht bzw. dass ich meiner Tagesarbeit zunehmend nicht mehr gerecht werden kann, weil mir Kraft bzw. Schlaf fehlt. Da muss eine andere Lösung her.

Geduld reicht nicht aus. Diese andere Lösung ist in meinen Augen z.B. ein sogenanntes „Machtwort“. Für mich gehört das Machtwort zu den Mitteln, bei nicht vorhandenen Gründen die Angst abzubauen, die sich immer wieder in gleicher Situation bemerkbar macht, egal wie oft ich unter das Bett geschaut habe. Kennst Du – oder ein anderer Leser – noch andere Möglichkeiten als „ein Machtwort“ sprechen?

Bei Deinem Beispiel der einsamen Strecke ist die Situation eine andere. Hier ist das Risiko, dass tatsächlich heute oder morgen eine Gefahr besteht, die gestern noch nicht dort war, immer gegeben. In meiner Gefahreneinschätzung sehe ich das so. Daher ist auf einer einsamen Strecke auch immer die Wachsamkeit erforderlich, die Du dann sicher als Freund bezeichnest.

Ich finde das Differenzieren ist wichtig. Also den Fall zu erkennen, bei dem die Angst immer wieder kommt, immer in gleichartigen Situationen, in denen sich dann die Angst immer wieder als unbegründet herausstellt. Dieser Fall 1 ist nicht zu vergleichen mit Fall 2) Angst in Situationen, die wenig oder keine Vergleichsmöglichkeit, Ähnlichkeit bieten.

Bei Fall 1) ist es egal, ob Du die Angst Freund nennst oder ich künstliche Angst. Auch ein Freund, der immer und immer wiederkommt und mich abhält zu tun, was ich tun möchte oder muß, ist einfach nervig.

LG, Nordrheiner
 
Genauso verfahre ich mit dem Gefühl von Einsamkeit. Das Gefühl als Freund zu sehen, der mir etwas mitteilen will.
Gefühle, egal welcher Art, mit ihnen zu leben, mit ihnen umzugehen ist eine Bereicherung.

Schon wieder gehst Du auf angenehme Art mit Situationen und ihren Einflüssen um. Du hast eine positive Grundeinstellung. Deswegen verwendest Du die positive Bezeichnung „Bereicherung“. Das finde ich gut, das gefällt mir.

Mag sein, dass mir jetzt so manche Person an den Hals springen möchte. Doch Gefühle bereichern das Leben. Nichts mehr wahrnehmen, nichts mehr an Gefühlen zuordnen können, da fehlt etwas. Das Leben aber hat nicht nur Freude und Sonnenschein zu bieten. Es ist wie das Wetter, mal ist es schöner, manchmal ist es kaum zu ertragen. Doch leben kann nur wer, auch Freundschaft mit seinen Gefühlen schließt. Wer darauf vertraut, dass die Gefühle genauso einen Wandel vollziehen. wie alles. Das Wetter, das Wasser, die Tageszeiten. Wenn Gefühle keine Angst mehr machen, sie begrüßt werden, willkommen geheißen, dann ziehen sie sehr oft viel schneller, als wenn sie verdrängt werden sollen, sie ungewollt sind, weil sie haben ihren Sinn. auch sie zeigen uns etwas, etwas was uns fehlen könnte, etwas was uns gut tut. Sie sind da, um uns zu unterstützen das Leben zu meistern.

Das ist eine schöne Einstellung. Nur mit Deinem letzten Satz habe ich etwas Probleme. Gebe ich meinen Gefühlen „zu oft“ oder an der falschen Stelle nach, dann versäume ich meine Pflichten. Meinen Gefühlen stelle ich Selbstdisziplin und Verantwortungsbewusstsein gegenüber. Also wir können uns auf folgendes einigen: Solange meine Gefühle mich nicht an meinen Pflichten hindern, sind sie willkommen.

Ich weiß, wenn dies Menschen lesen, die gerade irgendwo festhängen, die gerade nicht wissen wo oben oder unten ist. Die in ihrem Fühlen festhängen, die einsam sind, die werden es verfluchen was ich da schreibe. Ich weiß die Menschen, die sich nichts mehr wünschen lieber jetzt als gleich etwas anderes wahrzunehmen, als z.B. Einsamkeit, als Angst, wo sie vielleicht selbst grad nicht wissen was es eigentlich ist, werden sich fragen, wie kann ein Mensch nur so was schreiben Angst und Einsamkeit als Freund zu begrüßen. Doch seit ich mit den Gefühlen so umgehe, sie da sein dürfen und ich mir die Zeit nehme ihnen eher mal nachzufühlen zu schauen wo es herkommt, ob es aus dem Hier und Jetzt oder etwas von Einst ist. Wenn es von Heute ist, frage, was wird gebraucht, oft ist schon dies eine große Erleichterung, eine Lösung zu suchen, statt es nur weghaben zu wollen.
Was ich, weil wenn Einsamkeitsgefühle präsent sind, auch das Gefühl auf keinen Fall mit anderen Menschen sein zu wollen hilft, ist dann in ein Cafe zu gehen und mir das im Cafe gemütlich zu machen. Dann bin ich unter Menschen und doch auch allein, oft aber ist es auch einfach gut in die Natur zu gehen oder auch nur feststellen, ja du bist allein. Manchmal auch zu betrauern immer allein gewesen zu sein, verlassen, im Stich gelassen ....
Aber meist langt inzwischen es zu bemerken. Doch Einsamkeit ist nicht gleich Einsamkeit und jedes dieser Gefühle braucht seine eigene Lösung, je nachdem, was als Quelle ausgemacht werden kann. Ein paar habe ich jetzt hier aufgezählt, längst nicht alle.

Trotz war für mich treibende Energie, schon als Kind. Ich denke ohne diesen Trotz, wäre ich nicht das was ich heute bin. Ich hätte sicher nicht einmal ein halb so gutes Leben.

LG
Mittendurch

Hallo, Mittendurch,
Dein Beitrag – auch zum Stichwort Trotz – finde ich einfach prima.

Es ist schon interessant. Trotz (oder auch Wut) ist ein starker Motivator. Es liegt eben an „mir“, ob ich Trotz nehme, um ein positives Ziel anzustreben – oder um mich gegen eine positive Entwicklung zu stemmen.
Du jedenfalls hast es richtig gemacht.

LG, Nordrheiner
 
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