Hallo, vielen Dank für die netten Antworten, ich fühle mich schon viel besser verstanden. Ich verstehe schon, dass die Leute sich in gewisser Weise "angegriffen" fühlen, da sie irgendwo ahnen, dass sich etwas ändern muss und Angst haben irgendwelche liebgewonnen Gewohnheiten aufgeben zu müssen oder nachdenken zu müssen...oft höre ich auch, da kann man eh nichts daran ändern, worauf ich mit "wenn alle so denken würden, dann gebe es keinerlei Revolutionen auf der Welt"! Ich denke schon, dass man als Verbraucher etwas bewirken kann, wenn weniger Fleisch und Fisch und andere tierische Produkte gekauft werden, dann wird auch weniger produziert, da kein Gewinn gemacht wird. Nun ja, ich werde mich trotzdem nicht beirren lassen, leider wie gesagt, wird es mir in meinem direkten Umfeld sehr schwer gemacht und selbst mein Mann, der sich freiwillig für 4 Wochen mit vegan erhährt, versucht mich dann bei Einladungen zu "überreden", dass ich das doch jetzt nicht so streng sehen sollte und nicht so extrem sein solle und ruhig auch mal jetzt (bei einer Einladung) eine Ausnahme machen solle. Im Restaurant bin ich ihm dann richtiggehend peinlich, wenn ich dort das Angebot hinterfrage um rauszufinden, was ich essen kann. Das nervt und kränkt mich dann schon, denn wenn ich es mir doch nur mal für 4 Wochen als Test vorgenommen habe und dann schon so viele Ausnahmen machen "soll" und ich dann als "extrem" und "uneinsichtig" dargestellt werde, wie soll ich das dann, wenn es keine "Testphase" mehr ist umsetzten? Toll finde ich auch, dass sich Leute die Mühe machen und nach veganem Kuchen Ausschau halten und das versuchen- mir wurde nur erklärt "ohne Eier gelingt kein Kuchen und schmeckt nicht", da ist man schnell fertig. Wobei ich vorher noch erklärt habe, dass ich sowieso nicht gerne Kuchen esse und sich niemand die Mühe machen solle. Und das leider alles in meine nahen Umfeld, Familie, da macht es mir schon mehr aus als bei Leuten, die mich weniger gut kennen...