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Was wäre anders, wenn die Evolutionstheorie unbewiesen bleibt?

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Mit dem Urknall war die Chance, dass aus dem Urknall Materie entstehen kann mit einer Wahrscheinlichkeit zu betrachten, als würdest Du 300mal nach einander, die 6 würfeln.

Darüber machte ich mir so meine Gedanken.

Metaphysik? Vielleicht besser nicht.

Sei's drum. Dass ein Mensch 300 Mal hintereinander die 6 würfelt, ist unwahrscheinlich bis unmöglich. Das Leben/Natur/Existenz hatte jedoch sehr viel mehr Zeit. Insofern ist es nahezu logisch, dass etwas existiert, anstatt dessen, dass nichts existiert.

---

Klar, das klingt jetzt crazy und in Anbetracht unserer angeborenen Egozentrik unmöglich, aber ich halte es nicht für unmöglich, dass wir nicht der erste und einzige Versuch des Universums für bewusstes Leben sind und es in den Weiten des Universums gar Leben gibt, welches weit "fortgeschrittener" ist, als wir es sind.

---

Vielleicht gibt es in diesem Universum oder benachbarten Universen Wesen, die gottgleich sind und sich dieses Universum oder den Planeten Erde anschauen, wie wir uns eine Folge von "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" oder "Lindenstraße" anschauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich kenne mich mit Stochastik nicht so gut aus wie Du.
Wenn innerhalb eines Moments etwas mit einer Wahrscheinlichkeit, vergleichbar damit, wie wenn man 300 mal hinter einander eine 6 würfelt geschieht, ist dann die Wahrscheinlichkeit in einem Jahr eine Andere, als in einem Zeitraum von Milliarden Jahren?

Ich war nochmal auf der Seite der TU München. Da steht nichts davon, dass sich der Herr Prof. mit Metaphysik beschäftigt. Wo hast Du das gelesen?

Meine Kenntnisse über Stochastik sind sehr beschränkt, obwohl es eines meiner Lieblingsthemen ist. Die Sache ist wohl zumindest die: Wenn du einen Versuch in exakter Weise wiederholst, dann steigt die Wahrscheinlichkeit.

Sicherheit und Wahrheit sind natürlich ein ganz anderes Thema.
 
Ich dachte, dass diese mini-mini-mini Warhscheinlichkeit unter Physikern, die sich mit dem Thema beschäftigen allgemein bekannt ist.

Er wirds Dir sicherlich besser erklären können.
Ich weiß auch nicht alles und beschäftige mich auch nicht mit allem. Auf der von dir geposteten Seite steht auch nichts dazu. Soll ich den Mann etwa dazu befragen, was sich irgendein "Spoony" aus dem Netz gedacht hat? Ohne dass ich irgendwie weiß, worum es geht?

Ich weiß einfach nicht, was gemeint ist. Welche Wahrscheinlichkeit ist gemeint? Wovon geht man aus, welche Parameter sind noch variabel? Wie kommt man damit zu der Wahrscheinlichkeit?

Was bedeutet es denn für Dich, wenn Du nun von dieser Wahrscheinlichkeit weißt, und ändert dies etwas in Deinem Denken?
Noch weiß ich nicht davon, denn deine unklare Aussage ist für mich kein Wissen.
 
dass er eine Vortrag von dem Herrn Prof. gesehen hat,

*such*

Aha... kann es sein, dass es dabei über den Überschuss der Materie gegenüber der Antimaterie ging? (Das hatte ich deinen Worten wahrlich nicht entnehmen können.)

Soweit ich weiß - aber ich bin da nicht up to date - ist das eine nicht wirklich geklärte Frage. Und was das mit einer so kleinen Wahrscheinlichkeit zu tun haben soll, ist mir noch schleierhaft. Weiß da jemand was zu? Du vielleicht, Spoony?
 
Guter Beitrag. Aber bitte den Fund nicht überbewerten.

klar, selbst in dem Artikel im Link ist viel Konjunktiv.
Aber angenommen es würde ein von dir stark angezweifelter Missing Link gefunden, dann hättest du bzw deine Quellen sofort einen anderen.
Wären alle gefunden, dann würde genau nach solchen Konjunktiven gesucht und aufgrund dessen komplett alles andere über den Haufen geworfen.
 
@Spoony: Du sprachst von Entstehung der Materie, und die Entstehung von Materie und Antimaterie ist ja nun kein Wunder, sondern nur, dass sie sich nicht wieder ausgelöscht haben. Da die Gründe dafür aber nicht recht bekannt sind, wundere ich mich, wie man da von einer Wahrscheinlichkeit reden kann. Wie kann man von einer Wahrscheinlichkeit für ein vergangenes Ereignis reden, wenn man nicht einmal weiß, wie es dazu kam?

Hat der Prof, den du da gehört hast, denn diese Wahrscheinlichkeit (300 Sechsen hintereinander würfeln) mit diesen Worten im Vortrag erwähnt? Oder ist die Sache mit den 300 Sechsen eine Formulierung von dir?

Es ist immer schwierig, den Worten eines Laien zu entnehmen, was ein Fachmann nun genau gesagt haben mag. Du sprachst ja auch von der Entstehung des Lebens, und auch dafür gibt es Wahrscheinlichkeitsüberlegungen - um die es dir aber wohl gar nicht ging.
 
