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Ist Einsamkeit ein Problem?

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Deine Ursachen und Gründe beziehen sich vor allem auf innere Konflikte, zur Einsamkeit können allerdings auch äußere Umstände führen. Ein klassisches Beispiel wäre dazu der Angestellte, welcher auf amerikanisches Baseball abfährt, im vom Fußball dominierten Umfeld seiner Kollegen aber keinen Gesprächspartner findet. Gerade die durch unsere modernen Medien entstandenen Freiheiten resultieren darin, das eigene Interessen zunehmend auseinander driften und je exotischer diese Ausfallen, desto schwerer fällt eine Integration. Tubas im heimischen Musikverein zu spielen ist einfach Out. Dazu gesellen sich die Art wie man sein Gegenüber sieht, Leistungsdruck oder im entfernteren Sinne auch eine schwächere Ortsgebundenheit. All solche Gründe sind Ausschlaggebend dafür, das man auch mit einem vergleichsweise gesunden Inneren dennoch Einsam bleibt.
 
Hallo Tsunami,
gibt es Menschen, mit denen Du Dich verbunden fühlst? Weisst Du von Menschen, die Dich lieben?
Und gibt es Menschen, die Du liebst? Auf einer Insel stellen sich diese Fragen weniger. Eine Insel
scheint ein schöner Ausweg zu sein.


LG, Nordrheiner
 
Hallo Kareena,
sich fehl amPlatz fühlen… führt zu der Frage: Wie sieht der richtigePlatz für Dich aus? Nehmen wir mal an, Du fändest eine Flasche, öffnest diese und einGeist käme heraus, der Dir Wünsche erfüllen würde. Was würdest Du Dir wünschen?
Wenn Du schlecht Kontakte knüpfen kannst – so kann das an Dir liegen. Z.B: wenn Dir der Mut fehlt, andere Menschen anzusprechen. Es kann auch an den anderen Menschen liegen, weil diese sich einfach für Dichbefremdlich oder sogar unangenehm, unsympathisch verhalten.
Was denkst Du?

LG, Nordrheiner


In meine Klasse fühle ich mich zwar wohl, aber es ist so eine Andersartigkeit die mich umgibt. Ich bin eher so jemand bsp. Alle sagen ja und ich sage nein. Ich schwimme gegen den Strom. Ich will immer hinter der Fassade blicken.

Mein erster Wunsch wäre das man jeden Andersartigen auch als Andersartigen wahrnimmt und nicht in das festgetzte Gesellschaftsbild reindrücken soll und diese pseudo Krankheiten regen mich auf. ADHS, Asperger Syndrom usw. Jeder ist gut wie er ist und immer dieses Schubladen denken.

Das menschliche Miteinander sollte man verbessern. Nicht immer nur Prestige und Leistung sondern den Charakter schätzen und auf die Bedürfnisse desjenigen eingehen.
 
Hallo, Kareena,
mir fällt auf, dass Du Dich für viele Themen interessierst. Bei einem Thema wie z.B. Islam ist zu erkennen, dass Du Dich mit dem Thema nicht intensiv beschäftigt hast – sondern eher von Deinem persönlichen Eindruck ausgehst. Das ist ja nicht falsch, nur mein Eindruck.
Was ich damit sagen will, ist: Du machst den Eindruck, dass Du Dich mit vielen Themen (oberflächlich) beschäftigst, weil es Dir im Grunde nicht um diese Themen geht. Du nimmst manche Themen, als ob die Beschäftigung damit so eine Art Ausweichmanöver darstellt. So hast Du auch meine Fragen, obwohl Du sie zitiert hast, nicht beantwortet. Das ist nicht schlimm, es fällt mir nur auf. Dazu passt: In der Klasse sagen alle „ja“, Du aber „nein“.
Es kommt mir so vor, als ob Du sagen wolltest: „Ich habe eine wichtige Frage, auf die ich eine Antwort suche.“ Und solange Du selbst diese Frage nicht genau kennst, übst Du Dich in Verdrängung und in „Ersatzbefriedigung“ durch die Beschäftigung mit Fragen, die eher dann wichtig für Dich sind, wenn Du Deine Frage und die darauf angemessene Antwort erhältst.

