Halte ich aus meiner Sicht nicht ganz für richtig. Es hört sich so an als würde die Wissenschaft die Wahrheit produzieren und die Religion eine Illusion.
Die Wissenschaft erforscht die Natur mit dem Ziel die Grundprinzipien zu verstehen, diese zu ordnen, zu sammeln und durch richtige/anerkannte Verfahren die Hypothesen zu prüfen.
Die Wissenschaft hat sich im Laufe der Jahre sehr oft geirrt oder bestimmte Lehren komplett verworfen. Außerdem arbeiten viele Wissenschaftler mit alten Schriften und versuchen die besagten Theorien in anerkannte Verfahren zu übertragen. Die Wissenschaft ist sicherlich nicht auf die Religion angewiessen, sie arbeitet aber in einigen Bereichen sehr eng mit Vertrettern der verschiedenen Religionen zusammen.
Religion ist nicht zwangsläufig mit einem Glauben zu verbinden, dort steht auch viel Wahres zu unserer Geschichte und dem Verständnis/Zusammenspiel von der Natur/Mensch. Wissenschaftler aus der Physik und Psychologie untersuchen seit gut zehn Jahren die buddhistische Lehre und die Zusammenhänge zwischen Mensch/Natur, weil sie seit Jahren an einen Punkt angelangt sind, bei dem die wissenschaftlichen Erkenntnisse und der menschliche Geist nicht mehr ausreicht.
Daher zu sagen, das eine schafft Wissen und das andere nur Glauben ist völlig falsch. Die letzten Erkenntnisse in der Physik (Quantenmechanik) zum Universum beweisen das Gegenteil, auch die psychologischen, neurologischen Erkenntnisse sind teilweise durch Verständnis und durch die Zusammenarbeit entstanden.
Alles beruht auf einem Glauben (es gibt keine Atheisten!) und es existiert keine absolute Wahrheit, sondern nur eine zeitgemäße/angenommene Wahrheit.