Aber angenommen es würde ein von dir stark angezweifelter Missing Link gefunden, dann hättest du bzw deine Quellen sofort einen anderen.

Also nee, Kosmischer Kerl, mit so einer unqualifizierten Äußerung enttäuschst du mich jetzt aber wirklich!

Diese Behauptung, mit jedem gefundenen Missing Link hätten er und seine Kreationisten sofort einen anderen, entbehrt doch wirklich jeder Grundlage!

Die Sache ist doch offensichtlich:

Wenn zwischen A und B...

A...................................................B

... ein Missing Link C gefunden wird, ...

A.....................C............................B

... dann haben die Kreationisten nicht einen neuen Missing Link,

sondern zwei! (Nämlich zwischen A und C und zwischen C und B.)

Und wenn die dann auch noch gefunden werden...

A..........D............C...........E..........B

... dann haben sie schon vier neue Missing Links!
 
Ich finde es kindische und naive Vorstellung, dass die Wissenschaft alles wissen und alles erklären können muss.
Das genaue Gegenteil ist der Fall. In der Naturwissenschaft wird es immer ungelöste Rätsel geben.

Stellt euch vor, ihr erkundet ein fremdes Land. Ihr seht Bergkette und wollt wissen, was dahinter ist. Nach vielen Mühen habt ihr den Berg erklommen und seht dahinter ein wunderschönes Tal. Auf der anderen Seite des Tales ist ein hoher Berg.
Nach spätestens 5 Minuten stellt der erste die Frage: Was wird wohl hinter diesem Berg sein ??!? 🙂
 
[...]

A..........D............C...........E..........B

... dann haben sie schon vier neue Missing Links!

Der ist gut und lässt sich natürlich bis in die Unendlichkeit fortführen... Nur eine Frage dessen, wie klein/präzise man etwas haben/wahrnehmen/messen will/kann. Zumindest lässt sich erkennen/sagen, wenn man die Wissenschaft so betrachtet, dass "die Kette" im Laufe ihrer Entwicklung immer dichter wird. Zumindest kann man über einen langanhaltenden Trend sprechen, der sich scheinbar exponential verhält, wenn man sich die Geschichte und Entwicklung so anschaut.

Wenn man Glaube kontra Wissenschaft sieht, dann wird Glaube (auch) immer so eine Art "Lückenfüller" sein, was jetzt in keinster Weise eine Wertung darstellen soll. Ich selbst denke (für mich) nicht, dass es wichtig ist, ob ein Gott die Welt oder die Wissenschaft "gemacht" hat. Für "ratsamer" in sehr vieler Hinsicht halte ich, zu schauen, was ist. Und das ist offensichtlich nicht nur das, was wir als Wissenschaft oder wissenschaftlich bezeichnen.

Was vielen Menschen eventuell fehlt, so glaube ich, ist so eine Art "Wissenschaft der Gefühle", welche einem eine Art sicheres Gefühl gibt, dass das Leben nicht nur mechanisch/technisch/chemisch ist, sondern auch "eine größere Bedeutung" hat, welche sich in der Wissenschaft alleine nicht finden lässt.
 
Der ist gut und lässt sich natürlich bis in die Unendlichkeit fortführen... Nur eine Frage dessen, wie klein/präzise man etwas haben/wahrnehmen/messen will/kann. Zumindest lässt sich erkennen/sagen, wenn man die Wissenschaft so betrachtet, dass "die Kette" im Laufe ihrer Entwicklung immer dichter wird. Zumindest kann man über einen langanhaltenden Trend sprechen, der sich scheinbar exponential verhält, wenn man sich die Geschichte und Entwicklung so anschaut.

Wenn man Glaube kontra Wissenschaft sieht, dann wird Glaube (auch) immer so eine Art "Lückenfüller" sein, was jetzt in keinster Weise eine Wertung darstellen soll. Ich selbst denke (für mich) nicht, dass es wichtig ist, ob ein Gott die Welt oder die Wissenschaft "gemacht" hat. Für "ratsamer" in sehr vieler Hinsicht halte ich, zu schauen, was ist. Und das ist offensichtlich nicht nur das, was wir als Wissenschaft oder wissenschaftlich bezeichnen.

Was vielen Menschen eventuell fehlt, so glaube ich, ist so eine Art "Wissenschaft der Gefühle", welche einem eine Art sicheres Gefühl gibt, dass das Leben nicht nur mechanisch/technisch/chemisch ist, sondern auch "eine größere Bedeutung" hat, welche sich in der Wissenschaft alleine nicht finden lässt.

Eine Wissenschaft der Gefühle gibt es bereits. Diese nennt sich Psychologie.

Überhaupt scheinen sich einige nicht darüber bewusst zu sein, was Wissenschaft überhaupt bedeutet. Nämlich das Schaffen von Wissen durch sammeln von Informationen.

Religion dagegen ist Glaube.

Wissen und Glauben sind zwei verschiedene Dinge, die manche Leute, speziell die Fundamentalisten unter uns, gerne mal verwechseln.

Und für die größere Bedeutung im Leben ist jeder selbst verantwortlich. Da braucht es weder Religion noch irgendeine Wissenschaft.
 
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