Manchmal bekommt man keine Antworten oder empfindet Antworten als unpassend oder falsch. Das liegt aber oft daran, dass man die falschen Fragen gestellt hat. Es fehlt insbesondere die Erkenntnis: Was ist die für mich wichtigste Frage? Die Frage aller Fragen! Die Königinfrage!

Du bist anders als andere, weil Du diese Königinfrage bzw. eine Antwort darauf suchst. (Viele andere Menschen suchen die für sie geltende Königinfrage noch nicht oder nicht mehr.) Das jedenfalls ist meine Vermutung. Auch denke ich: Mitmenschlichkeit ist für Dich ein sehr wichtiger Punkt. Ich denke, in diese Richtung ist auch Deine Königinfrage zu suchen.
Und ich denke auch: Deine Suche ist Deine ganz persönliche Suche. Du bist damit alleine auf dem Weg. Und es ist ein Weg, der Dich eher einsam macht, solange Du diesen Weg alleine gehen musst.

LG, Nordrheiner

 
Hallo, Kareena,
mir fällt auf, dass Du Dich für viele Themen interessierst. Bei einem Thema wie z.B. Islam ist zu erkennen, dass Du Dich mit dem Thema nicht intensiv beschäftigt hast – sondern eher von Deinem persönlichen Eindruck ausgehst. Das ist ja nicht falsch, nur mein Eindruck. Ja es war mein Eindruck und deshalb wollte ich mich austauschen
Was ich damit sagen will, ist: Du machst den Eindruck, dass Du Dich mit vielen Themen (oberflächlich) beschäftigst, weil es Dir im Grunde nicht um diese Themen geht. Du nimmst manche Themen, als ob die Beschäftigung damit so eine Art Ausweichmanöver darstellt. So hast Du auch meine Fragen, obwohl Du sie zitiert hast, nicht beantwortet. Das ist nicht schlimm, es fällt mir nur auf. Dazu passt: In der Klasse sagen alle „ja“, Du aber „nein“. Ich habe doch bezüglich deiner Frage mit den Wünschen beantwortet. Das mit der Klasse wollte ich nur erwähnen warum ich mich so anders fühle.
Es kommt mir so vor, als ob Du sagen wolltest: „Ich habe eine wichtige Frage, auf die ich eine Antwort suche.“ Und solange Du selbst diese Frage nicht genau kennst, übst Du Dich in Verdrängung und in „Ersatzbefriedigung“ durch die Beschäftigung mit Fragen, die eher dann wichtig für Dich sind, wenn Du Deine Frage und die darauf angemessene Antwort erhältst. Es kann eher sein das es Puzzleteile sind die mich beschäftigen die aber zur allgemeinen Gesellschaft dazugehören. Ich muss dazu sagen das ich es mündlich besser sagen kann, was ich eigentlich will.

Manchmal bekommt man keine Antworten oder empfindet Antworten als unpassend oder falsch. Das liegt aber oft daran, dass man die falschen Fragen gestellt hat. Esfehlt insbesondere die Erkenntnis: Was ist die für mich wichtigsteFrage? Die Frage aller Fragen! Die Königinfrage!

Du bist anders als andere, weil Du diese Königinfrage bzw. eine Antwort darauf suchst. (Viele andere Menschen suchen die für sie geltende Königinfrage noch nicht oder nicht mehr.) Das jedenfalls ist meine Vermutung. Auch denke ich: Mitmenschlichkeit ist für Dich ein sehr wichtiger Punkt. Ich denke, in diese Richtung ist auch Deine Königinfrage zu suchen.
Und ich denke auch: Deine Suche ist Deine ganz persönliche Suche. Du bist damit alleine auf dem Weg. Und es ist ein Weg, der Dich eher einsam macht, solange Du diesen Weg alleine gehen musst.

LG, Nordrheiner

Angenommen es ist mein persönlicher ganz individueller Weg, aber das würde ja heißen das ich mich immer einsam fühlen werde?


Ich gebe zu ich bin ein kompliziertes Wesen.
 
