So begrüßenswert es auch wäre, wenn es weltweit eine laizistische Grundordnung gäbe, muss man meiner Meinung nach trennen zwischen Regimen und Zivilbevölkerung. Was gewisse islamistische Staaten an Verbrechen, Menschenrechtsverletzungen etc. begehen, kann man nicht den Muslimen hier vorwerfen, nichtmal denen in den betroffenen Staaten, zumindest nicht allen und auch nicht der Mehrheit.
Es gibt auch genügend Christen, die auf die "gottlose" Demokratie schimpfen, trotzdem fragen wir uns nicht, ob christliche Werte zu uns passen. Ich finde es wichtig, dass Errungenschaften wie Demokratie, Menschenrechte, Säkularisierung usw. offensiv verteidigt werden, aber man muss keinen Kulturkampf daraus machen. Es gibt keine Trennlinie zwischen "Wir" und "Die", wir müssen keine "christliche" oder "deutsche" Kultur verteidigen, damit würde man nur das einfache Denkschema der Islamisten übernehmen. Eine Trennung gibt es höchstens zwischen Demokraten (inklusive säkularen Gläubigen) und Theokraten aller Religionen und bei letzteren müssen wir einfach konsequent die Gesetze anwenden, wenn sie diese übertreten sollten und Religion darf da keine Ausrede sein oder Schuldminderung bedeuten.
Was sind den christliche Werte? Du darst nicht stehlen und du darfst nicht töten. Haben wir hier Krieg?
Nein Natürlich haben Kirchen in Deutschland nicht den besten Ruf und es sind unzählige Skandale.
Aber so schlimm wie der Islam ist der Christentum nicht. Auch wenn der Christentum leichen im Keller hat.