Hallo, Kareena,
nein, Kareena, meine Fragen hattest Du nicht beantwortet. Deine Antwort bzw. Dein Wunsch bezog sich auf andere Menschen, von denen Du Dir wünschst, dass sie andersartige Menschen wahrnehmen. Ich beabsichtigte, dass Du Dir etwas wünschst, was Dich Deinem Platz an dem Du Dich glücklich und geborgen fühlst, näher bringt – oder gleich Dir diesen Platz „von dem Flaschengeist“ wünschst. Nur müsstest Du erstmal selbst wissen, wie dieser Platz denn überhaupt aussieht. Der Flaschengeist soll doch erstmal wissen, was Dir für Dich wichtig ist, oder?

Was wünschst Du Dir – bei Dir – für Dich? Wie sieht der Platz aus, an dem Du glücklich und geborgen sein kannst? Sag es im Detail, ganz genau beschrieben, in allen Farben, damit der „Flaschengeist“ genau weiss, was er zu tun hat.


Und ja: Solange Du deinen Weg alleine gehst, wirst Du auch alleine sein. Du brauchst deshalb nicht einsam sein, denn es gibt Menschen, die ebenfalls für sich auf der Suche nach der Königinfrage sind. Wenn Du diese Menschen triffst, die deine Suche verstehen, hebt dieses Verstehen die Einsamkeit auf, auch wenn es immer einen Weg in das eigene Ich gibt, den Du ggf. alleine gehen musst, weil es Deine ganz persönliche Königinfrage ist.

Und nein, Du bist nicht nur kompliziert. Eher liebenswert kompliziert.


LG, Nordrheiner

 
Hallo, Kareena,
nein, Kareena, meine Fragen hattest Du nicht beantwortet. Deine Antwort bzw. Dein Wunsch bezog sich auf andere Menschen, von denen Du Dir wünschst, dass sie andersartige Menschen wahrnehmen. Ich beabsichtigte, dass Du Dir etwas wünschst, was Dich Deinem Platz an dem Du Dich glücklich und geborgen fühlst, näher bringt – oder gleich Dir diesen Platz „von dem Flaschengeist“ wünschst. Nur müsstest Du erstmal selbst wissen, wie dieser Platz denn überhaupt aussieht. Der Flaschengeist soll doch erstmal wissen, was Dir für Dich wichtig ist, oder?
Ja so eine art Heimat finden. Ich habe ein besten Freund den ich schon ein Leben lang kenne und ich kann mich nur bei ihm geborgen fühlen. Ich wünsche mir das ich mein Platz finden könnte. Leute die mich wirklich verstehen und meine Ansichten teilen.
Was wünschst Du Dir – bei Dir – für Dich? Wie sieht der Platz aus, an dem Du glücklich und geborgen sein kannst? Sag es im Detail, ganz genau beschrieben, in allen Farben, damit der „Flaschengeist“ genau weiss,was er zu tun hat.


Und ja: Solange Du deinen Weg alleine gehst, wirst Du auch alleine sein. Du brauchst deshalb nicht einsam sein, denn es gibt Menschen, die ebenfalls für sich auf der Suche nach der Königinfrage sind. Wenn Du diese Menschen triffst, die deine Suche verstehen, hebt dieses Verstehen die Einsamkeit auf, auch wenn es immer einen Weg in das eigene Ich gibt, den Du ggf. alleine gehen musst, weil es Deine ganz persönliche Königinfrage ist.

Und nein, Du bist nicht nur kompliziert. Eher liebenswert kompliziert.


LG, Nordrheiner

Ja liebenswert kompliziert. 😀


Ich merke gerade das ich das ganz schlecht beantworten kann. Denn es bezieht sich vieles auf die Gesellschaft und so persönliche Bedürfnisse kann ich schlecht in Worte fassen. 😱
 


Hallo Kareena,


wenn Du Deine persönlichen Wünsche schlecht formulieren kannst, könnte das ein Hinweis darauf sein, dass Du sie nicht oder zu wenig kennst. Ich möchte es so ausdrücken: Du lässt Dich selbst alleine.


In Beitrag 8 schriebst Du von Einsamkeit. Wenn Du Dich selbst alleine lässt, kann ich mir gut vorstellen, dass Du Dich öfter einsam fühlst, als es wirklich erforderlich ist. Und dieses Sich-Alleine-Lassen zeigt sich – so denke ich – in Deiner Schwierigkeit, eigene Wünsche und Bedürfnisse auszudrücken. Mal so ausgedrückt: Wenn Du Deine eigene Freundin bist, noch nicht mal die wichtigsten Wünsche und Bedürfnisse von Dir kennst, bist Du Dir keine gute Freundin. Wie gut kennt ihr Euch überhaupt? Immer über die fehlende Menschlichkeit anderer Menschen grübeln ist nicht gesund.


LG, Nordrheiner
 
Hallo Kareena,


wenn Du Deine persönlichen Wünsche schlecht formulieren kannst, könnte das ein Hinweis darauf sein, dass Du sie nicht oder zu wenig kennst. Ich möchte es so ausdrücken: Du lässt Dich selbst alleine.
Ja das kann gut möglich sein.

In Beitrag 8 schriebst Du von Einsamkeit. Wenn Du Dich selbst alleine lässt, kann ich mir gut vorstellen, dass Du Dich öfter einsam fühlst, als es wirklich erforderlich ist. Und dieses Sich-Alleine-Lassen zeigt sich – so denke ich – in Deiner Schwierigkeit, eigene Wünsche und Bedürfnisse auszudrücken. Mal so ausgedrückt: Wenn Du Deine eigene Freundin bist, noch nicht mal die wichtigsten Wünsche und Bedürfnisse von Dir kennst, bist Du Dir keine gute Freundin. Wie gut kennt ihr Euch überhaupt? Immer über die fehlende Menschlichkeit anderer Menschen grübeln ist nicht gesund.


LG, Nordrheiner

Ich weiss dass das nicht gesund ist. Ich sage mal so ich wünsche mir Gesundheit, Essen und ein Dach über den Kopf das habe ich bereits und was halt noch fehlt ist diese innere Heimat. Aber irgendwie habe ich das Gefühl wenn ich die Bedürfnisse aufzähle ein guten Beruf, ein Partner, Familie und Freunde usw. eher nachgeplappert sind aber nicht wirklich gelebt. Klar habe ich ein Bedürfnis nach einem Partner. Aber anderseits kann ich mit partnerschaftliche Liebe nichts angefangen. Ich verwickel mich in Widersprüche. Ob mir Familie so wichtig ist kp ich habe meine Eltern keine Geschwister. Mit Tanten Onkeln usw wenig Kontakt und kein Bedürfniss da nach.
Ich brauche halt ein Beruf um Geld zu verdienen. Mir ist das aber eher ein Zwang arbeiten zu gehen. Ich lebe lieber in meiner eigenen Welt die schön, gerecht und voller Hoffnung ist wo keiner mehr leidet, verwahrlost usw und nicht immer mit dem Finger auf Menschen gezeigt werden, die schlimmes tun. Natürlich muss man für seine Taten konsequenzen ziehen, aber trotzdem darf nicht so voreillig geurteilt werden. Ach manchmal habe ich das Bedürfniss nach Lob und Anerkennung, aber ich frage mich für was? Habe ich überhaupt das Recht mich darüber zu beklagen wie es mir geht? Andere haben es viel schlechter, sie wären froh etwas zu essen haben und ich philosophiere die ganze Zeit rum. 🙂
 
Ich denke, dass diese Antworten oft nur vordergründig richtig sind. Was sind die eigentlichen Hintergründe, sozusagen die „wahren“ Gründe?

Hi,

ich schreibe mal eben was gezieltes zu dieser Frage.

Viele Menschen würden mich wohl als einsam beschreiben, und die Einsamkeit in der ich lebe gar nicht aushalten.
Krankheitsbedingt verlasse ich das Haus Wochen oder Monate nicht. Mich 3 Meter vom Haus zu entfernen und dann (vielleicht!) dem Nachbar am Zaun zu begegnen war/ist unvorstellbar.

Wie das kommt ist zu komplex. Interessant aber in meinem Fall...

Ich kann Wochen lang allein sein, und Tage lang im Netz. Trotzdem habe ich kein Probleme mich daraus zu lösen wen nes sein muss, z.B. für die Familie.

Treffe ich "fremde" Leute, verhalte ich mich sehr introvertiert, bin eher still und zurückgezogen, trotzdem geht von mir etwas aus das die Leute aufmerksam macht, so das ich unweigerlich in Kontakt komme. Der "oberflächliche" Kontakt, also bspw. Kunde-Verkäufer, Kollege-Kollege, Patient-Patient, Bürger-Beamter usw. ist extrem gut!

Die Menschen nehmen mich als sehr sympathischen Menschen war, mit dem man sich klasse unterhalten kann (wenn ich die inneren Hürden ablegen kann oder auch dazu gezwungen bin), trotzdem unterhalten sich diese Menschen nur zu einem Bruchteil mit "mir".

Man kann sagen, das ich von aussen nach innen einen emotionalen wie mentalen Verlauf von Weiß nach Schwarz aufweise. Je besser man mich kennt, und je tiefer man in meine Person eindringt, umso "hässlicher" oder "fremder" werde ich. Nicht im Sinne eines schlechten Menschen, sondern im Sinne von Nachdenklichkeit und Melancholie, aber auch im Sinne eines immer komplexeren Denkens, Fühlens und Handelns.

Viele Menschen erschrecken dann, sind oder fühlen sich zunehmen überfordert oder überlastet, weil sie mich aus der Nähe als wesentlich negativer erleben als ich es in der Summe bin. Viele kommen dann zu dem Schluss, das ich nicht der Mensch wäre den sie in Herz geschlossen haben, sodern ein Monster das ihr Leben beeinträchtigt.
Das zerbricht dann Freundschaften, vor allem aber auch Beziehungen sofern sie zustande kommen.

Oft auch, weil ich zu negativen Dingen einen anderen Bezug habe. In diesem Sinne ist es mir immer wieder unmöglich die Menschen oder die Gesellschaft zu verstehen, bzw. zu verstehen wie diese Menschen so leben können. Sowenig wie "normale" Menschen mich verstehen, so wenig verstehe sie die anderen.

Andere Menschen scheinen anders "strukturiert" zu sein. Durchmischter, oder einfach oberflächlicher.

(Hm... m.M.n. ist es so, das es immer mehr (subjektiv!) negative Faktoren gibt als positive. Bezieht man in sein Denken und Handeln alle mit ein, zeichnet sich ein sehr dunkles Bild. Um darin zu bestehen, haben wenige positive Dinge eine größere Bedeutung/ mehr Wert. Mehr Wert/Bedeutung ist aber = mehr Verantwortung und mehr Emotion.
Viele Menschen machen es "einfacher": Sie verdrängen das Negtive, versuchen Verantwortung und Emotion auf ein Minimun zu reduzieren, in der Meinung nur die positiven Dinge zu betrachten und zu schätzen bereichere das Leben und Rationalität ermögliche Kontrolle. Ich beobachte dann aber auch oft, das sie den Wert des Positiven nicht wirklich ermessen, weil sie den Zusammenhang verlieren. Oder auch, das sie davon sprechen positiv zu denken, und bei der Flucht vor dem Negativen dasselbe ständig vor Augen haben, sehr paradox.)

Das führt dann in die Einsamkeit, vor allem in die Innere. Damit, wie viele Mensche um mich sind und wie viel oder wenig Kontakt ich habe, hat das wenig zu tun. Ich denke, Einsamkeit hat vor allem mit Anderssein zu tun.
Wobei ich anders im Sinne von individuell meine.


Mittlerweile ziehe ich mich stark zurück, meide Freundschaft, Beziehung und Gesellschaft, auch wenn es nicht immer leicht ist, teils ziehe ich mich sogar aus digitalen Medien (Foren) zurück. Dauerhafte Einsamkeit ermöglicht mir ein innere Stabilität, ein Gleichgewicht.

Es verletzt einfach zu sehr, zu Menschen Kontakt zu haben, Menschen lieben zu lernen und dann immer wieder zu erleben das diese Menschen kein ehrliches Interesse haben, oder, wenn sie es haben, an meiner inneren Beschaffenheit zu scheitern.

Als Einsamkeit, also negativ, empfinde ich das aber erst, wenn es mir bspw. Beziehungen versagt, weil dann eine sehr komplexe Lebenserfahrung ausbleibt die nicht ersetzbar ist.

Alleine sein an sich ist eher mein Element, und ich finde es auch wichtig für sie Selbstfindung, aber auch Dinge wie kreative Betätigung sind mir nur möglich wenn ich lange Zeiten ungestört bin.

Soweit erstmal, sonst scheib ich zuviel.

Grüße,
Seele
 
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